DE838680C - Kettenstichnaehmaschine - Google Patents
KettenstichnaehmaschineInfo
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- DE838680C DE838680C DES20561A DES0020561A DE838680C DE 838680 C DE838680 C DE 838680C DE S20561 A DES20561 A DE S20561A DE S0020561 A DES0020561 A DE S0020561A DE 838680 C DE838680 C DE 838680C
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- handlebar
- sewing machine
- groove
- structural parts
- gripper
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- Expired
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/02—Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
- Kettenstichnähmaschine Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kettenstichnä hniaschinen und insbesondere auf eine Steuerung tür die fadenführende Greifereinrichtutig solcher Maschinen.
- Der Ilauptzweck der Erfindung besteht darin, ei»e verbesserte Hinrichtung zum Weglyewegen eines Greifers zu schaffen, uni den Greifer aus einer normalen Arbeitsstellung nahe der Nadel in eine passendere Stellung zum Einfädeln zurückzuziehen; diese Einrichtung ist so ausgeführt, daß sie durch die Bedienungsperson leicht bedient werden kann, ohne Gien normalen Gehrauch der Maschine zu stören.
- I» den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht: Fig. i zeigt einen senkrechten 1-.'ingsschnitt eines Teils einer Nähmaschine, an welcher die Erfindung verkörpert ist; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht von oben der in Fig. r dargestellten Nähmaschine, teilweise im Schnitt; Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Teil der in Fig. r dargestellten Maschine; Fig. .4 zeigt eine Draufsicht des Lenkers, der zum Betätigen der Greifereinrichtung verwendet wird; Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht .nach Linie 5-5 der Fig..l; Fig. 6 zeigt eine Längsschnittansicht durch den in Fig.4 dargestellten Lenker; Fig.7 zeigt eine Draufsicht von oben des Lenkers in seiner getrennten Lage, um seine beiden Aufbauteile wiederzugeben; Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7 ; I# ig. 9 zeigt eine Seitenansicht eines der in Fig. 7 gezeigten Aufbauteile des Lenkers; Fig. io zeigt eine Teildraufsicht des zweiteiligen Lenkers mit abgenommener Sperreinrichtung, sie gibt die beiden Aufbauteile des Lenkers in ihrer Arbeits- oder in ihrer gestreckten Stellung wieder; Fig. i i zeigt einen Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4, sie gibt jedoch das Sperrglied in seiner offenen oder niedergedrückten Stellung und die Aufbauteile des Lenkers in ihren zurückgezogenen Stellungen wieder; Fig.12 zeigt den Lenker mit abgenommener Sperreinrichtung und. gibt die beiden Aufbauteile des Lenkers in ihren zurückgezogenen Stellungen @@ ieder.
- Zum Zweck der Darstellung ist die Erfindung in :lnwen.dung auf eine Nähmaschine bekannter Ausführung wiedergegeben, und nur so viel von der Maschine wird im nachstehenden beschrieben und dargestellt, als zum Verständnis der Erfindung erfor(Ierlich ist.
- 1)ie vorliegende Maschine hat ein Bett oder eine Stofftragplatte, welche allgemein mit 15 bezeichnet ist. Im allgemeinen umfaßt die unterhalb des Bettes 15 angeordnete Einrichtung eine drehbare Antriebswelle 16, welche eine Kurbel 17 und ein Exzenter 18 enthält, durch das die erforderlichen Hinundherbewegungen in Längsrichtung und die seitlichen oder Seitenausschwingbewegungen einem Paar von Greifern i9, i9 erteilt werden, welche auf einem Greiferträger 2o angeordnet sind. Die Ilinundherbewegungen der Greifer in Längsrichtung erfolgen vermittels einer Pleuelstange 21, Schwingarmen 22 und 23, welche auf einem Zapfen 24 gelagert sind, und eines Lenkers 25, der den Aren 23 mit dem Greiferträger 20 verbindet.
- Die seitlichen oder Ausschwingbewegungen der Greifer erfolgen vermittels einer durch ein Exzenter betätigten Gabel 26 und einer Schwingwelle 27; letztere ist in Lagerbuchsen 28 und 29 gelagert, welche in den Lagerträger 30 eingepaßt sind, der einen Teil eines Lagerarmes 31 bildet, welcher von der Unterseite des Bettes 15 herabhängt. Die Schwingwelle 27 trägt ihrerseits den Greiferträger 20 in üblicher Weise.
- Die vorliegende Erfindung hefaßt sich insbesondere mit der Ausführung der Verbindungsstange oder des Lenkers, 25. Wie am besten aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich ist, ist ein Endteil des Verbindungslenkers 25 mit einem geteilten Lager 32 versehen,das einenKugelteil33 umgreift, welcher von dem Schwingarm 23 getragen wird. Der andere Endteil des Lenkers ist auf ähnliche Weise mit einem geteilten Lager 34 versehen, das einen zweiten Kugelteil 35 umgreift, welcher unmittelbar von dem Greiferträger 20 getragen wird. Durch diese Ausführung werden die Schwingbewegungen des Schwingarmes 23 dem Greiferträger 20 unmittelbar erteilt zu dem Zweck, die Greifer i9, i9 quer zur Richtung des Stoffvorschubes vor und zurück anzutreiben. Wie in Fig. i dargestellt ist, ist der Greiferträger 2o in seiner äußersten rechten Stellung angeordnet, und aus dieser Figur ist ersichtlich, daß die vorderen Teile der Greifer i9, i9 unmittelbar unterhalb der Stichplatte 36 und den Stoffschieberteilen 37, 37 in solcher Weise angeordnet sind, daß es für die Bedienungsperson sehr schwierig sein würde, die Greifer mit Faden zu versehen. Jedoch ist gemäß der vorliegenden Erfindung die Anordnung von Mitteln ins Auge gefaßt, durch die die Greifer aus der in Fig. i dargnestellten Stellung zurückgezogen werden können, um das Einfädeln der Greifer zu erleichtern.
- Insbesondere unter Bezugnahme auf die Fig.4 bis 12 einschließlich umfaßt der Verbindungslenker 25 zwei Aufbauteile, von denen der erste Aufbauteil 38 mit einer mittleren zylindrischen Öffnung 39 versehen ist, in welche verschiebbar der zylindrische Endteil 40 eines zweiten Aufbauteiles 41 eintritt. Mit anderen `'orten, diese beiden Aufbauteile des Lenkers sind teleskopartig miteinander gekuppelt, so daß sie gleichachsig angeordnet und in Längsrichtung mit Bezug aufeinander verschiebbar sind. Wie am besten aus den Fig. 7 und 9 ersichtlich ist, ist der zweite Aufbauteil 41 mit einer Quernut 42 und mit einem Paar von gegetiüberliegen@den parallelen Abflachungen oder Anlegeteilen 43, 43 versehen, welche längs des Teiles und in einem Bereich nahe der Nut angeordnet sind. Weiterhin ist der erste Aufbauteil 38 mit einer größeren Quernut 44 versehen, welche unmittelbar mit der mittleren zylindrischen Öffnung 39 dieses Aufbauteiles in Verbindung steht, um Zugang zu dem zweiten Aufbauteil 41 zu erhalten, wenn die beiden Aufbauteile teleskopartig miteinander verbunden sind.
- Unter Bezugnahme insbesondere auf die Fig.4, 5, 6 und i i ist der Lenker gemäß der Erfindung mit einem gegabelten Verriegelungs- oder Sperrglied 45 versehen, welches zwei itn Abstand voneinander angeordnete Gabelungen 46 und 47 aufweist, die innerhalb der Nut 44 des erstem Lenkeraufbauteiles 38 verschiebbar angeordnet sind. Ein freier Endteil einer Feder 48, die auf dem Aufbauteil 38 vermittels einer Schraube 49 befestigt ist, ist gewöhnlich innerhalb einer Nut 5o des Sperrgliedes 45 angeordnet, um das Sperrglied gegen den zweiten Aufbauteil 41 in solcher Weise zu drücken, daß das Sperrglied in die Nut 42 des zweiten Aufbauteiles eingeschoben ist, wenn dieser Teil in Längsrichtung des ersten Aufbauteiles 38 in eine Arbeitsstellung gebracht ist. Die beiden Gabelungen 46 und 47, des Sperrgliedes 45 werden vermittels einer Brücke 51 überbrückt, die auf den Gabelungen vermittels Schrauben 52, 52 befestigt ist. Dieser Brückenteil 51 verhindert das unbeabsichtigte Entfernen des Sperrgliedes 45 aus dem Lenker und schafft gleichzeitig einen Druckknopf, vermittels welchem die Bedienungsperson die Verriegelung entgegen der Wirkung der Feder 48 öffnen kann. Insbesondere aus den Fig. 5 und i i ist ersichtlich, daß die Gabelungen 46 und 47 nicht nur in den ersten Aufbauteil 38 des Lenkers eingreifen, sondern auch satt an den Abflachungen 43, 43
Schwingbewegungen des Schwingarmes 23 vor und zurück zu bewegen.des zweiten Aufbauteiles 41 angreifen. Es ist weiterhin ersichtlich, <laß die _Uflachungen 43, 43, da Glas SI>errglie<1 an ihnen angreift, den zweiten Aufbauteil 4t daran hindern, sich im Verhältnis zum ersten Aufbauteil 38 um seine Längsachse zu drehen. \\'enn das Sperrglied sich in seiner nor- malen Stellung befindet, wie am besten in den Fig. 4, 5 und (1 dargestellt ist, sitzt es in der Nut 42 des zweiten .\tifbauteiles 41, uni diesen Teil in einer festen Stellung relativ zu dem ersten Aufbauteil 38 zu verriegeln. wodurch ein Lenker niit im wesent- liclien unver:iiiderlicherLänge geschaffen ist. Wenn jedoch die liriick-e .31 des gegabelten Sperrgliedes edrücla oder entgegen der Wirkung nach unten < der Feder .4` ge<lr üngt wird. bewegt sie sich quer zu den heidvii Lenkerteilen, um auf diese «"eise den zlveiten Aufbauteil freiztigebeii und ihm zu ge- statten, sicli in l.:ingsrichtung des ersteh Aufbau- t el 'Ics -leitend züi bewe-Un. 11111 so die Länge des Lenkers wirksam zu ver:in(lern. Wenn sich, lvie ollen ausgefü'lirt, der Lenker 25 in eineng 7.ustanct finit festgelegter Länge befindet, sind die Greifer, we1111 sie in der Stelltilig am lveitesten nach rechts verschoben sind, der Be- insoweit es die Einfädelungsvor- gänge betrifft, nicht zugänglich. Wenn jedoch die Bedienungsperson die Greifer in eine Stellung zu bringen lviinsclit. so daß sie leicht und bequem mit Faden verselieti werden, ist es nur notwendig, die Brücke 5i des Sperrgliedes nach unten zu drücken, um dein ersten Aufbauteil 38 des Lenkers zu er- inögiiclien, daß er in Längsrichtung und gegen den ztveiten Aufbauteil 41 verschoben wird. Insbeson- dere kann, sobald das Sperrglied 45 entgegen der Wirkung der Feder 48 in seine Offenstellung be- wegt ist, der Greiferträger 2o zurückgezogen werden, so claß die Gesamtlänge nies Lenkers wirk- sam verkleinert wird, so daß die Greifer i9, i9 von den Stoffschiehern und der Stichplatte in solcher Weise freigegeben bzw. <ins (lies-er Stellung heraus- geworfen werc'.-@n. @vie ain besten aus Fig. 3 ersicht- lich ist. In dieser Stellung können, wie ersichtlich ist, die Greifer zweckentsprechend mit Faden ver- sehen werden, wonach die Bedienungsperson -den Greiferträger 2o oder den ersten Aufbauteil 38 des Lenkers erfaßt tind ilin nach vorn drückt, so daß die Nut 42 des zweiten r'lufbauteiles durch das ge- gabelte Sperrglied erfaßt wird. Sobald das Sperr- glied richtig in die :Vut 42 des zweiten Aufbau- teiles des Lenkers eingeschoben ist, bildet der Lenker wiederuni ein starres Element, utkt in ül>- liclier \\'eise zu arbeiten und die Greifer quer zur lZiclittliig des Stoftvorscliulis entsprechend den
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kettenstichnähinaschine mit einem in Längsrichtung hin und her bewegbaren Greifer, der gewöhnlich in einer der Bedienungsperson nicht zugänglichen Stellung gehalten wird und in ein; Stellung bewegbar ist, in welcher er zum Einfädeln zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kräftezug von Einrichtungen, die dem Greifer in Längsrichtung Hinundherllewegutigen erteilen, ein Lenker eingeschlossen ist. der aus zwei gleichachsigen, zueinander axial verschiebbaren Aufbauteilen besteht, die in ihrer Arbeitslage miteinander lösbar verriegelt sind und nach Lösen der Verriegelung zueinander so verschoben werden können, daß der finit dein Lenker verbundene Greifer zum Einfädeln zugänglich wird.
- 2. I\Tä'limaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbauteile des Lenkers teleskopartig angeordnet sind.
- 3. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkeraufbauteil, welcher den anderen Len@keraufbauteil aufnimmt, eine Sperreinrichtung trägt, die die beiden Aufbauteile in der Arbeitslage lösbar miteinander verriegelt, wobei die Aufbauteile einen starren Lenker feststehender Länge bilden.
- 4. Nähmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkeraufbauteil, welcher innerhalb seines mit ihm zusaminenarbeitenden Aufbauteiles Aufnahme findet, mit einer Quernut versehen ist und daß der zu ihm passende Aufbauteil mit einer Nut versehen ist, in welcher ein Sperrglied verschiebbar angeordnet ist, das durch eine Feder in die erste Nut gedrückt wird. j. Nähmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkeraufbauteil, welcher innerhalb seines mit ihm zusammenarbeitenden Aufbauteiles Aufnahme findet, mit einem Paar von ebenen parallelen Anlageflächen versehen ist, die nahe der ersten Nut und in rechtem Winkel zu den die erste Nut bestimmenden Wandungen liegen, und daß das Sperrglied gegabelt ist, wobei jede Gabelung an einer der genannten Anlageflächen angreift, um jedwede Relativ-Drehbewegung zwischen den beiden Aufbauteilen zu verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES20561A DE838680C (de) | 1950-10-13 | 1950-10-13 | Kettenstichnaehmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES20561A DE838680C (de) | 1950-10-13 | 1950-10-13 | Kettenstichnaehmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE838680C true DE838680C (de) | 1952-05-12 |
Family
ID=7476071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES20561A Expired DE838680C (de) | 1950-10-13 | 1950-10-13 | Kettenstichnaehmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE838680C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975241C (de) * | 1953-11-17 | 1962-01-04 | Kochs Adler Ag | Antrieb fuer den Greifer einer Doppelsteppstich-Naehmaschine |
| DE1710895B1 (de) * | 1963-05-17 | 1970-10-15 | Hilber & Co Kg Fabrik Fuer Spe | Nadelantrieb fuer Rundkettelmaschinen |
-
1950
- 1950-10-13 DE DES20561A patent/DE838680C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975241C (de) * | 1953-11-17 | 1962-01-04 | Kochs Adler Ag | Antrieb fuer den Greifer einer Doppelsteppstich-Naehmaschine |
| DE1710895B1 (de) * | 1963-05-17 | 1970-10-15 | Hilber & Co Kg Fabrik Fuer Spe | Nadelantrieb fuer Rundkettelmaschinen |
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