CH282384A - Verfahren zur Herstellung eines Nitrophenyl-oxazolin-carbonsäureesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Nitrophenyl-oxazolin-carbonsäureesters.

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CH282384A
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threo
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Herstellung eines     Nitrophenyl-oxazolin-carhonsäureesters.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von     DL-threo-2-Methyl-5-(p-nitro-          phenyl)        -4-carbäthoxy-oxazolin.     



  Es wurde gefunden, dass die genannte Ver  bindung erhalten werden kann, indem man  erfindungsgemäss     DL-threo-ss-Phenyl-serin-          äthylester        diacetyliert,    vorzugsweise mit     Acet-          anhydrid    oder     Acetylchlorid,    ,das erhaltene       Acylierungsprodukt    nitriert und anschliessend  zum     DL-threo-ss-(p-Nitro-phenyl)-serin        hydro-          lysiert,

      in letzterem die     Carboxylgruppe    in die       Carbäthoxygruppe    überführt und den gebil  deten     DL-threo-ss-(p-Nitro-phenyl)-serinäthyl-          ester    mit einem     Acetimidoäther    zum entspre  chenden     DL-threo-2-Methyl-5-(p-nitro-phe-          nyl)-oxazolin-4-carbonsäureäthylester    umsetzt.  



  Das neue     Oxazolinderiv        at    ist eine unter  vermindertem Druck destillierbare Verbin  dung, welche in den gebräuchlichen organi  schen Lösungsmitteln, nicht dagegen in Was  ser, löslich ist. Aus Alkohol sind Kristalle vom  Schmelzpunkt 91 bis 92  C erhältlich. Die neue  Verbindung kann durch selektive Reduktion  der     Carbonestergruppe    in den entsprechenden       Nitrophenyl-oxazolinalkohol    übergeführt wer  den und ist daher ein geeignetes Ausgangs  material für die Synthese von     Chlorampheni-          col    und ähnlichen Verbindungen. Sie soll als  Zwischenprodukt Verwendung finden.

      <I>Beispiel:</I>  200 Gewichtsteile     DL-threo-ss-Phen@#1-serin-          äthylester    werden mit 250     Volumteilen        Acet-          anhydrid    übergossen und unter Eiskühlung    mit 170     Volumteilen        Pyridin    versetzt. Man  lässt diese Mischung 20 Stunden bei Zimmer  temperatur stehen,     erwärmt    anschliessend noch  2 Stunden auf dem Dampfbad und dampft  dann unter vermindertem Drucke (12 mm     Hg)     vollständig ein.

   Der feste Rückstand wird in  Alkohol gelöst und der     diacetylierte        DL-          threo-ss-Phenyl-serin-äthylester    durch Zugabe  von Wasser ausgefällt. Ausbeute 229 Ge  wichtsteile. Schmelzpunkt 170 bis 171  C.  



  25 Gewichtsteile des     diacetylierten        DL-          threo-ss-Phenyl-serin-äthylesters    werden inner  halb 5 bis 7 Minuten in 100     Volumteile    rau  chende Salpetersäure von -20  C so einge  tragen, dass die Temperatur 6 bis 8  C nicht  übersteigt. Nun wird das Gemisch sofort auf  Eis gegossen und dreimal mit je 200     Volum-          teilen    Essigester ausgezogen. Die Essigester  lösung wird mit     Natriumbicarbonatlösung    und  dann mit Wasser neutral gewaschen und über  Natriumsulfat getrocknet.

   Beim Einengen der       Essigesterlösung    auf etwa 100     Volumteile    und  Versetzen mit     Petroläther    scheiden sich 21,5  Gewichtsteile des     diacetylierten        DL-threo-ss-          (p-Nitro-phenyl)-serin-äthylest.ers    ab, welcher  nach     Umkristallisieren    aus     Essigester-Petrol-          äther    bei 122 bis 124  C schmilzt.  



  80 Gewichtsteile des     diacetylierten    DL  threo-ss-(p-Nitro-phenyl)-serinäthylesters wer  den mit. 500     Volumteilen    10     o/oiger        Salzsäure     während     21/..    Stunden auf dem Dampfbad  erwärmt, wobei eine klare Lösung entsteht.  Diese wird, nachdem abgekühlt, mit 100     Vo-          lumteilen    Essigester ausgeschüttelt. Die wäs-           serige    Lösung wird im Vakuum vollständig  eingedampft, zum Schluss mehrmals unter  Zugabe von     absolutem    Alkohol.

   Der Rück  stand wird in 1200     Volumteilen    absolutem  Alkohol suspendiert, und nun leitet man Salz  säuregas ein, bis die Lösung zu sieden an  fängt. Die Mischung wird mit Eis gekühlt  und das Einleiten des     Salzsäuregases    bis zur  Sättigung fortgesetzt. Nach 20stündigem Ste  hen im Kühlschrank dampft man den Alkohol  im Vakuum vollständig ab, löst in wenig Al  kohol und versetzt mit Äther. Nach mehrstün  digem Stehen in der Kälte scheiden sich 46  Gewichtsteile     DL-threo-ss-(p-Nitro-phenyl)-          serinäthy lester-hydrochlorid    ab.

   Aus     Alkohol-          Äther    umkristallisiert schmilzt dieses     Hydro-          chlorid    bei 161 bis 163  C.  



  25 Gewichtsteile     DL-threo-ss-(p-Nitro-phe-          nyl)-serin-äthylester-hydrochlorid    werden in  50     Volumteilen    Wasser gelöst. Daneben wer  den 17 Gewichtsteile     Acetimidoäthyläther-          hydrochlorid    in 500     Volumteilen    Äther suspen  diert und mit einer kalt gesättigten und auf  0  C gekühlten wässerigen Lösung von 22 Ge  wichtsteilen     Kaliumcarbonat    versetzt     und     während etwa 5 Minuten gut durchgeschüt  telt.

   Nun trennt. man die Ätherlösung, welche  den freien     Acetimidoäthyläther    enthält, ab  und giesst sie zu der wässerigen Lösung des       DL-threo-ss-(p-1Vitro-phenyl)-serin-äthylester-          hydrochlorids.    Dieses Gemisch wird während  20 Stunden bei Zimmertemperatur kräftig    durchgerührt; darauf trennt man die Äther  schicht ab, wäscht sie mit     verdünnter    Natrium  bicarbonatlösung und Wasser und trocknet  sie über Natriumsulfat.

   Nach Abdampfen des  Äthers bleiben 15,5     Gewiehtsteile    eines vis  kosen Öls zurück, welches im Hochvakuum  (0,05 mm     Hg)    bei 155 bis 162  C destilliert  und das     DL-threo-\'-llethvl-4-earbäthoxy-5-(p-          nitro-phenyl)        -oxazolin    darstellt. Es kann  durch mehrtägiges Stehenlassen einer gesät  tigten alkoholischen Lösung kristallisiert wer  den; die Kristalle schmelzen bei 91 bis 920 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Nitro- phenyl-oxazolin-carbonsäureesters, dadurch gekennzeichnet, da.ss man DL-threo-ss-Pheny 1- serinäthylester diacetyliert, das erhaltene Acy- lierungsprodukt nitriert und zum DL-threo- ss-(p-Nitro-phenyl)-serin hydrolysiert,
    letzte res in den entsprechenden Äthylester über führt und den gebildeten Ester mit einem Acetimidoäther zum DL-threo-2-Methyl-5-(p- nitro-pheny 1) -oxazolin-4-carbonsäureäthylester umsetzt.
    Der bisher unbekannte DL-threo-2-llethyl- 5 - (p -nitro - pheny1) - oxazolin - 4 - car bonsäure- äthylester ist eine kristalline, farblose Ver bindung vom Schmelzpunkt 91 bis 92 C, wel cher unter einem Drucke von 0,05 mm Hg bei 155 bis 162 C siedet.
CH282384D 1950-03-27 1950-03-27 Verfahren zur Herstellung eines Nitrophenyl-oxazolin-carbonsäureesters. CH282384A (de)

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