CH299381A - Verfahren zum Entfetten von Metallgegenständen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Entfetten von Metallgegenständen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.

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CH299381A
CH299381A CH299381DA CH299381A CH 299381 A CH299381 A CH 299381A CH 299381D A CH299381D A CH 299381DA CH 299381 A CH299381 A CH 299381A
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lift
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degreasing
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Starax Etablissement De Credit
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Starax Etablissement De Commer
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G5/00Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
    • C23G5/02Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents using organic solvents
    • C23G5/04Apparatus

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Description


  Verfahren zum Entfetten von     Metallgegenständen    und Vorrichtung     zur        Ausübung     des Verfahrens.    Die vorliegende Erfindung bezieht     sich.     auf ein Verfahren und auf     eine    Vorrichtung  zum Entfetten von     Metallgegenständen.    Das  Verfahren zeichnet sich gemäss der Erfindung  dadurch aus, dass das     Entfettungsgut    mittels  eines Liftes in die Dampfzone von flüchtigen  Lösungsmitteln     gebracht.    wird, und dort so  lange als Kondensationsfläche dient, bis die  Temperatur des     Entfettungsgutes    die Dampf  temperatur erreicht hat,

   wonach die über das       Entfettungsgut        aufsteigenden    Dämpfe durch  Einwirkung auf einen Thermostaten die Un  terbreching der     Beheizung    des     StTömungs-          mittels    und mindestens indirekt die Rückfüh  rung des     Entfettungsgut,es    in die Ausgangs  lage     bewirken.    Die Vorrichtung zur     Ausübung     des Verfahrens weist zur Aufnahme des Ent  fettungsgutes einen in     einem    Behälter ange  ordneten Lift auf, welcher das Gut in die  Dampfzone eines     flüchtigen    Lösungsmittels       zia    bringen bestimmt ist,

   wobei oberhalb der  untern     Endstellung        d'es    Liftes ein Thermostat  angeordnet, ist, welcher     mindestem    indirekt  mit der     Antriebsvorrichtung.    des Liftes in  Verbindung steht.,     und.    unter Einwirkung der  Dämpfe die Rückführung derselben in die       Ausgangslage        bewirkt.     



  In dieser Weise wird ein vollautomatischer  Betrieb erreicht, indem vom     Moment    der     Be-          la.dung        des    Liftes an sämtliche Vorgänge  automatisch erfolgen.  



  Auf beiliegender     Zeichnung    ist ein Aus  führungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt,    an Hand welcher auch das Verfahren erläu  tert wird. Es zeigen:       Fig.    1 einen     Längs-    und       Fig.2    einen Querschnitt durch. die Vor  richtung.  



  Die     Vorrichtung    weist einen Behälter 1  auf, welcher     kastenförmig        ausgebildet    ist und  zur Aufnahme eines als Lift     wirkenden    Trag  korbes 2 mit zwei seitlichen Führungsschienen  3 versehen ist.

   Die genannten Führungsschie  nen 3 sind in. der Mitte der Seitenwände des  Behälters. 1 angeordnet     und,    mittels Halte  organen 4 dort     befestigt.    Der Tragkorb 2 ist  in den     Führungsschienen    auf und ab beweg  bar,     zweckmässigerweise        mittels    eines mit  einem Reduktionsgetriebe ausgerüsteten Elek  tromotors 5, welcher am     obern    Teil des Be  hälters 1 befestigt ist. Der Tragkorb 2 wird  mittels einer Kette 6 bewegt, welche durch  den     Elektromotor    '5     angetrieben    ist.

   Die ge  nannte Kette 6 ist über ein Antriebsrad- 7  des Motors 5 und. über Rollen 8 geführt und  trägt     anderends    ein Gegengewicht 9, welches  in einem sich ausserhalb des Behälters befind  lichen Führungsschacht auf und a<B>b</B> beweg  bar ist.  



  Der untere Teil des- Behälters ist zur Auf  nahme eines flüchtigen Lösungsmittels, wie  zum Beispiel     Trichloräthylen,    eingerichtet  und weist elektrische Heizkörper 10 zur     Be-          heizung    des     genannten;    Lösungsmittels auf.

    Oberhalb des Flüssigkeitsbades befindet sich  die Dampfzone,     welche    mit der untern Emd-           lage    des Liftes     übereinstimmt,    und zur Be  grenzung dieser Zone ist an der Wand des  Behälters ein Thermostat 11 befestigt, dessen  Fühler 12 sich in den Innenraum des Be  hälters 1     erstreckt.    Oberhalb des Thermo  staten sind Kühlorgane, zum     Beispiel    Kühl  schlangen 13     entlang    der Wand des Behälters  angeordnet, wobei der     Kühlwassereintritt    mit  14 und der Austritt mit 15     bezeichnet    ist.

    Direkt unterhalb der Kühlschlangen 13 be  findet sich     eine        Destillationsrinne    16 zur Auf  nahme des     Kondensates.    Die     Entleerung     der     Lösungsmittelwanne    erfolgt durch einen  Hahn 17.  



  Zu erwähnen ist noch eine Ventilations  anlage .18     zum    Absaugen von     Lösungsmittel-          dämpfen;    welche nicht kondensiert wurden.  



  Der erwähnte Thermostat steht mit einer  Schaltuhr in Verbindung, welche in der Zeich  nung nicht dargestellt ist und in     bekannter     Weise ausgebildet werden- kann. Die Schalt  uhr steht mit dem Schalter (nicht dargestellt)  des Elektromotors 5 in Verbindung in der  Weise, dass auf Veranlassung des Thermo  staten je nach der     Einstellung    nach einer       Laufzeit        zum    Beispiel von 1. bis 5 Minuten  die Schaltuhr den     Elektromotor    in Betrieb       setzt-    und die Hebung des Liftes in die Aus  gangslage bewirkt.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen Vor  richtung ist die folgende:  Das     Entfettungsgut    wird auf das     Beschik-          kungstablar    19 des Liftes gelegt und, der  Elektromotor 5 durch die     Bedienung    eines  Schalters in Betrieb gesetzt. Darauf erfolgt  die     Senkung    des Liftes in die Dampfzone des  flüchtigen     Lösungsmittels,    nachdem     gleiehzei-          tig    mit der Einschaltung     des    Motors 5 auch  die     Heizung    des     Lösungsmittelbades    einge  stellt wurde.

   Wie gesagt,, senkt sieh der Lift  in die Dampfzone des inzwischen ins Sieden  geratenen     Lösungsmittels,    wobei die aufstei  genden Dämpfe auf der kalten Oberfläche  der zu. reinigenden Metallgegenstände konden  sieren und in die     Lösungsmittelwanne    zurück  tropfen.  



  Die bei der Reinigung entweichenden  Dämpfe, welche sich     a;uf    der kalten Ober-         fläche    des' Behandlungsgutes nicht nieder  schlagen, werden mittels der     Kühlschlangen     13     kondensiert        und    das Kondensat in einen       Wasserabscheider    20 vom Wasserbefreit und       wieder    der     Lösungsmittelwanne        zugeführt.     



  Mit     fortschreitender    Reinigung werden die  Metallgegenstände immer     wärmer,    bis keine       Kondensation    mehr an der Oberfläche der  selben erfolgt. Die Dämpfe können ungehin  dert weiter steigen     und    gelangen zunächst in  den Bereich des Fühlers 12 des Thermostaten,  worauf dieser die Heizung der Lösungsmittel  wanneabstellt und die Schaltuhr in Tätig  keit setzt. Nach Ausschaltung der     Heizung     hört das Sieden des Lösungsmittels sofort auf  und -die gereinigten Gegenstände trocknen in  der     warmen:    Atmosphäre.

   Nach Ablauf der       Schaltzeit,    welche der notwendigen     Trock-          nungszeit    entsprechend .eingestellt     wird,    be  wirkt die     Schaltuhr    die     Inbetriebsetzung    des       Elektromotors    5, worauf die Hebung des  Liftes in die Ausgangslage     erfolgt,.    Das ge  reinigte Gut wird durch die     Beschickungs-          öffnung    aus der Vorrichtung entnommen.  



  Die     beschriebene    Vorrichtung ist zweck  mässigerweise zur     Entfettung    von grossen  sperrigen     Metallteilen    geeignet. Sie funktio  niert vollständig     automatisch    und bedarf kei  nerlei     nennenswerter        Wartung.    Sobald das  sich in der     Verdampfungswanne    befindliche  Lösungsmittel zu stark mit. Fett und Schmutz       durchsetzt    ist, findet     keine    Verdampfung mehr  statt..

   Die Wanne     ist    von oben leicht heraus  nehmbar     und    kann ausserhalb der Vorrich  tung entleert und     gereinigt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜ CH E I. Verfahren zum Entfetten von Metall gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass das Entfettungsgut mittels eines Liftes in die Dampfzone von flüchtigen Lösungsmitteln ge bracht wird und dort, so lange als Konden sationsfläche dienet, bis die Temperatur des Entfettungsgutes die Dampftemperatur er reicht hat,
    wonach die über das Entfettungs- gutaufsteigenden Dämpfe durch Einwirkung auf einen Thermostaten die Unterbrechung der Beheizung des !Strömiurgsmittels und rnin- destens indirekt die Rückführing des Ent- fettungsgutes in die Ausgangslage bewirken.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe einen in einem Be hälter angeordneten Lift aufweist., welcher das Gut in die Dampfzone eines flüchtigen Lösungsmittels zu bringen bestimmt, ist, wo bei oberhalb der untern Endstellung des Lif tes ein Thermostat angeordnet ist,
    welcher mindestens indirekt mit der AntTiebsvorrieh- tung des Liftes in Verbindung steht und un ter Einwirkung der Dämpfe die Rückfüh rung derselben in die Ausgangslage bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermostat mit einer Schaltuhr in. Verbindung steht, welche die Antriebsvorrichtung des Liftes be herrscht und nach einer einstellbaren Schalt- zeit die Antriebsvorrichtung in Betrieb setzt und die Rückführung des Liftes in die Aus gangslage bewirkt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Thermostat mit zur Beheizung des flüchtigen Lösungsmittels dienenden Heiz organen in Wirkungsverbindung steht und vor der Rückführung des Liftes in die Aus gangslage die Ausschaltung der Heizorgane bewirkt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass oberhalb des Thermostaten Kühlorgane angeordnet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lift mit Gegengewich ten ausgerüstet ist, welche in ausserhalb des Behälters angeordneten Führungen bewegbar sind.
CH299381D 1952-04-02 1952-04-02 Verfahren zum Entfetten von Metallgegenständen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. CH299381A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107480B (de) * 1955-09-08 1961-05-25 Josef Albert Dreyer Reinigungs- und Entfettungsapparat
DE1153960B (de) * 1956-07-19 1963-09-05 Josef Albert Dreyer Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Werkstuecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107480B (de) * 1955-09-08 1961-05-25 Josef Albert Dreyer Reinigungs- und Entfettungsapparat
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