DE714347C - Aus Gummi bestehende nahtlose Gasschutzmaske - Google Patents

Aus Gummi bestehende nahtlose Gasschutzmaske

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DE714347C
DE714347C DEC53069D DEC0053069D DE714347C DE 714347 C DE714347 C DE 714347C DE C53069 D DEC53069 D DE C53069D DE C0053069 D DEC0053069 D DE C0053069D DE 714347 C DE714347 C DE 714347C
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DE
Germany
Prior art keywords
mask body
rubber
mask
dipping
mask made
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Expired
Application number
DEC53069D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Niedner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/02Masks

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Aus Gummi bestehende nahtlose Gasschutzmaske Es ist bekannt, bei der Herstellung von Gunimigasmasken eine Verstärkung des Gesichtsteils dadurch vorzunehmen, daß eüie Verstärkungsschicht ituiter Zwischenschaltung einer Gewehelage besonders aufgetragen wird. Es haben 'sich jedoch hierbei Undichtigkeiten, im Maskenkörper gezeigt, da die Giftgase zwischen die einzelnen Schichten eiiidringen und in das Innere der Maske gelangen. Es ist auch bereits bekannt, durch Tauchen in eine Gummilösung nahtlose Gasschutzmasken herzustellen. Es bietet jedoch Schwierigkeiten, nunmehr noch Verstärkungen anzubringen, wie das gerade für das Gesichtsfeld wünschenswert ist. Bisher werden Verstärkungen bei nah,tlos durch Tauch-en in eine Guninulösung hergestellten Gegenständen in der Weise erreicht, daß der Gegenstand mehrmals in die Gummilösung getaucht wird, wobei jede einzeIne Schicht vorherabgetrocknetwird. Durch das mehrmalige Eintauchen und Herausnehmen der Forni können sich Luftblasen -zwischen den einzelnen Gununischichten bilden. Ein völliges Ineinanderfließen der einzelnen Schichten findet nicht statt, go daß bei dem Schadhaftwerd,en einer Schicht Giftstoffteilchen zwischen den Schicht-en in das Innere der Maske gelangen können.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß bei aus Gunum bestehenden, durch Tauchen in eine Guninii- oder LatexIösung hergestellten nahtlosen Gasschutzniasken das Gesichtsfeld des Maskenkörpers eine größere Wandstärke aufweist als der übrige Teil des Maskenkörpers und,daßder verstärkte Teil des!Maskenk.örpers mit dem übrig-en Teil aus einem Stückbestebt. . Eine solche Gasschutzniaske wird gernüß der Erfindung in der Weise hergestellt, daß die poröse saugende Form nach dem, Eintauchen in die Gummilösung 'bzw. ein Latexhad nach kurzer Zeit angehoben oder anderweitig z. B. durch Drehen in ihrer Lage verändert wird, so daß nur nach der zu verstärkende Teil des Maskenkörpers in die Gummilösung taucht und erst nach einer weiteren Zeitspanne ganz herausgenommen wird, so daß der Maskenkörper mit der Verstärkung in einem Arbeitsgang hergestellt wird.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Maskenkörper trotz der Verstärkung .vollkommen einstücki 1- ist, so' daß irgendwelchen Giftgasen keinerlei Angriffsmögglichkeiten mehr gegeben sind. Das Herstellungsverfahren ist zudem außerordentlich wirtschaftlich, da die Anfertigung trotz verschiedener Verstärkungsstufen nur in einem einzigen, Arbeitsgang erfolgt. Es läßt sich die Abstufung in der Stärke durch eine Änderung der Winkellage der eingetauchten Form in jeder gewünschten Ausführung vornehmen. Es ist also nicht mehr nötig' die übergangsstufert zwischen dem Kopfteil und dem Gesichtsfeld mit Verstärkungsstreifen zu versehen. Auch kann bei den Gasschutzmasken nach der Erfindung, insbesondere bei den aus Latex herstellten Masken auf die Verwendung von Gewebe verzichtet werden, da Latex durch seine größere Nervigkeit einen ausreichenden Schutz undeine ausreichende Zerreißfestigkeit besitzt. Der Fortfall der Gewebelagen macht diese Gasmasken auch besser entlostbar.
  • Die Nervigkeit des Latex läßt es außerdem, zu, die Wandstärke auf ein Mindestmaß zu ermäßigen, so daß Masken mit niedrigerer Wandstärke als bisher sich ohne weiteres herstellen lassen, ohne die Gassicherheit irgendwie zu beeinträchtigen. Eine leichtere Maske ist ohne Frage im Tragen bequemer, wie sich auch das geringere Gewicht rohst3ffmäßig "ünstig auswirkt. Die Befestigung der einzelnen Armaturen läßt sich leichter und sicherer als bisher ausführen, weil keine Gewebelagen vorhanden sind, die durch ihre SteifIgkeit eine Behinderung bedeuten und dadurch leicht Undichtigkeiten hervorrufen. Die Abdichtung an diesen einzelnen Montagestellen. ist nunmehr in jeder Beziehung gewährleistet.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in der Ansicht.
  • Das Gesichtsfeld b des Maskenkörpers a weist -eine größere Wandstärke auf als der übrige Teil des Maskenkörpers und besteht mit diesem aus einem Stück-.

Claims (2)

  1. PATENT ANS PR ÜCH E'. i. Aus Gummi bestehende, durch Tauchen in eine Gummi- oder LatexIösung hergestellte nahtlose Gasschutzmaske. dadurch gekennzeichnet, daß das Gesichts-feld des Maskenkörpers eine größere Wandstärke aufweist als der übrige Teil des Maskenkörpers und daß der verstärkte Teil des Maskenkörpers mit dem übrigen Teil aus einem Stück besteht.
  2. 2. Verfahren zum Herstellen einer Gasschutzmaske durch Tauchen in eine Gummi-oder Latexlösung nach Anspruch i. dadurch « gekennzeichnet, daß die poröse saugende Form nach dem Eintauchen in diq Gummilösung nach kurzer Zeit angehoben oder anderweitig, z, B. durch Drehen, in ihrer Lage verändert wird, so daß nux noch der züi verstärkende Teil des Maskenkörpers in die Gummilösung taucht und erst nach -einer weiteren Zeitspanne ganz herausgenommen wird, so daßdür Maskenkörper mit der Verstärkung in einem Arbeitsgang hergestellt wird. I C
DEC53069D 1937-07-30 1937-07-30 Aus Gummi bestehende nahtlose Gasschutzmaske Expired DE714347C (de)

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DEC53069D DE714347C (de) 1937-07-30 1937-07-30 Aus Gummi bestehende nahtlose Gasschutzmaske
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DEC53069D DE714347C (de) 1937-07-30 1937-07-30 Aus Gummi bestehende nahtlose Gasschutzmaske

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000239B (de) * 1952-06-20 1957-01-03 Draegerwerk Ag Verfahren zum Herstellen von Atemschutzmasken aus Kunststoffen
DE955746C (de) * 1952-04-06 1957-01-10 Draegerwerk Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Atemschutzmaske aus Kunststoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955746C (de) * 1952-04-06 1957-01-10 Draegerwerk Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Atemschutzmaske aus Kunststoff
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