CH313205A - Als Portalbohrwerk ausgebildetes Lehrenbohrwerk - Google Patents

Als Portalbohrwerk ausgebildetes Lehrenbohrwerk

Info

Publication number
CH313205A
CH313205A CH313205DA CH313205A CH 313205 A CH313205 A CH 313205A CH 313205D A CH313205D A CH 313205DA CH 313205 A CH313205 A CH 313205A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
setting
tool slide
glass
portal
hand
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hermann Kolb Maschinenfabrik G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Kolb Maschinenfabrik G filed Critical Hermann Kolb Maschinenfabrik G
Publication of CH313205A publication Critical patent/CH313205A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/24Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools using optics or electromagnetic waves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description


  Als Portalbohrwerk ausgebildetes Lehrenbohrwerk    Die bekannten Lehrenbohrmaschinen zeich  nen sich hinsichtlich ihres Aufbaues in der  Hauptsache dadurch aus, dass bei einer  Gruppe der beiden     senkrecht    zueinander ver  laufenden Koordinatenbewebungen, die zum  Arbeiten der Maschine notwendig sind, beide  durch Bewegungen von Tischlippenführungen  ausgeführt. werden. Das Werkstück vollzieht  also beide Koordinatenbewegungen. Per Werk  zeugschlitten mit der Bohrspindel befindet  sich dagegen in Ruhe an einem Ständer mit  einer solchen Ausladung, dass die Werkzeug  spindel ungefähr über der Tischmitte     liegt.     Eine Höhenverstellung des Werkzeuges er  folgt gewöhnlich entlang einer senkrechten  Führung für den gesamten Werkzeugschlit  ten.  



  Bei der zweiten Gruppe von Werkzeug  maschinen wird die eine Koordinatenbewe  gung durch das Wandern einer Tischplatte  und die andere durch     einen    Bohrschlitten voll  zogen, der sich an einem portalartigen Aufbau  befindet, der den Tisch überspannt.  



  Es sind Lehrenbohrmaschinen in Portal  hauweise schon bekannt. Bei diesen vorbe  kannten Lehrenbohrwerken wird jedoch die  Masseinstellung für die beiden Koordinaten,  nach denen das auf dem Tisch liegende Werk  stück mit genau distanzierten Bohrungen ver  sehen werden soll, auf eine Art und Weise  vorgenommen, die für die Praxis gewisse  Nachteile aufweist.         ,So    werden zum Beispiel die Massabstände  zwischen den Bohrungsmitten, das heisst die  sogenannten Koordinaten, durch feste     End-          masse    festgelegt, wobei zum Zwecke der Kon  trolle des gleichen Anpressdruckes an die  Endflächen des Endmasses Messuhren zwi  schengeschaltet werden.

   Zum Zwecke der all  gemeinen groben Orientierung werden am  Tisch bzw. am Querbalken des Lehrenbohr  werkes sogenannte Grobmassstäbe mit Milli  meterteilung angebracht, über die ein Index  zeiger verläuft.  



  Bei andern Lehrenbohrwerken werden  ausser den genannten Massstäben zur Grob  orientierung besondere Metallmassstäbe einge  baut, die eine Millimeterskala in Form von  feinsten Ritzen enthalten, die     dazwischen     festzustellenden Teile eines Millimeters von  0,1, 0,01 oder sogar     0,0,05    mm wird dann mei  stens .durch eine Einrichtung     bewirkt,    bei  welcher eine Mikrometerspindel diese Teilun  gen abzulesen gestattet.  



  Desgleichen ist an Lehrenbohrwerken der  Einbau eines aus     Glas    bestehenden genauen  Massstabes mit     Millimeterteilung        bekannt,    die  durch optische Fernrohre mit Okulareinblick  avisiert wird. Hierbei ist aber die Ablesung  der feinsten Bruchteile des Millimeters     (0-,01     oder 0,005 mm) mit gewissen     Unbequemlich-          keiten    bei der Bedienung verknüpft.  



  Ein weiterer Nachteil fast aller bisherigen  Masseinrichtungen an     Lehrenbohrwerken    be  steht darin, dass die kleinen Fehler in den Be-      wegungsspindeln für den Tisch oder den Bohr  schlitten sieh in     ungünstiger    Weise auf die  Genauigkeit der Ablesung bzw. des Messergeb  nisses auswirken. Diese unvermeidlichen     Fell-          l.erhaftigkeiten    in den Gewindespindeln für  die     Beweglungen    der Schlitten sind bei der  vorliegenden Erfindung völlig in ihrer nach  teiligen Wirkung ausgeschaltet, denn der an  zustrebende Koordinatenpunkt wird ganz all  gemein durch die betreffenden     Messkoordina-          ten    auf den beiden Glasmassstäben bestimmt.

    Da aber die Lage der Glasmassstäbe während  des Messvorganges absolut unveränderlich ge  halten werden kann, ist. auch die Lage des  angestrebten Koordinatenpunktes mit der glei  chen Sicherheit festgelegt.  



  Die Erfindung, die ein als Portalwerk  ausgebildetes Lehrenbohrwerk betrifft, bestellt  darin, dass die präzise Einstellung des Werk  zeugschlittens am Querbalken einerseits und  die Einstellung der Tischplatte gegenüber  dem Querbalken anderseits durch diaskopische  Projektionseinrichtungen in der Weise be  wirkt  erden kann, dass Glasmassstäbe, deren  linearer     Ausdehnungskoeffizient    demjenigen  von Gusseisen mindestens     angenähert    gleich  ist, mit der Messteilung als Messgrundlage  dienen und dass die Einstellwerte für die  örtliche Lage der Bohrspindelmittelachse  mit Hilfe der Projektionseinrichtungen auf  Schirme abgebildet werden, wobei die Mass  einstellung mit Hilfe einer in der Projektions  optik eingebauten Strichplatte auf die ge  wünschte Genauigkeit bewirkt- werden kann.  



  Zweckmässig sind dabei die Glasmassstäbe  in ihrer Längsrichtung v erschiebbar und  justierbar, so dass als Ausgang beim Mess   beginn stets eine ganze. Zahl der Glasmassstab  teilung eingestellt werden kann.  



  Für die     Verschiebung    des Werkzeugschlit  tens entlang dem Querbalken wird Zweck  mässig der Glasmassstab feststehend angeord  net und der Projektionsschirm sowie die son  stigen zugehörigen Teile der optischen     Ein-          riehtimg    mit dem Werkzeugschlitten verbun  den, so dass sie mit diesem an dem Quer  balken entlang wandern. Dagegen     erfolgt    die  Einstellung der Tischplatte vorteilhafter nach    einem am Maschinenrahmen angebrachten,  ständig in Ruhe bleibenden Schirm.

   Für die  Einstellung der Tischplatte werden daher  zweckmässig der Glasmassstab an der beweg  liehen Tischplatte     angebracht    und die son  stigen     Einrichtungen    mit dem Schirm orts  fest am Maschinenrahmen angeordnet.  



  Die Nachteile der erstgenannten bekannten       Konstruktion        bestehen    darin, dass die Abbie  gungen des Werkzeugschlittens unter der Wir  kung der Schnittkräfte wesentlich grösser,  jedenfalls weniger beherrschbar sind als bei  der starr ausgeführten Portalkonstruktion.  Wenn beim Tisch zwei Schlittenführungen  senkrecht übereinander angeordnet werden  müssen, ist es seinerseits schwierig, bei dieser  Konstruktion genaue Massstäbe und Messmit  tel zweckentsprechend unterzubringen, ander  seits wird bei einem Seitwärtsfahren mit der  Werkstücklast diese zum Überhängen neigen  und dadurch eine ungenauere Arbeit, liefern.  



  Alle diese Nachteile vermeidet die Erfin  dung, die den wirtschaftlichen Vorteil be  sitzt, serienmässige Fabrikations- oder Einzel  stücke verwenden zu können.  



  In der Zeichnung ist. ein Ausführungsbei  spiel gemäss der Erfindung dargestellt. Es  zeigen  Fig. 1 eine Gesamtansicht des Portalbohr  werkes,  Fig. \' eine Ansicht der 'Mattscheibe,  Fig.3 eine Seitenansicht des Bohrschlit  tens teilweise im Schnitt,  Fig. 4 und 5 die: schematische Darstellung  des Strahlenverlaufes bei der Bohrschlitten  optik,  Fig.6 die schematische Darstellung der  Massstabversehiebung zur Einjustierung auf  ein volles     Millimetermass,     Fig. 7 einen 'Schnitt nach der Linie 7-7  erFig.4. Fig.8 eine schematische Darstellung des       Strahlenverlaufes    bei der 'Optik für den       Werkstücktisch,          Fig.9    ein Detail.  



       Fig.    1 der Zeichnung lässt ein     Port.albohe-          werk    erkennen, welches aus der Grundplatte      10, dem Hauptständer 11, einer Gegenstütze  12 und dem Querbalken 13 besteht. der mit  12 und dem Querbalken 13     besteht,    der mit  seinen beiden Enden bei 11 und     1'2.    geführt  ist. An dem     Querbalken    13 ist. in der Hori  zontalen verschiebbar der Werkzeugschlitten  14 angebracht.. Auf der Grundplatte     1!0    steht       das    Tischunterteil 15, auf welchem die Tisch  platte 1.6 senkrecht. zur Verschiebungsrichtung  des Werkzeugschlittens 14 verfahrbar ist.

   Auf  der Tischplatte 16 wird das zu verarbeitende  Werkstück aufgespannt. Das Werkzeug ist  eingespannt in einer Drehspindel     1.11    des  Werkzeugschlittens 14. Zweck der dargestell  ten Ausbildung ist. eine koordinatenmässige  Ausrichtung von Werkstück und Werkzeug.       niese        Ausrichtung    erfolgt auf optischem Wege  durch die Ablesevorrichtungen 17 und 1'8.  



  Die Ablesung der jeweiligen Einstellung  erfolgt dabei etwa entsprechend Fig.2 der  Zeichnung. Die beiden diaskopischen Projek  tionseinrichtungen 17     und        18,    weisen eine  Mattscheibe 19 auf, auf welcher ein aus zwei  Strichskalen bestehender Rechen     20,    sichtbar  ist, dessen Gesamtlänge zum Beispiel in 100  gleich lange Teilstrecken unterteilt ist. Die  Gesamtlänge des projizierten Bildes entspricht  der Projektion des Strichabstandes eines Mass  stabes, wobei das Bild dieses Massstabes in  der weiter unten noch zu beschreibenden  Weise ebenfalls auf die Mattscheibe 19 proji  ziert wird. Die beiden 'Teilstriche 21 und 22  sind die Millimeterteilstriche des Massstabes.

    Wie die zugehörige Bezifferung erkennen  lässt, handelt es sieh um den 584- und 585sten  Millimeterteilstrich. Diese     Teilstriche    21 und  22 wandern bei der Einstellung vor dein  Rechen 20. Beim Anwachsen des Einstell  wertes bewegt sich die     Stricheinteilung    21, 22  von rechts nach links. Deckt sich der Milli  meterteilstrich 584 mit der rechten     Endmarke     der Rechenteilung 20, so ist die Einstellung  auf genau 584 mm erfolgt. Bei weiterer Ver  schiebung kann an der Bezifferung des Re  chens 20 sogleich abgelesen werden, wieviel       1/l0()    mm der eingestellte Wert über den  vollen Wert von 534 mm hinausgeht. Die dar  gestellte Einstellung     zeigt    also einen Einstell  wert von 584,93 mm.

      Wie Fig. 3 zeigt, ist bei der Einstellung  des Werkzeugschlittens 14 an dem     Querbalken    ;  13 die Einstellungsvorrichtung 1'7 an denn  Werkzeugschlitten 14 befestigt, wandert also  mit dem Werkzeugschlitten hin und her.  



  In der     Einrichtung        1'7    befindet sich, wie  insbesondere in den Fig.4 bis 7 erkennbar  ist, ein Beleuchtungsrohr<B>23</B> in fester Ver  bindung mit dem Linsenrohr     2;4,    und zwar  derart, dass die Lichtstrahlen beim Austritt  aus dem Beleuchtungsrohr den Glasmassstab  25 durchfallen und in das Linsenrohr 2 4 ein  fallen. Strahlenaustrittsöffnung und     IStrahlen-          eintrittsöffnung    stehen sich als frontal gegen  über und können in dieser Stellung am ganzen  Glasmassstab 2!5 entlanggleiten, wenn der  Bohrschlitten 14 auf dem Querbalken 13 in  waagrechter Richtung verschoben wird.

   Das  Beleuchtungsrohr     23    enthält eine Glühlampe  26, von welcher die Strahlen über entspre  chende Prismen abgelenkt durch den Glas  massstab 25 hindurchgeworfen werden     (diasko-          pische    Projektion), in das Linsenrohr 24 ein  treten und nach einer     Winkelablenkung    aus  dem Kopf des Linsenrohres austreten, wonach  sie auf den     Projektionsschirm    19 fallen, der  aus einer Mattscheibe besteht.  



  Auf dem genannten Wege der Lichtstrah  len durchlaufen diese auch eine     Strichplatte     <B>,7,</B> welche die Feineinstellung von     1'00        Teil-          2   <B>9</B>  strichen in der Weise enthält, dass 1 min  genau in 100 'Teile aufgeteilt wird. Das Bild  dieser Strichplatte 27 erscheint in der gleichen  hundertfachen     Vergrösserung    auf der Matt  scheibe 19 wie das Bild der Massstriche 21  und 22 des Glasmassstabes 2<B>5</B>. Es ist durch  die optische Einrichtung eine volle :Sicherheit  dafür gegeben, dass die 'Schattenbilder beider  Massstäbe im gleichen Übersetzungsverhältnis  1:100 projiziert werden.  



  Die Ablesung ist, wie beschrieben, ausser  ordentlich klar, genau und einfach zu erler  nen. Ausserdem ist durch die Lichtstrahlen  projektion jeder Ablesefehler durch     Paral-          lase    ausgeschlossen, der bei der     Ablesung    von  Massstäben mit     Nonius    oder andern     Ablese-          mitteln    nicht immer zu     erreichen    ist,      Im     Querbalken    1'3 des Bohrwerkes ist in  einem Stahlrahmen 28 der Glasmassstab<B>25</B>  fest eingelegt. Der Rahmen 28 besitzt eine  Gleitführung, entlang welcher er an dem       Querbalken    13 mittels einer Feinstellschraube  verschoben werden kann.

   Hierdurch kann eiue  bestimmte gewünschte Zahl (zum Beispiel  runde     Millimeterzahl)    als Ausgangspunkt für  eine     Distanzmessung    zwischen zwei Bohrungs  mitten oder sonstigen auszumessenden Punk  ten in die Nullstellung auf den     Projektions-          sehirm    19 gebracht werden.  



  Der Glasmassstab 2,5 besteht aus einem be  sonderen optischen Glas, dessen linearer  Wärmeausdehnungskoeffizient 9,6X10-6 be  trägt, während der von Gusseisen 10,5X10--6  beträgt, so dass die beiden einander minde  stens angenähert gleich sind. In der Tat be  trägt die Differenz nur     0,9X10-6.    Der Glas  massstab 25 besitzt eine Millimetereinteilung  von äusserster Feinheit, wobei an jedem Teil  strich auch eine fortlaufende     Millimeterzahl     angebracht ist.  



  Auch das im Tisch     befestigte    Projektions  gerät 18 entsprechend Fig.8 und 9 für die  zweite Koordinate hat die gleiche Wirkungs  weise wie das Gerät 17 am Bohrschlitten     1=t.     Ein Unterschied besteht lediglich darin, dass  in diesem Falle eine Umkehrung der     Bewe-          gungsart    zwischen Massstab 25 und optischer  Einrichtung vorliegt, indem hier die optische  Einrichtung (bestehend aus Beleuchtungsrohr  23 und Linsenrohr 24) in einem Schutzkasten  am Tischunterteil fest angebracht ist und der  an der Tischplatte 1!6 befestigte Glasmassstab  25 bei der Bewegung der Tischplatte 16 an  der Optik 23, 2'4 vorbeiwandert.  



  Auch dieser Glasmassstab     25-    ruht in einem  Rahmen, der mittels einer Feinstellschraube  in einer     Gleitführung    an der Tischplatte 16  zur Regulierung der Null-Punkt-Einstellung  verschiebbar ist.  



  Der Strahlenverlauf ist ebenso wie bei der  optischen Einrichtung am Querbalken. Es ist  lediglich ein Umlenkspiegel 30 in den Strah  lengang zwischen dem Austritt am Linsenrohr  24 und dem Projektionsschirm<B>19</B>     eingebaut       worden, damit das Bild für den Betrachter  in der richtigen Ebene liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lehrenbohrwerk als Portalbohrwerk aus gebildet, welches einen beiderseitig unter stützten und geführten Querbalken mit einem darauf befestigten Werkzeugschlitten besitzt und welches die Einstellung von koordinaten mässigen Bewegungen zum Zwecke des Er zeugens von genau distanzierten Bohrungen in Werkstücken gestattet, indem die genannten Koordinatenbewegungen einerseits durch die Bewegung des Werkzeugschlittens, anderseits anderseits durch eine unter dem Maschinenportal befind liche W erktischplatte genau senkrecht zur Bewegung des Werkzeugschlittens erreicht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die prä zise Einstellung des Werkzeugschlittens (14) am Querbalken (13) einerseits und die Ein stellung der Tischplatte (16) gegenüber dem Querbalken (13) anderseits durch diaskopische Projektionseinrichtungen (17, 18)
    in der Weise bewirkt werden kann, dass Glasmass stäbe (25.), deren linearer Wärmeansdehnungs koeffizient demjenigen von Gusseisen minde stens angenähert gleich ist, mit der Messstel- lung als Messgrundlage dienen und dass die Einstellwerte für die örtliche Lage der Bohr spindelmittelachse (141) mit Hilfe der Pro jektionseinrichtungen (17, 18) auf Schirme (19) abgebildet werden, wobei die Massein stellung mit Hilfe einer in der Projektions optik eingebauten Strichplatte (27) auf die gewünschte Genauigkeit bewirkt werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lehrenbohrwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Glasmass stäbe (2.5) in ihrer Längsrichtung verschieb bar und justierbar sind, so dass als Aus gangsmass beim Messbeginn stets eine ganze Zahl der Glasmassstabteilung eingestellt wer den kann (Fig.,6) . 2. Lehrenbohrwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Messvor- gang am Querbalken (13) der Glasmassstab (2!6) feststeht und der Projektionsschirm (1.9) zusammen mit dem Werkzeugschlitten (14) vorbeiwandert. 3.
    Lehrenbohrwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Messvor- gang an der Tischplatte (16) der Glasmass- Stab (215) mit dieser Tischplatte (16) wandert und der Projektionsschirm (19) ortsfest an geordnet ist.
CH313205D 1953-03-12 1953-03-30 Als Portalbohrwerk ausgebildetes Lehrenbohrwerk CH313205A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE313205X 1953-03-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH313205A true CH313205A (de) 1956-03-31

Family

ID=6139272

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH313205D CH313205A (de) 1953-03-12 1953-03-30 Als Portalbohrwerk ausgebildetes Lehrenbohrwerk

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH313205A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1077560B (de) Vorrichtung zur Kompensation der durch Temperaturdifferenzen bedingten Verschiebung zwischen dem Koordinatentisch und dem Werkzeugtraeger einer Werkzeugmaschine
CH313205A (de) Als Portalbohrwerk ausgebildetes Lehrenbohrwerk
DE1148429B (de) Werkzeugmaschine
DE932037C (de) Vorrichtung zum Einstellen und Messen grosser Laengen
DE639309C (de) Vorrichtung zum messbaren Einstellen der Schlitten von Werkzeugmaschinen, insbesondere Koordinaten-Bohrmaschinen
DE1075842B (de) Gerat mit einem m einer Fuhrung meßbar verschiebbaren Schlitten
DE1694509U (de) Lehrenbohwerk als portalbohrwerk.
DE968142C (de) Ablesevorrichtung fuer Massstaebe
DE971054C (de) Messgeraet zum Ablesen und Einstellen von Messstrecken, insbesondere an Werkzeugmaschinen
DE713836C (de) Messvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Koordinatenbohrmaschinen
DE757877C (de) Bildwurfgeraet fuer Werkstattmessungen, insbesondere zur Durchfuehrung von Reihenmessungen
DE1934841A1 (de) Ablese- bzw. Einstellgeraet fuer Massstaebe
DE1303080B (de)
AT205762B (de) Meßeinrichtung für Profilprojektion
DE1001008B (de) Laengenmessmaschine
DE564013C (de) Ablesemikroskop, insbesondere fuer Vermessungsgeraete und Messmaschinen
DE621154C (de) Vorrichtung zum messbaren Einstellen der Schlitten von Werkzeugmaschinen
CH553961A (de) Koordinatenmessmaschine.
DE851555C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Abstandes zwischen den optischen Zentren zweier oder mehrerer nebeneinander in einem Halter angebrachter Linsen oder optischer Systeme
DE1045110B (de) Geraet zur optischen Messung der Wandstaerke, insbesondere von Hohlglaskoerpern
DE871066C (de) Pruefgeraet fuer Zahn-, Schneid- oder aehnliche Raeder und Verfahren zum Pruefen von Zahnraedern od. dgl.
DE2144021A1 (de) Einrichtung zum Einstellen der Lage der Elektrode einer Funkenerosionsmaschine
DE895835C (de) Einrichtung zum Messen und Vergleichen von Profilen
DE643906C (de) Bohrmaschine, insbesondere zur Herstellung von Bohrlehren
DE1032557B (de) Komparator