CH313259A - Scheidenokklusivpessar - Google Patents
ScheidenokklusivpessarInfo
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Description
Scheidenokklusivpessar
Die derzeit im Handel befindliehen Schei denokklusivpessare (Mensingapessare) ergeben bei der Anwendung zur Konzeptionsverhiitung in 3040 /o der FÏlle Misserfolge. Die Ursaehen dieser Misserfolge liegen vor allem in der mangelhaften Abdichtung und ferner in der leichten Versehieblichkeit der Scheiden okklusivpessare in der weiblichen Scheide sub coitu. Zur Behebung dieser Mängel wurde schon vorgeschlagen, einen Sicherheitsring zur Abdiehtung und Fixierung von Scheiden okklusivpessaren in der weiblichen Scheide (Spannring) anzuwenden.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die in den handelsüblichen Scheidenokklusivpessaren angebrachten Spannfedern nur die sogenannten funktionellen Falten der weiblichen Scheide auszugleiehen und einigermassen abzudichten vermögen, während die sogenannten strukturellen Falten der Seheidenschleimhaut-im Ausmass von 1/2 bis 1 mm Tiefe und Breite - f r die nur 1 bis 2, u dicken männliehen Samenfäden ohne weiteres passierbar bleiben.
Die an zweiter Stelle genannte Ursache der Misserfolge, die fehlende Fixierbarkeit des Scheidenokklusivpessares in der richtigen Lage, hat ihren Grund darin, dass die aus Gummi hergestellten Scheidenpessare nicht nur durch die Befeuehtung mit Scheidensekret höehst gleitfähig gemacht werden, sondern darüber hinaus allgemein vor dem Einführen in die Scheide aus Gründen der Sicherheit bisher mit einer geleeartigen Masse eingesehmiert werden, welche die Gleitfähigkeit noch um ein Vielfaches erhöht, so dass das in der Scheide liegende Pessar sub coitu häufig verschoben wird (Schräg-oder Querstellung), wodurch die Spannfeder unwirksam wird.
Zur Vermeidung dieser Ubelstände wird erfindungsgemäss bei einem Pessar mit in den Rand der Gummimembran eingearbeitetem Spannfederring parallel und in unmittelbarer Nähe von dem Rand ein toroidformiger Wulst aus saugfähigem und schmiegsamem Material, vorzugsweise aus Moos-oder Schwammgummi, angebracht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausf hrungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt durch das umgestülpte Pessar und
Fig. 4 ein Pessar in der weiblichen Scheide.
Nach Fig. 1 und 2 ist knapp hinter dem Rand A der haubenartigen Gummimembran B, in den ein Federring E eingearbeitet ist, auf der dünnen Gummimembran B eine ungefähr 1 em breite, ringsumlaufende Verstärkungsmanschette C aus einem beispielsweise etwa 1 mm dicken Streifen aus vorzugsweise etwas resistenterem Gummi als die Membran B aufgeklebt oder anvulkanisiert. Diese Manchette reicht bis nahe an den Rand A heran, so dass zwischen Manchette und Federring eine ringsumlaufende Furche H von mindestens 1 bis 2 mm Breite besteht.
Auf diese Man schette C ist in einigen Millimetern Abstand vom Rand A ein Wulst D von nahezu kreisrundem Querschnitt aus einem saugfähigen und schmiegsamen Material, vorzugsweisc aus feinporigem Schwammgummi oder Moosgummi, aufgeklebt oder aufvulkanisiert, so dass ¯ zwischen diesem Wulst und Rand des Pessars eine tiefe Furche besteht.
Vor dem Einführen des Pessars in die Scheide wird die haubenartige Membran B durch leichten Fingerdruck umgestülpt, so dass der Wulst D auf die andere Seite des Randes A und auf die innere Seite der Mem- bran B gelangt (Fig. 3). Durch die Steifigkeit der Gummimanschette C wird er in dieser Lage festgehalten. Beim Einführen des zusammengefalteten Pessars wird er daller dessen Einführung in die Scheide nicht behindern, trotzdem Moos-und Schwammgummi infolge ihrer Saugfähigkeit zur Scheiden sehleimhaut eine extrem hochgradige Kohäsion haben.
Nachdem das Pessar in der Scheide F in die richtige Lage vor den Gebärmuttermund G gebracht worden ist, wird durch einfachen Fingerdruek die Gummimanschette mit dem Wulst D wieder in die ursprüngliche Lage zur ckgest lpt (Fig. 4). Der Wulst D liegt. nun ringsum an der Scheidenwand an und dichtet auch die strukturellen Sehleim hautfalten der Seheide absolut ab, wodurch jedes Durchwandern von männlichen Samenfäden verhindert wird. Der Wulst D wird in dieser Lage einerseits durch die Spannung des Federringes E des Pessares, anderseits durch die Steifigkeit der Manschette C, auf der er befestigt ist, gehalten.
Die zwischen dem Fe- derring und dem Moosgummiwulst liegende Scheidensehleimhaut wird durch die grosse Kohäsion des lToos-oder Sehwammgummis in die Furche zwisehen dem Rand A und dem Wulst D hineingesaugt, wodurch das Pessar in der Scheide festgehalten und fixiert wird.
Eine Verschiebung des Scheidenokklusiv- pessares innerhalb der weiblichen Scheide durch Einwirkungen während des Coitus ist unmöglich.
Infolge der zwischen Spannfederring A und Verstärkungsmanschette C bestehenden Furche kann beim Einführen des Pessars in die Scheide die mit einer Moos-oder Schwamgummisehieht versehene Manschette C leicht ein-bzw. ausgest lpt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Scheidenokklusivpessar mit in den Rand der Gummimembran eingearbeitetem Spann- federring, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Rand und in dessen unmittelbarer Nähe ein toroidförmiger Wulst aus einem saugfähigen und schmiegsamen Material angebracht ist.UNTERANSPR. CHE 1. Pessar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst aus Moosgummi besteht.2. Pessar naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst aus Schwamm- gummi besteht.3. Pessar naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeiehnet, dass derWulstunterZwi- schenlage einer Verstärkungsmansehette aus einem resistenteren Gummi als die Membran auf dieser befestigt ist.4. Pessar nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spannfederring und der Verstärkungsmansehette eine mindestens 1 mm breite, ringsumlaufende Furche besteht.5. Pessar nach Unteranspruch 3, dadureh gekennzeichnet, dass die Manschette unmittel- bar an den Rand heranreicht, ohne mit ihm verbunden zu sein.6. Pessar naeh Unteranspruch 3, dadurch gekennzeiehnet, dass die Manchette 1 cm breit und l mm stark ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH313259T | 1953-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313259A true CH313259A (de) | 1956-03-31 |
Family
ID=4495125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313259D CH313259A (de) | 1953-03-04 | 1953-03-04 | Scheidenokklusivpessar |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313259A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0129271A1 (de) * | 1983-06-13 | 1984-12-27 | Fundatech S.A. | Empfängnisverhütende Intravaginalvorrichtung |
-
1953
- 1953-03-04 CH CH313259D patent/CH313259A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0129271A1 (de) * | 1983-06-13 | 1984-12-27 | Fundatech S.A. | Empfängnisverhütende Intravaginalvorrichtung |
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