CH296288A - Verfahren zur Herstellung von im Freien aufzustellenden Flüssigkeitsbehältern, sowie nach dem Verfahren hergestellter Behälter. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von im Freien aufzustellenden Flüssigkeitsbehältern, sowie nach dem Verfahren hergestellter Behälter.

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CH296288A
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containers
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Thommen Ernst
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Thommen Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/02Wall construction
    • B65D90/06Coverings, e.g. for insulating purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Packages (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von im Freien aufzustellenden Flüssigkeitsbehältern, sowie nach dem Verfahren hergestellter Behälter.



     (;egenstand    vorliegender Erfindung ist ein Verfahren   zur Herstellung    von im Freien aufzustellenden Flüssigkeitsbehältern sowie ein nach dem Verfahren hergestellter Behälter.



   Reservoirs für Flüssigkeiten werden meistens in einer Baugrube aufgestellt und nach dem Bau mit dem Aushubmaterial eingedeckt. Da Reservoirs mit immer grösserem Rauminhalt verlangt wurden, musste man dazu übergehen, ihre flachen Decken. die das schwere Aushubmaterial zu tragen hatten, durch tragfähigere Gewölbe, Kuppeln und Schalen zu ersetzen. Die Erde, die das Reservoir umgibt, dient als Isolationsschicht, so dass der Behälter selbst ohne die üblichen Wärmeisolationsprodukte hergestellt werden kann.



   Der teure Grubenbau sowie die ebenfalls in der Herstellung kostspielige gewölbte Decke für grosse Spannweiten können nun nach der Erfindung vermieden werden. Sie besteht darin, dass die äussere Wandung und die Decke des Behälters mit mindestens je einer Schicht aus Wärmeisoliermaterial versehen werden und dass eine Schieberkammer zentral im Innern des Behälters vorgesehen wird, wobei die Wände dieser Kammer als Stiitze   der      Behälterdecke    dienen.



   Auf   beiliegender    Zeichnung sind beispielsweise zwei Wasserreservoirs dargestellt. und zwar zeigt:    Fig. 1    einen Vertikalschnitt und
Fig. 2 einen   Horizontalschnitt    durch einen Behälter alter Bauart.



   Fig 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemässen Flüssigkeitsbehälter und
Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch denselben Behälter.



   Auf den Abbildungen sind die Zu- und Ableitungen weggelassen.



   1 ist die Baugrube, in die der Boden 2 und die Seitenwände 3 des Behälters 4 eingelassen sind. Der Behälter 4 ist nut einer gewölbten Decke 5 abgeschlossen, die auf den Seitenwänden 3 ruht. Die Erdmasse 6 deckt den ganzen Behälter 4 zu, an den seitlich die Schieberkammer 7 angeschlossen ist. Diese kann entweder von einem weiteren Raum überdeckt oder muss gegen die Einwirkung der äussern Temperaturschwankungen isoliert sein.



   Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Flüssigkeitsbehälter wurde die weniger Aushub erfordernde und daher billiger zu erstellende Grube nur so tief gegraben, als dies für das Einsetzen eines Behälterbodens 2 notwendig ist. Das anfallende Aushubmaterial 8 kann seitwärts um den Behälter angelagert werden. Mit 3 sind wiederum die Seitenwände bezeichnet. Zentral im Behälter ist die Schieberkammer 7 eingelassen, deren Seitenwände 9 gleichzeitig als Stützen für die Decke 10 dienen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist die freitragende   Spannweite der Decke gleich dem Abstand der Aussenwände des Behälters; beim erfindungsgemässen Behälter nach Fig. 3 und 4 hingegen weniger als die Hälfte dieses Abstandes. Es kann hier daher die billiger herzustellende ungewölbte horizontale Decke verwendet werden, da keine Belastung durch aufgeschüttetes Erdgut erfolgt.

   Zum Schutze gegen äussere Temperatureinflüsse sind die Seitenwände aussen und die Decke innen oder aussen mit einem Überzug von Wärmeisoliermaterial 11 versehen.



   Vorteilhaft wird das Isoliermaterial nicht in einen Hohlraum der Wände eingefüllt, sondern direkt auf die Wände 3 und die Decke 10, die zum Beispiel aus Eisenbeton, zum Beispiel Spannbeton, bestehen können, als Fertigprodukt aufgezogen oder an Ort und Stelle gegossen oder gespritzt. Zu diesem Zwecke kann Isoliermaterial auf nicht pflanzlicher Basis Verwendung finden, wie Schaumstoffe, zum Beispiel Gasbeton.



   Dadurch, dass die Schieberkammer im Innern des Behälters angeordnet ist, wird eine Wärmeisolierung ihrer Seitenwände nicht mehr notwendig. Der Flüssigkeitsmantel dient als Isolierung.



   Der Flüssigkeitsbehälter kann zur Aufnahme von Wasser, Benzin. wobei ein besonderer Sicherheitsverschluss Verwendung findet, oder andern Flüssigkeiten dienen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von im Freien aufzustellenden Flüssigkeitsbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Wandung und die Decke des Behälters mit mindestens je einer Schicht aus Wärmeisoliermaterial versehen werden und dass eine Schieberkammer zentral im Innern des Behälters vorgesehen wird, derart, dass die Wände dieser Kammer als Stütze der Be hält erde cke dienen.
    II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellter Flüssigkeitsbehälter.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass das Isoliermaterial als Fertigprodukt direkt auf den Behälter aufgezogen wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass das Isoliermaterial an Ort und Stelle an die zu schützenden Stellen des Behälters gegossen wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass das Isoliermaterial an Ort und Stelle direkt auf den Behälter gespritzt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch 1 ! da- durch gekennzeichnet. dass Isoliermaterial auf nicht pflanzlicher Basis verwendet wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass Schaumstoff als Isoliermaterial benützt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass Gasbeton als Isoliermaterial verwendet wird.
CH296288D 1951-02-19 1951-02-19 Verfahren zur Herstellung von im Freien aufzustellenden Flüssigkeitsbehältern, sowie nach dem Verfahren hergestellter Behälter. CH296288A (de)

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