CH299151A - Verfahren zum Herstellen von Rollen und nach dem Verfahren hergestellte Rolle. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Rollen und nach dem Verfahren hergestellte Rolle.

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CH299151A
CH299151A CH299151DA CH299151A CH 299151 A CH299151 A CH 299151A CH 299151D A CH299151D A CH 299151DA CH 299151 A CH299151 A CH 299151A
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CH
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Gesellschaft Der Ludw Von R Ag
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Von Roll Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Herstellen von Rollen und nach dem Verfahren hergestellte Rolle.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren   zinn    Herstellen von Rollen, wie z. B.



  Bandtragrollen für Bandförderer, Rollgangrollen oder andere Transportrollen, sowie eine nach dem Verfahren hergestellte Rolle. Solche Rollen bestehen im allgemeinen aus einem Rohrkörper, in dessen beide Enden je ein Lagergehäuse eingesetzt ist, welches zur Lagerung des Rollenkörpers auf der Rollenachse dient. Zur Herstellung solcher Rollen wurde bis jetzt gewöhnlich so vorgegangen, dass ein Lagergehäuse mit zylindrischer Umfangsfläche oder mit sternförmig angeordneten Rippen in das betreffende Rohrende eingepresst wurde.



  Dies bedingt jedoch ein genaues   Bearbbeiten    der Umfangsfläche bzw. der Rippenaussenflächen des Lagergehäuses, wodurch die Geste  hungskosten    solcher Rollen, die für Transportvorrichtungen in grosser Zahl verwendet werden, verhältnismässig hoch werden.



   Mit dem Gegenstand der Erfindung soll dieser Nachteil umgangen und eine einfache und wirtschaftliche   herstellung    solcher Rollen ermöglicht werden.



   Erfindungsgemäss werden die sich auf der Rollenachse abstützenden Lagergehäuse in den aus einem Rohr gebildeten Rollenmantel eingegossen.



   Die nach diesem Verfahren hergestellte Rolle ist dadurch   gekennzeiehnet,    dass in beide Enden des den Rollenmantel bildenden Rohres je ein Lagergehäuse für die. Rollenachse eingegossen ist.



   Auf der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel und verschiedene Varianten einer erfindungsgemäss hergestellten Rolle in Axialschnitt dargestellt.



   Fig. 1 zeigt eine Tragrolle für Transportbänder oder Rollgänge mit eingegossenen Lagergehäusen.



   Fig. 2, 3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungsvarianten mit einer zusätzlichen Sicherung des eingegossenen Lagergehäuses gegen Lösen vom Rohrmantel.



   Gemäss Fig. 1 sind in beide Enden des aus einem Metallrohr gebildeten Rollenmantels 1 Lagergehäuse 2 eingegossen. Dieses Gehäuse besitzt eine Aussparung 3, in welche der äussere Laufring eines   Kugellagers    4 eingepresst ist, mittels welchem der Rollenkörper auf der Rollenachse 5 drehbar gelagert ist. Die Ausnehmung 3 im Gehäuse 2 ist mittels eines Deckels 6 verschlossen, welcher - durch Einpressen oder in beliebiger anderer Weise   festr    gehalten ist, so dass sich das   Kugellager    im Innern eines geschlossenen, gesehützten Raumes befindet.



   Das Eingiessen der Lagergehäuse 2 in den Rollenmantel 1 kann mit beliebigen, in der Giessereitechnik bekannten Mitteln erfolgen.



  Der Rollenmantel 1 bildet dabei unmittelbar einen Teil der Giessform. Durch diese Herstellungsweise wird eine grosse Vereinfachung in der Fabrikation der Rollen erzielt, indem bis jetzt die Lagergehäuse für sieh gegossen wurden und nachher zwecks Einpressen in die Rohre bearbeitet werden mussten.  



   Um ein unerwünsehtes Lösen des Lagergehäuses 2 vom Rohr 1 mit Sicherheit zu vermeiden, können verschiedene   Massnahmen    getroffen werden. Gemäss Fig. 2 wird vor dem Eingiessen des Lagergehäuses 2 durch   Pnnkt-    schweissen an einer oder mehreren Stellen der Innenwand desjenigen Teils des Rohres 1, der das Lagergehäuse aufnimmt, in das Rohrinnere vorspringendes Material 7   aufge-    bracht. Dieser Vorsprung 7, der mit dem Rohr 1 verschweisst ist, greift beim nachfolgenden Eingiessen des Lagergehäuses 2 in das gegossene Metall ein und bildet eine   imlösbare      Verbindung    zwischen Rohr 1   und    Gehäuse 2.



   Im Beispiel nach Fig. 3 ist die Rohrwan  dimg    an der Stelle, an der das Lagergehäuse 2 eingegossen wird, mit einem oder mehreren   Löchern    8 versehen. Beim nachfolgenden Gie  ssen    des Gehäuses 2 dringt das Giessmaterial in die Löeher 8   und    verhindert ein Lösen des Lagergehäuses vom Rohr 1.



   Gemäss der Variante nach Fig. 4 sind an den beiden Endteilen des Rohres 1   Zungen    9 aus der Rohrwandung ausgeschnitten   irnd    nach einwärts gebogen, so dass sie   klinken-    förmig in das Rohrinnere vorstehen. Beim nachfolgenden Eingiessen des Materials für das Lagergehäuse 2 dringen diese Zungen in die   Giessmasse    ein   irnd    wirken als Riegel, um ein Lösen der Lagergehäuse von der Rohr  wandnng    zu verhindern.



   Die   Ausbildung    der   Achslagerlmg    kann natürlich verschieden von der in der Zeich  r,ung    dargestellten Form sein. Die Verwen  dnng    eines   Kugellagers    ist nicht unbedingt erforderlich. Für kleine   Lagerdrücke    könnte die Achse 5 auch   immittelbar    im Lagergehäuse 2 gelagert sein, oder es könnte eine Lagerbüchse aus einem andern Metall in die Aus   rehmlmg    3 eingepresst sein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Rollen, insbesondere Tragrollen für Fördervorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagergehäuse zur Abstützung des Rollenkörpers auf der Rollenachse in den aus einem Rohr gebildeten Rollenmantel eingegossen werden.
    II. Rolle, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in beide Enden des den Rollenmantel bildenden Rohres je ein Lagergehäuse für die Rollenachse eingegossen ist.
    UNTERANSPRUC : HE : 1. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Eingiessen des Lagergehäuses in den Rollenmantel der letztere mit Mitteln versehen wird, um ein nachträgliches Lösen des eingegossenen Lagergehäuses vom Rohr zu verhindern.
    2. Rolle nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am Rollenmantel nach innen vorspringende Mittel vorgesehen sind, um ein Lösen des eingegossenen Lagergehäuses vom Rollenmantel zu verhindern.
    3. Rolle nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenwandung des ghrmantels Vorsprünge aufgeschweisst sind, welche in das Material des Lagergehäuses eindringen.
    4. Rolle nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Rollenmantel Zungen ausgeschnitten und nach einwärts gebogen sind, um sperrklinkenartig in das Material des Lagergehäuses einzudringen.
    5. Rolle nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass im Rollenmantel Löcher vorgesehen sind, in welche das Material des eingegossenen Lagergehäuses dringt.
CH299151D 1952-04-18 1952-04-18 Verfahren zum Herstellen von Rollen und nach dem Verfahren hergestellte Rolle. CH299151A (de)

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CH299151D CH299151A (de) 1952-04-18 1952-04-18 Verfahren zum Herstellen von Rollen und nach dem Verfahren hergestellte Rolle.

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