Einrichtung an optischem Signalmelder zur Bewirkung des Gleichlaufes desselben mit einem elektrischen Geber. Bei optischen Signalmeldern, zum Bei spiel Nuininernmeldern in Personensrichanla- gen, welche einen umlaufenden Signalträger besitzen, der mittels einer elektromagnetischen Vörriehtung in die zu signalisierende Stellung gedreht wird, ist es bekannt, diese Signal melder finit einer Einrichtung zu versehen,
welche bei Verstellung gegenfber dem elek trischen Geber automatisch wieder den Gleich lauf bewirkt. Im Selrweizer Patent Nr. 232793 ist. bereits eine solche Einrichtung beschrieben, die sich jedoch nur für Schaltwerke eignet, die durch Anzug rund Abfall des Ankers von Elektroniagrreten betätigt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft. nun eine Einrichtung an einem optischen Signal melder mit umlaufendem Signalträger, die sich vorzugsweise für 'Schaltwerke mit An trieb durch Schrittmotor eignet.
Die erfindungsgemässe Einrichtung dient zur Bewirkung des Gleichlaufes des Signal- trägers mit einem elektrischen CTeber und weist ein mit dem Signalträger verbundenes Sperrorgan und einen Elektromagneten in.it einem in seiner Itulrelage die Bahn dieses Sperrorganes sperrenden Anker auf.
Sie ist durch eine Verriegelungsvorrieht.ung gekerm- geielinet, welche den genannten Anker nach der Erregung des Elektromagneten in seiner Arbeitslage so lange festhält, bis die Verriege- lungsvorrieh.tung durch die Drehung des Signalträgers mittels eines mit demselben ver- bundenen Organes zur Entxiegelung des Ankers v eranlasst wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen optischen Signalmelder im Aufriss, in Fig.2 den zugehörigen Seitenriss, teil weise aufgeschnitten, in Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 1 bei erregtem Freigabemagneten, in Fig. 4 einen Ausschnitt aus Fig. 2 bei erregtem Freigabemagneten, in Fig. 5 eine andere Ausführungsform de Verriegelungsorganes.
Bei beiden Ausführungsformen ist, zwi schen zwei Platinen 1 und 2, die durch vier Säulen 3, .1, :5, 6 zusammengehalten sind, als Signalträger eine rotierende Scheibe 7 ange ordnet; dieser ist aus lichtundurchlässigem, leichtem Material hergestellt, zum Beispiel aus Aluminiumblech, und sitzt fest auf einer Achse 8, die in den beiden Platinen 1 und 2 gelagert. ist. In dieser Scheibe sind zur Proji- zierung auf eine Mattglasscheibe lichtdurch lässige Signalzeichen angeordnet, indem bei spielsweise Ziffern ausgestanzt sind.
Zur Er zeugung eines optischen Strahlenganges ist in der Platine 1 ein Kondensor 9 und- in der Platine ? ein Objektiv 10 angeordnet. Auf der Zeichnung sind vom Signalträger 7 drei Ziffern, 8, 9 und 0, angedeutet, wobei die Ziffer 9 unter dem Objektiv<B>10</B> sichtbar dar- gestellt ist. Die Scheibe 7 wird durch einen elektrischen Schrittmotor angetrieben.
Dieser besteht aus einem reehteckigen. Stator <B>11.</B> aus dicken Eisenlamellen und einem An ker 1\?. Der Stator 11 ist: mit zwei Säulen. 13, 11- an der Plattirre '' und mit zwei Säulen 15, 16 an der Platine 1 be festigt. Auf den Sehenkeln 17, 18 sind die beiden Feldspulen 19,<B>20</B> angeordnet..
Die Wicklungen dieser Spulen sind hintereinan- dergeschaltet, und der Wicklungssinn ist so gewählt, Sass die 'Spulen gleiehgeriehtete magnetische Flüsse erzeugen. Die beiden Pole '?1 und \?, zwischen welchen der Anker 1? an geordnet ist, besitzen Hilfspole 23 und 24 zur Erzeugung der Drebriehtung. Der Anker 1? selbst besteht aus einem permanenten<U>Magne-</U> ten 25, der in einem thermoplastischen Rota tionskörper 26 eingebettet ist.
Der Anker ist in der Platine 1 und in einer Platine 27 ge lagert, welche durch die vier Säulen 13, 14, 28 und 29 getragen ist. Die Übersetzung der Ankerbewegung auf den Signalträger erfolgt in der Weise, Sass am Anker 12 ein Zahn rad 30 angeordnet ist, das mit der an ihrem Umfang gezähnten .Signalscheibe 7 in Ein griff steht.
Zur Erregung des -Motors wird abwechslungsweise polarisierter Gleichstrom verwendet, wobei der Anker 12 bei jedem Polaritätswechsel eine Drehung von 180 im G egenuhrzeigersinn in Fig. 1 ausführt und sich die Signalscheibe 7 von einem Signal zeichen zum andern im Uhrzeigersinn weiter dreht.
Eine besondere Einrichtung ist angeord net zur Bewirkung des Gleichlaufes der Si gnalscheibe mit dem elektrischen Geber, wel cher zur Erzeugung der Schaltschritte die Polarität des Gleichstromes ändert. Zu die sem Zweck ist an der Signalscheibe 7 ein Stift 31 und auf der Platine 2 ein Topf magnet 32 angeordnet, -dessen Anker 33 in der Ruhelage die Bahn des Stiftes 31 sperrt. und die Signalscheibe am Weiterdrehen hindert. An der Platine \? ist eine Blattfeder 34 als Verriegelungsorgan befestigt.
Die Blattfeder drückt m.it ihrer Zunge 35 gegen den Anker 33. -Wird der Magnet 3'\?, welcher in der Folge
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Freigabemagnet <SEP> genannt <SEP> wird, <SEP> erregt, <SEP> so
<tb> wird <SEP> sein <SEP> Anker <SEP> 33 <SEP> so <SEP> weit. <SEP> in <SEP> den <SEP> Topf <SEP> hin eing-ezogen, <SEP> class <SEP> die <SEP> Zunge <SEP> 3:, <SEP> unter <SEP> den <SEP> Anker
<tb> 33 <SEP> ;reift <SEP> und <SEP> bei <SEP> Entregiuig <SEP> des <SEP> Freiabe ma;
neten <SEP> 32 <SEP> den <SEP> Anker <SEP> 33 <SEP> am <SEP> fleraustreteii
<tb> hindert. <SEP> Diese <SEP> Stellung <SEP> ist <SEP> in <SEP> .den <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> und <SEP> ! da.rgestellt. <SEP> In <SEP> dieser <SEP> Lage <SEP> ist <SEP> die <SEP> Bahn <SEP> des
<tb> Stiftes <SEP> 31 <SEP> frei <SEP> und <SEP> die <SEP> \Si-nalseheibe <SEP> kaiirr
<tb> in <SEP> die <SEP> nächste <SEP> Stellung <SEP> weiterdrehen, <SEP> weiiii
<tb> ein <SEP> Polaritätsweehsel <SEP> des <SEP> -Motorstromes <SEP> er folgt. <SEP> Die <SEP> Stellung, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> sieh <SEP> der <SEP> Stift
<tb> 31 <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Anker <SEP> 33 <SEP> befindet, <SEP> wird <SEP> Sperr stellung <SEP> genannt.
<SEP> Imusfübrung@sbeispiel <SEP> ist
<tb> diese <SEP> Sperrstellumr <SEP> erreicht, <SEP> wenn <SEP> sieh <SEP> die
<tb> Ziffer <SEP> 9 <SEP> unter <SEP> dem <SEP> Objektiv <SEP> befindet. <SEP> Auf <SEP> der
<tb> Signalscheibe <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> noch <SEP> ein <SEP> weiterer <SEP> Stift
<tb> 36 <SEP> angeordnet, <SEP> zum <SEP> Zweck, <SEP> die <SEP> V <SEP> erriegelung
<tb> des <SEP> Ankers <SEP> 33 <SEP> durch <SEP> die <SEP> Zunge <SEP> 35 <SEP> aufzuheben,
<tb> damit <SEP> die <SEP> Sperrstellung <SEP> wieder <SEP> erreicht <SEP> wer den <SEP> kann. <SEP> Dies <SEP> gesehielit <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise, <SEP> Sass
<tb> der <SEP> Stift.
<SEP> 36 <SEP> auf <SEP> einem <SEP> kürzeren <SEP> Radius
<tb> angeordnet <SEP> ist <SEP> als <SEP> der <SEP> Stift <SEP> 31 <SEP> und <SEP> dei
<tb> Stift <SEP> 36 <SEP> niedriger <SEP> ist <SEP> als <SEP> der <SEP> Stift <SEP> 37,
<tb> so <SEP> dass <SEP> der <SEP> Stift <SEP> 36 <SEP> bei <SEP> Bewe#,Yun- <SEP> de,
<tb> Signalträgers <SEP> von <SEP> Ziffer <SEP> 8 <SEP> auf <SEP> 9 <SEP> die
<tb> Zunge <SEP> 3,5 <SEP> unter <SEP> dem.
<SEP> Anker <SEP> 33 <SEP> weg < lrüelit
<tb> und <SEP> den <SEP> Anker <SEP> 33 <SEP> herunterfallen <SEP> lä-sst, <SEP> wo durch <SEP> die <SEP> Bahn <SEP> des <SEP> Stiftes <SEP> 31 <SEP> gesperrt <SEP> wird.
<tb> Der <SEP> Gleiehl.auf <SEP> des <SEP> Signalträgers <SEP> mit <SEP> dem
<tb> elektrischen <SEP> Geber <SEP> wird <SEP> nun <SEP> erreicht., <SEP> indem
<tb> der <SEP> Geber, <SEP> nachdem <SEP> entsprechend <SEP> der <SEP> Zahl
<tb> der <SEP> abgegebenen <SEP> Impulse <SEP> sämtliche <SEP> Signal melder <SEP> in <SEP> der <SEP> Sperrstellung <SEP> stehen <SEP> sollten,
<tb> einige <SEP> zusätzliche <SEP> Impulse <SEP> abgibt, <SEP> worauf <SEP> die jenigen <SEP> Signalmelder, <SEP> welche <SEP> aus <SEP> irgendeinem
<tb> Grunde <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Stellung <SEP> zurückgeblieben
<tb> sind,
<SEP> ebenfalls <SEP> in <SEP> die <SEP> Sperrstellung <SEP> gelangen
<tb> können, <SEP> währenddem <SEP> diejenigen, <SEP> welche <SEP> sich
<tb> bereits <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Stellung <SEP> befinden, <SEP> dort <SEP> ver bleiben. <SEP> Wird <SEP> nun <SEP> ein <SEP> Stromimpuls <SEP> auf <SEP> die
<tb> Freigabemagneten <SEP> 3\' <SEP> sämtlicher <SEP> Signalmelder
<tb> gegeben, <SEP> so <SEP> werden, <SEP> wenn <SEP> wieder <SEP> Impulse <SEP> auf
<tb> die <SEP> Fortsehaltemagnete <SEP> gelangen, <SEP> sämtliche
<tb> Signalmelder <SEP> mit <SEP> derselben <SEP> Ausgangslage
<tb> fortgeschaltet.
<SEP> Die <SEP> Ent.riegelung <SEP> des <SEP> Ankers
<tb> während <SEP> des <SEP> Schaltschrittes <SEP> unmittelbar <SEP> vor
<tb> der <SEP> Sperrstellung <SEP> ist <SEP> besonders <SEP> vorteilhaft., <SEP> da
<tb> in <SEP> jeder <SEP> andern <SEP> Stellung <SEP> des <SEP> Signalträgers der Anker des Freiggabemagneten in seiner llrbeitsla@e verrie-elt\ist, so dass eine dannzu- n ialige Betätigung de;
-Magneten wirkungslos bleibt. ha die Entrie;-eliuig, des Ankers erst kurz vor der Sperrstellung- erfolgt, tritt dein- naeli die Sperrung- auch dann ein, wenn der l,'i,eigiibemag-net während einer beliebigen Stellung des Signalträgers erregt wurde.\ Eine weitere Ausführungsform des Ver- riege@nngsoi#ganes ist in Fig. ä dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersiehtlieh, ist. die Blattfeder 3.1 so gebogen, dass der Stift 31 nicht. nur die Sperrung, sondern auch die Entrien,eltin" bewirkt. Wenn der Signalträger 7 von Ziffer 8 auf 9 dreht, übernimmt der Stift 31 die Funktion des Stiftes 36 in Figy. <B>1 -</B> bis -l, indem er die Zunge 3.ä unter dem An ker 33 wegdrückt.