Kabelverteiler. Kabelverteiler, speziell für Stellwerkan- lal;en,wurden im allgemeinen bisher in offener Form -ebaut. Bei dieser offenen Bauart sind in einem Metallgehäuse mehrere Kammern an geordnet, derart, dass einer grossen Kammer, in welche das Stammkabel einzuführen ist, eine Reihe von kleinen Kammern für die ab zweigenden Kabel gegenüberstehen, wobei die Klemmleisten auf dieTrennwände dieser Kam mern derart. aufgesetzt sind, dass die Adern des Stammkabels an der einen Seite der Klemmleisten, die Adern der abzweigenden Kabel an der andern Seite der Klemmleisten angeschlossen werden können.
Die Ausgänge für die Kabel befinden sich unten am Ge häuse, wodurch es möglich ist, die fertig ge spleissten Kabel zu vergiessen, derart, dass nur noch die Klemmleisten. aus der offenen Ober fläche der Vergussmasse herausragen.
Diese Bauart der Kabelverteiler hat zwei Nachteile 7. können die Gehäuse nicht fertig ge bohrt. an Lager gelegt werden, weil die Grösse und Anordnung der Bohrengen durch die Art und Anzahl der Kabel bestimmt. wird, für die der Kabelverteiler vorgesehen werden soll, das heisst die Bohrungen können erst festgelegt werden, wenn der Verwendungsort des Ge häuses gemäss Kabelplan festgelegt ist. Dies hat weiterhin zur Folge, dass ein Kabelver teiler, der bei Änderung der Kabelanlage aus gebaut wird, nicht mehr ohne weiteres an einem andern Ort verwendet werden kann, weil mit grösster Wahrscheinlichkeit die vor handenen Bohrungen nicht für den neuen Verwendungszweck passen.
2. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Oberfläche der Vergussmasse offen ist, so dass der durch die Erwärmung der Kabel im Sommer entstehende hohe Druck der Ölimprägnierung die Masse aufquellen und in ungünstigen Fällen sogar zerreissen kann.
Man hat versucht, den zweiten Nachteil dadurch zu vermeiden, dass man die einzelnen Kammern aus verschlossenen Gehäusen aus bildet, ähnlich wie dies bei Kabelendverschlüs- sen bekannter Form der Fall ist. Da in die sem Fall die Klemmleisten so angeordnet wer den, dass die Klemmen durch die Gehäuse wand seitlich hindurchtreten, müssen die Cle- häuse so angeordnet werden, dass die Klem men der Adern des Stammkabels den entspre- ehenden Klemmen der Adern des Zweigkabels gegenüberliegen.
Dies bedingt. aber, dass die Gehäuse durch seitlich angeordnete Deckel geöffnet werden können, damit es möglich ist, die Spleissarbeiten im innern Gehäuse auszu führen. Durch diese Anordnung wird also zum bisherigen ersterwähnten, nicht. beseitig ten Nachteil ein neuer hinzugefügt, indem der Kabelverteiler für die Spleissarbeiten statt von oben nur noch von der Seite her zugänglich ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Behebung aller dieser Nachteile, indem das Verteilergehäuse aus einzelnen Elementen zu sammengesetzt ist, die derart ausgebildet und übereinander und nebeneinander angeordnet sind, dass das Verteilergehäuse aus unten an geordneten Unterteilen und oben angeord neten Oberteilen besteht und mindestens zwei Kammern aufweist. Mehrere solche Paare von Ober- und Unterteilen nebeneinander angeord net können die grosse Kammer für das Stammkabel beziehungsweise die nebeneinander angeordneten kleinen Kammern für die ab zweigenden Kabel bilden, wobei diese kleinen Kammern wenn nötig durch Zwischenwände aufgeteilt werden können.
Es ist. ohne wei teres möglich, die Klemmen in den Oberteilen des Gehäuses anzuordnen und eine grosse Kammer für das Stammkabel und kleine Kammern für die abzweigenden Kabel derart nebeneinander anzuordnen, dass die Klemm leisten der zusammengehörigen Adern wieder gegenüberliegen.
Die Unterteile des Gehäuses, die die Form einer Schale aufweisen können, enthalten zweckmässigerweise die Öffnungen für die Einführung der Kabel.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes im Längsschnitt (Fig. 1.), im Quer schnitt (Fig. 2) und im Grundriss (Fig.3) dargestellt. Dabei sind die Unterteile mit tri, <I>U2,</I> LTU, ZT4, U5, die Oberteile mit<I>01, 02,</I> <I>03, 04, 05,</I> D1, <I>D2</I> und die Klemmleisten mit K bezeichnet. Im gezeichneten Ausführungs beispiel bestehen die Oberteile und Deckel aus getrennten Teilen 0 und D.
Dies ermöglicht, die Spleissarbeiten bei noch nicht montierten Oberteilen auszuführen, wobei die Kabeladern in den offenen Kanal, der durch die Unter teile gebildet wird, zu liegen kommen. Darauf hin können die Oberteile 0 montiert und die Klemmleisten durch die noch offenen Deckel öffnungen im Oberteil befestigt werden, wor auf schliesslich die Deckel montiert werden können. Bei entsprechender und an sieh be kannter Ausbildung der Klemmleisten ist es jedoch ohne weiteres möglich, den je jedem Oberteil gehörenden Deckel an den ersteren anzugiessen, so dass die beiden Teile nur noeli ein Stück bilden.
In diesem Falle müssen nach Beendigung der Spleissarbeiten die Oberteile aufgesetzt Lind die Befestigung der Klemmleisten von aussen her vorgenommen werden. Wie aus den Figuren hervorgeht, weisen die Oberteile sowie die Unterteile zum Teil unter sich verschiedene Längen auf, wobei Unterteile die notwendigen Öffnungen für die Einführung der Kabel aufweisen, soweit. dies notwendig ist. Im gezeichneten Beispiel bil den zwei Unterteile 171 und Z% 2 mit den zu gehörigen Oberteilen 01 und 02 eine gemein same Kammer und der dritte Unterteil LT;, mit dem Oberteil 03 eine Kammer für sieh.
Es ist jedoch ohne weiteres möglich, Ober- und Unterteile von verschiedener Länge zu kombinieren, indem beispielsweise dem Unter teil U1 zwei Oberteile von der Länge des Oberteils 02 zugeordnet. werden oder bei glei cher Anordnung der Oberteile ein Unterteil mit einer Länge, die gleich der Summe der Längen der Unterteile Ui und L% 2 ist. Im Querschnitt ist ersichtlich, wie je zwei Reihen Unterteile und Oberteile einander gegenüber angeordnet sind, so dass zwischen den äussern Enden der Klemmen die Verbindungen hergestellt wer den können, wodurch das Gesamte zum Kabel verteiler wird.
Es ist aus den Figuren ohne weiteres er sichtlich, dass Kabelverteiler der verschieden sten Grössen aus einer relativ geringen Zahl gleicher oder untereinander verschiedener Ein zelteile zusammengesetzt werden können, in dem die einzelnen'Elemente übereinander und nebeneinander angeordnet. werden.