CH313486A - Fahrwerk für Fahrzeuge, insbesondere Kinderwagen - Google Patents

Fahrwerk für Fahrzeuge, insbesondere Kinderwagen

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CH313486A
CH313486A CH313486DA CH313486A CH 313486 A CH313486 A CH 313486A CH 313486D A CH313486D A CH 313486DA CH 313486 A CH313486 A CH 313486A
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CH
Switzerland
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chassis
toothed
wheels
pedal
wheel axle
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Application number
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English (en)
Inventor
Mittendrein Michael
Goebel Herwig
Original Assignee
Ave Transportmittel Holding Ag
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/02Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators providing for travelling up or down a flight of stairs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Fahrwerk für Fahrzeuge, insbesondere     Kinderwagen       Die Erfindung     betrifft    ein     Fahrwerk    für  Fahrzeuge, insbesondere Kinderwagen, mit  einer     Vorderradachse    und einer     Hinterrad-          achse,    die, zum Befahren von Treppen gegen  läufig schwenkbar verbunden     sind.    Zur       zwangsbeweglichen        Verbindung    der Radachsen  wurden Lenker verwendet;

   doch hat man hier  für auch schon     ineinandergreifende    Zahn  segmente oder Seilzüge     vorgeschlagen.    Es hat  sieh gezeigt,     dassdiese    Verbindungsmittel bei  gleichbleibendem Übersetzungsverhältnis den  Anforderungen nicht entsprechen, indem die  bei der     Treppenaufwärtsfahrt    rückwärtigen,  grosse Schwenkbewegungen     aasführenden     Räder an den     Bewegungsumkehrstellen    mit  verhältnismässig grossen Schwenkgeschwindig  keiten auf-     und:

          abwärtspendeln.    Die Zugkraft  am Lenkbügel     des        Fahrzeuges    ist daher un  gleichmässig und das     Hin-    und     Herschwingen     der Hinterräder mit einer störenden Geräusch  entwicklung verbunden.  



  Die Erfindung     bezweckt,    die Fahreigen  schaften dieser     bekannten    Fahrzeuge während  der Treppenfahrt zu verbessern,     und        besteht     darin, dass die     Schwenkverbindung    der Rad  achsen durch bei der     Schwenkung    mit sich  änderndem     Übersetzungsverhältnis    ineinander  greifende     verzahnte    Scheiben     hergestellt    ist,  die auf den     Schwenkachsen    der Radachsen  sitzen.

   Als Scheiben     mit    einem sich ändernden       Übersetzungsverhältnis    eignen sich     beispiels-          weise    exzentrisch     gelagerte,        kreisrunde    Zahn-         räder    oder auch elliptische     Zahnsegmente.     Durch eine     entsprechende        Formgebung    der  miteinander kämmenden, verzahnten Scheiben  können die     Winkelgeschwindigkeiten    der  Schwenkbewegung der Radachsen so zwein  arider bemessen werden,

   dass die     eingangs          geschilderten    Nachteile der     bekannten    Fahr  werke vermieden werden und die     Fahrwerke     den     handelsüblichen.    Fahrzeugtypen angepasst  werden können.  



  In der     Zeichnung    ist als     AusführLutgsbei-          spiel    des     Erfindünfegenstandes    ein     Fahr-          werk    mit urirunden Zahnsegmenten für einen  treppengängigen Kinderwagen     dargestellt.    Die       Fig.    1     biss    5 zeigen .das     Fahrwerk        in.        Seiten-          anrichten    in fünf     verschiedenen    Bewegungs  phasen.

   Die     Fig.    6     und    7 zeigen     die    Schwenk  verbindung der Radachsen in grösserem Mass  stab in zwei verschiedenen     S-ehaltstellungen.     Die     Fig.    8 und 9 zeigen zwei     Grenzstellun-          gen    der Räder zweier Fahrwerke sowie den       Fahrweg        derselben:

      während der -Treppen  <B>f</B>ahrt, wobei das eine Fahrwerk     kleinere    Räder  als das .ändere     aufweist.        Fig.    10 zeigt eine  abgeänderte     Ausführungsform        des    Fahrwerkes  im Schaubild.  



  Der     Fahrwerkrahmen    besteht beim     Aus-          führungsbeispiel    aus Blattfedern 1, an deren  Enden der nicht dargestellte     Wagenkasten    in       üblicher        Weise    aufgehängt ist. Die Blattfedern  1 tragen Lagerlaschen 2 für die Schwenk  achsen 3 und 4 zweier an ihrem Umfang ver-           zahnter        unrunder    Scheiben 5 und 6. Die  Scheibe 5 bildet das Traglager für die Achse 7  des oder der Vorderräder 8, während die  Scheibe 6 in einen Tragarm 9 übergeht, der  das Traglager für die Achse 10 des oder der  Hinterräder 11 bildet.

   Die Bezeichnungen   Vorderräder  und  Hinterräder  beziehen  sich jeweils auf die     Stellung        dieser    Räder in  bezug auf die Fahrtrichtung beim     Treppauf-          wärtafahren    des Fahrwerkes. In der in     Fig.    1  ersichtlichen Stellung der Räder liegen deren  Radachsen zum     Beispiel    mittels Gummihülsen  12 an den Blattfedern 1 an.

   Um die     Schwenk-          achle    3 der Scheibe 5     ist    ein Pedal 13 ent  gegen der Kraft einer Feder 1.4 lose drehbar  gelagert, das mit einem über die Schwenk  achse hinausreichenden Arm 15 der verzahn  ten Scheibe 6 anliegt, wozu diese, wie deut  licher     aufs        Fig.    6 zu ersehen ist, seitlich einen  Zapfen 16 trägt, dem eine Nase 17 des Pedals  13 gegenüberliegt.

   Der Arm 15 des Pedals 13       hintergreift        mit    einem Ansatz 18 einen Zap  fen 19 der Scheibe 6, so dass beim Abheben  des     Rahmens    von der Fahrbahn der Tragarm  9 nicht     -unter    seinem     Eigengewicht    und jenem  der Hinterräder 11     abwärts    schwenken     kann.     und dass durch den Zahneingriff der Schei  ben 5, 6     gleichzeitig    auch die Vorderräder 8  gegen ein     Abwärtsschwenken    gesichert sind.

    Wird hingegen das Pedal 13 entgegen der  Kraft der Feder 14 abwärts     geschwenkt,    so  wird vorerst der Ansatz 18 vom Zapfen 1.9  abgehoben, worauf     die    Nase 17 gegen den  Zapfen 16 drückt und die Scheibe 6 im Uhr  zeigersinn     mitdreht,    bis die Radachse 7 der  Vorderräder 8 in die in     Fig.    2     lind    7     ersicht-          liehe    Stellung gelangt, in welcher sie ihre  tiefste     Stellung    gegenüber dem Rahmen ein  nimmt.

   Die während dieser Schwenkbewegung  der Räder sich aneinander abwälzenden Zonen  20, 21 der     Verzahnungen    beider- Scheiben 5  und 6 weisen eine derartige Form auf, dass  die Radachse 10     d!er        #    Hinterräder 11-, die     in     der     Ausgangsstellung    nach     Fig.    1 den gleichen  Abstand vom     Rahmen        wie    jene der Vorder  räder 8 hat., gemäss     Fig.    -2 auch. nachher wie  der den gleichen Höhenabstand vom Fahr  werkrahmen aufweist. Der Rahmen befindet    sieh daher wieder in paralleler Lage zur Fahr  bahn, nur in einer etwas angehobenen Stellung.

    In dieser Lage des     Tragarmes    9 liegt der       Ansatz    18, wie aus     Fig.    7     zu    ersehen ist,     naeh          Rückhehr    des Pedals 13 in seine     Ausgangs-          stellung    auf der gegenüberliegenden Seite des  Zapfens 19 an, so     dass    ein Zurück-schwenken  der Räder in ihre     Ausgangsstellung    verhin  dert wird, während eine Schwenkbewegung  der Räder zueinander über die in     Fig.    2 er  sichtliche Stellung hinaus ohne weiteres mög  lich ist,

   so dass das Fahrwerk zum Befahren     i     von Treppen bereit     ist.    Wegen der Einwir  kung des Pedals 13 auf die     Zahnscheibe    6  genügt ein verhältnismässig kleiner Schwenk  weg des     Pedals    13, um die Radachse 7 um  ungefähr 90  aus der Stellung nach     Fig.    6 in  jene nach     Fig.    7 zu schwenken, da das     Über-          setzungsverhältnis        zwischen    den Zahnschei  ben 6 und 5 im Bereiche der Verzahnungs  zonen 20, 21 durchschnittlich<B>5:1</B> ist.  



  Die an die Verzahnungszonen 20, 21 an  schliessenden Verzahnungszonen 22 und 23 der  Scheiben 5 und 6 bedingen durch ihren gegen  seitigen Eingriff während der Treppenfahrt  und durch die     Wahl    der Anordnung gegen  über den Schwenkachsen 3, 4 eine Verände  rung     des        Übersetzungsverhältnisses        zwischen     den Schwenkbewegungen der Radachsen 7 und  10. Wie aus der     Zeichnung    zu ersehen ist,  nimmt der Abstand der     Teilungskurve    der  Verzahnungszone 22 von der Schwenkachse 3  ständig zu, während der Abstand der Tei  lungskurve der Verzahnungszone 23 von der  Schwenkachse 4 ständig abnimmt.

   Werden  daher die Vorderräder 8     -unter        Zug    an dem  nicht     dargestellten    Lenkbügel des Fahrzeuges  gegen die     Brust    der Stufe 24 mit einer zur  Verbindungsgeraden der     Stufenvorderkanten     ungefähr parallel gerichteten Kraft gezogen,  so werden sie mitsamt ihrer Achse 7 mehr  und mehr entgegen dem     Uhrzeigersinn    um die  Schwenkachse 3 herumgeschwenkt, während  durch den Zahneingriff der beiden Scheiben  5, 6 der Tragarm 9 im Uhrzeigersinn nach  unten geschwenkt wird, wobei die Vorderräder  8 längs der Brust der Stufe 24     hochklettern.     Die Lage der Scheibe 5 zur Schwenkachse 3      bedingt es,

       d'ass    das     Ansteigen    der Vorder  räder am Anfang langsamer erfolgt und dann  immer rascher, während wegen der Änderung  des     Übersetzungsverhältnisses    die     Winkel-          geschwindigkeit    der Radachsen 10 der Hinter  räder zunimmt.

   Während die lotrechte Bewe  gungskomponente der Schwenkbewegung der  Radachse 10, die gegen die Fahrbahn     wirkt,     dabei mehr und mehr abnimmt und die par  allel zur Fahrbahn gerichtete     Bewegungskom-          ponente        zunimmt,    nimmt bei der     Radachse    7  die lotrechte, Bewegungskomponente bei der       Schwenkbewegung    von unten nach oben mehr  und mehr zu,

   während die horizontal gerich  tete Komponente     abnirmnt.    Durch besondere  Formgebung der beiden Teilungskurven der  Verzahnungszonen 22 und 23 kann das Über  setzungsverhältnis im     mittleren    Bereich einen  annähernd     konstanten    Verlauf haben und  einen     Durchschnittswert    von 1:1,4     aufweisen,     während das     Übersetzungsverhältnis,    am An  fang der     Schwenkbewegung    1:2,2 und am  Ende<B>1:

  1</B> ist.     Dieses    sich ändernde     Über-          setzungsverhältnis    der Zahnscheiben 5 und 6  wirkt sich bei der     Treppenfahrt    des Fahr  werkes sehr     güxistig    aus, weil die auf den  Lenkbügel des Wagens ausgeübte     Zugkraft     kleiner sein kann     als    bei gleichbleibendem  Übersetzungsverhältnis und auch die vom  Fahrwerk ausgeführte     Bewegring    während der  Treppenfahrt     ausgeglichener        ist.     



  Wenn die Vorderräder 8 schliesslich über  die Kante der Stufe hinweggerollt     sind    und  die     Hinterräder    11 in die in     Fig.    4 ersicht  liche Stellung gelangen, tritt     -unter    dem Zug  an dem Lenkbügel durch die nunmehr umge  kehrte     Schwenkbewegung    der Hinterräder  Bewegungsumkehr der beiden Zahnscheiben 5  und 6 ein. Der Tragarm 9 wird     nunmehr     entgegen dem Uhrzeigersinn     verschwenkt,    wäh  rend die Zahnscheibe 5, die Radachse 7 und  die     Vorderräder    8 im     Uhrzeigersinn    schwen  ken.

   Da am Anfang der     entgegengesetzten          Schwenkbewegung    des Tragarmes 9 die Zug  kraft vom     Lenkbügel    am wirksamsten     aufge@-          nommen    wird,     genügt    die     Übersetzung    der  Schwenkbewegung vollauf, um die am Anfang  erforderlichen grossen 'lotrechten Bewegungs-         komponenten    der Schwenkbewegung der Rad  achse zu erzielen.     Da,    die lotrechten     Bewe-    ;

         gungskomponenten,    die das Anheben des Rah  mens bewirken, in der Folge, wie erwähnt,  stetig     kleiner    werden, ist das Übersetzungsver  hältnis in diesem Fall von der Scheibe 6 auf  die Scheibe 5 in     entgegengesetzter    Richtung ;  zunehmend und am Ende schliesslich 2,2:1.  Haben die Hinterräder     1.1        schliesslich    die       Stufenoberkante    erreicht, so gelangen die Vor  derräder 8 in die Stufennische, worauf sich  der     geschilderte    Vorgang wiederholt.  



  Es hat sich gezeigt, dass     besonders    günstige       Fahrverhältnisse    während der Treppenfahrt       erzielt    werden können, wenn die Radachsen 7,  10 der Räder 8 bzw. 11 am     Fahrwerkrahmen     so     angeordnet    sind, dass sich die Hinterräder,  11 in der     Stufennische    befinden,     wenn    die  Vorderräder 8 die     Stufenkante    in einer Stel  lung berühren,

   in der ihre     Radachse    7 ange  nähert in einem Bereich zwischen der Senk  rechten 25     zur    Verbindungsgeraden 26 der       Kanten.    benachbarter Stufen und der Senk  rechten 27 zur     Trittfläehe    der Stufe liegt,     und     nach     Überwindung    der Stufe die     Hinterräder     in dem genannten Bereich stehen, wenn die  Vorderräder die nächste     Stufennische        erreicht     haben.

   Wenn die     Vorder-    und die Hinterräder  in der gleichen     Spur    laufen     sollen,    so     ergeben     sich bei einer gegebenen     Stufenanordnung    die  in den     Fig.    8 und 9 ersichtlichen Grössen der  Räder.

   Bei     Verwendung    der mit vollen Linien  gezeichneten kleineren - Räder wird jeder       Punkt    des Rahmens während der     Stufenfahrt     nach der in     Fig.    8     strichpunktiert    angedeute  ten Linie 28     fortschreiten,    die im wesentlichen       parallel    zur     Verbindungsgeraden    26 der Stu  fenkanten verläuft.

   Werden hingegen die  grösseren,     in,    den     Fig.    8 und 9     strichpunktiert          gezeichneten    Räder verwendet, so liegt die  Radachse der Vorderräder     (Fig.    8) oder der  Hinterräder     (Fig.    9) bei dem gewählten  Durchmesser in den     erwähnten        Grenzstellun-          gen    in der Senkrechten 27. Der Weg des Fahr.

    werkrahmens während der     Treppenfahrt    ver  läuft dann nach der     ih.        Fig.    9 ,strichpunktiert  gezeichneten Linie 29, die etwas grössere Ab  weichungen von der     Parallelen    zur Verbin-           dungsgeraden    26 der     Stufenkanten    aufweist.

    Bei     Anordnung    der     Rachachsen    innerhalb des  durch die     Senkrechten    25 und 27     begrenzten,     dem     Steigungswinkel    der Treppe entsprechen  den Winkels a wird sich der Weg, den jeder  Punkt des     Rahmens    während der Treppen  fahrt ausführt, je nach der Lage der Rad  achsen mehr oder weniger einer der angedeute  ten Weglinien 28 oder 29 nähern.

   Kleine Ab  weichungen in der Anordnung der Radachsen  ausserhalb des Winkels a, die zur Anpassung  des Fahrwerkes an einen handelsüblichen  Wagen erforderlich werden, sind ohne weiteres  möglich, ohne dass sich grosse Abweichungen  von der in     Fig.    9 gezeigten Weglinie 29 erge  ben     müssen,    da durch entsprechende Wahl des       Übersetzungsverhältnisses        zwischen    den Zahn  scheiben ein gewisser     Ausgleich        geschaffen     werden     kann,

      -um die     Zugkraft    an dem Lenk  bügel     möglichst    gleichmässig zu     gestalten    und  das     Fahrwerk    möglichst zügig und     stossfrei     über     die    Treppe zu führen.     Als        Unrundschei-          ben    können elliptisch geformte Zahnscheiben,  jedoch auch Birnen- oder     nockenförmige    Zahn  scheiben Verwendung finden.  



  Bei dem in     Fig.    1.0 ersichtlichen Fahrwerk  liegen die verzahnten     unrunden    Scheiben 5  und 6 während der Fahrtstellung auf ebener  Fahrbahn mit an die Verzahnungszonen an  schliessenden ebenen Flächen 30 satt anein  ander und bilden derart eine Sicherung gegen  eine weitere Schwenkbewegung nach oben, so  dass besondere Anschläge gegenüber dien       Fahrwerkrahmen        entfallen        können.    An Stelle  von paarweisen, direkt. die Tragarme der Vor  derräder und der Hinterräder bildenden Zahn  seheiben können auch nur zwei einzelne, die       Radachsen    verbindende Zahnscheiben vorhan  den sein.

   Gegebenenfalls kann das Fahrwerk  an Stelle von je zwei Rädern nur ein     Vorder-          oder    ein Hinterrad     aufweisen.    Aber auch       Fahrwerke    für bloss einspurige Fahrzeuge  fallen unter die     Erfigdung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrwerk für Fahrzeuge, insbesondere Kinderwagen, mit :einer Vorderradachse und einer Hinterra.daehse, die zum Befahren von Treppen gegenläufig schwenkbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkverbindung der Radachsen durch bei der -Schwenkung mit sich änderndem Über setzungsverhältnis ineinandergreifende ver zahnte Scheiben (5, 6) hergestellt ist, die auf den Sehwenkaehsen (3, 4) der Radachsen sitzen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fahrwerk nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass den Verzahnungszonen (22, 23) der Scheiben (5, 6) für die Treppen fahrt Verzahnungszonen (20, 21) vorgeschal tet sind, durch deren Ineinandergreifen bei höchster und tiefster Stellung der Vorderrad- achse (7) gegenüber dem Fahrwerkrahmen (1) jeweils auch die Hinterradachse (10) dien gleichen Abstand vom Rahmen aufweist. 2.
    Fahrwerk nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass auf der Schwenk achse (3) der verzahnten Scheibe (5) für die Vorderradachse (7) ein Pedal (13) lose dreh bar ist, dias mit einem über die Schwenkachse (3) hinausreichenden Alm (15) der verzahn ten Scheibe (6) für die Hinterradachse (10) anliegt, um so einzuwirken, dass durch einen kleinen Schwenkwinkel des Pedals (13). die Vorderradachse (7) aus ihrer höchsten in ihre tiefste Stellung -gegenüber dem Fahrzverkrah- men (1) gebracht werden kann. 3.
    Fahrwerk nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Arm (15) des Pedals (13) mit einem Ansatz (18) einen Anschlag (19) der Scheibe (6) hintergreift, der beim Abheben des Rahmens von der Fahr bahn :ein Abwärtsschwenken der Räder (8, 11) verhindert, während er beim Niedertreten des Pedals den Anschlag (1.9) freigibt, wonach der Arm (15) die Zahnscheibe (6) in Drehung versetzt. 4.
    Fahrwerk nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Ansatz (18) des Pedals (13) nach dessen Betätigung und Rückkehr in die Ausgangsstellung einen An schlag gegen das Zurückschwenken der Zahn scheibe (6) und damit der Räder (8, 11) in ihre Grundstellung bildet. 5.
    Fahrwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (5, 6) in ihrer Grundstellung durch gegeneinanderwir- kende Anschlagflächen (30) gegen eine Schwenkbewegung im Sinne einer Näherung der Räder ($, 11) an den Pahrwerkrahmen (1) gesichert sind.
CH313486D 1953-03-18 1953-03-18 Fahrwerk für Fahrzeuge, insbesondere Kinderwagen CH313486A (de)

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