CH282959A - Schnellbauwand. - Google Patents
Schnellbauwand.Info
- Publication number
- CH282959A CH282959A CH282959DA CH282959A CH 282959 A CH282959 A CH 282959A CH 282959D A CH282959D A CH 282959DA CH 282959 A CH282959 A CH 282959A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- wall
- width
- wall elements
- quick
- wall according
- Prior art date
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 7
- 239000004567 concrete Substances 0.000 claims description 5
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 claims description 4
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 4
- 239000002969 artificial stone Substances 0.000 claims description 3
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 3
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 3
- 239000011381 foam concrete Substances 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011490 mineral wool Substances 0.000 description 1
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 description 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/18—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/04—Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
Description
Schnellbauwand. Die Erfindung betrifft eine Schnellbau wand, welche aus besonders einfachen und handlichen Teilen derart zusammengesetzt ist, dass ohne Verwendung von Mörtel eine dichte und tragfähige Wand voll hoher Wärmedäm mung gebildet werden kann, die sich so rasch aufstellen lässt, dass man ganze Häuser bin nen weniger Tage im Rohbau errichten kann, ohne hierbei an ein Bauschema gebunden zu sein.
Die erfindungsgemässe Wand besteht aus zwischen Sehwelle und Rähm durchgehenden Kunststein-Wandelementen von U-förmigem Querschnitt und reehteekigen Aussenbegren zungen, deren Breite einem Bruchteil ihrer Höhe entspricht und die wechselständig in einandergreifend ohne Mörtel zusammenge setzt und zwischen Sehwelle und Rähni ein gezapft sind. Die Länge der Wandelemente beträgt in der Praxis etwa 2,50 bis 2,70 m. Ihre Breite wird zweckmässig auf einen ein fachen Brechteil (1/2, 1/3, 1/4, 1/5, 1/s) der internationalen Baumasseinheit von 1,25 m, vorzugsweise auf 31,2 en oder 41,6 en be messen. Wählt man für die Herstellung die ser Wandelemente einen Werkstoff, dessen spezifisches Gewicht unter 1,2 liegt, wie z. B.
Schaumbeton oder Zement-Holzmehl-Mischun gen, so lässt sich ein solches Bauelement be quem von 1 bis 2 Mann tragen und aufstellen. Dies erleichtert und beschleunigt natürlich die Errichtung erfindungsgemässer Wände ganz wesentlich. Eine weitere Gewichtsverminderung für die zum Aufbau erfindungsgemässer Wände benutzten Wandelemente ergibt sieh, wenn man die Breite des Ausschnittes, dureh wel- ehen der U-förmige Querschnitt entstellt, grö sser wählt als die halbe Breite des Wand elementes. Hiermit ist gleichzeitig der Vor teil verbunden, dass innerhalb der Wand lot rechte Schächte entstehen, die man entweder mit Isolierstoff (Glaswatte, Schlackenwolle oder dergleichen) füllen oder zur Erhöhung der Tragfähigkeit der Wand mit.
Zement. aus giessen kann. Die auszugiessenden Sehäehte werden dann zweckmässig mit Armierungs- eisen bewehrt, deren Montage man dadurch vereinfachen kann, dass man sie (zweckmässig bereits vor dem Zusammensetzen der Wand) unmittelbar an den Wandelementen befestigt, deren Länge ja hierfür ausreicht.
Die Erfindung sei im folgenden an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert; in dieser zeigt: Fig. 1 die Seiten-, Vorder- und Rück ansicht sowie Fig. 2 den Querschnitt (11-1I) eines Wandelementes für erfindungsgemässe Wände.
Fig. 3 gibt das perspektivische Bild einer fertig aufgestellten Wand mit teilweise weg geschnittenem Rähm und darunter dargestell tem Querschnitt sowie Fig. -1 und 5 Querschnitte durch Wände von abgeänderter Ausführung wieder, wäh rend Fig. 6 das perspektivische Bild eines Wand elementes mit daran befestigter Armierung wiedergibt.
Das in Fig.1 und 2 dargestellte Wand element 1. besitzt die Gestalt eines Ständers von der Länge a, der Breite b und der Tiefe c, welcher an seinen beiden Enden die Zap fen 2 und 3 trägt, mit denen er zwischen Schwelle und Rähm eingezapft werden kann. Dieser Ständer, der z. B. aus Schaumbeton bestehen möge, ist seiner ganzen Länge nach mit einem Ausschnitt 4 ausgerüstet, der die Breite d besitzt und dem Ständer U-förmigen Querschnitt gibt (vgl. Fig.2). Gemäss Fig.1 und 2 ist die Ausschnittbreite d genau gleich der Hälfte der Ständerbreite (d = b/2).
Fig. 3 zeigt eine aus solchen Wandelemen ten aufgebaute Wand. Hierbei sind die Wand elemente 1 und la wechselständig ineinander greifend zusammengesetzt und mit ihren Zap fen 2, 3 zwischen der armierten, U-förmigen Schwelle 5 und dem ebenfalls armierten H- förmigen Rähm 6 eingezapft.
Beim Aufbau giesst man die zunächst ver legte Schwelle 5 bis zu einer gewissen Höhe mit Beton aus. Dann werden die Wand elemente 1, la in die Schwelle eingezapft und dabei in den noch plastischen Betonguss hin eingestellt. Der Balken 7 eines leichten Ge rüstes dient hierbei zum Ausrichten. Sobald die Wand steht, setzt. man das Rähm 6 auf und versieht seine obere Nut mit einem armierten Betonkranz (Ankerkranz). Es las sen sich auf diese Weise mit 4 Mann bequem 10 laufende Meter Wand und mehr in der Stunde aufstellen.
Durch die beschriebene Gestaltung der W@andelemente und die dargestellte Art ihrer Zusammensetzung entsteht eine Wand mit glatter und verputzfähiger Innen- und Aussen fläche, die auch ohne Mörtelverband sicher steht, sowie für Feuchtigkeit und Luftströ mungen undurchlässig ist. Voraussetzung ist hierfür, dass die Wandelemente 1., la recht eckige Aussenbegrenzungen besitzen. Dagegen braucht der Ausschnitt 4 nicht unbedingt rechteckige Gestalt zu haben, sondern kann z. B. nach dem Vorbilde von Fig. 4 mit Ab rundungen versehen sein.
Als besonders zweckmässig hat es sich er wiesen, die Breite d des Ausschnittes 4 gemäss Fig. 5 wesentlich grösser zu wählen als die halbe Breite b des Wandelementes. Es ent stehen dann innerhalb der Wand lotrechte Schächte S, 9, 10, deren Querschnitt Fig. 5 zeigt. Diese können Installationen enthalten und mit Isolierstoff ausgefüllt werden, wie dies für die Schächte 8, 9 angedeutet ist. Sie können aber auch mit Zement ausgegossen werden, wie dies für den Sehacht 10 ange deutet ist. Im letzteren Fall entsteht. inner halb der Wand gewissermassen eine tragende Betonstütze, die man gegebenenfalls noch durch Armierungseisen 11, 12 bewehren kann.
Die genannten Armierungseisen werden dabei zweckmässig an den Wandelementen (1, la.) befestigt, bevor man diese zur Wand zu sammensetzt. Ein dergestalt vorbereitetes Wandelement 1, in das die umgebogenen und angespitzten Enden des Armierungsstabes 11 einfach eingeschlagen sind, zeigt Fig. 6 in perspektivischer Darstellung.
Durch Anbringung geeignet verteilter der artiger gegossener Stützen innerhalb der Wand lässt diese sieh sogar für mehrstöckige Häuser als tragende Wand ausgestalten.
Die innen (1) und aussen (La) liegenden Wandelemente müssen zwar gleiche Gestalt besitzen, brauchen aber nicht aus dem glei chen Werkstoff zu bestehen. So kann man z. B. die aussenliegenden Wandelemente h- aus Schaumbeton mit wetterfester Feinzement- Decksehicht, die innen liegenden Wandele mente 1 dagegen aus einem nagelbaren Ze- ment-Holzmehl-Gemiseh herstellen, um eine bauteehnisch optimale Wand zu erhalten.
Claims (1)
- - PATENTANSPRUCH: Schnellbauwand, dadurch gekennzeiehnet, da.ss zwischen Schwelle und Rähm durch gehende Kunststein-Wandelemente (1) von U- förmigem Querschnitt und rechteckiger Au ssenbegrenzung, deren Breite (b) einem Bruch teil ihrer Höhe (a) entspricht, wechselständig ineinandergreifend ohne Mörtel zusammenge- setzt und zwisehen Schwelle (5) und Rähm (6) eingezapft sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.Schnellbauwand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandele mente (1) aus einem Kunststein bestehen, des- s sen spezifisches Gewicht unter 1,2 liegt. 2. Schnellbauwand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (d) der Ausschnitte (4) der Wandelemente (1, la), durch welche deren U-förmiger Quer schnitt entsteht, grösser als die halbe Breite (h) des Wandelementes bemessen ist. 3. Schnellbauwand nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechten Schächte (8, 9) der Wand mit Isolierstoff ausgefüllt sind. 4. Schnellbauwand nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der lot rechten Schächte (10) mit Beton ausgegossen ist.5. Schnellbauwand nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Beton ausgegossenen Schächte (10) mit Armierungs- eisen (11, 12) bewehrt sind, welche an den Wandelementen (1, 1a-) befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH282959T | 1949-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH282959A true CH282959A (de) | 1952-05-31 |
Family
ID=4483900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH282959D CH282959A (de) | 1949-09-19 | 1949-09-19 | Schnellbauwand. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH282959A (de) |
-
1949
- 1949-09-19 CH CH282959D patent/CH282959A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0080143A1 (de) | Fundament für einen Mast, Stützpfeiler oder dergleichen | |
| DE598730C (de) | Bauverfahren unter Verwendung von werkstattmaessig hergestellten Bauteilen | |
| DE821706C (de) | Doppelschalige Wand | |
| DE19654202A1 (de) | Betonbauelement | |
| CH282959A (de) | Schnellbauwand. | |
| DE9103220U1 (de) | Lärmschutz- und Hangstützwand aus Drahtgittermatten | |
| EP0515724A1 (de) | Verfahren und vorgefertigtes Modul zur Herstellung von Bauwerken und Gebäuden | |
| DE606253C (de) | Verfahren zur Herstellung von Hohlsteindeckenbalken | |
| DE871506C (de) | Nach Art eines Holzfachwerks aufgebaute Fachwerkwand aus Fertigteilen | |
| DE838060C (de) | Gewölbe, insbesondere für das Einlagern von Kartoffeln | |
| AT304827B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Mantelbetonbauwerkes | |
| DE822600C (de) | Schalstein zur Herstellung von Waenden | |
| DE620781C (de) | Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken im Bereiche der negativen Momente | |
| CH659275A5 (en) | Noise-protection wall and prefabricated wall element for erection of the same | |
| DE913816C (de) | Hohlsteinbalken oder Bauteil daraus | |
| DE889064C (de) | Bauweise mit vorgefertigten Platten | |
| AT206624B (de) | Hohlformstein | |
| DE916978C (de) | Selbsttragender Putztraeger fuer Holzbalkendecken | |
| DE823499C (de) | Decke, insbesondere fuer Wohnbauten | |
| DE2263530A1 (de) | Hochleistungs-dampferzeuger | |
| DE824382C (de) | Wandbausystem zur Errichtung von Aussen- und Innenwaenden jeder Art | |
| DE809602C (de) | Verfahren zum Errichten von Gebaeuden aus Fertigbauteilen | |
| AT409509B (de) | Mauerwerk-verbindungen | |
| AT163716B (de) | Verfahren zur Herstellung von Gebäuden aus Eisenbeton-Fertigteilen | |
| AT345520B (de) | Baukonstruktion, vorzugsweise fuer daecher, decken, boeden u.dgl. |