CH299698A - Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Diacetonalkohol und Hydracetylaceton. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Diacetonalkohol und Hydracetylaceton.

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CH299698A
CH299698A CH299698DA CH299698A CH 299698 A CH299698 A CH 299698A CH 299698D A CH299698D A CH 299698DA CH 299698 A CH299698 A CH 299698A
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Gmbh Wacker-Chemie
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Wacker Chemie Gmbh
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C49/00Ketones; Ketenes; Dimeric ketenes; Ketonic chelates
    • C07C49/04Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C49/17Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms containing hydroxy groups

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Gemisches    von     Diacetonalkohol    und     Hydracetylaceton.       Es ist bekannt,     Hydracetylaeeton    durch  Kondensation von Aceton und     Acetaldehvd     bei Temperaturen von 0 bis 30  herzustellen.  Als     Kondensationsmittel    dienen alkalisch     rea-          ";ierende    Verbindungen, z.

   B. wässerige     Lö-          snngen    von     Cy        ankali,    wässerige oder     alkolio-          liselie    Lösungen von     Alkalihydroxy    den, ferner       wasserfreies        Acetün-Natrium    oder Kalium,  dessen Anwendung jedoch in der Technik  Schwierigkeiten bietet. Diese Verfahren be  sitzen vor allem den Nachteil, dass im     all-          gemeinen    der Umsatz unbefriedigend ist.     lind     oft erhebliche Mengen höherer, nicht brauch  I)arer     Kondensationsprodukte    entstellen.  



       Iss    wurde nun ein einfaches Verfahren zur       Herstellung    eines Gemisches von     Hydracetyl-          ;icetoll    und     Diacetonalkohol    gefunden,

       welches     die Kondensation von Aceton und     Acetal-          dehyd    in Gegenwart alkalisch reagierender       Verbindungen    mit einem höheren Umsatz     er-          inögIielit    und vor allem die Bildung     uner-          @vünsellter    höherer     Kondensationsprodukte          praktisch    vollkommen vermeidet.

   Das     erfin-          dungsgemässe    Verfahren ist dadurch     gekenn-          zeielinet,    dass man     Acetaldellvd    auf ein eine       o-ilkaliseli    reagierende Verbindung     enthaltendes          (leniiwli        voll        Diaeetonalkohol    und Aceton ein  wirken lässt, wobei das Aceton in einem     erheb-          lielicn        i\berschuss    über den     Acetalclehyd        vor-          tianden    ist.

   Zweckmässig arbeitet man bei  einer unterhalb Zimmertemperatur liegenden  Temperatur. Das Gemisch aus     Diaeetonal-          delivd    und Aceton kann man entweder     dureli       Mischen der beiden Substanzen herstellen oder  man kann von einem     Diacetonalkohol    und  Aceton enthaltenden Umsetzungsgemisch aus  gehen, wie es erhältlich ist durch Kondensa  tion von Aceton in     (legenwart    alkalisch rea  gierender Verbindungen. Dieses Gemisch ent  hält     Diacetonalkohol    in einem von der Tempe  ratur abhängigen Gleichgewicht.

   Es ist auch  möglich, von     Diacetonalkohol    allein auszu  gehen und diesem alkalisch reagierende Ver  bindungen zuzusetzen, wobei sich ebenfalls das  oben erwähnte     Gleichgewicht    bildet.  



  Man kann z. B. wie folgt verfahren  Das bei der     Diacetonalkollolherstellung    er  haltene     Umsetzungsgemisch    wird abgekühlt,  z. B. auf 5 , um das     ("Ileiehgewieht    zugunsten  des     Diaeetonalkoliols        zu,    verschieben. -Man gibt.

    nun unter Rühren und Kühlen, gegebenenfalls  nach     Abtrennung    von vorhandener wässeriger  Lauge,     Acetalclehycl        z11.    Nach einigen     Stunden     ist die     Umsetzling    beendet, und es liegt dann  ein Gemisch voll     Hydraeetylaceton,        Diaceton-          aikohol    und Aceton neben einer geringen  Menge nicht umgesetzten     Aeetaldehyds    vor.  Es ist kaum verfärbt. und enthält praktisch  keine höheren Kondensationsprodukte.

   Nach  dem Neutralisieren und Abscheiden des dabei  gebildeten Salzes werden Aceton und     Acetal-          dehyd        abdestilliert.    Die besseren Ergebnisse  bei dieser Arbeitsweise gegenüber den bekann  ten Verfahren sind vor allem darauf zurück  zuführen, dass bei diesen zu wenig Aceton      gegenüber     Acetaldehyd    angewendet und bei  zu hohen Reaktionstemperaturen gearbeitet  wurde. Unter diesen Umständen entstehen aus       @leetaldehyd,    der rascher mit sich selbst als  mit     Aeeton        reagiert,        unerwünschte    Nebenpro  dukte.

   Das     Gemiseh    von     Hv        dracetv        laceton     und     Diaeetonalkohol    kann als Lösemittel in       der        Laekindustrie        verwendet    werden.  



       Beispiel   <I>1:</I>       1160        g        Aeeton        und        110        g        einer        23        %        igen     wässerigen Natronlauge werden bei 20 bis 25   zwei Stunden kräftig gerührt, bis sieh das  Gleichgewicht.

   Aceton -     Diacetonalkohol    mit       einem        Gehalt        von        etwa        1.0        %        Diacetonalkohol     eingestellt hat.

   Man     läit    die     Laugensellielit     absitzen, trennt, dieselbe ab und kühlt das (1e  misch von     Aceton    und     Diace@tonalko,liol,        weilches          itocli        etwa        0,01%        Ätznatron        enthält,        auf        etwa          50    ab. Unter Rühren     und    Kühlen gibt man  während fünf Stunden 176 g     Acetaldellyd    zu  und hält diese Temperatur weitere sechs Stun  den aufrecht.

   Das Umsetzungsgemisch ist  dann kaum verfärbt und enthält praktisch  keine höheren Kondensationsprodukte; der       Acetaldehyd    ist fast völlig umgesetzt. Das       Lmsetzungsgemisch    wird dann durch Einlei  ten von Kohlensäure neutralisiert und das     Bi-          earbonat    abgeschieden. Hierauf destilliert man  die geringe     -Menge    des nicht. umgesetzten     Aeet-          aldehyds    sowie das unveränderte Aceton ab;  diese können wieder für eine     näehstfolgende     Kondensation verwendet werden.  



  Bei der Destillation des Gemisches unter  vermindertem Druck von 10 mm und einer  Temperatur von 55 bis 65  werden 120     g    Dia  eetonalkohol und 130     g        Hy        dracetylaceton    er  halten. Es entstehen an höhensiedenden Kon  densationsprodukten vom     Kplo    = 67 bis l20   nur 2.5 g; der Rückstand beträgt nur 5 g.  



  <I>Beispiel. 2:</I>  1000 g eines Gleichgewichtsgemisches von       Aeeton    und     Diacetonalkohol,    welches etwa 12         bis        15        %        Diacetonalkohol        und        noch        geringe     Mengen Methanol sowie 0,3 0/0     Witznatron    ent  hält, wird auf -3  abgekühlt und dann unter  Rühren     und    Kühlen während sechs Stunden  mit.

       176g        Acetaldehyd        kondensiert.    Bei der  Aufarbeitung entsprechend Beispiel 1     werden     erhalten 250 g eines     (-emisclies    von     Diaceton-          ai._kohol    und     Hydracetylaeeton,    neben     7,5    g  höhensiedender     Verbindun-en.     



  <I>Beispiel 3:</I>  1000 g     Diaeetonalkoliol     erden bei     -5      mit einen Lösung von     i),7    -     3t.znatron    mit  <B>100</B>     g    Methanol     verniisclit;    bei -5  stellt sich  ein     Gleiehgewieht    von     615g        Diacetonalkohol     und     38.5        g        Aeeton    ein.

   Man     rührt    dann unter       Kühlung    während einer Stunde 180 g     Xeetal-          dehy    d ein und hält diese Temperatur zehn  Stunden lang aufrecht, wobei sich der     Aeetal-          deh\>d    praktisch völlig umsetzt.

   Die Aufarbei  tung erfolgt gemäss Beispiel 1, wobei 179 g  eines     Gemisches    von     Diaeetonalkoliol    und       Hy        dracetylaeet.on    neben 80     s,-        höhensiedenden          Kondensationsprodukten        und   <B>2</B>5     g        Rüekstand     erhalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Gemisehes von Hvdraeetvlaeetoil und Diacetonalkoliol durch Konzentration von Aeetaldehvd mit Aceton in Gegenwart einer alkalisch, reagie renden Verbindun- als Kondensationsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass man Aeetal- dehyd auf ein Gemisch von Diaeetonalkohol und Aceton einwirken lässt,
    wobei das Aceton in einem erheblichen Überschuss o-egenüber dem Acetaldehvd vorhanden ist. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass man den Acetaldehyd auf das Gemisch von Diaeetonalkohol und Aeeton bei einer unterhalb Zimmertemperatur liegen den Temperatur einwirken lässt.
CH299698D 1944-03-06 1945-03-03 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Diacetonalkohol und Hydracetylaceton. CH299698A (de)

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