CH282959A - Schnellbauwand. - Google Patents

Schnellbauwand.

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CH282959A
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CH
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wall
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Inventor
Broger Raymond Dr Jur
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Broger Raymond Dr Jur
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/04Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description


  Schnellbauwand.    Die Erfindung betrifft eine Schnellbau  wand, welche aus besonders einfachen und  handlichen Teilen derart zusammengesetzt ist,  dass ohne Verwendung von Mörtel eine dichte  und tragfähige Wand voll hoher Wärmedäm  mung gebildet werden kann, die sich so rasch  aufstellen lässt, dass man ganze Häuser bin  nen weniger Tage im Rohbau errichten kann,  ohne hierbei an ein Bauschema gebunden zu  sein.  



  Die erfindungsgemässe Wand besteht aus       zwischen    Sehwelle und     Rähm    durchgehenden  Kunststein-Wandelementen von U-förmigem  Querschnitt und reehteekigen Aussenbegren  zungen, deren Breite einem Bruchteil ihrer  Höhe entspricht     und    die wechselständig in  einandergreifend ohne Mörtel zusammenge  setzt und zwischen Sehwelle und Rähni ein  gezapft sind. Die Länge der Wandelemente  beträgt in der Praxis etwa 2,50 bis 2,70 m.  Ihre Breite wird zweckmässig auf einen ein  fachen Brechteil (1/2, 1/3, 1/4, 1/5, 1/s) der  internationalen Baumasseinheit von 1,25 m,  vorzugsweise auf 31,2 en oder 41,6 en be  messen. Wählt man für die Herstellung die  ser Wandelemente einen Werkstoff, dessen  spezifisches Gewicht unter 1,2 liegt, wie z. B.

    Schaumbeton oder Zement-Holzmehl-Mischun  gen, so lässt sich ein solches Bauelement be  quem von 1 bis 2 Mann tragen und aufstellen.  Dies erleichtert und     beschleunigt    natürlich  die Errichtung erfindungsgemässer Wände  ganz wesentlich.    Eine weitere Gewichtsverminderung für  die zum Aufbau erfindungsgemässer Wände  benutzten Wandelemente ergibt sieh, wenn  man die Breite des Ausschnittes, dureh     wel-          ehen    der U-förmige Querschnitt entstellt, grö  sser wählt als die halbe Breite des Wand  elementes. Hiermit ist gleichzeitig der Vor  teil verbunden, dass innerhalb der Wand lot  rechte Schächte entstehen, die man entweder  mit Isolierstoff (Glaswatte, Schlackenwolle  oder dergleichen) füllen oder zur Erhöhung  der Tragfähigkeit der Wand mit.

   Zement. aus  giessen kann. Die auszugiessenden     Sehäehte     werden dann     zweckmässig    mit     Armierungs-          eisen    bewehrt, deren Montage man dadurch  vereinfachen kann, dass man sie (zweckmässig  bereits vor dem Zusammensetzen der Wand)  unmittelbar an den Wandelementen befestigt,  deren Länge ja hierfür ausreicht.  



  Die Erfindung sei im folgenden an Hand  der Zeichnung beispielsweise näher erläutert;  in dieser     zeigt:          Fig.    1 die Seiten-,     Vorder-    und Rück  ansicht sowie       Fig.    2 den Querschnitt     (11-1I)    eines  Wandelementes     für    erfindungsgemässe Wände.

         Fig.    3 gibt das perspektivische Bild einer  fertig aufgestellten Wand mit teilweise weg  geschnittenem     Rähm    und darunter dargestell  tem Querschnitt sowie       Fig.        -1    und 5 Querschnitte durch Wände  von abgeänderter Ausführung wieder, wäh  rend      Fig. 6 das perspektivische Bild eines Wand  elementes mit daran befestigter Armierung  wiedergibt.  



  Das in Fig.1 und 2 dargestellte Wand  element 1. besitzt die Gestalt eines Ständers  von der Länge     a,    der Breite b und der Tiefe  c, welcher an seinen beiden Enden die Zap  fen 2 und 3 trägt, mit denen er zwischen  Schwelle und Rähm eingezapft werden kann.  Dieser Ständer, der z. B. aus Schaumbeton  bestehen möge, ist seiner ganzen Länge nach  mit einem Ausschnitt 4 ausgerüstet, der die  Breite d besitzt und dem Ständer U-förmigen  Querschnitt gibt (vgl. Fig.2). Gemäss Fig.1  und 2 ist die Ausschnittbreite d genau gleich  der Hälfte der Ständerbreite (d = b/2).  



  Fig. 3 zeigt eine aus solchen Wandelemen  ten aufgebaute Wand. Hierbei sind die Wand  elemente 1 und la wechselständig ineinander  greifend zusammengesetzt und mit ihren Zap  fen 2, 3 zwischen der armierten, U-förmigen  Schwelle 5 und dem ebenfalls armierten     H-          förmigen    Rähm 6 eingezapft.  



  Beim Aufbau giesst man die zunächst ver  legte Schwelle 5 bis zu einer gewissen Höhe  mit Beton aus. Dann werden die Wand  elemente 1, la in die Schwelle eingezapft und  dabei in den noch plastischen Betonguss hin  eingestellt. Der Balken 7 eines leichten Ge  rüstes dient hierbei zum Ausrichten. Sobald  die Wand steht, setzt. man das Rähm 6 auf  und versieht seine obere Nut mit einem  armierten Betonkranz (Ankerkranz). Es las  sen sich auf diese Weise mit 4 Mann bequem  10 laufende Meter Wand und mehr in der  Stunde aufstellen.  



  Durch die beschriebene Gestaltung der       W@andelemente    und die dargestellte Art ihrer  Zusammensetzung entsteht eine Wand mit  glatter und verputzfähiger Innen- und Aussen  fläche, die auch ohne Mörtelverband sicher  steht, sowie für Feuchtigkeit und Luftströ  mungen undurchlässig ist. Voraussetzung ist  hierfür, dass die Wandelemente 1., la recht  eckige Aussenbegrenzungen besitzen. Dagegen  braucht der Ausschnitt 4 nicht     unbedingt     rechteckige Gestalt zu haben, sondern kann    z. B. nach dem Vorbilde von Fig. 4 mit Ab  rundungen versehen sein.  



  Als besonders zweckmässig hat es sich er  wiesen, die Breite     d    des Ausschnittes 4 gemäss  Fig. 5 wesentlich grösser zu wählen als die  halbe Breite b des Wandelementes. Es ent  stehen dann innerhalb der Wand lotrechte  Schächte S, 9, 10, deren Querschnitt Fig. 5  zeigt. Diese können Installationen enthalten  und mit Isolierstoff ausgefüllt werden, wie  dies für die Schächte 8, 9 angedeutet ist. Sie  können aber auch mit Zement ausgegossen  werden, wie dies für den Sehacht 10 ange  deutet ist. Im letzteren Fall entsteht. inner  halb der Wand gewissermassen eine tragende  Betonstütze, die man gegebenenfalls noch  durch Armierungseisen 11, 12 bewehren kann.  



  Die genannten Armierungseisen werden  dabei zweckmässig an den Wandelementen (1,  la.) befestigt, bevor man diese zur Wand zu  sammensetzt. Ein dergestalt vorbereitetes  Wandelement 1, in das die umgebogenen und  angespitzten Enden des Armierungsstabes 11  einfach eingeschlagen sind, zeigt Fig. 6 in  perspektivischer Darstellung.  



  Durch Anbringung geeignet verteilter der  artiger gegossener Stützen innerhalb der  Wand lässt diese sieh sogar für mehrstöckige  Häuser als tragende Wand ausgestalten.  



  Die innen (1) und aussen (La) liegenden  Wandelemente müssen zwar gleiche Gestalt  besitzen, brauchen aber nicht aus dem glei  chen Werkstoff zu bestehen. So kann man  z. B. die aussenliegenden Wandelemente     h-          aus    Schaumbeton mit wetterfester     Feinzement-          Decksehicht,    die innen liegenden Wandele  mente 1 dagegen aus einem nagelbaren     Ze-          ment-Holzmehl-Gemiseh    herstellen, um eine       bauteehnisch    optimale Wand zu erhalten.

Claims (1)

  1. - PATENTANSPRUCH: Schnellbauwand, dadurch gekennzeiehnet, da.ss zwischen Schwelle und Rähm durch gehende Kunststein-Wandelemente (1) von U- förmigem Querschnitt und rechteckiger Au ssenbegrenzung, deren Breite (b) einem Bruch teil ihrer Höhe (a) entspricht, wechselständig ineinandergreifend ohne Mörtel zusammenge- setzt und zwisehen Schwelle (5) und Rähm (6) eingezapft sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schnellbauwand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandele mente (1) aus einem Kunststein bestehen, des- s sen spezifisches Gewicht unter 1,2 liegt. 2. Schnellbauwand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (d) der Ausschnitte (4) der Wandelemente (1, la), durch welche deren U-förmiger Quer schnitt entsteht, grösser als die halbe Breite (h) des Wandelementes bemessen ist. 3. Schnellbauwand nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechten Schächte (8, 9) der Wand mit Isolierstoff ausgefüllt sind. 4. Schnellbauwand nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der lot rechten Schächte (10) mit Beton ausgegossen ist.
    5. Schnellbauwand nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Beton ausgegossenen Schächte (10) mit Armierungs- eisen (11, 12) bewehrt sind, welche an den Wandelementen (1, 1a-) befestigt sind.
CH282959D 1949-09-19 1949-09-19 Schnellbauwand. CH282959A (de)

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CH282959T 1949-09-19

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CH282959D CH282959A (de) 1949-09-19 1949-09-19 Schnellbauwand.

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