CH285331A - Zweirädriges Motorfahrzeug. - Google Patents
Zweirädriges Motorfahrzeug.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K25/00—Axle suspensions
- B62K25/04—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
- B62K25/28—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with pivoted chain-stay
- B62K25/283—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with pivoted chain-stay for cycles without a pedal crank, e.g. motorcycles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K2201/00—Springs used in cycle frames or parts thereof
- B62K2201/04—Helical springs
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)
Description
Zweirädriges Motorfahrzeug. I>ie vorliegende Errindun- betrifft ein zweirädriges .Motorfahrzeug- ntit auf dein Fahrzeungestell angeordnetem -Motor und Wechselgetriebe und einem gegenüber dem Fahrzeuggestell abgefederten .Hinterrad, das über einen Kettentrieb mit.
dein Weclrsel- getriebe in Verbindung steht. Erfindung - genriil3 zeichnet sieh das Motorfahrzeug da durch aus, (Mass die Hinterradachse am Sehei tel eines Winkelstiiekes gelagert ist,
dessen einer Sehenkel mit Hilfe eines wenhystens an genähert in der gedachten Verbindungsebene zwischen der Flinterradaelise und der Aelise des ain eeliselgetriebe vorhandenen Ketten rades liegenden Gelenkes finit dein Fahrzeug gestell verbunden ist und dessen anderer Schenkel gelenkig mit einem in der- Verlänge rung- dieses Sehenkels verlautenden Bolzen in Verbindung steht.,
der zur Abfederung des Hinterrades entgegen dei- Wirkung eines Fe derungsgliedes längsverschiebbar ist.
Ani' (ler 7eieliirnn < )- ist ein _1ltsfülirungs- beisl>iel des Erfindungsgegenstandes darge stellt. l@s zeirien: Fig. 1 einen Teil eines als sogenannter .Motorroller aus-ebildeten 3lotoi-falu-zeuges in Seitenansicht, wobei der Deutlichkeit wegen.
Sehutzbleeh und V erschalung weggelassen sind, Fig. ? die Abfederung- des Hinterrades in grösserem Massstab im senkrechten Schnitt. und Fig.3 einen Teil (les Motorfahrzeuges im Horizontalselinitt gemäss (ler Linie 111-111 in Fig. 1.
Gemäss Fig% 1 weist der dargestellte Motor roller ein Fahrzeuggestell auf, von welchem in der Zeichnung nur das horizontale Haupt tragrohr 10 und das damit verbundene Sattel- stützrolir 11 siebtbar sind. Der Verbrennungs- motor 1'? und das angebaute Weehselgetr iebe 13 sind auf dein Fahrzeuggestell angeordnet. Die abgehende Welle des Wechselgetriebes tränt ein Kettenrad 1-l, das über eine Kette 1:) das Hinterrad 16 des Fahrzeuges antreibt., wobei die Nabe des Hinterrades ebenfalls mit einem Kettenrad 17 verbunden ist.
Die Hinterrad achse 1$ ist in einem Winkelstück gelagert, das zwei im spitzen Winkel zueinander ste hende Sehenkel 19 und 20 aufweist, wobei sich die lliirterradaehse am Seheitel des Winkel stückes befindet. Jeder der Schenkel 19 und 20 besteht aus einem U-förmigen Rohrstück und beherbergt, das Hinterrad 1.6 zwischen sei nen Gabelteilen.
Die Enden des den Sehenkel 19 bildenden Rohrstückes sind starr finit den Enden des den Schenkel ?0 bildenden Rohr stückes verschweisst, wobei diese Verbindungs stellen aus konstruktiven Gründen etwas vor die Hinterradachse 18 verlegt sind, wie es deutlich aus Fig.1 und 3 hervorgeht. Durch die beschriebene U-förmige Ausbildung der einzelnen Schenkel 1.9 bzw. ?0 des Winkel stückes ergibt sieh eine Gabelung des Winkel stückes, in welcher das Hinterrad 16 Platz findet..
Das Ende des Schenkels 19 des -NVinkel- stüekes ist mittels eures Gelenkes ?1 mit dem Fahrzeuggestell bz -, dem (Tetriebe 13 verbun- den, wobei das Gelenk 21 genau oder ange nähert in der gedachten Verbindungsebene zwischen der Hinterradachse 18 und der Achse des Kettenrades 14 liegt. Das Ende des andern Schenkels 20 steht über ein Gelenk 22 mit einem in der Verlängerung des Schenkels 20 verlaufenden Bolzen 23 in Verbindung. Aus Fig.3 ist ersichtlich, dass das Gelenk 22 am gebogenen Steg des U-förmigen Schenkels 20 angeordnet. ist.
Gemäss Fig. 2 weist das Ge lenk 22 einen Gewindezapfen 24 auf, der in eine Längsausnehmung des Bolzens 23 einge schraubt und mit. Hilfe einer -Mutter 25 ge sichert ist. Der Bolzen 23 befindet.
sich im In nern des Haupttragrohres 10 und ist von einer Schraubendruekfeder 26 umgeben, die sieh mit dem einen Ende unter Zwischenschaltung eines Führungsteils 27 gegen einen Innen flansch 28 des Rohres 10 und mit dem andern Ende ebenfalls unter Zwisehensehaltimg eines Führungsteils 29 gegen eine Anschlagmutter 30 abstützt, die auf das freie Bolzenende auf geschraubt ist.
Durch Verstellen der Mutter 30 lässt sieh die Spannkraft der Feder 26 re gulieren, die das Bestreben hat, den Bolzen 23 stets in das Rohr 10 hineinzuschieben. An der von der Schraubenfeder 26 abgekehrten Seite des Innenflansches 28 befindet sich ein bei spielsweise aus Gummi bestehender Puffer 31, gegen welchen sich eine auf das dem Gelenk 22 zugekehrte Ende des Bolzens 23 aufge schraubte Anschlagmutter 32 anlegt, wenn auf den Bolzen kein Zug ausgeübt wird.
Befindet sich das beschriebene Fahrzeug auf dem Boden, so wird vom Boden auf das Hinterrad 16 eine nach oben gerichtete Reak tionskraft ausgeübt, die bekanntlich vom Ei gengewicht und der Nutzlast des Fahrzeuges abhängt. Diese Reaktionskraft schwenkt das Winkelstück in bezug auf das Fahrzeuggestell etwas um das Gelenk 21 nach oben, wobei auf den Bolzen 23 mittels des Gelenkes 22 ein Zug nach hinten ausgeübt wird, der die Feder 26 zusammendrückt, bis eine Gleichgewichtslage entsteht. Die Hinterradaehse bewegt sich bei der Schwenkung des Winkelstückes auf einer gedachten Zylinderfläche, deren Krümmungs- aehse im Gelenk 21 liegt. Da das.
Gelenk genau oder angenähert in der "Verbindungsebene zwi schen der Hinterradaelrse 18 und der Achse des Kettenrades 14 liegt, ändert sieh der Ab stand von diesen beiden Achsen bei kleinen Schwenkbewegungen des @Vinkelstückes nur sehr wenig, so da.ss die Kette 15 hierbei weder unzulässig gespannt noch unzulässig locker wird.
Man wird darnach trachten, das Gelenk 21 möglichst nahe an die Achse des Ketten rades 14 heranzunehmen, um nur eine geringe Abstandsänderung zwischen der Hinterrad- aehse und der Achse des Kettenrades 1.1 in Kauf nehmen zu müssen.
Fährt das Fahrzeug über eine unebene Unterlage, so kann das Hinterrad unter Ver- schwenkung des Winkelstückes nach oben bzw. nach unten diesen Unebenheiten leicht. folgen. wobei die Feder 26 stärker gespannt bz -. etwas entlastet wird. Es entsteht dadurch eine gute Abfederung des Hinterrades in bezug auf das Fahrzeuggestell, die ein angenehmes Fahren gewährleistet. Wird das Hinterrad aus irgendwelchen Gründern einmal plötzlich ent lastet, so schiebt die Druckfeder 26 den Bol zen 23 in das Rohr 10 hinein, bis die Anschlag mutter 32 auf den Puffer 31 auftrifft, der seiner Elastizität wegen unangenehme Schläge vermeidet.
Gemäss einer nicht gezeigten Variante könnte an Stelle der Druckfeder 26 auch irgend ein anderes Federungsglied vorhanden sein, beispielsweise ein Kautschukrohr oder der gleichen.
Der Vorteil der beschriebenen Ausbildung des Fahrzeuges liegt darin, dass die beim Be fahren von unebenen Unterlagen mit dem Hinterrad 16 auf- und abwärts bewegte -lasse sehr klein gehalten. werden kann, wobei für das Federungsglied trotzdem genügend Platz vorhanden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweirädriges Motorfahrzeug mit auf dem Fahrzeuggestell angeordnetem Motor und Wechselgetriebe und gegenüber dem Fahr zeuggestell abgefedertem Hinterrad, das über einen Kettentrieb mit dem Wechselgetriebe in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterradacllse am Scheitel eines Winkelstückes gelagert ist., dessen einer Schenkel mit Hilfe eines wenigstens angenä liert. in der gedachten Verbindungsebene zwi schen der Hinterradachse und der Achse des am Wechselgetriebe vorhandenen Kettenrades liegenden Gelenkes mit dem Fahrzeuggestell."erbunden ist, und dessen anderer Schenkel gelenkig mit einem in der Verlängerung die ses Schenkels verlaufenden Bolzen in Verbin dung stellt., der zur Abfederung des Hinter rades entgegen der Wirkung eines Federungs r liedes länrsversehiebbar ist.. UNTERANSPRÜCHE 1. Motorfahrzeug nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelstück gegabelt ausgebildet ist und das Hinterrad zwischen seinen Gabelteilen beherbergt.?. Motorfahrzeug nach Patentanspruch und Unteransprueli 1, dadurch gekennzeich net., dass das Winkelstück aus zwei U-förmi gen, je einen Schenkel des Winkelstückes bil denden Rohrstücken besteht, die mit ihren Enden paarweise starr miteinander verbunden sind und all ihren Stegen die Gelenke aui- weisen. 3. -Motorfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dein einen Schenkel des Winkelstückes gelenkig verbundene Bolzen in einem einen Teil des Fahrzeuggestelles bildenden Rohr unterge bracht ist.-M. Motorfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass das Federungsglied den Bolzen um- gibt, sich mit dem einen Ende gegen einen Innenflansch des Rohres und mit dem andern Ende gegen einen auf dem freien Bolzenende befestigten Anschlag abstützt und das Bestre ben hat, den Bolzen stets in das Rohr hinein zuschieben. 5.Motorfahrzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der auf dem freien Ende des Bolzens angeordnete Anschlag mittels einer auf den Bolzen aufgeschraubten Stell mutter zur Veränderung der Spannkraft des Federungsgliedes einstellbar ist.. 6. Motorfahrzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und .1, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der vom Federungs glied abgekehrten Seite des Innenflansches ein Puffer vorhanden ist, welcher mit einem auf denn mit dem Gelenk verbundenen Bolzenende angeordneten Anschlag zusammenwirkt. 7.Motorfahrzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der auf dem mit dem Ge lenk verbundenen Bolzenende angeordnete Anschlag eine auf den Bolzen aufgeschraubte Mutter ist. B. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Federungs glied eine Scliraubendruckfeder ist. 9. Motorfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net., dass der Bolzen mindestens teilweise mit einer Längsausnehmung versehen ist, in wel che ein den einen CTelenkteil bildender Zapfen eingeschraubt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1950
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