CH285100A - Elektrische Portable-Nähmaschine. - Google Patents

Elektrische Portable-Nähmaschine.

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CH285100A
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CH
Switzerland
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collecting container
sewing machine
machine according
portable sewing
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English (en)
Inventor
Bernina-Nae Aktiengesellschaft
Original Assignee
Gegauf Fritz Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B77/00Covers, or portable enclosures, for sewing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Elektrische Portable-Nähmaschine.    Bei der elektrischen Portable-Nähmaschine       gemäss    der Erfindung ist ein Sammelbehäl  ter für Nähzubehör vorgesehen, der am Ma  schinenkörper beweglich geführt ist, um ihn  aus seiner Nichtgebrauchslage, in welcher er  längsseitig neben dem Stofftragarm liegt, in  eine Gebrauchslage und umgekehrt bewegen  zu können. Als Zubehör kommen zum Beispiel  in Betracht: Fadenwickel bzw. Fadenspulen,  ferner zur Lieferung des Unterfadens der  Maschine     bestimmte    Spulen, Stopfring,     Näh-          füsse    bzw. der Umstellung der Arbeitsweise  der Maschine sowie der Wartung derselben  dienende und auch andere zusätzliche Teile,  wie zum Beispiel Schraubenzieher, Öler,  Schere, Metermass usw.  



  Damit wird ein Nachteil beseitigt, welcher  bisher im Vergleich mit der Gestell-Näh  maschine bzw. der als Möbel mit Schubladen  ausgebildeten Nähmaschine bestand, deren  Schubladen die Unterbringung von Zubehör  erwähnter Arten gestatten.  



  Vorteilhafterweise ist der genannte     Sam-          melbehälter    mit mindestens einem aus ihm  herausbewegbaren Kasten versehen sowie an  einer senkrecht zur Grundplatte der Maschine  stehenden Achse verschwenkbar gelagert.  



  Ein derartiges Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    ist in der Zeichnung  veranschaulicht. Es zeigen:  Fig. 1 die Maschine in Vorderansicht im  Zustand bei Nichtgebrauch.    Fig. 2 eine Stirnansicht von links der  Fig. 1 her gesehen,  Fig. 3 eine Oberansicht zu Fig. 1,  Fig.4 einen der Fig. 1 entsprechenden  Aufriss, jedoch im Gebrauchszustand der Ma  schine,  Fig. 5 eine Oberansicht zu Fig. 4,  Fig. 6 in grösserem Massstab im Aufriss  eine am Schwenkarm vorgesehene untere  Stützrolle,  Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie  VII-VII in Fig. 6 und  Fig.8 im Aufriss im Schnitt die Lager  stelle des Schwenkarmes.

    Es bezeichnet. 1 die rechteckige Grund  platte, 2 den Arbeitsarm     (Stofftragarm)    und  3 den überhängenden obern Arm der trag  baren Nähmaschine, während 4 die Nadel  stange darstellt; in der Oberansicht der     lIa-          sehine    wird der     Stofftragarm    2 durch den  obern Arm 3 mit seinem eine elektrische  Leuchtbirne enthaltenden     stirnseitigen    Anbau       :5    verdeckt. In einem am     Maschinenkörper    ge  bildeten seitlichen Gehäuse 6 befindet sich der  elektrische Antriebsmotor der Maschine. An  der Decke 7 dieses Gehäuses 6 ist ein Steh  bolzen 8 mittels Schraubenmutter 9 befestigt.

    Auf einem verdickten Teil des Stehbolzens 8  ist mittels einer Nabe 10 der als     Sammelbe-          hälter    für     Nähzubehör    dienende     Schwenkarr:i     11 gelagert, der mittels eines     Ringseheiben-          paares    8' im Abstand von der Oberseite der  Gehäusedecke 7 gehalten ist: der Stehbolzen 8      dient dem Schwenkarm 11 als Schwenkachse.  Auf seiner Oberseite ist der Schwenkarm 11  zu Schalen 12 bis 16 ausgebildet; neben den  in ein und derselben Flucht liegenden zwei  Schalen 13 und 15 verläuft ein Längsrand 17.  In der Längsschale 15 sowie auf dem Längs  rand 17 sind je eine Anzahl Haltestifte 18  bzw. Haltezapfen 19 befestigt.

   Auf die Halte  stifte 18 kann je eine zur Lieferung des Na  delfadens (Näh- oder Stopfgarn) bestimmte  Fadenspule (Hülse mit Fadenwickel) aufge  steckt werden, auf die Haltezapfen 19 je eine  zur Lieferung des Unterfadens der Maschine  bestimmte Spule, so dass ein entsprechender  Vorrat an Arbeitsfaden zur Verfügung steht;  dieser Vorrat kann aus nach Natur und Farbe  verschiedenen Fäden gebildet sein. Die in  bezug aufeinander verschiedene Grösse be  sitzenden Schalen 12, 13, 14 und 16 sind zur  Aufnahme von weiterem Zubehör bestimmt,  so zum Beispiel kann in die längliche Schale  14 eine Schere oder dergleichen eingelegt  werden. Der Schwenkarm 11 besitzt auf einem  Teil seiner Länge einen untern Anbau 20, der  drei übereinander angeordnete Kasten 21 auf  weist, welche einzeln um eine gemäss Fig. 5 in  der Ecke<B>22</B> vorgesehene senkrechte Achse  ausschwenkbar sind.

   Der oberste dieser Kasten  21, die zur Aufnahme von     ergänzendem    Zu  behör bestimmt sind, ist in den Fig. 4 und 5  ausgeschwenkt dargestellt. Dieser oberste  Kasten 21 ist durch drei Querwände in vier  Fache unterteilt; der Raum der andern zwei  Kasten 21 kann ungeteilt oder ebenfalls durch  Zwischenwände in Fache unterteilt sein. In  diesen Kasten 21 werden hauptsächlich der  Umstellung der Arbeitsweise der Maschine  dienende Teile untergebracht, wie zum Bei  spiel Drückerfuss, Steppfuss, Säumerfüsse,  Stopfvorrichtung usw., sowie Teile, welche der  Wartung der Maschine dienen, zum Beispiel  ein Schraubenzieher, ein Öler, ein Staubpinsel  USW.  



  Bei Nichtgebrauch der Nähmaschine be  findet sich der Schwenkarm 11 längsseitig  neben dem Stofftragarm 2, wie aus Fig. 3 er  sichtlich ist; der Schwenkarm 11 ist hinsicht  lich seines Umrisses so bemessen, dass er seit-    lieh nicht über die Grundplatte 1 vorsteht,  und der untere Anbau 20 des Schwenkarmes  11 hat in der Länge und Höhe solche Abmes  sungen, dass er von der benachbarten Höhen  seite des seitlichen Gehäuses 6 nur ganz wenig  Abstand hat, desgleichen von der Oberseite  der Grundplatte 1, was eine entsprechend  günstige Raumausnutzung ergibt und ander  seits die Versorgung der Maschine im üblichen  Tragkoffer gestattet;

   zu letzterem Zweck kön  nen gegebenenfalls die auf die Stifte 18 und  Zapfen 19 aufgesteckten Spulen abgenommen  und in die Kasten 21 gelegt werden, wohin       gewünsehtenfalls    auch der Inhalt der Schalen  12 bis 16 versorgt werden kann.  



  Zwecks Benutzung der Nähmaschine wird  der Schwenkarm 11 aus der Ruhelage um die  Schwenkachse 8 in die in     Fig.    5 gezeichnete  Lage seitwärts ausgeschwenkt. In dieser Lage  befindet sich der Schwenkarm 11 rechts von  der Nähzone in bequemer Reichweite der  Näherin, und es können die Kasten 21 ohne  weiteres in     Offenlage        versehwenkt    werden.  wozu sie einen Griff 21' haben.

   Damit der  Schwenkarm 11 an     seinem    hinsichtlich der  Schwenkachse 8 bzw. des     Maschinenkörpers     verhältnismässig weit     abragenden    freien Ende  auf der Unterlage der Nähmaschine abgestützt  werden kann, besitzt der Schwenkarm 11 am  betreffenden Ende an seinem untern Anbau  20 eine mittels Lagerschraube 23 (siehe     Fig.    6  und 7) exzentrisch angeordnete Rolle 24, die  in einer Umfangsnut einen zum Beispiel ans  Gummi bestehenden Adhäsionsring     2i    auf  weist.

   Zum erwähnten Zweck wird die Rolle  24 aus der in     Fig.    6 strichpunktiert gezeich  neten Ruhestellung um 180  in die in vollen  Linien dargestellte     Wirkungsstellung    gedreht,  in welcher sie auf genannter Unterlage auf  steht, wodurch die Schwenkachse 8 demgemäss  entlastet wird:

   durch die als Adhäsionsorgan       wirkende    Stützrolle 24 ist. der Schwenkarm  11 zugleich gegen unwillkürliches Zurück  schwenken festgelegt, Zwecks     Zurückschwin-          gens    des Schwenkarmes 1.1 in seine Ruhe  lage wird zunächst die Stützrolle 24 in ihre  Ruhelage zurückgedreht, in welcher sie nur  wenig über die zutiefst liegende Stelle des      untern Anbaues 20 vorsteht, so dass sie diesen  in der Folge in seiner Ruhelage auf der  Grundplatte 1 abstützt. An Stelle der Stütz  rolle 24 könnte am Schwenkarm 11 ein an  deres, deren Funktion übernehmendes Stütz  glied vorgesehen werden.

   Statt     verschwenk-          bare    Kasten, können am Schwenkarm auch  Schubladen angeordnet werden; eventuell  kann auch nur eine Schublade vorgesehen  werden.  



  Die beschriebene Anordnung und Ausbil  dung des ein verhältnismässig grosses Fas  sungsvermögen besitzenden     Sammelbehälters     für Nähzubehör beeinträchtigt die Stabilität  des Maschinenkörpers in keiner Weise, und es  lässt sich die Arbeitszone der Maschine für  die Näharbeit vollständig frei halten.  



  Gewünsehtenfalls kann der     Sammelbehäl-          ter    bzw. der Schwenkarm 11 über seine  Schwenkachse 8 hinaus vom Maschinenkör  per abgehoben werden, wie ohne weiteres klar  ist, um zum Beispiel als Teil für sich, das  heisst getrennt von der Maschine, verwendet  werden zu können. Der beschriebene Schwenk  arm kann auch nachträglich an einer elektri  schen Portable-Nähmaschine angeordnet wer  den, wozu am Maschinenkörper die erforder  liche Schwenkachse anzubringen ist.  



  Gegebenenfalls kann der Sammelbehälter  für Nähzubehör statt verschwenkbar am Ma  schinenkörper ausziehbar angeordnet sein,  also einen Schieber darstellen. Es kann auf  der Decke 7 des Gehäuses 6 an Stelle der  Schwenkachse 8 eine Gleitführung, wie zum  Beispiel für Schubladen bekannt, angebracht  und der Sammelbehälter mit der entsprechen  den Gegenführung und mit Begrenzungsan  schlägen versehen sein, derart, dass der     Sam-          melbehälter    parallel zur Längsrichtung des  Stofftragarmes 2 verschoben bzw. ausgezogen  werden kann. Ist der Motor nicht in einem  speziellen Gehäuseteil eingebaut, fällt also der  Gehäuseteil 6 weg, so können die Führung  und die Anschläge für den Sammelbehälter  direkt auf die Grundplatte 1 verlegt werden.

    Im übrigen kann dann der Sammelbehälter ge  nau so in Längsrichtung der Maschine von    der Gebrauchslage in die Nichtgebrauchslage,  in welcher er längsseitig neben dem Stoff  tragarm 2 liegt, verschoben werden, ohne in  letzterer die Grundplatte seitlich zu über  ragen. Die Ausbildung des Sammelbehälters  kann dabei ungefähr dieselbe sein wie vor  stehend beschrieben, mit zweckmässig ange  ordneten Behältern, Schalen, Garn- und Spu  lenstiften usw. und geeigneten Abstützungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Portable-Nähmaschine, ge kennzeichnet durch einen Sammelbehälter für Nähzubehör, der am Maschinenkörper beweg lich geführt ist, um ihn aus seiner Nicht gebrauchslage, in welcher er längsseitig neben dem Stofftragarm liegt, in eine Gebrauchs lage und umgekehrt bewegen zu können. UNTENANSPRÜCHE: 1. Portable-Nähmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der be weglich geführte Sammelbehälter mindestens einen aus ihm herausbewegbaren Kasten aufweist.
    2. Portable-Nähmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der Sammelbehälter auf einer senkrecht zur Grundplatte der -Maschine stehenden Achse verschwenkbar angeordnet ist. 3. Portable-Nähinaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter so bemessen und angeordnet. ist, dass er in der Nichtgebrauchslage die Grundplatte der Ma sehine seitlich nicht überragt.
    4. Portable-Nähmasehine nach Patentan- sprueh und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sammelbehälter einen Schieber darstellt. 5. Portable-Nähinaschine nach Patentan spruch und Unteransprüehen 1 und 4, da durch gekennzeichnet, dass der Sammelbehäl- ter so bemessen und angeordnet ist, dass er in der Niehtgebrauchslage die Grundplatte der Maschine seitlich nicht überragt. 6.
    Portable-Nähmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeiehnet, dass der Sammelbehälter auf der Oberseite Halter für aufsteckbare Faden- wiekel und für Unterfadenspulen aufweist. 7. Portable-Nähmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 6, da durch gekennzeichnet, dass der Sammelbehäl- ter auf der Oberseite schalenartig ausgebil det ist. B. Portable-Nähmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter vom Maschinenkörper weg nehmbar ist. 9.
    Portable-Nähmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sammelbehälter so bemessen und angeordnet ist, dass er in der Nichtgebrauchslage die Grundplatte der Ma- sehine seitlich nicht überra-t.
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