CH313162A - Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Lederhandschuhs und nach dem Verfahren hergestellter Lederhandschuh - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Lederhandschuhs und nach dem Verfahren hergestellter LederhandschuhInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Lederhandschuhs und nach dem Verfahren <B>hergestellter Lederhandschuh</B> Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zur Herstellung eines wasserdichten Lederhandschuhs sowie auf einen nach diesem Verfahren hergestellten wasserdichten Handschuh.
Die nach bisherigen Verfahren durch Im- prägmierung des Leders wasserdieht gemach ten Lederhandschuhe sind nur für die erste Zeit ihres Gebrauches wirklich wasserdicht. Je nach Strapazierung der Handschuhe ver lieren diese jedoch sehr bald ihre Wasserun durchlässigkeit.
Nach der Erfindung sollen nun Lederhandschuhe durch eine Einlage wasserdicht gemacht werden. Der Einbau einer solchen Einlage begegnet jedoch nicht unerheblichen Schwierigkeiten. Ein neuer Handschuh muss, um eine gute Passform zu besitzen, etwas schmäler und länger sein als die Hand, da sich infolge der Dehnbarkeit des Leders der Handschuh beim Anziehen weitet und infolgedessen entsprechend der Ausdehnung kürzer wird. Würde nun die wasserdichte Einlage, die nur wenig oder gar nicht dehnbar ist, in der gleichen Grösse wie der Lederhandschuh in diesen eingefügt, so würde die Einlage eine Dehnung des Hand sehuhs verhindern.
Würde man jedoch eine genügend weite Einlage einfügen, so würde die Einlage zu lang, was sieh bei der beim Anziehen des Handschuhs eintretenden Ver kürzung des Lederteiles durch unangenehm wirkende Faltenbildung der Einlage bemerk bar machen würde.
Um die angeführten Schwierigkeiten zu beseitigen, wird nach dem erfindungsge mässen Verfahren die Einlage mit dem für die nächst grössere Handsehuhnummer be stimmten Messer ausgestanzt, so dass zwischen der Handschuheinlage und dem Handschuh ein Grössenunterschied im Ausmass einer Handsehuhkalibernummer besteht. Die nun zu langen Finger der Einlage worden, durch Abschneiden gekürzt wonach die so erhaltene Einlage gesteppt und in den Handschuh ein gefügt wird.
Es folgt ein Ausführungsbeispiel des Ver fahrens.
Die Einlage wird mit dem Messer der nächst grösseren Kalibernumm.,er des Hand- .chuhs ausgestanzt, so dass zwischen Hand schuheinlage und Handschuh ein Grössen- unterschied im Ausmass einer Kalibernummer besteht. Diese Einlage weist dann -gerade die Weite auf, welche dem angezogenen ausge weiteten Hand Schuh entspricht.
Da die Finger der in dieser Weise hergestellten Einlage länger sind als die Finger des nach dem An ziehen ausgeweiteten Handschuhs, werden die Finger der Einlage um etwa 6 inm gekürzt. Nach dieser Kürzung wird die Einlage ge steppt und dann in den Lederhandschuh in üblielier Weise eingefügt. Als wasserundurchlässige Einlage kommt vor allem ein erstklassiges, fein gewobenes Zelttuch in Frage. Ferner können hierfür im prägnierte Futterstoffe verwendet werden.
Als Einlage können auch doppellagige Stoffe zweier verschiedener Materialien verwendet werden. Im diesem Fall kann die innere, an der Hand anliegende Lage aus einem wärmeiso lierenden Material, z. B. Wollstoff, Woll- trikot, Flanell, Lammfell usw. bestehen, während die äussere Lage aus einem wasser undurchlässigen Stoff, z. B. einem feinen Zelttuch, einem feinen imprägnierten Tuch oder aus Ölseide, Kunststoff usw. bestehen kann.
Der in der beschriebenen Weise herge stellte Lederhandschuh zeichnet sieh durch gute Passform aus, da die wasserdichte Ein lage beim Anziehen des Lederhandschuhs keine Falten wirft.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines wasser dichten Lederhandschuhs, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Einlage mit dem für die nächst grössere Handsehuhnummer bestimm- ten Messer ausgestanzt wird, so dass zwischen der Handschuheinlage und dem Handschuh ein Grössenuntersehied im Ausmass einer Handschuhkalibernummer besteh, und dass die nun zu langen Finger der Einlage durch Abschneiden gekürzt werden, wonach die Einlage gesteppt und in den Lederhandschuh eingefügt wird. II. Wasserdichter Lederhandschuh, herge stellt nach dem Verfahren nach Patentan spruch I. UNTERANSPRLÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass die Finger der Einlage durch Abschneiden um etwa 6 mm ge kürzt werden. Lederhandschuh nach Pa.tentanspraeli TI, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus feingewobenem Zelttuch besteht.3. Lederhandschuh nach Patentanspruch TI, dadurch gekennzeichnet., dass die Einlage aus zwei Lagen besteht, wobei die innere, an der Hand anliegende Lage aus wärmeiso lierendem Material und die äussere Lage aus wasserdichtem Material besteht..
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|---|---|---|---|
| CH313162T | 1953-06-02 |
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| CH (1) | CH313162A (de) |
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1953
- 1953-06-02 CH CH313162D patent/CH313162A/de unknown
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