Garage Das Hauptpatent bezieht. sich auf eine Garage, bei welcher eine Mehrzahl von För derkörben für die Aufnahme der zu Ba ragierenden Fahrzeuge vermittels eines end losen Förderorgans längs einer in sieh geschlossenen Bahn bewegt werden kann, wobei dieser Auftun eine Belade- bzw. Entnahmestelle aufweist, an welcher die Fahrzeuge auf Strassenniveau in die Förder körbe einfahren bzw.
aus den Förderkörben ausfahren können, und welche sich dadurch auszeichnet, dass der Aufzug eine Mehrzahl von vertikal übereinander angeordneten waag rechten Laufstrecken aufweist, welche durch Umlenkungen miteinander verbunden sind und von den Förderkörben nacheinander durchlaufen werden, wobei diese waagrechten Laufstrecken in lotrechter Richtung alle so weit ausserhalb des Strassenniveaus ange ordnet sind, dass ein Fahrzeugverkehr atü Strassenniveau für die zu gasagierenden Fahrzeuge durch diese waagrechten Lauf strecken nicht behindert wird, und wobei ferner eine dem Strassenniveau benachbarte waagrechte Laufstrecke mit einem U-förmigen Teilstiiek versehen ist, welchts die auf Strassenniveau befindliche. Belade- bzw. Ent nahmestelle des Aufzuges enthält.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiter entwieklung der Garage nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes und be steht darin, dass der Aufzug wenigstens stellenweise zwei parallel und nebeneinander angeordnete Laufschienen aufweist, längs welcher die Förderkörbe mit Hilfe von zwei Ketten bewegt werden, die zwischen aufeinan derfolgenden Förderkörben eine Mehrzahl von Kettengliedern aufweisen, von denen jedes eine Rolle besitzt, die auf der gleichseitigen Laufschiene geführt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Ansicht des Aufzuges an einer Umlenkung, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1 durch die Laufschienen mit einem angehängten Förderkorb, Fig. 3 einen Schnitt. nach Linie III-III der Fig. 1 durch die Laufscheinen und die Förderkette auf einer Seite und Fig. 4 eine Draufsicht auf eine La.uf- sehiene und auf die mit. Rollen versehene Kette.
Der Aufzug der Garage hat wenigstens stellenweise zwei waagrecht nebeneinander angeordnete und zueinander parallel ver laufende Laufschienen 7. die je aus einem h-förmigen Träger bestehen und an Ge rüstteilen 29 abgestützt. sind.
Die zur Auf nahme der zu garagierend'en Automobile ein gerichteten Förderkörbe 3 sind zu beiden Seiten. ihrer obern: Traverse mittels Achsen 30 auf Förderketten 17 abgestützt, mit wel chen sie zwischen den Laufschienen 7 hängend längs der letzteren verrollbar sind.
Die Glie- der der Förderketten 17 sind je mit einer Rolle 4 bzw. 31 versehen, welche Rollen auf den Laufschienen geführt sind und von wel- ehen die Rollen 4 zugleich auf den Achsen 30 der Förderkörbe 3 gelagert sind. Wie in der Fig. 1 veranschaulicht ist, sind zwischen zwei aufeinanderfolgenden Förderkörben 3 vier Kettenglieder pro Kette vorgesehen; die Rollen 31 sind hierbei gemäss den Fig. 3 und 4 zwischen den Kettenlaschen 32 und 33 der aufeinanderfolgenden Kettenglieder ange bracht und um Achsen 34 drehbar, welche gleiehzeitig die Gelenkachsen zwischen aufein anderfolgenden Kettengliedern bilden.
Auf den Achsen 30 der Förderkörbe 3 sind je die Kettenlaschen von zwei aufeinanderfolgenden Kettengliedern angelenkt, wobei die Fig. 2 die unmittelbar neben der Rolle 4 befindliche Kettenlasche im Schnitt zeigt.
Dadurch, dass alle Kettenglieder der Ketten 17 mit Rollen versehen sind, wird zu nächst auf den waagrechten Laufstrecken des Aufzuges ein Durchhängen der Ketten 17 zwischen aufeinanderfolgenden Förderkörben vermieden. Mit Hilfe von zwei weiteren Lauf schienen 35, die um wenigstens den Durch messer der Rollen 4 und 31 oberhalb der Lauf schienen 7 und mit gleicher Spur verlegt sind, wird ferner ermöglicht, dass mit Hilfe der Ketten 17 die Förderkörbe 3 nicht nur ge zogen, sondern stellenweise auch gestossen werden können. Die Abstände zwischen auf einanderfolgenden Förderkörben sind infolge dessen von den jeweiligen Belastungsverhält nissen der einzelnen Förderkörbe auch bei nicht straff gespannten Ketten weitgehend unabhängig.
Die beschriebene Ausbildung der Lauf schienen und der mit Rollen versehenen Ketten ist besonders vorteilhaft bei den in lotrechter Ebene verlaufenden Umlenkungen des Aufzuges, wie sie etwa zwischen zwei über. einander angeordneten waagreehten Lauf strecken oder bei einem U-förmigen Teilstück benötigt werden, welches die Belade- bzw. Entnahmestelle des Aufzuges enthält. Nach Fig. 1 gehen an einer solchen Umlenkung die übereinander angeordneten waagrechten Lauf- schienen 7 und 35 in die darunter befind li ehen Laufschienen 6 und 36 über. An Stelle der für solche Umlenkungen sonst üblichen Rollenbatterien oder Umlenkräder sind zwei Paare von zueinander konzentrischen, halb kreisförmig gebogenen Laufschienen 37 und 38 verwendet.
Die gebogenen Laufschienen 37 setzen die Laufschienen 6 der untern waag rechten Laufstrecke fort und enden in den zusätzlichen Laufschienen 35 der obern waag rechten Laufstrecke. In entsprechender Weise werden die zusätzlichen Laufsehienen 36 der untern waagrechten Laufstrecke vermittels der gekvümmt.en Laufschienen 38 in die Lauf schienen 7 der obern waagrechten Laufstrecke übergeführt. Der Krümmungsradius der Lauf flächen der Laufschienen 38 ist dabei um wenigstens den Durchmesser der Rollen 4 und 31 geringer als der Krümmungsradius der Laufflächen der Laufschienen 37,
so dass die Rollen 4 und 31 nur entweder an den Lauf schienen 37 oder an den Laufschienen 38 ab rollen können. Wird die Kettenbewegung bei der Umlenkung beispielsweise im Cregenuhr- zeigersinn bewerkstelligt, und, ziehen die Ketten 17 in der obern Laufst.reeke, so werden die Rollen 31 der Kettenglieder schon kurz vor Beginn der Umllenkung von den Lauf schienen 6 abgehoben und an die gebogenen innern Laufschienen 38 herangezogen.
Umge- kehrt, werden die Rollen 4 an den För der- körben 3 von den Laufschienen 6 auf die äussern gebogenen Laufschienen 37 gelangen und auf diesen so weit. im Bogen nach oben abrollen, bis der Kettenzug senkrecht nach oben verläuft.. Dann wechseln die Rollen 4 von den Schienen 37 zu den konzentrischen Schie nen 38 und gelangen von diesen auf die waa-- rechte Laufstrecke.
Uni eine gute Raumausnützung zu er reichen, soll der lotrechte Abstand zwischen den waagrechten Laufstrecken, das heisst, der Abstand zwischen den Laufschienen 6 und 7, nur wenig grösser sein als die- grösste Höhe der Förderkörbe 3. Anderseits ist es vorteil haft, wenn zwischen den aufeinanderfolgen den Förderkörben 3 möglichst wenig Ketten glieder angebracht werden. Die Umlenkung zwischen den waagrechten Laufstrecken muss aber bei weniger Kettengliedern einen grösseren Krümmungsradius haben.
Günstige Verhältnisse für diese sich entgegenstehen den Bedingungen erhält man, wenn zwischen aufeinanderfolgenden Förderkörben wenig stens drei Kettenglieder benützt werden und der Krüimmungsradius der Laufflächen der innenliegenden gekrümmten Laufschienen 38 wenigstens gleich der Gelenkachsendistanz, das heisst der Achsdistanz zwischen aufeinan derfolgenden Rollen 31 der Kettenglieder, ist.