CH313259A - Scheidenokklusivpessar - Google Patents

Scheidenokklusivpessar

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Publication number
CH313259A
CH313259A CH313259DA CH313259A CH 313259 A CH313259 A CH 313259A CH 313259D A CH313259D A CH 313259DA CH 313259 A CH313259 A CH 313259A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pessary
bead
rubber
edge
vaginal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Rak
Grimmelmann Hermann
Original Assignee
Lamprecht & Co Gummiwarenfabri
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F6/00Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
    • A61F6/06Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by females
    • A61F6/08Pessaries, i.e. devices worn in the vagina to support the uterus, remedy a malposition or prevent conception, e.g. combined with devices protecting against contagion

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description


  



     Scheidenokklusivpessar   
Die derzeit im Handel befindliehen Schei  denokklusivpessare      (Mensingapessare)    ergeben bei der Anwendung zur Konzeptionsverhiitung in   3040 /o    der FÏlle Misserfolge. Die   Ursaehen    dieser Misserfolge liegen vor allem in der mangelhaften Abdichtung und ferner in der leichten   Versehieblichkeit    der Scheiden  okklusivpessare    in der weiblichen Scheide sub coitu. Zur Behebung dieser Mängel wurde schon vorgeschlagen, einen Sicherheitsring zur Abdiehtung und Fixierung von Scheiden  okklusivpessaren    in der weiblichen Scheide (Spannring) anzuwenden.



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die in den handelsüblichen Scheidenokklusivpessaren angebrachten Spannfedern nur die sogenannten   funktionellen Falten   der weiblichen Scheide   auszugleiehen    und einigermassen abzudichten vermögen, während die   sogenannten   strukturellen Falten      der Seheidenschleimhaut-im Ausmass von 1/2 bis   1    mm Tiefe und Breite - f r die nur   1    bis   2,      u    dicken männliehen Samenfäden ohne weiteres passierbar bleiben.



   Die an zweiter Stelle genannte Ursache der Misserfolge, die fehlende Fixierbarkeit des Scheidenokklusivpessares in der richtigen Lage, hat ihren Grund darin, dass die aus Gummi hergestellten   Scheidenpessare    nicht nur durch die Befeuehtung mit   Scheidensekret    höehst gleitfähig gemacht werden, sondern darüber hinaus allgemein vor dem Einführen in die Scheide aus Gründen der Sicherheit bisher mit einer geleeartigen Masse eingesehmiert werden, welche die Gleitfähigkeit noch um ein Vielfaches erhöht, so dass das in der Scheide liegende Pessar sub coitu häufig verschoben wird   (Schräg-oder    Querstellung), wodurch die Spannfeder unwirksam wird.



   Zur Vermeidung dieser Ubelstände wird erfindungsgemäss bei einem Pessar mit in den Rand der Gummimembran eingearbeitetem Spannfederring parallel und in unmittelbarer Nähe von dem Rand ein   toroidformiger    Wulst aus saugfähigem und   schmiegsamem    Material, vorzugsweise aus Moos-oder Schwammgummi, angebracht.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausf hrungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.



   Fig.   1    zeigt eine perspektivische Ansicht,
Fig.   2    einen Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt durch das umgestülpte Pessar und
Fig.   4    ein Pessar in der weiblichen Scheide.



   Nach Fig.   1    und 2 ist knapp hinter dem Rand A der   haubenartigen    Gummimembran   B,    in den ein Federring   E    eingearbeitet ist, auf der dünnen Gummimembran B eine ungefähr   1      em    breite, ringsumlaufende Verstärkungsmanschette C aus einem beispielsweise etwa 1 mm dicken Streifen aus vorzugsweise etwas resistenterem Gummi als die Membran B aufgeklebt oder anvulkanisiert. Diese Manchette reicht bis nahe an den Rand A heran, so dass zwischen Manchette und Federring eine ringsumlaufende Furche H von mindestens 1 bis 2 mm Breite besteht.

   Auf diese Man  schette      C    ist in einigen Millimetern Abstand vom Rand A ein Wulst D von nahezu kreisrundem Querschnitt aus einem saugfähigen und schmiegsamen Material, vorzugsweisc aus feinporigem Schwammgummi oder Moosgummi, aufgeklebt oder aufvulkanisiert, so dass ¯ zwischen diesem Wulst und Rand des Pessars eine tiefe Furche besteht.



   Vor dem Einführen des Pessars in die Scheide wird die   haubenartige Membran    B durch leichten Fingerdruck umgestülpt, so dass der Wulst D auf die andere Seite des Randes   A    und auf die innere Seite der   Mem-    bran B gelangt (Fig.   3).    Durch die Steifigkeit der Gummimanschette C wird er in dieser Lage festgehalten. Beim Einführen des zusammengefalteten Pessars wird er   daller    dessen Einführung in die Scheide nicht behindern, trotzdem Moos-und   Schwammgummi    infolge ihrer Saugfähigkeit zur Scheiden  sehleimhaut    eine extrem hochgradige Kohäsion haben.

   Nachdem das Pessar in der Scheide F in die richtige Lage vor den Gebärmuttermund   G gebracht worden    ist, wird durch einfachen   Fingerdruek    die Gummimanschette mit dem Wulst D wieder in die ursprüngliche Lage zur ckgest lpt (Fig.   4).    Der Wulst D liegt. nun ringsum an der Scheidenwand an und dichtet auch die   strukturellen Sehleim  hautfalten   der Seheide absolut    ab, wodurch jedes Durchwandern von männlichen Samenfäden verhindert wird. Der Wulst D wird in dieser Lage einerseits durch die Spannung des Federringes E des Pessares, anderseits durch die Steifigkeit der Manschette C, auf der er befestigt ist, gehalten.

   Die zwischen dem   Fe-    derring und   dem Moosgummiwulst    liegende   Scheidensehleimhaut    wird durch die grosse Kohäsion des   lToos-oder Sehwammgummis    in die Furche zwisehen dem Rand A und dem Wulst D hineingesaugt, wodurch das Pessar in der Scheide festgehalten und fixiert wird.



   Eine Verschiebung des   Scheidenokklusiv-    pessares innerhalb der weiblichen Scheide durch Einwirkungen während des Coitus ist unmöglich.



   Infolge der zwischen Spannfederring A und Verstärkungsmanschette C bestehenden Furche kann beim Einführen des Pessars in die Scheide die mit einer Moos-oder Schwamgummisehieht versehene Manschette C leicht ein-bzw. ausgest lpt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scheidenokklusivpessar mit in den Rand der Gummimembran eingearbeitetem Spann- federring, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Rand und in dessen unmittelbarer Nähe ein toroidförmiger Wulst aus einem saugfähigen und schmiegsamen Material angebracht ist.
    UNTERANSPR. CHE 1. Pessar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst aus Moosgummi besteht.
    2. Pessar naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst aus Schwamm- gummi besteht.
    3. Pessar naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeiehnet, dass derWulstunterZwi- schenlage einer Verstärkungsmansehette aus einem resistenteren Gummi als die Membran auf dieser befestigt ist.
    4. Pessar nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spannfederring und der Verstärkungsmansehette eine mindestens 1 mm breite, ringsumlaufende Furche besteht.
    5. Pessar nach Unteranspruch 3, dadureh gekennzeichnet, dass die Manschette unmittel- bar an den Rand heranreicht, ohne mit ihm verbunden zu sein.
    6. Pessar naeh Unteranspruch 3, dadurch gekennzeiehnet, dass die Manchette 1 cm breit und l mm stark ist.
CH313259D 1953-03-04 1953-03-04 Scheidenokklusivpessar CH313259A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0129271A1 (de) * 1983-06-13 1984-12-27 Fundatech S.A. Empfängnisverhütende Intravaginalvorrichtung

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