CH279348A - Beleuchtungsvorrichtung mit einem Hohlspiegel und mindestens zwei Linsenrastern. - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung mit einem Hohlspiegel und mindestens zwei Linsenrastern.

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CH279348A
CH279348A CH279348DA CH279348A CH 279348 A CH279348 A CH 279348A CH 279348D A CH279348D A CH 279348DA CH 279348 A CH279348 A CH 279348A
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Edgar Dr Gretener
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Edgar Dr Gretener
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/20Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S41/28Cover glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


      Beleuchtungavorriehtung    mit einem Hohlspiegel und mindestens zwei Linsenrastern.    In der Beleuchtungstechnik steht man oft.  vor der Aufgabe, eine Fläche mit einer ein  zigen Lichtquelle so zu beleuchten, dass eine  vorgeschriebene Verteilung der Beleuchtungs  stärke entsteht. Liegt die zu     beleuchtende     Fläche im unendlichen, so handelt es sich  darum, einen Scheinwerferkegel     lnit    vorge  schriebener     Lichtverteilung    über den Kegel  querschnitt zu realisieren.  



  Als Beispiel eines Problems, das die vor  liegende Erfindung zu lösen gestattet, be  trachten wir den letzteren Fall, da hier die  massgebenden Zusammenhänge besonders klar  in Erscheinung treten. Der Querschnitt des  Scheinwerferkegels soll ein Rechteck sein, des  sen Länge bedeutend grösser als die Breite ist,  wobei die Verteilung der Beleuchtungsstärke  über das gesamte     Querschnittsrecliteck    kon  stant sein soll.

      Entsprechend     Fig.1    habe die Lichtquelle L  die Form eines leuchtenden Zylinders, der sich  quer zur optischen Achse in der Brennebene  eines Parabolspiegels P befindet, wobei das  Verhältnis der     Zvlinderlänge    zu seinem  Durchmesser ungefähr der verlangten Quer  schnittsform des Scheinwerferkegels entspre  chen     soll.        b"    ist ein Schirm, welcher den Aus  tritt der nicht auf den Spiegel fallenden  Strahlen verhindert.

   Die Längs- und Quer  apertur des Lichtbogens von verschiedenen  Punkten auf dem Spiegel sind mit     ('o1,    all,     a21,          olu    bzw.     aoq,        alq,        a2q,        aRq    bezeichnet. Q - ist  die unendlich ferne, beleuchtete Fläche.    Bei einem sehr kleinen Aufnahmewinkel  des Parabolspiegels entsteht ohne weiteres das  verlangte homogene Bündel, dessen Quer  schnitt der Form des     Leuchtzylinders    ent  spricht. Ein derartiger Scheinwerfer hat aber  eine sehr schlechte Ausnutzung der Gesamt  strahlung des Lichtzylinders. Um auf einen  hohen Wirkungsgrad zu kommen, muss der  Aufnahmewinkel erhöht werden.

   Wir betrach  ten den Grenzfall eines Parabolspiegels mit.  einem Aufnahmewinkel von 180 . Durch diese  Erhöhung des Aufnahmewinkels gehen die  rechteckige     Querschnittsform    des Scheinwer  ferkegels und die homogene Verteilung der  Beleuchtungsstärke innerhalb desselben ver  loren.     Fig.    2 veranschaulicht diese Verhält  nisse. Die entstehende Verzerrung des. Bün  delquerschnittes und die stark     inhomogene          Lichtverteilung    innerhalb desselben ist. auf  zwei Ursachen zurückzuführen:    1.

   Der     Leuchtzylinder    erscheint bei gro  sser Spiegelöffnung von den verschiedenen  Punkten des Spiegels aus gesehen unter ver  schieden grossen Raumwinkeln, so dass die  nach der Spiegelung     telezentrischen    Elemen  tarbündel über den Spiegelquerschnitt sehr       unterschiedliche    Öffnungswinkel aufweisen.    z. Bei einem Parabolspiegel grosser Öff  nung entsteht durch die     Spiegelung    eine über  die Spiegelfläche veränderliche Verdrehung  der von den einzelnen Spiegelpunkten nach  dem Leuchtzylinder zielenden Elementarlicht  kegel.

   Diese Verdrehung ist in     Fig.    3 darge-      stellt für einen Parabolspiegel mit 180  Öff  nung und einen     Leuehtzylinder,    dessen Länge       1/15    des     Spiegeldurehmessers    beträgt und des  sen Durchmesser     1/5    seiner Länge ist.  



  Die vorliegende Erfindung gestattet, einen  Scheinwerfer zu konstruieren, der bei sehr  guter Lichtausbeute eine sehr homogene Licht  verteilung bewirkt, beschränkt sich aber nicht  auf das soeben erörterte Problem.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Be  leuchtungsvorrichtung zur Ausleuchtung einer  Fläche mit. vorgeschriebener     Berandung,    mit.  einem Hohlspiegel mit sehr grossem Auf  nahmewinkel und mindestens zwei Linsen  rastern, wobei die Linsen des ersten     Rasteis     je einzeln die Lichtquelle in die Eintrittsöff  nungen der Linsen des zweiten Rasters abbil  den, während die Linsen des zweiten Rasters  die zugeordneten Linsen des ersten Rasters  auf die zu beleuchtende Fläche abbilden.

   Diese       Beleuehtungsvorrichtung    ist erfindungsgemäss  dadurch gekennzeichnet, dass die     Berandungen     der     Eintrittsfläehen    der Linsen des zweiten  Rasters nach Grösse und Form den von den  Linsen des ersten Rasters     entworfenen        Licbt-          quellenbildern    derart entsprechen, dass die       Liehtquellenbilder    sieh nicht überdecken und  der ganze Lichtstrom einer durch eine Linse  des ersten Rasters erzeugten Elementarlicht  röhre von der entsprechenden Linse des  zweiten Rasters aufgenommen wird.  



       Fig.    4 bis 7 veranschaulichen Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes.     



       Fig:4    stellt den Fall eines rechteckigen  Scheinwerferkegels mit. konstanter Beleuch  tungsstärke über den Kegelquer schnitt dar.  Die homogen     ausgeleuchtete    Fläche, ein un  endlich grosses Rechteck, liegt in diesem Falle  im unendlichen. Die Linsenraster I und     II     sind darstellungsgemäss in dem durch den  Parabolspiegel erzeugten     telezentrischen    Strah  lengang angeordnet. Durch die Linsen der  ersten Platte wird der gesamte aus dem Para  bolspiegel austretende Lichtstrom in einzelne       Elementarlichtröhren    zerlegt.  



  Die Linsen des     zweiten    Rasters sind in  der     Brennebene    der Linsen des ersten Rasters    angeordnet.. Die Linsen des ersten Rasters  erzeugen in der Ebene des zweiten Rasters so  viele Elementarbilder der Lichtquelle als Lin  sen im ersten Raster angeordnet sind. Die       Berandungen    der     Eintrittsfläcben    der Linsen  des zweiten Rasters sind nach Form und  Grösse den     Lielitquellenbildern    derart ange  passt, dass die Elementarbündel sieh     nicht,     überschneiden und je vollständig von der ent  sprechenden Linse der zweiten Platte aufge  nommen werden.

   Anderseits ist, zu beachten,  dass jede Linse des     zweiten    Rasters ihre zu  gehörige Linse des ersten Rasters als homogen  leuchtende Fläche sieht, deren Form durch  ihre     Berandung    definiert ist. Im vorliegen  den Beispiel sieht jede Linse ein homogen aus  geleuchtetes Rechteck, wobei     sämtliche    Recht  ecke gleich gross sind. Die Linsen des     zweiten     Rasters bilden diese leuchtenden Rechtecke ins  unendliche ab. Im unendlichen entsteht also  ein beleuchtetes Rechteck ähnlich den iden  tischen Rechtecken der     Berandungen    der  ersten Rasterplatte.

   Die Beleuchtungsstärke  jenes     Reehteckes    ergibt. sieh als Superposition  der Abbildungen sämtlicher Linsen der ersten  Rasterplatte durch die zweite Rasterplatte.  Anders ausgedrückt: es entsteht ein scharf  begrenzter Scheinwerferkegel mit konstanter       Beleuehtungsstärke    über den Kegelquer  schnitt, dessen     Öffnung    durch die     Berandun-          gen    der Linsen der ersten Platte und durch  den Abstand der zweiten von der ersten Platte       definiert    ist.  



  Dadurch, dass nicht die Lichtquelle, son  dern die identischen und homogen leuchten  den Linsen der ersten Rasterplatte ins unend  liehe abgebildet     werden,    wird an sich die Ver  änderliehkeit der     Aperturen    nicht. aufgehoben  und die     dureli    den Parabolspiegel bewirkte  Drehung der elementaren     Lichtquellenbilder     nicht rückgängig gemacht, aber ihre Wirkung  wird aufgehoben, indem die unendlich     ferne     Fläche trotz des grossen Aufnahmewinkels des  Parabolspiegels homogen ausgeleuchtet wird.  



  Damit bei den in     Fig.4    angewendeten  Rastern aus gleichen,     rotationssymmetrischen     Linsen die     Lichtquellenbilder    sieh in der zen-      trafen Zone des Strahlenganges nicht über  lappen,     mttss    der     Aperturwinkel    a der Linsen  mindestens dem Gesichtswinkel gleich sein,  unter dem die Lichtquelle von einer zentral  liegenden Linse     Lz    I des ersten Rasters aus ge  sehen wird. Da dieser Gesichtswinkel für wei  ter aussen liegende Linsen abnimmt, füllen die       Lichtquellenbilder    die nach aussen liegenden  Linsen des zweiten Rasters nicht vollständig  aus.

   Ausserdem ist wegen der Veränderlich  keit     der        Aperturen        ss    der Lichtstrom durch  die aussen liegenden Linsen des ersten Ra  sters geringer als derjenige durch die innen       liegenden    Linsen, so dass in endlichem Ab  stand vom     Scheinwerfer    das     Liehtbündel    noch  nicht. genügend homogen ist.  



  Dieser Nachteil kann durch Anwendung  von     Prismenlinsen    behoben werden, wie in       Fig.5    dargestellt ist. Die     Prismenlinsen    in  der ersten Rasterplatte bewirken durch Sprei  zung des Strahlenganges, dass sich die Elemen  tarbilder der Lichtquelle in der zweiten Ra  sterplatte nicht. überlappen. Die     Aperturen     der     Prismenlinsen    der zweiten Rasterplatte  sind den erwähnten Gesichtswinkeln minde  stens gleich, wobei der Strahlengang durch die  zweiten     Prismenlinsen    wieder parallel gerich  tet wird.  



  Die Grösse der ausgeleuchteten Fläche  kann veränderlich gemacht werden, indem  eine dritte Rasterplatte mit Negativlinsen an  geordnet wird. Diese Verhältnisse gehen aus       Fig.    6 hervor, wo ausser den Rastern I und     II     ein Raster     III    mit Negativlinsen vorgesehen  ist. Die resultierende     Brechkraft    der posi  tiven     und    negativen Linsen ist so abgestimmt,  dass die zugeordneten Linsen des ersten Ra  sters durch die Linsenkombination des zweiten  und dritten Rasters ins unendliche abgebildet  werden.  



  Zur Vergrösserung der     ausgeleuehteten     Fläche, kann das dritte Raster vom zweiten  weg in die     gestriehelt    gezeichnete Lage     III     verschoben werden, ohne dass dabei die Homo  ;     genität    der     Beleuehtungsstärke    auf derselben  gestört wird.  



  Soll eine Fläche mit ungleichmässiger Licht  verteilung beleuchtet werden, so wird dieselbe    in Treppenform     approximiert.        Fig.        7a    bis 7d  veranschaulicht ein Beispiel.     Fig.        7a    und 7c  gibt, den kontinuierlichen Sollverlauf der  Lichtverteilung im Grund- und Aufriss, wo  bei die charakteristischen Höhenkurven     L1    bis  L5 eingezeichnet sind.     Fig.7b    und 7d gibt.  die gestufte     Approximation    wieder.  



  Zur Erreichung dieses     Resultates    wird die       Berandungsform    und Grösse der Elementar  linsen der ersten Gruppe verschieden ausge  führt, und zwar so, dass bei Superposition der  elementaren Bilder die treppenförmige     Fig.    7d  entsteht.  



  Der Ausgleich der Treppenkurve kann  durch Anwendung einer Streuscheibe hinter  der letzten Rasterplatte erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beleuchtungsvorrichtung zur Ausleuchtung einer Fläche mit vorgeschriebener Berandung, mit einem Hohlspiegel mit sehr grossem Auf nahmewinkel und mindestens zwei Linsen rastern, wobei die Linsen des ersten Rasters je einzeln die Lichtquelle in die Eintrittsöff nungen der Linsen des zweiten Rasters ab bilden, während die Linsen des zweiten Ra sters die zugeordneten Linsen des ersten Ra sters auf die zu beleuchtende Fläche abbilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Berandungen der Eintrittsflächen der Linsen des zweiten Rasters nach Grösse und Form den von den Linsen des ersten Rasters entworfenen Licht quellenbildern derart entsprechen, dass die ,
    Lichtquellenbilder sich nicht überdecken und der ganze Lichtstrom einer durch eine Linse des ersten Rasters erzeugten Elementarlicht- röhre von der entsprechenden Linse des zwei ten Rasters aufgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Beleuchtungsvorriehtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Überlappungen der elemen taren Lichtröhren in der Eintrittsebene des zweiten Rasters die Linsen des ersten Rasters als Prismenlinsen ausgebildet sind.
    \?. Beleuchtungsv orrichtung nach Patent ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass hin ter dem zweiten Linsenraster ein drittes Lin senraster angeordnet ist, wobei das zweite Linsenraster Positivlinsen, das dritte dagegen Negativlinsen enthält, wobei zur Vergrösse rung der aus-eleuehteten Fläche der Abstand des dritten Linsenrasters vom zweiten Linsen raster vergrössert werden kann.
CH279348D 1946-04-05 1946-04-05 Beleuchtungsvorrichtung mit einem Hohlspiegel und mindestens zwei Linsenrastern. CH279348A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2678045A1 (fr) * 1991-06-21 1992-12-24 Ricard Jacques Projecteur comportant des moyens correcteurs optiques entre le reflecteur et la glace, notamment pour vehicule automobile.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2678045A1 (fr) * 1991-06-21 1992-12-24 Ricard Jacques Projecteur comportant des moyens correcteurs optiques entre le reflecteur et la glace, notamment pour vehicule automobile.

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