CH280641A - Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isolierkörpers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isolierkörpers.

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  Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isolierkörpers.    Die Erfindung bezieht. sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines elektrischen     Iso-          lierkörpers    auf Basis von     lletatitanaten    zwei  wertiger Metalle. Geeignete zweiwertige Me  talle sind     Be,    Mg, Ca,     Sr,    Ba, Zn, Cd,     Pb     und     Cu.     



  Es ist bekannt, Stoffe wie z. B. Titan  dioxyd und     Bariummetatitanat    als     Dielektri-          kum    in Kondensatoren für     Radiozwecke    zu  verwenden. Die hohe     Dielektrizitätskonstante     dieser Stoffe ergibt eine     betächtliche    Raum  ersparnis.  



  Ein Nachteil von Stoffen auf der Basis  von     Titandioxpd    besteht darin, dass die     Di-          elektrizitätskonstante,    obwohl sie hoch ist, im  Vergleich zu vielen als     Kondensatordielektri-          kum    verwendeten Stoffen viel niedriger ist als  diejenige der neueren keramischen     Stoffe    auf       Titanbasis.    Letztere weisen ihrerseits den  Nachteil eines hohen Temperaturkoeffizienten  der     Dielektrizitätskonstante    auf, und infolge  ihres beschränkten.     Sinterungsbereiehes    haften  ihrer Herstellung Schwierigkeiten an.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, den       Sinterungsbereich    der letztgenannten Stoffe  zu erweitern.  



  Bekanntlich hat.     Bariummetatitanat    die  gleiche     Kristallstruktur    wie das in der Natur       vorkommende    Mineral     Perowskit        (CaTi03).     Dies trifft. ebenfalls bei den     Metatitanaten    von  vielen andern     zweiwertigen    Metallen zu.

   Es  hat sich gezeigt, dass Mischkristalle von der  Art.     (M1",        Mo")        Ti03    (wobei Ml",     M2"    zwei-         wertige    Metalle darstellen)     durch    isomorphe  Ersetzung des einen zweiwertigen     Metalles     durch ein anderes leicht gebildet werden kön  nen, und dass die isomorphe     Ersetzung    nicht  auf ein einziges Metall beschränkt zu bleiben  braucht;

   eine     -beliebige        Anzahl    verschiedener  zweiwertiger Metalle kann zugleich als Ersatz  in Betracht     kommen,    ohne dass dies die       Perowskitstruktur    beeinflusst.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist die Tem  peraturabhängigkeit der     dielektrischen    Kon  stante eines aus     Bariumtitanat    mit     21/o    Ton  bestehenden     Dielektrikums    dargestellt. Hier  aus ist ersichtlich, dass die     dielektrische    Kon  stante von     Bariumtitanat    bei etwa 127 C ein  Maximum aufweist. Diese Temperatur ist in  geringem Masse von der Herstellungsart ab  hängig. Im allgemeinen ist es nicht vorteil  haft, die sehr hohe     Dielektrizitätskonstante    bei  diesem Maximum zu benutzen, angesichts des  ausserordentlich hohen Temperaturkoeffizien  ten der     dielektrischen    Konstante, der beim  Maximum auftritt.

   Die Brauchbarkeit von Ba  riumtitanat ist dem Umstand zu verdanken,  dass die Kurve, die den Verlauf der     Dielek-          trizitätskonstante    mit der Temperatur zeigt,  im Gebiet der normalen Betriebstemperaturen  ungefähr flach verläuft. Eine im wesentlichen  gleiche     Kurvenart.    zeigt.     Strontüuntitanat,    aber  in diesem Fall liegt das     charakteristische    Ma  ximum bei einer Temperatur unterhalb der  jenigen von siedendem Stickstoff (-197  C),  während bei Temperaturen in der Nähe von           25     C die     Dielektrizitätskonstante    nur 380  ist. und einen hohen Temperaturkoeffizienten  hat.  



  Wenn nunmehr z. B. .die     Bariumatome    im       Bariumtitanat    allmählich isomorph durch       Strontiumatome    ersetzt werden, entsteht eine  Reihe von Stoffen mit     dielektrischen    Eigen  schaften, die     zwischen    denjenigen von     Ba-          riumtitanat    und     Strontiumtitanat    liegen. Ins  besondere tritt das charakteristische Maximum  der     Dielektrizitätskonstante    bei einer Tem  peratur auf, die etwa eine lineare Funktion  der molekularen Zusammensetzung des ge  mischten     Titanats    ist.  



  Wenn anderseits Bleiatome isomorph Ba  riumatome in     Bariumtitanat    ersetzen, tritt.  eine ähnliche Wirkung auf; da aber die cha  rakteristische Temperatur von     Beititanat    die  jenige von     Bariumtitanat    weit übersteigt, hat.  isomorphe Ersetzung in diesem Fall eine Stei  gerung der charakteristischen Temperatur zur  Folge.  



  Es ist bereits darauf hingewiesen worden,  dass isomorphe Ersetzung nicht auf ein ein  ziges ersetzendes Element beschränkt zu sein  braucht, und falls sowohl     Strontium    als auch  Blei zugleich Barium in     Bariiuntitanat    er  setzen, ist. es möglich, die Verhältnisse der  verschiedenen zweiwertigen Metallatome der  art einzustellen, dass eine Erniedrigung der  Temperatur des charakteristischen Maximums  durch     Strontium,    durch eine Steigerung die  ser charakteristischen Temperatur durch Blei  wettgemacht wird.

   Auf diese Weise lässt sieh  eine Reihe von     ternären        Titanaten    erzielen,  die in     dielektrischer    Beziehung mit     Barium-          titanat    übereinstimmen. Sowohl bei den  binären     Titanaten    als auch bei den     ternären          Titanaten,    die durch die isomorphe Ersetzung  entstehen, wird infolge der Tatsache, dass das  Material nicht weiter eine einfache chemische  Verbindung darstellt, der     Sinterbereich    erwei  tert. In manchen Fällen wird ausserdem eine  Erniedrigung der     Sintertemperatur    erzielt.  



  Ähnliche Ergebnisse, wie oben für     Stron-          tium    und Blei beschrieben, entstehen, wenn an  dere     zweiwertige        Hetallatome        verwendet    wer  den, um     Bariumatome    in     Bariumtitanat    zu    ersetzen.

   Bei gemischten     Barium-Strontiuni-          Bleimetatitanaten    hat es sieh     gezeigt,    dass die  Temperatur des charakteristischen Maximums  der     Dielektrizitätskonstante    mit einer     Genauig-          keit        von    5     %        durch        die        Gleichung     T = 6,34     W    - 746  ausgedrückt werden kann, in der T die Tem  peratur des Maximums, ausgedrückt in   C,  und     W    das mittlere Atomgewicht der zwei  wertigen Metallatome darstellen,

   berechnet  durch     Addierung    der Produkte aus dem  Atomgewicht eines jeden zweiwertigen Metall  atoms und dessen Atombruchteil, bezogen auf  die Gesamtmenge der zweiwertigen Metall  atome.  



  Zum praktischen Gebrauch ist. es er  wünscht,     da.ss    die charakteristische Tempera  tur oberhalb des normalen Arbeitsgebietes, das  heisst über 70  C, liegt, was bei einem mitt  leren Atomgewicht der zweiwertigen Metalle  von mehr als 130 erzielt wird. Bei gemischten       Metatitanaten,    die von denjenigen von Ba  rium,     Strontium    und Blei verschieden sind,  ist der zwischen mittlerem Atomgewicht und  Temperatur, bei der die     Dielektrizitätskon-          stante    maximal ist, bestehende Zusammen  hang nicht so einfach als der vorerwähnte.  Es hat. z.

   B.     Caleiummetatitanat    eine geringere  herabsetzende     Wirkung    als     Strontiummeta-          titanat.    Da aber in der Praxis der Prozent  satz der     Hinzufügung    von Metallen mit nied  rigem Atomgewicht sehr klein sein soll, da  sonst. die maximale     Dielektrizitätskonstante     bei     iuierwünseht    niedrigen Temperaturen ent  steht, kann die Formel als eine wirksame Ar  beitsregel für praktisch wichtige Zusammen  setzungen betrachtet werden.  



  Nach der Erfindung wird     Titandioxyd     (z. B.     Rutil    oder     Anatas)    mit     wenigstens    zwei  Oxyden von Metallen, die in     z "eiwertiser     Form bestehen können, oder mit solche Oxyde  abspaltenden Verbindungen, z. B.

   Karbonaten,  Nitraten, basischen Karbonaten oder Salzen  organischer Säuren, in einem solchen Verhält  nis gemischt, dass die Gesamtmenge an diesen  Metalloxyden und die Menge     Titandioxyd    bis  auf weniger als     101/o        äquimolel.:ular    sind, wo  bei das mittlere Atomgewicht der Metalle, die      in     zweiwertiger    Form bestehen können, min  destens 130 ist, das Gemisch zur Bildung von       Mischkristallen    mit     Perowskitstruktur    erhitzt  und in die Form eines Isolierkörpers gebracht.

         Uas    Gemisch von     Titandioxyd    und Oxyden  der genannten Metalle kann ausserdem auch  noch     Lanthanoxyd    enthalten zur Bildung von       Mischkristallen    mit.     Perowskitstruktur    von       Metatitanaten    der zweiwertigen Metalle mit       Lantliantitanatder    Formel 1     2La203.        Ti02.    Ein  solches Gemisch wird z. B. wie folgt weiter  verarbeitet: Das Material wird durch Mahlen  innig gemischt und dann auf einer zwischen  1000 und     1.400     C liegenden Temperatur vor  resintert.

   Dabei reagiert das     Titandioxy    d mit  den Oxyden unter Bildung der     Titanate,    ge  mäss der Gleichung MO     +        Ti02    =     MTi03.     



  Es ist oft günstig, die     Vorsinterung    in  einer Atmosphäre von Sauerstoff oder Luft,  der Sauerstoff zugesetzt ist, vorzunehmen und  das Material sehr langsam von der Maximum  teinperatur während 4 bis 6 Stunden bis auf       900     C sehr langsam abzukühlen, durch welche  Behandlung erzielt wird, dass alles Titan  dioxyd, das gegebenenfalls im Übermass vor  handen ist, vollkommen oxydiert wird und  keine hohen     dielektrischen    Verluste des Ma  terials herbeiführt.  



  Das     vorgesinterte        Material    wird sodann ge  mahlen,     gewünselltenfalls    unter Hinzufügung  eines geeigneten     Flussmittels    (z. B.     Bentonit,          Speckstein,    Ton).  



  In der     kerainisehen    Technik ist es üblich,  das     Flusslnittel    teilweise den Ausgangsstoffen  hinzuzufügen und mit diesen z. B. in einer       Kugelmühle    zu mischen, während der Rest des       Flussmittels    nach der     Vorsinterung        zugesetzt     wird.  



  Es hat sieh aber erwiesen, dass bei den  fraglichen Stoffen durch Anwendung dieser  Verfahren schlechte     dielektrische        Eigensehaf-          ten        entstehen;    es ist insbesondere der Verlust  faktor abnormal hoch, und die     Dielektrizi-          tätskonstante    dieser Stoffe zeigt eine     beträeht-          liclie    thermische     Hy        steresis.     



  Durch Verwendung sehr reiner     Ausgangs-          stoffe        (z.        B.    >     98,5%)        von        bereits        kleiner     Korngrösse     (4-5,u)    und gründliches Mahlen    in     gehärteten        Stahlmühlen;    wobei eine aktive       Flüssigkeit    wie z. B.     CCl,1,        (CH3)2    C0,     Dioxan     usw. verwendet wird, darauffolgende Ausschei  dung etwaiger aufgenommener Stahlteilchen,  z.

   B. mittels magnetischer Filter, und schliess  lich Hinzufügung des     Flussmittels    nach der       Vorsinterung,    können diese Schwierigkeiten  grösstenteils vermieden und Endprodukte von  stets gleicher Beschaffenheit. erzielt werden.  



  Nachdem das     vorgesinterte    Material mit  oder ohne     Flussmittel    gemahlen worden ist,  wird es, wie in der keramischen Technik  üblich, in die gewünschte Form gebracht. Ge  gebenenfalls kann ein geeignetes Bindemittel  zugesetzt werden. Das Material wird dann auf  einer Temperatur zwischen 1000 und 1500  C  gesintert und aufs neue langsam gekühlt. von  der     Maximumtemperatur    bis auf 900  C, wie  oben beschrieben. Die     Sinterungstemperatur     wird derart gewählt, dass ein nicht poröses  keramisches Erzeugnis entsteht.  



  Die Dichte und die     dielektrisehe    Konstante  nehmen zu, und die     Porosität    und die     dielek-          trischen    Verluste nehmen ab bei wachsender       Sinterungstemperatur.    Es gibt aber eine opti  male     Sinterungstemperatur    für diese Materia  lien, oberhalb welcher Kristallwachstum ein  tritt, das eine höhere     Porosität    und demnach  eine niedrigere     dielektrische    Konstante zur  Folge hat und ferner eine sehr geringe mecha  nische Festigkeit herbeiführt.  



  Daher ist es erforderlich, die optimalen       Sinterungsbedingungen    für jede Zusammen  setzung festzustellen. Im allgemeinen liegt die  erwähnte Temperatur zwischen 1000 und  1500  C, und diese wird von der zugesetzten       Flussmittelmenge    abhängig sein.  



  Eine weitere Schwierigkeit, auf die man  bei der Herstellung von die Oxyde von Blei  und Kadmium enthaltenden Stoffen stösst, be  steht darin,     da.ss    diese Oxyde die Neigung  haben, bei hohen Temperaturen zu verdamp  fen. Es hat sich aber gezeigt, dass diese Ma  terialverluste     vernachlässigbar    sind, wenn die       Sinterungstemperatur    nicht. zu hoch und die  Menge der betreffenden Oxyde verhältnis  mässig klein ist. Wenn höhere     Sinterungstem-          peratur    en zur Erzielung der günstigsten elek-           trisehen        Eigenschaften    erforderlich sind, kön  nen die Verluste an diesen Oxyden auf an  derem Wege eingebracht werden, indem z. B.

    die Stoffe in einer Blei- oder     Cadmiumoxyd     enthaltenden Atmosphäre gesintert werden.  



  Statt die keramische Technik     anzuwenden,     wie oben geschildert, kann man das Material  nach     Vorsinterung    und Mahlen mit einem  Harz (z. B. einem     härtbaren    Harz) als Binde  mittel mischen und durch Spritzen oder Pres  sen in die gewünschte Form bringen.  



  Oben ist bereits bemerkt worden, dass die  Metalloxyde und das     Titandioxyd    nicht in  einem     äquimolekularen    Verhältnis zu stehen  Brauehen. Es hat sich gezeigt, dass es durch  Abweichung von genauen     äquimolekularen     Verhältnissen möglich ist, den Temperatur  koeffizienten zu ändern, ohne dass die weiteren  Eigenschaften beeinträchtigt werden. Das  gemischte     Titanat    kann unmittelbar im er  wünschten     Molekularverhältnis    gebildet wer  den, oder aber es kann vor der endgültigen       Sinterung    einem     Äquimolekulartitanat    Titan  dioxyd oder     zweiwertige    Metalloxyde zugesetzt  werden.

   Abgesehen von der Regelung des  Temperaturkoeffizienten der     dielektrischen     Konstante zeigt es sich, dass das Verhältnis  der Gesamtzahl Metallatome in bezog auf die  jenigen des Titans bis zu einem     Äquimole-          kularmengen    etwas übersteigenden Wert zu  dem eine weitere Steigerung der     dielektri-          Sehen    Konstante zur Folge hat.  



  <I>Beispiel I:</I>       3,316        kg        Bariumkarbonat        (>        99,95%),     0,472 kg     Strontiumkarbonat        (>.        98,51/G)    und       1,598        kg        Titandioxyd        (Anatas)        (>        98,5%)     werden zusammen während 4 Stunden in  einer Stahlmühle in Aceton gemahlen.

   Das  Gemisch wurde zu Blöcken gepresst und auf  1300  C     vorgesintert.    Das Material wurde dar  auf     auf    die     -gleiche    Weise zusammen mit 0,12 kg       Bentonit    aufs neue gemahlen und     ztt    Schei  ben gepresst. Darauf     wurde    zwischen 1320  und 1360  C gesintert. Die elektrischen Eigen  schaften des entstandenen Erzeugnisses waren  folgende:         a    = 1570, Temperaturkoeffizienten von     a     im Gebiete zwischen  -10 und +30 C = +420 X     10--s,        tg        d    = 0,009.

         Beispiel        1I:     Entsprechend Beispiel I entsteht, wenn von  3,184 kg     Bariumkarbonat    0,453 kg     Strontium-          karbonat,    0,1914 Bleidioxyd, 1,598 kg     Titan-          dioxyd        (>        99,9%)        und        0,12        kg        Bentonit        aus-          gegangen    wird, ein Erzeugnis mit den fol  genden elektrischen Eigenschaften:

         a    = 1350,     Temperaturkoeffizienten    von     r     im Gebiete zwischen  -20 und + 50  C = -300     y.'        10-s,        tg    8 = 0,01.

         Beispiel,        I11:     Entsprechend dem Verfahren nach Bei  spiel I entstand, wenn von 9,35 kg     Barium-          karbonat,1,332    kg     Strontiumkarbonat,    0,861 kg  Bleidioxyd, 4,794 kg     Titandioxyd    und 0,490       Bentonit    ausgegangen wird, wobei aber zwi  schen 1300 und 1320  C gesintert wurde, ein  Erzeugnis mit den folgenden elektrischen  Eigenschaften  a = 950,     Temperaturkoeffizienten    von     r:

       im Gebiete zwischen  -50     und        +    20  C = -700 X     10--0,        t3    8 = 0,01.       Beispiel   <I>IV:</I>  Entsprechend dem Verfahren nach Bei  spiel I wurde unter Verwendung von 3,158 kg       Bariumkarbonat,    0,6896 kg     Cadmiumkarbonat          (>        99,5%),        1,598        kg        TiO.        und        0,

  05        kg        Ben-          tonit    durch     Vorsinterung    auf 1200  C und wei  tere     Sinterung    auf     1300     C ein Erzeugnis mit  den folgenden elektrischen Eigenschaften er  zielt  a = 450,     Temperaturkoeffizienten    von     a     im Gebiete zwischen  20 und     5011    C = -234 X 10--<B>6</B>,     tg        (5    =     0,01.       <I>Beispiel V:

  </I>    Entsprechend dem Verfahren     naelt    Bei  spiel I wurde ein Gemisch von 1,181 kg     Stron-          tiumkarbonat,    2,871 kg Bleidioxyd und 1,598 kg       Titandioxyd    verarbeitet. Hierbei wurde kein       Flussmittel    verwendet. Die     Vorsintertempera-          tur    betrug in diesem Falle 1000  C und die      endgültige     Sintertemperatur    1270 bis 1300  C.

    Die elektrischen Eigenschaften warenfolgende:       f    = 205, Temperaturkoeffizienten von     E     im Gebiete     zwischen     +20     und-100     C = +125X     1.0--6,        tg        ö    = 0,006.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung eines elek trischen Isolierkörpers auf Basis von Meta- titanaten zweiwertiger Metalle, dadurch ge kennzeichnet, dass Titandioxyd mit wenigstens zwei Oxyden von Metallen, die in zweiwertiger Form bestehen können, oder mit solche Oxyde abspaltenden Verbindungen in einem solchen Verhältnis gemischt wird, dass die Gesamt menge von diesen 'Metalloxyden und die Menge Titandioxy d bis auf weniger als 101/o äcIuimolekttlar sind, wobei das mittlere Atom gewicht der Metalle, die in zweiwertiger Form bestehen können,
    mindestens 130 ist, ferner, (Mass (las Gemisch zur Bildung von Mischkri stallen mit. Perowskitstruktur erhitzt wird und in die Form eines Isolierkörpers gebracht, wird. 1I. Elektrischer Isolierkörper, hergestellt naeb (lein Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRLCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gemisch Lan- thanoxyd enthält zur Bildung von Misch kristallen mit Perowskitstruktur von Meta- titanaten der zweiwertigen Metalle mit Lan- thantitanat der Formel ? >La203. Ti02. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da dnreh gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Metalloxyde im Gemisch bei der Erhit zung aus einer andern Metallverbindung ge bildet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gemisch in einer sauerstoffreichen Atmosphäre erhitzt wird.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass langsam bis auf 900 C abgekühlt wird. .5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Pb0 enthaltende Gemische in einer dieses Oxyd enthaltenden Atmosphäre erhitzt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass CdO enthaltende Gemische in einer dieses Ox@-d enthaltenden Atmosphäre erhitzt werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Gemisch nach Bildung von Mischkristallen mit Perowskit- struktur gemahlen und darauf in die Form eines Isolierkörpers gebracht. wird. B.
    Verfahren nach Patent.ansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass das Gemisch nach Formgebung gesintert wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gemisch vor dem Mahlen Flussmittel zugesetzt werden. 10. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch nach Erhitzung und Mahlen mit einem Bindemittel gemischt und sodann in die Form eines Isolierkörpers gebracht wird.
CH280641D 1945-08-08 1947-12-09 Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isolierkörpers. CH280641A (de)

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