CH313477A - Regelverstärker - Google Patents
RegelverstärkerInfo
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B11/00—Automatic controllers
- G05B11/01—Automatic controllers electric
- G05B11/012—Automatic controllers electric details of the transmission means
- G05B11/013—Automatic controllers electric details of the transmission means using discharge tubes
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Description
Regelverstärker Eine Regelung erfolgt bekanntlich in der Weise, dass eine bestimmte Betriebsgrösse, die sogenannte Regelgrösse, gemessen und mit einem Sollwert verglichen wird. Die Dif ferenz, die sogenannte Regelabweichung, be- cinflusst in den meisten Fällen über einen Re gelverstärker eine Verstelleinrichtung in dem Sinne, dass eine aufgetretene Regelabweichung vermindert bzw. ganz beseitigt wird. Bekannt lich treten bei derartigen Regelanordnungen für einigermassen grössere Regelgenauigkeit sehr leicht Pendelsingen (Instabilitäten) auf, die durch sogenannte Beruhigungseinrichtun gen verhindert werden sollen. Diese Beruhi gungseinrichtungen werden in verschiedener Weise ausgeführt. Um durch ihre Zuschal- tung möglichst keine oder nur eine geringe Verminderung .der Regelgeschwindigkeit zu erreichen, werden sie bekanntlich in Form von differentiierenden oder auch integrie renden Anordnungen ausgeführt, wobei die erste oder höhere Ableitung möglichst an der leistungsschwächsten Stelle, d. h. am Eingang (los Regelverstärkers, aufgeschaltet wird. Es ist ferner bekannt, dass bei der Auslegung die ser Beruhigungseinrichtungen bei schnellwir kenden, insbesondere elektronischen Reglern so verfahren wird, dass sie auf eine bestimmte Frequenz, nämlich die Eigenfrequenz des Re gelkreises, abgestimmt werden und somit nur in diesem Bereich den Verstärkungsgrad des Regelverstärkers herabsetzen. Es wird dann ein einlaufender Regelimpuls nur so viel be- schliffen, als zur Aufrechterhaltung der Sta bilität erforderlich ist, so dass sich hierbei ausserdem grösstmögliche Regelgeschwindig keit ergibt. Werden Elektronenröhren als Gleichstrom- Regelverstärker verwendet, so lässt sich eine derartige selektive Beruhigungseinrichtung be kanntlich sehr einfach in der Weise ausfüh ren, wie das in Fig. 1 der Zeichnung ange deutet ist. Das Regelrohr 1 mit dem parallel zum Widerstand 2 liegenden Ausgang A erhält eine Gegenkopplung von der Anode zum Gitter über den Widerstand 3 und Kon densator 4. Im Gitterkreis mit den Eingangs klemmen E befindet sich ausserdem der Wi derstand 5, dem ein Kondensator 6 parallel geschaltet ist. Mit einer derartigen Kombina tion kann man dem Verstärkungsgrad V in Abhängigkeit von der Frequenz f einen in Fig. 2 angedeuteten Verlauf geben. Bei der Eigenfrequenz f" des betreffenden Regel kreises hat der Verstärkungsgrad ein aus geprägtes Minimum, wodurch Pendehlngen vermieden. werden. Wird nun ein und derselbe Regelverstärker für mehr als eine Regelgrösse verwendet, wobei .diese sich mit einem gemeinsamen Stellglied beeinflussen lassen und sich gegen seitig durch Anwendung nichtlinearer Schalt elemente ablösen, so ist die Stabilität mit einer gemeinsamen Beruhigungseinrichtung nicht mehr zu gewährleisten, wenn man gleich zeitig auch optimale Regelgeschwindigkeit an strebt, und zwar deswegen, .weil dann die jeweils wirksame Regelgrösse .einen Regelkreis bedingt, der ein unterschiedliches Verhalten zu dem Regelkreis einer andern Regelgrösse hat. Als Beispiel hierfür soll eine kombinierte Spannzeugs- und Stromregelung angeführt werden. Ein Regelverstärker kann eine Ver- stelleinrichtung-so beeinflussen, dass zunächst die Spannung an einem Verbraucher kon stant gehalten wird und dann, wenn der Ver braucherstrom einen bestimmten Wert über sehreitet, als Stromregler (Strombegrenzung) wirkt. Im allgemeinen wird der Spannungs- regelkreis ein anderes dynamisches und sta tisches Verhalten haben als .der Stromregel kreis. Dieser Tatsache muss auch die Beruhi gungseinrichtung Rechnung tragen. Erfindungsgemäss sind bei einem Regel verstärker, der durch Steuerung eines Stell gliedes mehr als eine Regelgrösse regelt, meh rere Beruhigungseinrichtungen vorgesehen, die auf die verschiedenen Eigenfrequenzen der Regelkreise der jeweils wirksamen Regel grösse in der Weise abgestimmt sind, dass sich bei den Eigenfrequenzen der verschiedenen Regelkreise ein ausgeprägtes Verstärkermini- znum ergibt. Das kann bei einem Elektronenrohr bei spielsweise sehr einfach nach Fig. 1 in der Weise erfolgen, dass von der Anode ein zwei- tes Gegenkopplungsglied, bestehend aus dem Widerstand 3' und dem Kondensator 4', auf das Gitter geschaltet wird. Es ergibt sich dann ein Frequenzgang, wie er in Fig. 3 dargestellt ist, indem zwei Verstärkerminima sich bei den zwei Eigenfrequenzen der bei spielsweise zwei Regelkreise ergeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Regelverstärker, der durch Steuerung eines Stellgliedes mehr als eine Regelgrösse regelt, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Beruhigungseinrichtungen vorgesehen sind, die auf die verschiedenen Eigenfrequenzen der Regelkreise der jeweils wirksamen Regel grösse in der Weise abgestimmt sind, dass sich bei den Eigenfrequenzen der verschiedenen Regelkreise ein ausgeprägtes Verstärkermini- mum ergibt.UNTERANSPRUCH Regelverstärker nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er durch eine Elektronenröhre gebildet ist und .die Beruhi gung der einzelnen Regelkreise dadurch erfolgt, dass mehrere aus in Serie geschalteten Elementen bestehende RC-Glieder parallel zu einander zwischen Anode und Gitter ge schaltet sind und die Zeitkonstante der ein zelnen Glieder auf die Eigenfrequenz der jeweiligen Regelkreise abgestimmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE313477X | 1952-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313477A true CH313477A (de) | 1956-04-15 |
Family
ID=6140696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313477D CH313477A (de) | 1952-07-25 | 1953-07-21 | Regelverstärker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313477A (de) |
-
1953
- 1953-07-21 CH CH313477D patent/CH313477A/de unknown
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