CH293283A - Drosseleisenkern, insbesondere für Kontaktumformer. - Google Patents
Drosseleisenkern, insbesondere für Kontaktumformer.Info
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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- H01F38/02—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation
- H01F38/023—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation of inductances
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Description
Drosseleisenkern, insbesondere für Kontaktumformer. Für einige Zwecke der Elektrotechnik ist es erwünscht, einem Eisenkern eine Magneti- sierungskennlinie zu geben, welche in ver schiedenen Bereichen der Erregung verschie dene magnetische Durchlässigkeit aufweist. An sich zeigt infolge der Eisensättigung jeder beliebige Eisenkern eine mit, der Erregung veränderliche Durchlässigkeit. Jedoch ist es manchmal erwünscht, dass der Übergang von grossen zu kleinen Durchlässigkeiten mit der Erregung nicht allmählich, sondern sprung haft erfolgt.
Sonderfälle derartiger sprung hafter Durchlässigkeitsänderungen lassen sich durch besondere Glüh- und Walzbehandlung von Eisen oder Eiserinickellegierungen erzie len. Dabei erhält man im Idealfall recht- eckförmige Magnetisierungskennlinien. Dieses Ideal wird jedoch nur sehr schwer erreicht.
Das übliche ist, dass bis zu einer gewissen 1llagnetisierung nur die Durchlässigkeit sehr gross ist, und dass oberhalb dieser hTagneti- sierung ein allmählicher Übergang zur Sätti gung auftritt, welcher zunächst verhältnis mässig schnell und mit weiter steigender Er regung immer langsamer sich asymptotisch dem absoluten Endwert der Sättigung nähert.
Für manche Zwecke benötigt man daher eine Magnetisierungskennlinie, welche zum Beispiel in zwei verschiedenen Bereichen der Erre gung zwei verschiedene, aber innerhalb des Bereiches wesentlich konstante Durchlässig- keitswerte annimmt, deren Grösse man vor schreiben will.
In Fig.1 der Zeichnung sind drei ver schiedene Magnetisierungskennlinien B <I>= f</I> <I>(H)</I> (Magnetisierung über der Feldstärke<I>H)</I> aufgetragen. Im Fall a handelt es sich -um ein Material mit einer Rechteckschleife, wie es zum Beispiel besonders behandelte 50pro- zentige Eisenniekellegierungen aufweisen. Im Fall b handelt es sich um ein besonders ge walztes und- geglühtes Eisensilizium, welches bei kleinen Werten H sehr hohe Durchlässig keit aufweist, darüber hinaus sich jedoch asymptotisch der Sättigung nähert..
Die Erfindung ermöglicht nun praktisch ein Erreichen von gewünschten Magnetisie- rungskennlinien. Erfindungsgemäss ist der Kern aus zwei Teilkernen zusammengesetzt, von denen der eine ohne Luftspalt ausge führt ist und angenähert rechteckige Ma.gneti- sierungskennlinie aufweist, während der zweite Teilkern einen Luftspalt aufweist, derart,
dass die Magnetisierungskennlinie des ganzen Eisenkernes sich aus zwei angenähert geradlinigen Stücken. von verschiedener Nei gung zusammensetzt.
In Fig.1c ist ein Eisenkern mit der Kenn linie nach der Erfindung *dargestellt, welche im wesentlichen aus zwei geradlinigen Stücken verschiedener Neigung, nämlich a bei kleinen Erregungen und ss bei grossen Erregungen zusammengesetzt. ist. Wesentlich für die Er findung ist, dass sowohl a als auch ss innerhalb ihrer Bereiche angenähert: konstant. sind.
Die Verwirklichung einer Eisenkennlinie nach der Erfindung gelingt dadurch, dass man den Drosseleisenkern aus zwei verschiedenen Teil kernen zusammensetzt, und zwar aus einem Teilkern mit einer Magnetisierungskennlinie nach Fig. lcc und aus einem weiteren Teilkern mit einem Luftspalt. Die magnetisehen Eigen schaften dieses zweiten Teilkernes sind im. wesentlichen gleichgültig, weil der Luftspalt seinen magnetischen Widerstand weitgehend vorschreibt.
Man kann, wie beispielsweise in Fig. ge zeichnet, Ringbandkerne verwenden, zum Bei spiel einen hochwertigen Bandkern 1 und einen Eisenkern \? mit einem Luftspalt kon zentrisch aneinander oder auch axial über einander legen.
Die Neigung a wird durch die Gütedes Materials des Kernes 1 bestimmt, die Neigung ,B im wesentlichen durch die Grösse (5 des Luftspaltes im Kern 2-. Da bei einiger massen grossen Erregungen der Kern 1 gesättigt ist, so bildet er, auch wenn er räumlich nahe neben dem Kern '3 liegt, keinen Nebensehluss zum Luftspalt b, da das gesättigte Eisen sich nicht anders wie Luft verhält. Zur Verbesse rung, der Qualität des Kernes 1 kann man ihm noch gesondert Vorerregung mit. Wechsel strom oder Gleichstrom geben.
Die Induktion im Eisen von 2 treibt man nur so hoch, dass das Eisen von 2 auch bei höchster Erregung nicht, wesentlich in die Sättigung kommt, damit der Bereich mit dem Winkel ss in der Magnetisierungskennlinie einigermassen gerad linig bleibt.
Ein Eisenkern nach der Erfindung könnte zum Beispiel Verwenclun- finden für meclia- nisehe Stromrichter (Kontaktumformer), bei denen es verlangt wird, dass die Stromspaii- nungskennlinie eine grosse, einigermassen kon stante Neigung aufweist, wie dies mit Rüek- sicht auf gewisse Verhältnisse von Parallel arbeit oder zum Beispiel auch für Ladegeräte für Sammler gebraucht wird (Erzeugung- eine bestimmten induktiven Spannungsabfalles).
Der untere Bereich mit dem Winkel a in der Magnetisierungskennlinie wird in dem Fall von Kontaktumformern als Entlastungsdros sel für die Kontakte verwendet, das heisst er ermöglicht es, in bekannter Weise die Kon takte sehaltfeuerfrei auf- und zuzumachen.
Claims (1)
- PATEN TA- SPRUCH Drosseleisenkern, insbesondere für Kon- taktumformer, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern aus zwei Teilkernen zusammen gesetzt ist, von denen der eine ohne Luftspalt ausgeführt ist und angenähert reehteckige llagnetisierungskennlinie aufweist, während der zweite Teilkern einen Luftspalt aufweist, derart, dass die Magnetisierungskennlinie des ganzen Eisenkernes sieh aus zwei angenähert geradlinigen Stücken von versehiedener Nei gung zusammensetzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE293283X | 1944-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH293283A true CH293283A (de) | 1953-09-15 |
Family
ID=6078397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH293283D CH293283A (de) | 1944-11-02 | 1951-07-31 | Drosseleisenkern, insbesondere für Kontaktumformer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH293283A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989007828A1 (fr) * | 1988-02-11 | 1989-08-24 | Riedi-Joks, Susanne | Bobine de self |
-
1951
- 1951-07-31 CH CH293283D patent/CH293283A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989007828A1 (fr) * | 1988-02-11 | 1989-08-24 | Riedi-Joks, Susanne | Bobine de self |
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