DE612425C - Rollenbuechse - Google Patents
RollenbuechseInfo
- Publication number
- DE612425C DE612425C DEA71076D DEA0071076D DE612425C DE 612425 C DE612425 C DE 612425C DE A71076 D DEA71076 D DE A71076D DE A0071076 D DEA0071076 D DE A0071076D DE 612425 C DE612425 C DE 612425C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring
- rollers
- snap ring
- bearing part
- roller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
- F16C19/22—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
- F16C19/44—Needle bearings
- F16C19/46—Needle bearings with one row or needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
Es sind bereits Rollenbüchsen bekannt mit zwischen einem inneren und einem äußeren
Lagerteil befindlichen Rollen, die mit Ausdrehungen an der Mantelfläche versehen sind,
in welche ein mit den Lagerteilen konzentrischer Sprengring eingelegt ist. Besitzt ein
Sprengring im ausgebauten Zustande an allen seinen Umfangsstellen im wesentlichen die
gleiche Krümmung, so drückt er im eingebauten Zustande mit seinen Enden mit größerer
Kraft gegen die Rollen als mit seinem übrigen Teü, und die Rollen stoßen gegen die
Enden des Sprengringes, wenn sie die Trennfuge desselben passieren. Damit der Sprengring
im eingebauten Zustande mit jedem Teil seines Umfanges gleichmäßig gegen die
Rollen drückt und die Enden des Ringes nicht gegen die Rollen stoßen, wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, die Krümmung der Ringenden im ausgebauten Zustand im wesentlichen gleich der des ganzen Ringes im
eingebauten Zustande zu machen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht einer Rollenbüchse mit einem Sprengring gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt in axialer Richtung durch die in Fig. 1 gezeigte Rollenbüchse,
Fig. 3 den Sprengring in der Form, die er nach dem Einbau in eine Rollenbüchse
einnimmt,
Fig. 4 die Form des Sprengringes vor dem Einbau in die in Fig. 1 und 2 gezeigte Rollenbüchse,
Fig. 5 die Form eines Sprengringes vor dem Einbau in eine Rollenbüchse, bei welcher
der Ring außerhalb der Rollen liegt.
In den Fig. 1 und 2 sind 1 der innere Lagerteil, 2 der äußere Lagerteil und 3 an
den Seiten des äußeren Lagerteiles angebrachte Flansche zur axialen Feststellung der
Rollen 4. Die Rollen sind an der Mantelfläche mit einer Ausdrehung 5 versehen. In
diese Ausdrehung ist konzentrisch mit der Lauffläche des inneren Lagerteiles 1 ein
Sprengring 6 eingelegt. Fig. 3 zeigt diesen Ring in der Form, die er nach dem Einbau
in eine Rollenbüchse einnimmt. Bei 7 stoßen die Enden des Sprengringes zusammen. Gegebenenfalls
kann auch Spiel zwischen den beiden Ringenden vorhanden sein. In einer Rollenbüchse, wie der in Fig. 1 und 2 gezeigten,
müssen die Rollen am äußeren Lagerteil 2 festgehalten werden, wenn der innere Lagerteil 1 entfernt wird. Der Sprengring 6
ist daher innerhalb der Rollen angebracht
und übt infolge seiner Elastizität einen schwachen, nach außen gerichteten Druck auf die
Rollen aus. Es ist daher angebracht, den Ring 6 aus einem auf zweckmäßige Weise gehärteten
Stahl auszuführen. Vor dem Einbau,, hat der Sprengring die aus Fig. 4 ersichtliche
Form, d. h. der größte Teil des Ringmaterials ist gerade oder nur schwach gebogen,
während es an beiden Enden stärker, und zwar im wesentlichen so gebogen ist, daß
es die gleiche Krümmung besitzt, die der Ring im eingebauten Zustand einzunehmen
gezwungen ist. Durch die starke Biegung der Ringenden werden diese daran gehindert,
in dem zusammengesetzten Lager mit größerer Kraft gegen die Rollen zu drücken als der
übrige Teil des Ringes oder gegen die Rollen zu stoßen, wenn diese sich an der Ringfuge
vorbeibewegen.
Falls gewünscht wird, daß die Rollen beim Ausbau des Lagers am inneren Lagerteil festgehalten
werden, wird der Ring außerhalb der Rollen angeordnet. In diesem Fall muß der Ring ursprünglich die in Fig. 5 gezeigte
Form haben, d. h. also zu einem kleineren Durchmesser zusammengebogen sein, als er
im zusammengesetzten Lager einnimmt. An den Enden ist dem Ring jedoch auch in diesem
Fall die Krümmung zu geben, die der ganze Ring im zusammengesetzten Lager einnehmen
soll.
Der Sprengring gemäß der Erfindung läßt sich natürlich für viele Ausführungsformen
von Lagern verwenden. Beispielsweise können die Rollen mit zwei oder mehreren Ausdrehungen
versehen sein, wobei in jeder Ausdrehung ein Sprengring eingelegt werden kann. Außerdem können sowohl innerhalb
als auch außerhalb des Rollensatzes Ringe eingelegt werden, so daß die Rollen unabhängig
davon, welcher der beiden Lagerteile entfernt wird, festgehalten werden bzw. so festgehalten
werden, daß der RoEensatz, auch wenn er von beiden Lagerteilen entfernt wird, in gewissem Maße durch sich selbst
zusammengehalten wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Rollenbüchse mit zwischen einem inneren und einem äußeren Lagerteil befindliehen Rollen> die mit Ausdrehungen an der Mantelfläche versehen sind, in welche ein mit den Lagerteilen konzentrischer Sprengring eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung der Ringenden im unmontierten Zustand im wesentlichen gleich der des ganzen Ringes im eingebauten Zustande ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE612425X | 1933-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE612425C true DE612425C (de) | 1935-04-24 |
Family
ID=20313089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA71076D Expired DE612425C (de) | 1933-05-12 | 1933-08-04 | Rollenbuechse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE612425C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19809171A1 (de) * | 1998-03-04 | 1999-09-09 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Nadellager |
-
1933
- 1933-08-04 DE DEA71076D patent/DE612425C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19809171A1 (de) * | 1998-03-04 | 1999-09-09 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Nadellager |
| US6478470B1 (en) | 1998-03-04 | 2002-11-12 | INA Wälzlager Schaeffler oHG | Needle bearing |
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