CH282284A - Abdichtungsvorrichtung für Türunterkanten. - Google Patents

Abdichtungsvorrichtung für Türunterkanten.

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CH282284A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
door
strip
edge
shaft
sealing
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Application number
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English (en)
Inventor
Iskow Bach Robert
Original Assignee
Iskow Bach Robert
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever
    • E06B7/20Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever automatically withdrawn when the wing is opened, e.g. by means of magnetic attraction, a pin or an inclined surface, especially for sills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


  Abdichtungsvorrichtung für     Türunterkanten.       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Ab-          dichtungsvorriehtung    für die Unterkante von  Türen, die zweckmässig ohne Schwellen be  nutzt werden sollen. Es ist bekannt, derartige  Türen mit einer abgefederten Dichtungsleiste  zu versehen, die in der Schliessstellung der  Tür eine     Abdiehtung    am Fussboden herstellt.  



  Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch,       dass    die     Abdiehtung    aus einer Leiste aus     nach-          glebigem    Werkstoff, vorzugsweise Gummi, be  steht, die an einer Längskante zum     Durchlass     einer Welle verstärkt ausgeführt und mit  dieser Welle versenkt in einer in der     Tür-          unterkante        befindliehen,    nach unten offenen  Längsnut schwenkbar gelagert ist.     Hierdureh     wird bei wirksamer Abdichtung eine verdeckte  Lage der Dichtungsleiste erzielt, so     dass    die  glatten Aussenflächen der Tür durch sie nicht  beeinträchtigt werden.  



  Vorzugsweise ist die die Dichtungsleiste  aufnehmende Nut und damit auch die Dich  tungsleiste selbst gesondert vom Türrahmen  in einer an der     Türunterkante    angebrachten  Kehlleiste untergebracht. Die zum Abdichten  der Tür erforderliche Einrichtung kann dann  unabhängig von der Tür an einem andern  Ort hergestellt und zusammengebaut, nach  träglich an der fertigen Tür angebracht und  auch an bereits vorhandenen Türen ohne wei  tere Bearbeitung des Türrahmens befestigt  werden.  



  Die     Diehtungsleiste    ist zweckmässig mit  ihrer Welle an Stirnplatten gelagert, die an  den Enden der Nut angebracht sind. Dabei    ist die Welle der     Diehtungsleiste    an ihrem an  der Öffnungskante der Tür gelegenen Ende  zweckmässig mit einem kurbelartig gekröpften  Arm versehen, der die zugeordnete Stirnplatte  durchsetzt und im Zusammenwirken mit einer  Führung des äussern Türpfostens das     Nieder-          schwenken    der Dichtungsleiste beim     Sehlie-          ssen    der Tür vermittelt. Zum     Rüekführen    in  die Freigabestellung beim Öffnen der Tür  wird vorteilhaft eine Abfederung benutzt.  



  Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die  Ausführung der Türdichtung nach der Er  findung, und zwar zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Seitenansicht des untern Teils  einer Tür,       Fig.    2 einen senkrechten Querschnitt nach  der Linie     II-II    nach     Fig.   <B>3,</B>       Fig.   <B>3</B> eine Ansicht der     Türunterkante    von  unten her und       Fig.    4 eine Ansicht des untern Teils des       Türplostens    an der     öffnungskante.     



  Am untern Ende einer Tür<B>1</B> ist eine Kehl  leiste 2 angebracht, die eine nach unten offene  Längsnut<B>3</B> aufweist und nach Länge und  Breite mit der Tür übereinstimmt. Die Längs  nut<B>3</B> ist an beiden Enden durch Stirnplatten  4 abgeschlossen, die mit Schrauben<B>5</B> und<B>6</B>  an der     Kehlleiste    befestigt sind. Die Nut<B>3</B>  wird ihrer Länge nach von einer Welle<B>7</B>       durchragt,    die sich in Lagern der Stirnplatten  4 drehen kann. An der senkrechten Öffnungs  kante der Tür ragt die Welle<B>7</B> mit einer kur  belartigen     Kröpfung   <B>8, 9</B> durch die zugeord  nete Stirnplatte 4 nach aussen und trägt hier      eine Führungsrolle<B>10</B> aus Gummi oder der  gleichen.  



  An der Welle<B>7</B> ist eine flache Leiste<B>11</B>  aus Gummi oder ähnlich nachgiebigem Werk  stoff befestigt. Die Leiste<B>11</B> weist an einer  Längskante eine Verstärkung 12 auf, die von  einer die     W-elle   <B>7</B> aufnehmenden Bohrung  durchzogen ist. Die freie Längskante der  Leiste<B>11</B> ist derart     abgesehrägt,        dass    sie in der  niedergeschwenkten Stellung der Leiste ge  mäss     Fig.    2 ungefähr gleichlaufend zur Fuss  bodenfläche liegt. Um die Nachgiebigkeit der  Leiste im Bereiche dieser Längskante zu  erhöhen, ist sie in deren Nähe mit einer den  Querschnitt vermindernden     Längsnut   <B>13</B> ver  sehen.  



  In geeignetem Abstand von ihren Enden  ist die Leiste<B>11</B> an ihrer die Welle<B>7</B> auf  nehmenden Längskante stellenweise von einer  Blechschelle 14     eingefasst,    die -um den ver  stärkten Teil 12 herumgebogen ist und bis  über die Mitte des flachen Teils der Leiste<B>11</B>  reicht. In diese Schelle ist von unten her eine  Schraube<B>15</B> eingezogen, die mit ihrem über  die Leiste<B>11</B> hervorstehenden Ende in eine  Schraubenfeder<B>16</B> mit gleicher     Gewindestei-          gimg    eingezogen ist.

   Diese Feder ragt mit  ihrem freien obern Ende in eine Bohrung<B>17,</B>  die die Kehlleiste durchsetzt und bis in die  Tür<B>1</B> reicht.     Zum    reibungsfreien Führen der  Feder ist die Kante der Bohrung<B>17</B> mit  einem     Flanschring   <B>18</B> bewehrt.  



  Bei geöffneter Tür wird die Leiste<B>11</B> von  der Feder<B>16</B> in der in     Fig.   <B>1</B>     gestriehelt     angedeuteten, waagrechten Lage gehalten. Die  Feder ist so stark bemessen,     dass    sie bei Frei  gabe der Leiste ihre     gestreckte    Lage ein  nimmt, wobei sie die Leiste anhebt.  



  Am untern Ende des mit der     öffnungs-          kante    der Tür     zusaminenwirkenden    Türpfo  stens<B>19</B> ist gemäss     Fig.    4 eine     Ausnehmung    20  vorgesehen, deren geneigte Lauffläche mit  einem Beschlag 21 bekleidet ist. Beim  Schliessen der Tür stösst die Rolle<B>10</B> gegen  die     Lauffläche,    wird nach unten gedrückt  und schwenkt dabei mit dem Kurbelarm<B>8</B> die  Leiste<B>11</B> nach unten in ihre Schliesslage, in  der sie sich mit ihrer     freien'Längskante    fest    gegen den Fussboden 22 legt.

   Hierbei werden  die Federn<B>18</B> aus den     BohrLingen   <B>17</B> hervor  gezogen und, wie     Fig.    2 zeigt, in eine ge  krümmte Lage gebracht. Beim öffnen der  Tür wird die Rolle<B>10</B> wieder frei, und die Teile  werden durch die sich     streckenden    Federn in  die     öffnungslage    der Leiste<B>11</B>     zurüehgeführt.     



  Die     Antriebsvorriehtung    zum Schwenken  der Dichtungsleiste kann unterschiedliche  Ausführungen aufweisen. Bei Schiebetüren  kann z. B. die Rolle<B>10</B>     auf    der     ungekröpften     Welle sitzen und mit einer am Fussboden an  gebrachten, schräg ansteigenden     Lauffläehe     zusammenwirken.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Abdichtungsvorrichtang für Türunterkan- ten, bestehend aus einem an der Türl--inter- kante angebrachten abgefederten Diehtungs- streifen, der in der Sehliessstellung der Tür gegen den Fussboden gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Diehtungsstreifen aus einer Leiste<B>(11)</B> aus elastischem Werkstoff besteht, die an einer Längskante zum Durch- lass einer Welle<B>(7)
    </B> verstärkt ausgeführt und mit dieser Welle in einer in der Türunter- kante befindlichen Längsnut<B>(13)</B> schwenk bar gelagert ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die die Diehtungs- leiste <B>(11)</B> aufnehmende Nut gesondert vom Türrahmen in einer an der Türunterkante angebrachten Kehlleiste (2) angeordnet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Welle<B>(7)</B> der Dichtungsleiste<B>(11)</B> in der Nut<B>(3)</B> an den Enden abschliessenden Stirnplatten (4) gela gert ist und sich über die an der Öffnungs kante der Tür befindliche Stirnplatte mit, einem kurbelartig gekröpften Arm<B>(8, 9)</B> fortsetzt.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Diehtungsleiste <B>(11)</B> an ihrer die Welle aufnehmenden, ver stärkten Längskante stellenweise mit einer Blechschelle (14) eingefasst und zusammen mit dieser von einer Querschraube<B>(15)</B> durch setzt ist, die mit ihrem nach oben überste henden Gewinde eine in eine Bohrung des Türrahmens ragende Sehraubenieder <B>(16)</B> gleicher Steigung erfasst. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dielitungs- leiste <B>(11)</B> bei ihrer Dichtungskante eine den Querschnitt vermindernde Ausnehmung <B>(13)</B> aufweist. <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abfederung mittels Schraubenfedern<B>(16)</B> erfolgt, deren einer Endteil in einer Bohrung in der Tür- unterkante frei verschiebbar ist, während das andere Ende an der DieUtungsleiste <B>(11)</B> be festigt ist.
CH282284D 1951-01-08 1951-01-08 Abdichtungsvorrichtung für Türunterkanten. CH282284A (de)

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