CH308136A - Verfahren zur Herstellung einer Steroidverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Steroidverbindung.

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CH308136A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Steroidverbindung.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung einer neuen     Verbin-          dang,    nämlich des     6-Oxy-11-keto-progesterons,     welches einerseits pharmakologische Wirk  samkeit hat und anderseits auch mit Vorteil  für die Synthese von     Cortison    und andern  in der     11-Stellung    oxydierten Steroiden an  wendbar ist.    Die Herstellung des     6-Oxy-11-keto-pro-          gesteron    erfolgt gemäss der Erfindung, indem  man auf     6,11a-Dioxy-progesteron    ein Oxyda  tionsmittel einwirken lässt.

   Vorteilhaft wird  als Oxydationsmittel Kaliumpermanganat,     N-          Bromaeetamid    in tertiärem     Butylalkohol    oder  Chromsäure     verwendet    werden.  



  Das     6,11a-Dioxy-progesteron    kann wie       folgt    erhalten werden:  Es wurde in Leitungswasser, und zwar pro  Liter, 5     cms    Maisquellwasser, 20 g     Lactalbu-          minauszug    (Eilamine     commercial        lactalbumin          digest)    und 50 mg handelsübliche Dextrose  zugegeben und die Mischung auf ein     p$    von  etwa 5,5 bis 5,9 eingestellt.

   Zu 4 Liter dieser  Mischung, welche eine 32 bis 48 .Stunden  alte Kultur von     Rhizopus        arrhizus        (ATCC     11145) enthielt, wurde bei Zimmertemperatur  und unter Belüftung 1 g Progesteron in  50     em3    Aceton beigefügt. Die Kultur wurde  dann bei Zimmertemperatur 48 Stunden be  brütet. Am Ende dieser Zeit war das     p$    3.,5.

    Die     Fermentationsflüssigkeit    und das     Mycel       wurden nacheinander mit drei     1-Liter-Por-          tionen    einer     2-Liter-Portion    und einer     1-Liter-          Portion    von     Methylenchlorid    extrahiert. Die       Methylenchloridauszüge    wurden vereinigt und  nacheinander zweimal mit     400-em3-Portionen     2     o/oiger        Natriumbicarbonatlösung    und drei  mal mit     500-em3-Portionen    destillierten Was  sers gewaschen.

   Der     hTethylenchloridextrakt     wurde im     Vakuum    bis zur Trockenheit ver  dampft und der feste Rückstand in 50     cm3          Methylenchlorid    gelöst. Diese Lösung wurde  in einem     100-cm3-Becherglas    im Luftstrom  verdunstet. Die festen Bestandteile, im Ge  wicht von 1,585 g, wurden in 5     cm3    heissem  Methanol gelöst und auf Zimmertemperatur  langsam abkühlen gelassen. 75 mg     Kristalle,     schmelzend bei 246-249  C, wurden aus der  Mutterlauge gewonnen.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Zu 100     cm3    Eisessig, enthaltend 1 g des  wie oben beschrieben erzeugten     6,11a-Dioxy-          progesteron    wurden 211 mg     Chromtrioxyd          (Cr03)    in 50     cm3    Eisessig hinzugefügt, wobei  sich     :das    Verhältnis von 2,18 Äquivalenten       Chromsäure    pro     Mol        Steroid    ergab.

   Nach 11/2  Stunden Abstehen bei     Zimmertemperatur     Extrahieren mit     Methylenchlorid,    Reinigung  des Extraktes mit wässeriger     NaHC03-Lösung     und     Abdunsten    des Lösungsmittels     wurde        6-          Oxy-11-keto-progesteron    mit einem .Schmelz  punkt 202-208  C erhalten.

        <I>Beispiel 2:</I>  Zu 500 mg (1,44     Millimol)    von     6;11a-Di-          oxy-progesteron    wurden 22     cm3    (l.,03     Millimol)          Chromsäure-Essigsäurelöstulg    (0,0467     Milli-          mol        Cr03    pro     em3)    hinzugefügt.

   Die Lösung  wurde     mit    Essigsäure auf 100     cms    verdünnt,  wobei sich das     Verhältnis    von 2,15 Äquivalen  ten     Chromsäure    pro     Mol        Steroid    ergab. Nach  einstündigem Abstehen bei Zimmertempera  tur wurde sie mit einigen     cm3    Methanol und  100     @cm3    Wasser verdünnt und mit     Methylen-          chlorid    extrahiert. Der Extrakt wurde mit       Natriumbicarbonatlösung    und     dann    mit Was  ser gewaschen.

   Der mit Wasser gewaschene  Extrakt wurde über wasserfreiem Natrium  sulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum  zur Trockne     abgedunstet.    Der Rückstand  wurde aus Benzol umkristallisiert. Die Roh  kristalle wogen 240 mg, Schmelzpunkt 190 bis  <B>1960</B> C. Die Mutterlauge ergab 30 mg .Sub  stanz, Schmelzpunkt 184-193  C. Die     Rekri-          stallisation.der    ersten Ausbeute an Kristallen  ergab reines     6-0xy-11-keto-progesteron    mit  einem     Schmelzpunkt    von 204-208  C. Die  Struktur wurde durch     Infrarotanalyse    be  stätigt.

    
EMI0002.0029     
  
    <I>Analyse;</I>
<tb>   /o <SEP> berechnet <SEP> für
<tb>  C21H2804 <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 73,,0 <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 7,9
<tb>  1/o <SEP> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 73,01;H <SEP> = <SEP> 8,12       Das     6-Oxy-11-keto-progesteron        kann    zum       Pregnan-3,11,20-trion        dehydriert    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 6-Oxy-11- keto-progesteron, dadurch gekennzeichnet, dass man 6,11-Dioxy-progesteron mit einem Oxy dationsmittel behandelt. 6-Oxy-11-keto-progesteron ist eine neue in Benzol lösliche Verbindung mit einem Schmelz punkt von 202-208 C. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Äquivalente des Oxydationsmittels angewendet werden 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Oxydationsmit tel Chromsäure verwendet wird.
CH308136D 1952-03-25 1952-07-08 Verfahren zur Herstellung einer Steroidverbindung. CH308136A (de)

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