CH289647A - Ausschankfefäss für unter Gasdruck stehende Flüssigkeiten. - Google Patents

Ausschankfefäss für unter Gasdruck stehende Flüssigkeiten.

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CH289647A
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Frey Eduard
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Frey Eduard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0456Siphons, i.e. beverage containers under gas pressure without supply of further pressurised gas during dispensing

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  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


  Ausschankgefäss für unter Gasdruck stehende Flüssigkeiten.    Ausschankgefässe für     unter    Gasdruck ste  hende Flüssigkeiten, wie     Siphonflaschen    oder  dergleichen, weisen ein gläsernes Steigrohr  auf, durch das die Flüssigkeit, z.     B.    Sodawas  ser, unter dem Druck des     Kohlensäuregases     dem     Aasla.ufventil    bei dessen     Betätigung    zu  fliesst.

   Das Glasrohr wird     mittels        eines    aus  Zinn bestehenden Halteteils     zwisehen    dem  obern     Flasehenende        und    dem     Ventilkörper     festgehalten. Damit.     gesimdheitssehädliche          Wirkungen        ausgesehlossen    werden, mass der  Zinngehalt dieses Halteteils mindestens     901/o     betragen, so dass seine Beschaffungskosten ver  hältnismässig hoch sind.

   Wegen der     erforder-          liehen    Dichtheit wird der Halteteil um das  obere     Glasrohrende        herumgegossen.    Das in  flüssigem Zustande auf das Glas aufgebrachte  Zinn löst Spannungen im Glas aus, die dessen  Zerstörung zur Folge haben können. Auch       hrsehütterungen    beim Transport der Flaschen  lassen oftmals das Glasrohr, vor allem an der       Einspannstelle    im Halteteil, brechen.  



  Alle diese Nachteile können dadurch ver  mieden werden, dass sowohl das Steigrohr als  auch sein Halteteil aus     Polystyrol    bestehen.       Polvsty        rol    kommt im Handel beispielsweise  unter der     Markenbezeichnung         Trolitul     vor.

    Es     wurde    festgestellt,     da.ss    von der grossen  Zahl der thermoplastischen     Kunststoffe    ge  rade Polystyrol die für den vorliegenden       Zweek    erforderlichen Eigenschaften besitzt;  es wird weder von verdünnten Säuren noch       Alkalien    angegriffen, ist praktisch     unzer-          breehlich        imd    ergibt keinerlei Geschmacks-         abweichung    der Flüssigkeiten gegenüber sol  chen in bisher üblichen Ausschankgefässen mit  Glasrohr.

   Da diese Teile im Spritzverfahren  hergestellt werden können,- kann der Herstel  lungsaufwand     sehr    niedrig gehalten werden.  Wegen des Wegfalles des Zinnteils     können     auch die Materialkosten stark vermindert wer  den. Ausserdem kann sieh     eine    beträchtliche       Clewichtsvermhiderimg    ergeben.  



  In der     Zeichniuig    sind     Ausfiihrimgsbei-          spiele    der     Erfindung    dargestellt.     Fig.1    und 2  zeigen das obere Ende des Steigrohres mit  dem Halteteil in zwei Ausführungsformen in  Ansicht, und     Fig.    3 veranschaulicht eine     Si-          phonflasche    für Sodawasser teilweise im  Schnitt     imd    in Ansicht.  



  Wie der     Fig.1    zu entnehmen ist, besteht  das Steigrohr 1 aus einem zylindrischen Teil 2  und einem Halteteil 3, die beide aus dem  gleichen glashell durchsichtigen Polystyrol  hergestellt sein können. Die Verbindung der  beiden Teile kann durch Aufschrumpfen oder  durch Verkleben erfolgen. Der Halteteil 3  weist oben eine     Ausnehmimg    4 auf.  



       'lach        Fig.2    bestehen die Teile 2     und    3  aus einem einzelnen Stück, so dass nach dem  Spritzen keinerlei Arbeitsvorgänge     zur        Ver-          binding    der Teile     untereinander    notwendig  sind und eine weitere     Vereinfachung        und    Her  absetzung der Herstellungskosten erreicht  wird. Das Rohr 2 kann gerade sein, so dass  beispielsweise seine Achse mit der Flaschen  achse zusammenfällt.  



  Es ist jedoch auch möglich, das Rohr 2      an     seinem    untern Ende abzubiegen, wie die       Fig.3    erkennen lässt. Der sich dadurch er  gebende, schräg verlaufende Teil des Rohres  ist mit 5 bezeichnet. Auf diese Weise ist es  möglich, praktisch den ganzen Inhalt der Fla  sche 6 in der üblichen schrägen Gebrauchslage  zu entleeren. Bisher war eine einigermassen  zufriedenstellende Entleerung der Flasche nur  möglich, wenn das Rohr 2 bis nahe an den  Flaschenboden 7 heranreichte und die Flasche  so gehalten wurde,     da.ss    ihre Achse lotrecht  war. Auf dem Flaschenhals 8 sitzt das Ventil  gehäuse 9, dessen Ausfluss 10 nach der glei  chen Seite gerichtet sein soll wie der abgebo  gene Teil 5 des Rohres.

   Zur Abdichtung be  findet sich zwischen dem     Flanschteil    des  Halteteils 3     und    dem obern Ende des Fla  schenhalses 8 ein vorzugsweise aus Gummi  bestehender Dichtungsring 11. Das Ventil  gehäuse 9 weist einen am untern Ende mit  Innengewinde versehenen     Fortsatz    12 auf.  Mit     diesem    Innengewinde wird das Ventil  gehäuse am Aussengewinde einer Haltemutter  13 verankert. Diese Mutter ist zweiteilig aus  geführt, so dass sie zwischen dem obern,     ver-          diekten    Teil des Flaschenhalses 8     und    dem  Flaschenkörper 6 angeordnet werden kann.

    Der Ventilkörper 15 wird in bekannter Weise  durch den Druckhebel 16 betätigt, wenn ein  Ausfluss des Sodawassers oder dergleichen ge  wünscht wird. Das Ventilgehäuse besitzt noch  einen ringförmigen Vorsprung 17, so dass  eine ausreichende Abdichtung zustande kommt.  Auch bei der Ausführung nach     Fig.    3 kön  nen das Rohr 2 und der Halteteil 3 aus einem  Stück bestehen.  



  Für aus Glas bestehende Steigrohre ist ein  Abbiegen des untern Endes weder üblich  noch möglich. Beim Durchströmen des Ge  misches von     Wasser    und     Kohlensäuregas     durch ein gekrümmtes Glasrohr würde sich  nämlich an der     Krümmiuigsstelle    eine Kraft  mit einer zur Achse des geraden Rohrteils  senkrechten Komponente ergeben, wodurch  ein Biegemoment entsteht. Ein solches Biege  moment hätte infolge des starken     Gasdruekes     von etwa 10 atü den Bruch des Glasrohres  nahe seiner     Einspannstelle    im zinnernen    Halteteil zur Folge.

   Wenn auch beim abgebo  genen     Polystyrolrohr    praktisch gleich grosse  Biegemomente auftreten, so sind diese als un  gefährlich anzusehen,     weil    Polystyrol eine aus  reichende Elastizität besitzt.  



  Wenn auch durchsichtiges, glashelles Poly  styrol bevorzugt     wird,    so kann in Sonderfäl  len die Verwendung von gefärbtem Polystyrol  zweckmässig sein, insbesondere dann, wenn es  sich um farbige Getränke handelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausschankgefäss für unter Gasdruck ste liende Flüssigkeiten mit einem Steigrohr, das am obern Ende einen Halteteil aufweist, da durch gekennzeichnet, dass sowohl das Steig rohr als auch der Halteteil aus Polystyrol be stehen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Aussehankgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr glashell durchsichtig ist. 2. Aussehankgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil glashell durchsichtig ist. 3. Aussehankgefäss nach Patentanspruch und Unteransprueli 1, dadurch gekennzeich net, dass das Steigrohr und der Halteteil aus einem Stück bestehen.
    4. Aussehankgefäss nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil auf dem Steigrohr aufgesehrumpft ist. 5. Aussehankgefäss nach Patentansprueli; dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil auf dem Steigrohr verklebt ist. 6. Aussehankgefäss nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Steigrohres abgebogen ist.. 7. Aussehankgefäss nach Patentansprueli und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass das untere Ende des Steigrohres nach derselben Seite wie die Auslauföffnung des Gefässventils abgebogen ist.
    B. Aussehank;-efäss nach Patentansprueli. dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss eine Glasflasche ist.
CH289647D 1950-05-17 1951-04-27 Ausschankfefäss für unter Gasdruck stehende Flüssigkeiten. CH289647A (de)

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