CH313162A - Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Lederhandschuhs und nach dem Verfahren hergestellter Lederhandschuh - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Lederhandschuhs und nach dem Verfahren hergestellter Lederhandschuh

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CH313162A
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Kleinpeter Siegfried
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Kleinpeter Siegfried
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D19/00Gloves

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Lederhandschuhs und nach dem Verfahren  <B>hergestellter Lederhandschuh</B>    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf ein Verfahren zur Herstellung eines  wasserdichten Lederhandschuhs sowie auf  einen nach diesem Verfahren hergestellten  wasserdichten Handschuh.  



  Die nach bisherigen Verfahren durch     Im-          prägmierung    des Leders wasserdieht gemach  ten Lederhandschuhe sind nur für die erste  Zeit ihres Gebrauches wirklich wasserdicht.  Je nach Strapazierung der Handschuhe ver  lieren diese jedoch sehr bald ihre Wasserun  durchlässigkeit.  



       Nach        der     Erfindung sollen  nun     Lederhandschuhe    durch eine Einlage  wasserdicht gemacht werden. Der Einbau  einer     solchen        Einlage    begegnet jedoch nicht  unerheblichen Schwierigkeiten. Ein neuer  Handschuh muss, um eine gute Passform zu  besitzen, etwas schmäler und länger sein als  die Hand, da sich infolge der Dehnbarkeit  des Leders der Handschuh beim Anziehen  weitet und infolgedessen entsprechend der  Ausdehnung kürzer wird. Würde nun die  wasserdichte Einlage, die nur wenig oder gar  nicht dehnbar ist, in der gleichen Grösse wie  der Lederhandschuh in diesen eingefügt, so  würde die Einlage eine Dehnung des Hand  sehuhs verhindern.

   Würde man jedoch eine  genügend weite Einlage     einfügen,    so würde  die Einlage zu     lang,    was sieh bei der beim  Anziehen des Handschuhs eintretenden Ver  kürzung des     Lederteiles    durch     unangenehm       wirkende Faltenbildung der Einlage bemerk  bar machen würde.  



  Um die angeführten Schwierigkeiten zu  beseitigen, wird nach dem erfindungsge  mässen Verfahren die Einlage mit dem für  die nächst grössere Handsehuhnummer be  stimmten Messer ausgestanzt, so dass zwischen  der     Handschuheinlage        und    dem Handschuh  ein     Grössenunterschied    im Ausmass einer  Handsehuhkalibernummer besteht. Die nun  zu langen Finger der Einlage worden, durch  Abschneiden gekürzt wonach die so erhaltene  Einlage gesteppt und in den Handschuh ein  gefügt wird.  



  Es folgt ein Ausführungsbeispiel des Ver  fahrens.  



  Die Einlage wird mit dem Messer der  nächst grösseren     Kalibernumm.,er        des        Hand-          .chuhs        ausgestanzt,    so dass     zwischen    Hand  schuheinlage und Handschuh ein     Grössen-          unterschied    im     Ausmass    einer     Kalibernummer     besteht. Diese Einlage weist dann     -gerade    die  Weite auf, welche dem     angezogenen    ausge  weiteten     Hand    Schuh entspricht.

   Da die Finger  der in dieser     Weise    hergestellten Einlage  länger sind als die Finger des nach dem An  ziehen     ausgeweiteten    Handschuhs, werden die  Finger der     Einlage    um etwa 6     inm    gekürzt.  Nach     dieser    Kürzung wird die Einlage ge  steppt und dann in den     Lederhandschuh    in       üblielier    Weise eingefügt.      Als wasserundurchlässige Einlage kommt  vor allem ein     erstklassiges,    fein gewobenes  Zelttuch in Frage. Ferner können hierfür im  prägnierte     Futterstoffe        verwendet    werden.

    Als Einlage können auch doppellagige Stoffe  zweier verschiedener Materialien verwendet  werden. Im diesem Fall kann die innere, an der  Hand anliegende Lage aus einem wärmeiso  lierenden Material, z. B. Wollstoff,     Woll-          trikot,    Flanell, Lammfell usw. bestehen,  während die äussere Lage aus einem wasser  undurchlässigen Stoff, z. B. einem feinen  Zelttuch, einem feinen imprägnierten Tuch  oder aus Ölseide, Kunststoff usw. bestehen  kann.  



  Der in der beschriebenen Weise herge  stellte     Lederhandschuh        zeichnet    sieh durch  gute Passform aus, da die wasserdichte Ein  lage beim Anziehen des Lederhandschuhs  keine Falten wirft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines wasser dichten Lederhandschuhs, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Einlage mit dem für die nächst grössere Handsehuhnummer bestimm- ten Messer ausgestanzt wird, so dass zwischen der Handschuheinlage und dem Handschuh ein Grössenuntersehied im Ausmass einer Handschuhkalibernummer besteh, und dass die nun zu langen Finger der Einlage durch Abschneiden gekürzt werden, wonach die Einlage gesteppt und in den Lederhandschuh eingefügt wird. II. Wasserdichter Lederhandschuh, herge stellt nach dem Verfahren nach Patentan spruch I. UNTERANSPRLÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass die Finger der Einlage durch Abschneiden um etwa 6 mm ge kürzt werden. Lederhandschuh nach Pa.tentanspraeli TI, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus feingewobenem Zelttuch besteht.
    3. Lederhandschuh nach Patentanspruch TI, dadurch gekennzeichnet., dass die Einlage aus zwei Lagen besteht, wobei die innere, an der Hand anliegende Lage aus wärmeiso lierendem Material und die äussere Lage aus wasserdichtem Material besteht..
CH313162D 1953-06-02 1953-06-02 Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Lederhandschuhs und nach dem Verfahren hergestellter Lederhandschuh CH313162A (de)

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