CH308293A - Holz-Blasinstrument, insbesondere Blockflöte. - Google Patents

Holz-Blasinstrument, insbesondere Blockflöte.

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CH308293A
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Description


  Holz-Blasinstrument, insbesondere Blockflöte.    Gegenstand der Erfindung ist ein Holz  Blasinstrument, z. B. eine Flöte, Klarinette  oder Oboe, insbesondere aber eine Blockflöte.  



  Solche Instrumente wurden früher vor  zugsweise aus afrikanischem Ebenholz her  gestellt, das sehr hart     und    gegen Feuchtig  keit wenig empfindlich ist. Um die Her  stellung einwandfreier Instrumente zu erlau  ben, muss dieses Holz jedoch zehn Jahre oder  länger gelagert sein, was grosse Kosten und  Risiken mit sich bringt und dieses Material  schwer erhältlich und insbesondere für Kin  derinstrumente zu teuer macht.  



  Man ist deshalb vielfach genötigt billi  gere Holzarten zu verwenden, die Flüssig  keit aufsaugen und sich unter deren Einwir  kung verziehen, so dass das Instrument un  brauchbar     werden.        kann.    Aus solchem Holz  gefertigte Instrumente müssen daher regel  mässig mit Öl oder Fett     behandelt    werden,  damit sie durch den Speichel des Spielers  nicht Schaden leiden. Diese regelmässige Be  handlung wird aber vom Spieler häufig unter  lassen.  



  Diese Behandlung ist beim den Gegen  stand der     Erfindung    bildenden Instrument  dadurch überflüssig gemacht, dass die mund  seitige Stirnfläche und die Wände des Wind  kanals, des Aufschnittes und der Längsboh  rung einen Überzug aus einem wasserabwei  senden und wasserunempfindlichen Lack auf  weisen. Das     Holz,    aus dem das Instrument  hergestellt ist, kann mindestens im Bereich  dieser Flächen mit einer wasserabweisenden         lind    wasserunempfindlichen Substanz, z. B.  einem Kunstharz, imprägniert sein.  



  In der Zeichnung ist ein     AusführungsbQi-          spiel    des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Diese     Zeichnung    zeigt im     Längsschnitt    einen  Teil einer Blockflöte.  



  Die aus Kopfstück 1 und Schaft 2 be  stehende Blockflöte ist in herkömmlicher Form  aus     Birnbailmholz    gearbeitet und weist eine  durch beide Teile 1     lind    2 durchgehende Längs  bohrung 3 auf. Diese ist am     mundseitigen     Ende des Kopfstückes 1 durch einen Kern  zapfen 4 geschlossen, der mit einem recht  eckigen Vorsprung 5 in     eine        Längsnut    6 des       Kopfstückes    derart     eingreift,    dass in dieser  ein     Windkanal    7 von rechteckigem Quer  schnitt, die sogenannte Kernspalte, vorhanden  ist.

   Der Windkanal 7 geht von der     mundsei-          tigen    Stirnfläche 8 der     Blockflöte_aus,    welche  Stirnfläche teils vom Kopfstück, teils vom  Kernzapfen 4 gebildet wird. Jenseits des  Kernzapfens 4 läuft die Längsnut 6, deren  Boden hier in bezug     auf    die Längsachse des  Kopfstückes schwach geneigt ist, in der     Längs-          bohrung    3 aus.

   Das Kopfstück 1 weist ferner  eine als Aufschnitt bezeichnete     Ausnehmung     9     auf,    die seitlich durch zwei parallele mit den       Seitenwänden    der Nut 6 bündige Wände 10,       mundseitig    durch eine zur Längsachse des In  strumentes senkrechte und mit der     innern     Stirnfläche 11 des Kernzapfens 4 bündige  ebene Wand 12 und     schliesslich    durch eine  in bezug auf die Längsachse des Instrumentes  geneigte und den geneigten Endteil des Bo-      denn der Längsnut 6 in einer scharfen Kante  13, der sogenannten Aufschnittkante, tref  fenden Wand 14 begrenzt ist.  



  Die     mundseitige    Stirnfläche 8 der Block  flöte, die Wände des Windkanals 7, die Wände  10, 12     und    14 des Aufschnittes 9, die Stirn  fläche 11 des     Kernzapfens    4 und die Wan  dung der     Längsbohrtmg    3 sind durch einen  einmaligen     Hartgrundanstrich        und    einen nach  folgenden Anstrich mit Bootslack,     sogenann-          tem    amerikanischem Marinelack, behandelt.  



  Der Hartgrundanstrich bewirkt eine Im  prägnierung des Holzes     im    Bereich der be  handelten Oberfläche, und der Marinelack       bildet    eine glatte, wasserfeste und wasser  dichte Schutzschicht, die eine Beschädigung  des Instrumentes durch den Speichel des Spie  lers verhindert.  



  Die übrigen Oberflächen des Instrumentes,  die mit dem Speichel des Spielers normaler  weise nicht in Berührung kommen,     'können    mit  einem gewöhnlichen     Politurlacli    behandelt       sein.     



  Statt unbehandelten Holzes kann zur Her  stellung des Instrumentes auch mit einem    Kunstharz, z. B. mit einem Phenolharz, im  prägniertes     Holz    verwendet werden. In diesem  Falle ist der Hartgrundanstrich entbehrlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Holz-Blasinstrument, dadurch gekennzeich net, dass die mundseitige Stirnfläche und die Wände des Wandkanals, des Aufschnittes und der Längsbohrung einen Überzug aus einem wasserabweisenden und wasserLinempfindli- chen Lack aufweisen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Holz-Blasinstrument nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Holz, aus dem es hergestellt ist, mindestens im Bereich der genannten Flächen mit einer wasserab weisenden und wasserunempfindlichen Sub stanz imprägniert ist. 2. Holz-Blasinstrument nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Holz mit einem Kunstharz imprägniert ist.
CH308293D 1952-10-31 1952-10-31 Holz-Blasinstrument, insbesondere Blockflöte. CH308293A (de)

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DE1670734U (de) 1954-01-21

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