Gefässreinigungsmaschine. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Rei nigungsmaschine für Gefässe mit einer Ein- rielhtung zur Innen- und Aussenreinigung und einer gesteuerten Nacbspritzung für die Ge fässe. Die Nachspritzung bat bekanntlich den Zweck, Reste von Schmutz und abgebroehenen Borsten aus dem abgehobenen Gefäss heraus zuspülen.
Bekannte Maschinen dieser Art ar- heiten in der Weise, dass die auf eine Bürste aufgesteckten Flaschen von Hand herausge hoben werden, wobei während dieser Bewe gung die Bodenbürste oder eine sonstige zum Reinigen des Gefässbodens dienende Einrieh- tung allmählich angehoben wird, bis sie eine Lage erreieht, in welcher sie die Wasserzulei tung für die Innenbürste und damit auch die Nachspülung abstellt. Diese Arbeitsweise be dingt, dass die Bedienungsperson mit der Hand in Berührung mit der sich drehenden Aussenbürsteneinrichtung kommt, was auf die Dauer unangenehm ist.
Erfahrungsgemäss wird daher zuerst der Bodenbürstenhebel hoch geklappt, dadurch die Wasserzufuhr abgestellt und dann die Flasche herausgezogen. Hierbei findet eine Nachspritzung überhaupt nicht mehr statt.
Die Erfindung versucht, diese Nachteile zu vermeiden und zu erreichen, dass auch, insbe sondere bei handbetätigten Reinigungsmaschi nen, eine Naehspritzung der Flasche stattfin det. Die Erfindung besteht darin, dass eine die Gefässe in eine Nachspritzstellung zu be- wegen bestimmte Hebevorrichtung und eine beim Abheben der Gefässe zu betätigen be stimmte Steuervorr ichtung für das N achspritz- wasser vorgesehen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen die Fig.1 eine Vorderansicht, Fig.2 eine Seitenansicht einer mit zwei Bürsteneinrichtungen versehenen Maschine und Fig. 3 eine Variante der Fig. 1 und 2.
10 und 11 sind Bürststäbe, die auf Haltern 12, 13 befestigt sind. Zwischen beiden befin det sich eine Bürstwalze 14, die zur Aussen reinigung der Gefässe, im gezeichneten Bei spiel der Flaschen, dient. Die Bürststäbe und die Bürstwalze werden durch ein Triebwerk rad 30 in Drehung versetzt. 15 ist eine Boden bürste zum Reinigen der Gefässböden und 16 ein Hebel, an .dem die Bodenbürste befestigt ist. Der Hebel 16 ist um eine Achse schwenk bar und hat ein Gegengewicht 17. Zur Aussen reinigung dienen ausserdem noch Seitenbür sten 18, 19, die an Haltern des Maschinen gehäuses befestigt sind.
Mit 20 ist. eine Was serzuleitung bezeichnet, die das -VVasser zu den Innenbürsten 10, 11 sowie zu der Bodenbürste 15 führt. In der Wasserzufuhr befindet sich ein Ventil 21, das durch einen Nocken 22 des Bodenbürstenhebels 16 gesteuert wird. Mit 23 und 24 sind Flaschen bezeichnet, die über die Innenbürsten 10 und 11 gesteckt sind, denen über die Leitung 20 laufend Wasser zuge führt wird. Es ist ein doppelarmiger Hebel 25 vorgesehen, auf welchem sieh die Flaschen 23 und 24 abstützen. Dieser Hebel ist in der Mitte in einem Lager 29 gelagert und trägt an den Enden Gabeln 26 (Fig.2), die zur Aufnahme je einer Flasche bestimmt sind. Bei der Ansführung der Fig. 3 ist der Hebel 25 mit einem Handhebel 27 versehen.
Die Arbeitsweise ist folgende: Wird eine zu reinigende Flasche 23 auf die Innenbürste 10 gesteekt und nach unten durchgedrückt, so wird der Hebel 25 ge- sehwenkt und dadurch die zweite bereits ge reinigte Flasche 21 zwangläufig angehoben, und zwar derart, dass in dieser angehobenen Lage das Ventil 21 noch geöffnet ist, so dass eine Naehspritzung erfolgt. Ans der in den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Lage des Bodenbür stenhebels 16 hat dieser über den Nocken 22 das Ventil 21 noch nicht geschlossen. Die Fla sche 21 befindet sieh jetzt in einer günstigen Lage für das Herausnehmen, da sie leicht und gefahrlos am Boden erfasst und ans der Ma schine genommen werden kann.
Wird die Fla sche 24 nach oben bewegt, dann wird dabei der Bodenbürstenhebel 16 in die in Fig. 2 ge- striehelt gezeiehnete Lage geschwenkt und da bei wird durch das Ventil 21 die Wasserzu fuhr abgesperrt, denn der Nocken 22 schliesst jetzt das Ventil 21. Bei der Ausführung nach Fig.3 wird der Hebel 25 nicht durch das Herunterdrücken der Flasche 23 geschwenkt, sondern mit Hilfe des Handhebels 27. Bei dieser Arbeitsweise braucht auf die Flasche selbst kein Druck ausgeübt zu werden. Die neu aufgesteckte Flasche rutscht durch ihr Gewicht und durch Drehung der Innenbürste und der mittleren Bürstwalze 14 ganz auf die Innenbürste und folgt damit denn durch den Handhehel 27 geschwenkten Hlehel 25.