CH288331A - Durch Stemmtor mit Durchflussschütz abgeschlossene Kammerschleuse. - Google Patents

Durch Stemmtor mit Durchflussschütz abgeschlossene Kammerschleuse.

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CH288331A
CH288331A CH288331DA CH288331A CH 288331 A CH288331 A CH 288331A CH 288331D A CH288331D A CH 288331DA CH 288331 A CH288331 A CH 288331A
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CH
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gate
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chamber lock
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contactor
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Inventor
Krupp Firma Fried
Original Assignee
Fried Krupp Fa
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description


  Durch Stemmtor mit     Durchfluischütz    abgeschlossene     Kammerschleie'       Die Erfindung betrifft eine durch Stemm  tor mit     Durchflussschütz    abgeschlossene, um  lauflose     Kammerschleuse.    Unter umlauflosen       Kammerschleusen    sind solche     zit    verstehen,  bei denen das Oberwasser nicht durch den       Kanimerverschluss    umgehende Umlaufleitun  gen in die Kammer eingeleitet wird, um     da-          dureh    eine Beruhigung des eintretenden       Wasseng    zu erreichen,

   sondern bei denen     dass          Oberwasser    unter oder über dem     Kammerver-          sehluss    oder auch durch in diesem angeord  nete     Dnrchflussschütze    in die     Kammer        ge-          lan,t.    Bei     Kanniierschleusen    dieser Art wird  der     @dureh    das geöffnete     Durchflussschütz    hin  durchsehiessende Wasserstrahl, um seine Ener  gie zu mildern, von einem bis über die Durch  flussöffnung reichenden Stossbalken aus Be  ton aufgefangen und in eine Beruhigungs  kammer \gelenkt.

   Da die Oberkante des Stoss  balkens mit     Rüeksicht    auf den Tiefgang der  zu sehleasenden Schiffe nicht wesentlich über  der Kammersohle liegen darf, wurde     bisher          das    ganze Tor nach unten hin verlängert und  die Sohle der Torkammer tiefer gelegt. Diese       anordnun,@        bringt    die Nachteile eines höheren       Torgewiehtes    und grösserer Kosten für die       Schleusengründung    mit sich.

   Ausserdem be  steht die Gefahr, dass sieh die grubenartig  vertiefte Torkammer mit     Sinkstoffen    füllt,       @v-odurch    die Schwenkbewegung des Stemm  tores     behindert    oder unmöglich gemacht.  wird.    Diese Nachteile werden nach der Erfin  dung dadurch beseitigt, dass die     Durchfluss-          öffnung    unterhalb des     Stemmtores    im Fun  dament selbst angeordnet ist. Diese Anord  nung ermöglicht es, die Oberkanten des       Drempels    und des Stossbalkens     wenigstens     ungefähr in gleiche Höhe     mit    der Kammer  sohle zu legen und dadurch die genannten  Schwierigkeiten zu vermeiden.  



  In der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



       Fig.1    zeigt im Querschnitt ein     Beispiel     mit einem Stemmtor mit als     Füllschütz    wir  kendem     Durchflussschütz    und einer im Fun  dament liegende Füllöffnung, während     Fig.    2  im Querschnitt ein     Ausführungsbeispiel    zeigt,  bei dem die Füllöffnung durch ein Segment  schütz verschlossen wird.

       Fig.    3 zeigt im  Querschnitt und     Fig.    4 im Schnitt nach       IV-IV    der     Fig.3    ein     Ausführungsbeispiel,     bei dem das     Steintutor    mit einem     besonderen     Leitraum für den Durchtritt des Wassers  versehen ist.  



  Bei allen dargestellten Ausführungsbei  spielen schliesst der Torkörper 1     des    Stemm  tores die Kammer 3 gegen den Oberwasser  kanal 2 ab. Der Torkörper 1 ist durch die Sei  tendichtungen 4 gegen die Seitenwände 5 der  Kammer 3 und durch die untere Dichtung 6  gegen den     Drempel    7 abgedichtet. Die Ober  kante des     Drempels    7, des Stossbalkens 8 und  der Kammersohle 9 liegen in gleicher oder      nahezu gleicher Höhe. Das durch die sich un  terhalb des Stemmtores 1 befindliche Füll  öffnung 12 einströmende Wasser stösst gegen  den Stossbalken, wobei es einen Teil seiner  Strömungsenergie verliert, und gelangt dann  in die Beruhigungskammer 11, aus der es nach  Verlust weiterer Energie in die Schleusen  kammer 3 strömt.  



  Nach     Fig.1    wird die Füllöffnung 12 un  mittelbar durch ein Füllschütz 10 verschlos  sen, das in den Torkörper 1 eingebaut ist und  im     geschlossenen    Zustand unter die Torunter  kante 13 herunterreicht, so dass es die unter  dem Stemmtor liegende Füllöffnung 72 ver  schliessen kann.  



  Nach     Fig.    2 erfolgt der Abschluss der Füll  öffnung 12 durch ein     Segmentsehütz    14, das  mit seiner Drehachse 15 im Torkörper 1 ge  lagert ist.  



  Das     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    3 und  4 unterscheidet sich von demjenigen nach       Fig.1    und 2 dadurch, dass das     Füllschütz    16  nicht unmittelbar die Füllöffnung 12, son  dern den oberhalb der Öffnung 12 befindli  chen Leitraum 17 verschliesst, durch den das  einströmende Nasser in die Füllöffnung 12  geleitet wird, die wie bei den andern Ausfüh  rungsbeispielen unterhalb des Stemmtores 1  im Fundament liegt. Die untere Dichtung 6       ist    bei dieser Ausführungsform statt an der  Hinterseite des Torkörpers 1 an dessen Vor  derseite angeordnet. Das Schütz 16 liegt auch  im     geschlossenen    Zustand über der Stemm  torunterkante 20.  



  Die Erfindung ist nicht nur für an der       Oberwasserseite    der Kammerschleuse liegende  Stemmtore geeignet, sondern kann auch bei  an der     Unterwasserseite    gelagerten Stemm-    tosen angewandt werden. In diesem Falle die  nen die     Durchflussschütze    der Stemmtore  nicht     als    Füllschütze, sondern als     Ablass-          schütze    für das aus der Kammer nach dem       Unterwasser    strömende     Wasser.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Durch Stemmtor mit Durchflussschütz ab geschlossene, umlauflose Kammerschleuse, da durch gekennzeichnet., dass die Durchflussöff- nung (12) unterhalb des Stemmtores (1) im Fundament liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kammerschleuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkanten des Drempels (7) und des Stossbalkens (8) mindestens angenähert gleich hoch wie die Kammersohle (9) liegen.
    Kammerschleuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchfluss- schütz (13 bzw. 14) im geschlossenen Zustand unter die Stemmtorunterkante herunterreicht. und die Durchflussöffnung (12) unmittelbar verschliesst (Fig.1, 2). 3.
    Kammerschleuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchfluss- schütz (16) auch im geschlossenen Zustand über der Stemmtorunterkante liegt und einen im Torkörper (1) oberhalb der Durchfluss- öffnung (12) angeordneten Leitraum (17) abschliesst -(Fig. 3, 4). 4. Kammerschleuse nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen Stemmtorunterkante und Drempel (7) ange ordnete Dichtung (6) an der Vorderseite des Stemmtores liegt.
CH288331D 1949-08-02 1950-06-23 Durch Stemmtor mit Durchflussschütz abgeschlossene Kammerschleuse. CH288331A (de)

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