CH280286A - Einrichtung zur Blockeiserzeugung. - Google Patents
Einrichtung zur Blockeiserzeugung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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Description
Einrichtung zur Blockeiserzeugung. Die Erfindung bezieht sich auf Einrich tungen zur Blockeiserzeugung und hat den Zweck, (las Herausnehmen der Eisblöcke zu erleichtern.
Gemäss der Erfindung sind nach oben ver jüngte, im Verdampfer einer Kältemaschine angeordnete Eiszellen mit einem gemeinsamen, von unten dicht an sie angepressten Boden ver sehen, der zur Entnahme der Eisblöcke ge senkt werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise erläutert.
Fig.l zeigt eine schematische, perspekti vische Darstellung einer Einrichtung nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Variante im Schnitt. Fig. 3 zeigt ein Detail perspektivisch dar gestellt.
Die Einrichtung zur Blockeiserzeuäung nach Für. 1 besitzt zwei Reihen A und B je weils in einem Verdampfer 6 einer nicht. ge zeigten Kältemaschine angeordnete Eiszellen 1. Die Eiszellen bestehen zweckmässig aus Metall, haben pyrami(lenstumpfförmige Gestalt und sind an der Unterseite offen. An der obern Stirnseite sind Leitungen 2 angeschlossen, durch die die Zellen aus einem gemeinsamen Behälter 3 mit Gefrierwasser gespeist werden. Jede Leitung 2 ist mit einem Absperrventil .l versehen.
Die Betätigungsglieder aller Ventile der zu einer Zellenreihe gehörigen Leitungen sind mit einer gemeinsamen Stange 5 verblin den und können daher mit einer einzigen Be- wegung zugleich geöffnet oder geschlossen werden. Die Verdampfer 6 sind aussen in an sich bekannter Weise wärmeisoliert. Die Iso lierschicht ist in Fig.1 nicht gezeigt. Das Kühlmittel wird den Verdampfern von einer Hauptleitung 7 über Zweigleitungen 8, 8' zu geführt., welche durch nicht gezeigte Ventile einzeln absperrbar sind. Aus dem Verdampfer raum ziehen die Dämpfe durch die Leitung 9 ab, um zum nicht gezeichneten Kompressor bzw. Absorptionsgefäss zurückzukehren.
Die Eiszellen werden unten durch einen beweglichen Boden 10 abgeschlossen, der für alle Zellen einer Reihe gemeinsam ist. Der Boden ist an den Enden jeweils an einer senk rechten Stange 11 geführt, so dass er nur senk recht bewegt werden kann. Druckfedern 12 sind auf die Stangen geschoben, um den Boden zu stützen. Um einen hermetischen Abschluss der Eiszellen zu gewährleisten, ist eine hy draulische oder pnenmatisehe Druckvorrich tung vorgesehen, die durch die Hubsäule 13 angedeutet ist. Durch die Betätigung dieser Druckvorrichtung wird der Boden so fest an die Unterseite der Zellen angepresst, dass beim Einlassen des Gefrierwassers kein Absickern erfolgt.
Zweckmässig wird zn besseren Abdich tung ein Dichtungsring auf dem Boden -unter jeder einzelnen Zelle vorgesehen.
Der Gefriervorgang kann durch intensive Wasserbewegung beschleunigt werden. Zu die sem Zweck ist eine Luftzufuhrleitung 17 un terhalb des Bodens jeder Reihe vorgesehen. Diese ist durch ein nicht dargestelltes, bieg- sames Rohr mit einer Druckluftquelle verbun den. Von der Leitung 17 führen Stutzen 18 in die einzelnen Zellen. Die Entlüftung erfolgt durch die Stutzen 19 und die Leitung 20. Der Übertritt von Wasser aus den Zellen in die Luftleitungen wird durch nicht gezeigte Rück schlagventile verhindert.
Fig.1 zeigt die Zellenreihe B während des Gefriervorganges und die Zellenreihe 14 nach beendetem Gefriervorgang, wenn der Boden unten ist und die Eisblöcke frei abgenommen werden können. Wenn dies geschehen ist, wird der Boden wieder gehoben und durch Betäti gung der Anpressvorrichtung fest an die Eis zellen angedrückt. Sodann wird Wasser ein gelassen und der Kühlmittelumlauf durch den Verdampfer in Gang gesetzt, wodurch ein neuer Gefrierprozess eingeleitet wird.
Das Lösen der Eisblöcke von den Zellen kann durch einen Abtauvorgang beschleunigt werden. Dieser wird zum Beispiel so ausge führt, dass Kühlmittel durch die Zuleitungen 8 in den Verdampferraum eingeführt wird und dann für einige Minuten kein Absaugen durch die Leitungen 9 erfolgt, so dass sich der Verdampferraum erwärmt.
Fig. 2 zeigt eine Einrichtung mit einer ein zigen Reihe von Eiszellen 1, die in den von Wärmeisolierstoff umgebenen Verdampfer 6 eingebaut sind. Die Ventile 4 der Leitungen 2 sind einzeln zu betätigen. Der Boden 10 wird an jedem Ende an zwei Stangen 11 geführt. Die Hebevorrichtung für den Boden ist nicht gezeigt; sie kann aber ebenso ausgebildet sein, wie im Zusammenhang mit Fig. 1 er läutert wurde. Auf dem Boden ist für jede Eiszelle 1 eine Dichtung 14 angeordnet.
Zur Belüftung der Zellen führt vom Luftraum 21 oberhalb des Gefrierwasserspiegels jeder ein zelnen Eiszelle ein Stutzen in eine allen Zellen gemeinsame Leitung 20', die über eine Luft pumpe 22 und ein biegsames Rohr 23 mit einer nicht gezeigten Verteilleitung am Boden 10 verbunden ist, von der die Stutzen 18 abge zweigt sind. Die Leitung 20' ist durch den Verdampferraum hindurchgeführt, so dass eine Kühlung der umlaufenden Luft erfolgt.
Um einen Übertritt von Wasser aus der Eis- zelle in das Luftleitungssystem ztt verhindern, ist am obern Ende jedes Stutzens 18 am Boden 10 ein nicht gezeigtes Rückschlagventil vor <B>-</B>sehen.
Über dem Boden des Verdampferraumes befindet sich ein Ölablassstutzen 24, durch den von Zeit zu Zeit vom Kältemittel mitgerissenes Öl abgezogen werden kann.
Fig.3 zeigt die Anordnung von Kühlrip pen 15 an den Eiszellen im Verdampferraum. Die Kühlrippen sind auf den Längsseiten des Verdampfers waagrecht und auf den Breit seiten geneigt und über den ganzen Verdamp- ferraum ausgebreitet. Der Durchtritt des Kühlmittels erfolgt durch Öffnungen 16 in den Kühlrippen. Derartige Rippen können in Einrichtungen gemäss Fig.1 oder Fig.2 an gebracht sein. Die Speisung der Zellen könnte auch unmittelbar aus einer Wasserleitung er folgen. Die Eiszellen könnten auch kegel- stumpfförmig sein.
Die Anpressung des Bo dens an die Eiszellen könnte auch mit mecha nischen Druckvorrichtungen, z. B. mittels Ge windespindeln an Stelle der hydraulischen oder pneumatischen, vorgenommen werden. Es könnten auch mehrere Reihen von Zellen nebeneinander in einem einzigen Verdampfer angeordnet und mit einem einzigen Boden ver sehen sein.
Claims (1)
- PATENTANTSPRU CH Einrichtung zur Bloekeiserzeugung, da durch gekennzeichnet, dass nach oben ver jüngte, im Verdampfer einer Kältemaschine angeordnete Eiszellen mit einem gemeinsamen, von unten dicht an sie angepressten Boden ver sehen sind, der zur Entnahme der Eisblöeke gesenkt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eiszellen in einer einzigen Reihe angeordnet sind. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eiszellen in zwei parallelen Reihen angeordnet sind. 3.Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich- net, dass für jede der beiden Reihen von Eis zellen ein Boden angeordnet ist. -l. Einrichtung nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden an senkrechten Führungsgliedern geführt wird. 5. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anpressen des Bodens an die Zellen durch mechanische Druckvorrichtungen erfolgt. 6. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anpressen des Bodens an die Zellen durch eine hydrau lische Vorrichtung erfolgt. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anpressen des Bodens an die Zellen durch eine pneu matische Vorrichtung erfolgt. B.Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eiszellen in nerhalb des Verdampfers mit Kühlrippen ver sehen sind. 9. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass die Kühlrippen über den ganzen Ver- dampferraum ausgebreitet und mit Durch trittsöffnungen für das Kühlmittel versehen sind. 10. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Eis zellen ein Gefrierwasserbehälter angeordnet ist, der mit den Zellen durch absperrbare Lei tungen verbunden ist. 11.Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch eine Stange zur gleichzeitigen Betätigung der Absperrorgane der Wasserzuleitungen sämt licher mit einem gemeinsamen Boden versehe- nen Eiszellen. 12. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass ein einziger Wasserbehälter mir Spei sung von mehreren Böden zugeordneten Zel len vorgesehen ist. 13.Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden unter jeder Zelle ein in diese einmündender Luft einlass und im Oberteil jeder Zelle ein Luft auslass vorgesehen ist, und dass über eine Luft pumpe die Lufteinlässe und Luftauslässe aller dem Boden zugeordneten Zellen miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280286T | 1949-09-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH280286A true CH280286A (de) | 1952-01-15 |
Family
ID=4482640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280286D CH280286A (de) | 1949-09-13 | 1949-09-13 | Einrichtung zur Blockeiserzeugung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280286A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034670B (de) * | 1954-01-28 | 1958-07-24 | Eugen Wilbushewich | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Blockeis in Eiszellen |
| DE1062262B (de) * | 1952-08-21 | 1959-07-30 | Eugen Wilbushewich | Verfahren und Vorrichtung zum Gefrieren und Abtauen von Eisbloecken |
-
1949
- 1949-09-13 CH CH280286D patent/CH280286A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062262B (de) * | 1952-08-21 | 1959-07-30 | Eugen Wilbushewich | Verfahren und Vorrichtung zum Gefrieren und Abtauen von Eisbloecken |
| DE1034670B (de) * | 1954-01-28 | 1958-07-24 | Eugen Wilbushewich | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Blockeis in Eiszellen |
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