CH279331A - Elektrisch betriebene gleislose Modellfahrzeugbahn. - Google Patents
Elektrisch betriebene gleislose Modellfahrzeugbahn.Info
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
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Description
Elektrisch betriebene gleislose Modellfahrzeugbabn. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine elektrisch betriebene gleislose Modell- fahrzeugbahn mit wenigstens einem Fahr- zeug, dessen Fahrweg auf der Fahrbahn nicht festgelegt ist.
Die Modellfahrzeugbahn zeichnet sich dadurch ans, .dass die Fahrbahn mit voneinander elektrisch isolierten, aus elektrisch leitendem Material bestehenden Laanellen versehen ist, die mit.
den Polen mindestens einer Stromquelle in Verbindung stehen, dass das Fahrzeug mindestens drei mit den Lamellen zusammenarbeitende Strom abnehmer aufweist und dass wenigstens die eine Anschlussklemme mindestens eines auf dem Fahrzeug angeordneten elektrischen Ver brauchers unter Zwischenschaltung von Gleichrichtern mit wenigstens zwei der Strom abnehmer verbunden ist,
welche Gleichrichter mit ihren gleichnamigen Polen an die er wähnte Anschlussklemme des Verbrauchers und mit ihren andern Polen je an einen der Stromabnehmer angeschlossen sind.
In der Zeichnung sind einige Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Fig.l zeigt die Draufsicht. auf einen Ausschnitt der Fahrbahn einer ersten Aus führungsform mit in der Längsrichtung ver laufenden Lamellen, Fig.2 eine analoge Drautsieht auf eine zweite Ausführungsform der Fahrbahn mit quer zu deren Längsrichtung verlaufenden Lamellen, Fig. 3 stellt einen Querschnitt durch einen Teil der Fahrbahn längs der Linie A-A in Fig.1 bzw.
Fig. 2 sowie .die elektrische Ein richtung eines a ich auf der Fahrbahn befin denden Fahrzeuges dar, Fig.4 zeigt eine tatsächliche Ausführung des Fahrzeuges von unten gesehen, Fig.5 veranschaulicht schematisch die elektrische Einrichtung eines Fahrzeuges ge mäss einer andern Ausbildungsform,
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Fahrbahn mit zwei auf einem einzigen oder auf getrennten Fahrzeugen angeordneten elektrischen Ver brauchern, die unabhängig voneinander steuerbar sind.
Die Fahrbahnen nach den Fig.l und 2 für die Modellfahrzeuge sind durch aus . elektrisch leitendem Material bestehende, von einander jedoch durch Isolierstücke 4 elek trisch getrennte Lamellen 1 und 2 bedeckt, die bei der Ausführung gemäss Fig.1 in der Längsrichtung der Fahrbahn und bei der Ausführung gemäss Fig.2 quer dazu ange ordnet sind. Von .den aufeinanderfolgenden leitenden Lamellen sind je die erste, dritte, fünfte usw.
Lamelle 1 untereinander und mit dem einen Pol einer Stromquelle I% verbun den, während alle zwischen diesen Lamellen liegenden Lamellen 2 untereinander und mit Aem andern Pol .derselben Stromquelle in Verbindung stehen. Die Breite der Lamellen in der Richtung der Linie A-A gemessen ist beträchtlich grösser als die in der gleichen Richtung verlaufende Abmessung der Isolier- stücke 4.
Gemäss der die Fahrbahn im Quersehnitt längs der Linie A-A in Fig. 1 oder Fig. zeigenden Fig. 3 befindet sich auf der Fahr bahn ein selbst nicht.
dargestelltes Fahrzeug mit einem elektrischen Antriebsmotor, der in Fig. 3 symbolisch durch die Wicklung 11 ver- ansehaulieht ist. An der Unterseite des Fahr zeugs sind vier mit den Lamellen zusammen- arbeitende Stromabnehmer in Form voll Schleifkontakten 7, 8, 9 und 10 angeordnet.
Der gegenseitige Abstand der Schleifkontakte 7 und 8 bzw. 9 und 10 entspricht mindestens angenähert dem Abstand der Längsmittel linien zweier benachbarter, leitender Lamel len 1 und 2. Gemäss einer nicht gezeigten Variante kann der Abstand der Schleifkon takte 7 und 8 bzw. 9 und 10 auch das (2n.+1)-faehe dieses Lamellenabstandes be tragen, wobei 7z <B><I>=</I></B> 1., ?, 3 usw. sein kann. Die Abstände der Schleifkontakte 7 und 9 bzw.
8 und 10 weichen jedoch vom Abstand der Längsmittellinien benachbarter Lamellen 1 und ? ab, derart, dass entweder die Schleif kontakte 7 und 8 oder dann die beiden an dern, 9 und 10, jederzeit auf verschiedenpoli- gen Lamellen stehen.
Wenn sich zum Beispiel das Fahrzeug in Fig.3 nach rechts bewegt, so befinden sich in dem Moment, da die Schleifkontakte 7 und 8 von den Lamellen auf die danvischenliegenden Isolierstücke q gelangen, die beiden andern Kontakte 9 und 10 auf den Lamellen und umgekehrt. Die eine Anschlussklemme der Motorwicklung 11.
ist unter Zwischensehaltung von Gleiehrich- tern 12 und 14 mit .den Schleifkontakten 7 bzw.9 und die andere Anschlussklemme der GVicklung iuitier, Zwischenschaltung von Gleichriehtern 13 und 15 mit den Schleif kontakten 8 bzw.10 verbunden.
Die Polarität der Gleiehrichter ist hierbei so gewählt, dass an -einer Anschlussklemme des Motors nur positive und an der andern Ansehlusskleinnie desselben nur negative Pole der Gleichrichter angeschlossen sind.
Ist,die Stromquelle L" eine Weehselstrom- quelle, so fliesst bei der in Fig.3 gezeigten Stellung des Fahrzeugen jeweils während einer Halbperiode über den Schleifkontakt 7 und den Gleiehriehter 12 sowie den Schleif kontakt 9 und den Gleichrichter 14 Strom zur Wicklung 11., und über den Gleichrichter 13 und den Sehleifkontakt 8 sowie den Gleich richter 1:5 und den Schleifkontakt 10 wieder zurück.
In der näehsten Halbperiode kann in der umgekehrten Richtung hingegen kein Strom fliessen. Der Motor 11 ist daher von einem pulsierenden. Gleiclistroiii durchflossen, der die Fortbewe-ung des Fahrzeuges her vorruft.
Wenn sich dasselbe hierbei aus der gezeichneten Lage nach rechts verschiebt, laufen die Sehleifkontakte 7 und 8 auf die Isolierstüeke 1 auf, so dass die Kontakte 9 und 1.0 die alleinige Stromführung über nehmen. Umgekehrt übernehmen bei einer Bewegung des Fahrzeuges nach links die Schleifkontakte 7 und 8 die alleinige Strom führung, wenn die andern Sehleifkontakte 9 und 10 auf die Isolierstücke -1 auflaufen.
Das Fahrzeug stellt also jederzeit mit der Strom quelle L' in Verbindung und kann sieh ohne Unterbrueli fortbewegen, wobei es gleich gültig ist, ob diese Bewegung in der Längs oder der Querrielitung .der Lamellen erfolgt.
Da das Fahrzeug nicht. an eine bestimmte Spur auf der Fahrbahn gebunden ist, besteht die Möglichkeit, da.ss es sich während der Fahrt gegenüber den Lamellen dreht und da.ss dabei die Sehleifkontakte 7 und 9 bzw.
8 und 10 mit entgegengesetzt polarisierten La mellen in Berührung kommen. Hierbei kön nen aber -,vegen der Gleichrichter 12-15 keine Kurzschlüsse zwisehen den verschieden polarisierten Lamellen auftreten.
Wenn bei spielsweise die Sehleifkontakte 7 und 9 auf versehiedenpolige Lamellen gleiten, kann über die Gleiehriehter 12 und 1-1 kein Kurzschluss erfolgen, da dieselben mit entgegengesetzter Polarität in Reihe in der Kurzschlussver- bindung liegen.
Wenn anderseits die Schleif kontakte 7 und 8 auf die gleiche Lamelle oder auf --leiclipolarisierte Lamellen auf laufen., so wird die Motoiwieklung <B>11</B> dabei trotzdem. nicht.
kurzgeschlossen. Der Strom wird dann beispielsweise in der einen Halb- welle des Weeliselstronies über den (i@eich- richter 12 mir einen Ansehlussklemme der Wicklung 11 und über den Gleichrichter 15 von deren anderer Anschlussklemme wieder weg zur entgegengesetzt polarisierten La melle wegfliessen,
während in der andern Halbwelle über die Gleiehriehter 15 und 13 kein Kurzschluss der entgegengesetzt polari- sierten Lamellen stattfindet, weil diese Gleichrichter mit entgegengesetzter Polarität. in Reihe im Kurzschlusskreis liegen.
Analoges gilt bei irgendeiner Stellung des Fahrzeuges auf der Fahrbahn.
Um ein und demselben Fahrzeug das Fahren sowohl in der Längs- als auch in der Querrichtung der Lamellen zu ermöglichen, sind die Schleifkontakte zweekmässigerweise nicht alle in einer Geraden an demselben an- geordnet, sondern mit Vorteil in einem Winkel oder im Viereck, wie es in Fig.4 gezeigt ist.
Selbstverständlich kann das Fahrzeug auch mehr als vier Stromabnehmer bzw. Schleifkontakte aufweisen, die in analoger Weise über Gleichrichter mit den Anschluss klemmen des Motors verbunden sind, wo durch die Wahrscheinlichkeit, dass das Fahr zeug bei seiner Bewegung stromlos wird, ver ringert werden kann.
Es ist gemäss einer nicht gezeigten Variante ebenfalls möglich, mit nur drei im Dreieck angeordneten Schleif kontakten das Fahrzeug sowohl längs als auch quer zu den Lamellen fahren zu lassen, in dem bei der Ausführung gemäss Fig.3 bei- spielsweise der Schleifkontakt 10 weggelassen wird. An Stelle des Gleichrichters 13 kann in diesem Falle eine gewöhnliche leitende Ver bindung treten.
Bei Anwendung von nur drei Schleifkontakten ist es zwar möglich, da.ss das Fahrzeug bei seiner Fahrt zeitweise völlig stromlos wird. Die Fortbewegung des Fahrzeuges über derartige tote Stellen der Fahrbahn kann dadurch gewährleistet werden, dass im Fahrzeug rotierende Schwungmassen ange ordnet werden, die mit dem Antriebsmotor in Verbindung stehen und durch Abgabe ihrer Trägheitsenergie das Fahrzeug bei Strom unterbrüchen weiter treiben.
Gegebenenfalls können auch die Räder des Fahrzeuges oder wenigstens ein Teil der selben als Stromabnehmer ausgebildet sein.
Eine Ausführungsvariante der elektri schen Einriehteng eines Fahrzeuges ist in Fig. 5 gezeigt. Von -den vier Schleifkontakten 7 -10 ist jeder unter Zwischenschaltung eines Gleichrichters 28 und 32 bzw.29 und 33 bzw. 30 und 34 bzw. 31 und 35 mit bei den Ansehlussklemmen des Antriebsmotors 11 verbunden, wobei die an denselben Schleif kontakt führenden Gleichrichter entgegen gesetzt polarisiert sind.
An einer Anschluss- klemme des Motors 11 liegen dann nur posi tive und an der andern Anschlussklemme nur negative Pole der Gleichrichter.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist analog wie in bezug auf Fig.3 beschrieben, mit dem Unterschied, da.ss nun in jeder Stellung des Fahrzeuges auf der Fahrbahn während beiden Halbperioden der von der .Stromquelle U gelieferte Wechselstrom in gleicher Richtung durch die Motorwicklung 11 fliesst, da. Vollweggleichrichtung statt findet.
Dies hat neben einem höheren Wir kungsgrad noch den weiteren Vorteil, dass die Stromquelle U gegebenenfalls auch eine Gleichstromquelle sein kann, die ohne Rück sicht. auf ihre Polung ansehliessbar ist. Die Gleichrichter wirken dann wie automatische Schalter, die den Strom von den Schleif= kontakten stets zur entsprechenden Ansehluss- klemme des Motors 11 leiten, damit derselbe immer in gleicher Richtung durchflossen wird, auch wenn die Polarität der Schleif kontakte bei der Fahrt des Fahrzeuges wechselt.
Auch bei dieser Ausbildung der elektri- schen Einrichtung kann die Zahl der Schleif kontakte beliebig vergrössert, aber auch auf nur drei reduziert werden.
Zur Ermöglichung des gleichzeitigen Betriebes entweder mehrerer voneinander unabhängiger Fahrzeuge auf einer Bahn oder zur Erziehung verschiedenartiger Effekte in einem Fahrzeug, wie Lenkung, Beleuchtung, Signalgebung usw., kann die Fahrbahn nach Fig. 6 ausgebildet sein.
Darnach sind die lei tenden Lamellen, die sowohl längs als auch quer mir Bahn angeordnet sein können, in Gruppen von drei oder mehr, beispielsweise p Lamellen zusammengefasst, wobei alle ersten Lamellen der Gruppen mit dem einen Pol einer Stromquelle, alle zweiten Lamellen mit dem andern Pol derselben Stromquelle, alle dritten Lamellen mit dem zweiten Pol einer zweiten Stromquelle und alle pten Lamellen mit dem zweiten Pol einer (p-1)te" Strom quelle in Verbindung stehen können.
Die ersten Pole aller Stromquellen sind dabei miteinander verbinden. In Fig. 6 sind Grup pen zu drei Lamellen l., 2, 3 mit je dazwi schenliegenden Isolierstücken 4 vorhanden, und die verschiedenen Stromquellen haben eine einzige Hauptspeisequelle U als Ur sprung, deren zweiter Pol zur Erzeugung von Unterspannungen für die verschiedenen Stromquellen über voneinander unabhängige Regulierwiderstände 18 und 19 usw.
mit den zweiten, dritten und gegebenenfalls folgenden Lamellen der Gruppen in Verbindung steht, wie es am Beispiel von Fig.6 für p=3 er sichtlich ist. Auf dieser Fahrbahn befindet sich ein erstes Fahrzeug mit der Motor wicklung 11 und den Schleifkontakten 7-10. Das Fahrzeug ist analog ausgebildet wie im Falle der Fig. 3, wobei die Schleifkontakte 7 und 8 im Abstand der Längsmittellinien zweier benachbarter, leitender Lamellen 1 und 2 und die Schleifkontakte 9 und 10 ebenfalls im bleichen Abstand voneinander angeordnet sind.
Ein zweites Fahrzeug mit der 1Iotoi@vicklung 24 befindet sich gleich zeitig ebenfalls auf der Fahrbahn. Dieses Fahrzeug besitzt vier Schleifkontakte 20, 21, 22, 23, die analog wie beim ersten Fahrzeug unter Zwischenschaltung von Gleichrichtern mit der Wicklung 24 verbunden sind. Die Schleifkontakte 20 und 21 sind hier jedoch im Abstand der Längsmittellinien zweier Lamellen 1 und 3 einer Gruppe angeordnet, ebenso die beiden Schleifkontakte 22 und 23. Im ganzen sind hier zwei Verbraucher 11 und 24, allgemein (p-1.) Verbraucher, vo> banden.
Wenn die Stromquelle Ii beispielsweise eine Gleichstromquelle ist, so fliesst durch die Motorwicklung 11 des ersten Fahrzeuges nur dann ein Strom, wenn zwei der Schleifkon takte 7 und 8 bnv. 9 und 10 sich in Berüh- rung mit den Lamellen 1 und 2 befinden. Durch entsprechende Bemessung der Lamel len 4 wird verhindert, dass gleichzeitig etwa die Kontakte 7 und 10 die Lamellen 1 und 3 berühren.
Das Fahrzeug nimmt daher nur von den Lamellen 1 und 2 Strom ab und ist von den andern unbeeinflusst. Um dem Fahr zeug gleichwohl eine kontinuierliche Fahrt auch über die andern Lamellen zu ermög lichen, weist dasselbe mit Vorteil rotierende Schwungmassen auf, die mit dem Antriebs motor in Verbindung stehen und von dem selben beschleunigt werden, wenn das Fahr zeug mit seinen Schleifkontakten über den Lamellen 1 und 2 ist, und ihre Trägheits energie an das Fahrzeug abgeben, sobald dieses stromlos wird.
In analoger Weise fliesst durch die Motorwicklung 24 dann Strom, wenn zwei der Schleifkontakte 20 und 21 bzw. 22 und 23 auf den Lamellen 1 und 3 liegen, während die Gleichrichter den Durchgang des Speise gleichstromes sperren, wenn die Schleif kontakte beispielsweise mit den Lamellen 2 und 1 in Berührung kommen. Auch dieses Fahrzeug weist zur Überwindung der toten Stellen der Fahrbahn zweckmässigerweise rotierende Schwungmassen auf, die das Wei terfahren durch Abgabe ihrer Trägheits- energie ermöglichen.
Die beiden Fahrzeuge können daher trotz gleichzeitigen Befahrens der gleichen Fahr bahn unabhängig voneinander in oder ausser Betrieb gesetzt und durch Betätigung der Regelwiderstände 18 und 19 einzeln reguliert werden.
Gemäss einer nicht. dargestellten Variante kann. durch geeignete Wahl der Dimensionen. der Isolierstreifen 4 zwischen den einzelnen Lamellen erreicht. werden, dass die Schleif kontakte 7 und 8 bzw. 9 und 10 des einen Pahrzeuges nur auf die zugeordneten Lamel len 1 und 2 passen, nicht.
aber beispielsweise auf die Lamellen 2 und 3 oder 3 und 1, wäh rend die Schleifkontakte 20 und 27 bzw.22 und 23 des andern Fahrzeuges nur auf die Lamellen 1 und 3, nicht aber auf .die andern Lamellenschritte passen. In diesem Falle kann die Speisequelle 1' auch eine Wechsel- stromquelle sein.
. Die beiden in Fig.6 dargestellten Wiek- lungen 11 und 24 können anstatt auf zwei ge trennten Fahrzeugen auch zwei verschiedene elektrische Verbraucher auf ein und dem- selben Fahrzeug sein, deren einer der An triebsmotor ist. Der andere Verbraucher kann zum Beispiel ein Solenoid zur Lenkung des Fahrzeuges, ein elektroakustischer Signalgeber oder dergleichen sein.
Auch ist es möglich, noch weitere elektrische Verbrau- eher durch analoge Erweiterung der Lamel- lengruppen der Fahrbahn unabhängig von einander von. ausserhalb der Fahrbahn va steuern.
Die Fahrbahn selbst. ist. zweckmässiger weise so hergestellt, dass auf einem Träger aus Isoliermaterial die elektrisch leitenden Fahrbahnteile als Lamellen aufgespritzt, auf gedampft oder ;alvaniseh aufgetragen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrisch betriebene gleislose Modellfahr- zeugbahn mit wenigstens einem Fahrzeug, dessen Fahrweg auf der Fahrbahn nicht fest- gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrbahn mit.voneinander elektrisch isolier ten, aus elektrisch leitendem Material be stehenden Lamellen versehen ist, die mit den Polen mindestens einer Stromquelle in Ver bindung stehen, dass das Fahrzeug mindestens drei mit den l'amellen zusammenarbeitende Stromabnehmer aufweist und dass wenigstens die eine Anschlussklemme mindestens eines auf dem Fahrzeug angeordneten elektrischen Varbrauchen unter Zwischenschaltung von Gleiehriehtern mit.wenigstens zwei der Strom abnehmer verbunden ist, welche Gleichrichter mit ihren n-leiehnamigen Polen an die er wähnte Ansehlussklemme des Verbrauchers und mit ihren andern Polen je an einen der Stromabnehmer angeschlossen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. 3Iodellfahrzeugbahn nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug mindestens vier Stromabnehmer auAveist und da.ss jede Anschlussklemme wenigstens eines auf dem Fahrzeug ange ordneten elektrischen Verbrauchers unter Zwischenschaltung von Gleichrichtern mit mindestens zwei der Stromabnehmer in Ver bindung steht,wobei die eine Anschluss klemme des Verbrauchers mit nur positiven Polen der l'leichrichter und die andere An schlussklemme des Verbrauchers mit nur negativen Polen der Gleichrichter verbunden ist. 2. Modellfalirzeugbahn nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens zwei der Stromabnehmer je unter Zwi schenschaltung eines Gleichrichters mit der einen und unter Zwischenschaltung eines ent gegengesetzt polarisierten Gleichrichters mit der andern Ansehlussklemme mindestens eine auf dem Fahrzeug angeordneten elektrischen Verbrauchers in Verbindung stehen,wobei an der einen Anschlussklemme des Verbrauchers nur positive Pole der Gleichrichter und an der andern Anschlussklemme des Verbrauchers nur negative Pole der Gleichrichter ange schlossen sind. 3. Modellfahrzeugbahn nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass von auf einanderfolgenden leitenden Lamellen je die erste, dritte, fünfte usw.Lamelle unterein ander und mit dem einen Pol einer Strom quelle und alle zwischen diesen Lamellen lie genden leitenden Lamellen untereinander und mit dem andern Pol derselben Stromquelle in Verbindung stehen, und dass der gegenseitige Abstand wenigstens zweier der Stromabneh mer vom Abstand der Längsmittellinien zu sammengehöriger gegenpoliger Lamellen ab weicht., derart, dass wenigstens zwei der Strom abnehmer jederzeit auf zwei versehiedenpoli- gen Lamellen stehen.4. Modellfahrzeugbahn nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Lamellen in Gruppen zu p Lamellen angeordnet sind und dass alle ersten Lamellen der Gruppen mit. dem einen Pol einer Stromquelle, alle zweiten Lamellen mit dem zweiten Pol derselben Stromquelle, alle dritten Lamellen mit. dem zweiten Pol einer zweiten Stromquelle, alle pte" Lamellen der Gruppen mit.dem zweiten Pol einer (p-1),e" Stromquelle in Verbindung stehen, wobei die ersten Pole aller Stromquellen mit einander verbunden sind, und dass mindestens p Stromabnehmer vorhanden sind, welche an wenigstens einem Fahrzeug angeordnet sind, wobei die Abstände zwischen zwei am Fahr zeug angeordneten Stromabnehmern minde stens angenähert. gleich den Abständen der Längsmittellinien der ersten und zweiten. ersten und dritten, ersten und p\e" Lamellen einer Gruppe sind und welche Stromabneh mer mit den Anschlussklemmen von wenig stens (p-1) elektrischen Verbrauchern in Verbindung stehen.5. Modellfahrzeugbahn nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Fahrzeuge vor handen sind, die je wenigstens drei der Stromabnehmer aufweisen, und dass der ge genseitige Abstand der Stromabnehmer des einen Fahrzeuges verschieden ist vom Ab stand der Stromabnehmer mindestens eines andern Fahrzeuges. 6. Modellfahrzeugbahn nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens einige der Stromabnehmer auf ein und demselben Fahr zeug angeordnet sind und zur Erziehung ver schiedenartiger Effekte mit mehreren Ver brauchern in Verbindung stehen, deren einer ein Antriebsmotor des Fahrzeuges ist.7. Modellfahrzeugbahn nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4 und 6, da durch gekennzeichnet, da.ss mindestens ein weiterer elektrischer Verbraucher für die Lenkung des Fahrzeuges vorgesehen ist. B. Modellfahrzeugbalin nach Patentan- spi-tich und Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die (p 71) Stromquellen eine einzige Hauptspeisequelle als Ursprung haben, der voneinander unabhängige Regel widerstände zur Erzeugung von Unterspan nungen für die einzelnen Stromquellen zuge ordnet sind.9. Modellfahrzeugbahn nach Patent- ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Lamellen in Längsrichtung der Fahrbahn angeordnet sind. 10. llodellfahrzeugbahn nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Lamellen quer zur Längsrichtung der Fahrbahn angeordnet sind. 11. Modellfahrzeugbahn nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nicht sämtliche Stromabnehmer eines Fahrzeuges in einer Geraden angeordnet sind, um das Fah ren des Fahrzeuges sowohl längs als auch quer zu den leitenden Lamellen der Fahrbahn zu ermöglichen.12. Modellfahrzeugbahn nach Patent anspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrbahn aus einem elektrisch isolierenden Träger besteht, auf dem die leitenden Lamel len aufgebracht sind. 13. Modellfahrzeugbahn nach Patent anspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Lamellen auf den Träger aufgespritzt sind. 14. Modellfahrzeugbahn nach Patent anspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Lamellen auf den Träger aufgedampft sind. 15. llodellfahrzeugbahn nach Patent anspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Lamellen auf den Träger galvanisch aufgetragen sind.16. Modellfahrzeugbahn nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Fahrzeug rotierende Schwungmassen ange ordnet sind, die durch Abgabe ihrer Träg heitsenergie das Fahren über stromlose Stellen der Bahn ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH279331T | 1948-12-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH279331A true CH279331A (de) | 1951-11-30 |
Family
ID=4482149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH279331D CH279331A (de) | 1948-12-22 | 1948-12-22 | Elektrisch betriebene gleislose Modellfahrzeugbahn. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH279331A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938174C (de) * | 1952-09-16 | 1956-01-26 | Wolfgang Woerner | Elektrisch angetriebenes Spiel- und Modellfahrzeug |
| DE1024859B (de) * | 1952-03-07 | 1958-02-20 | Werner Kuehn | Ferngelenktes Fahrspielzeug mit Stromzufuehrung aus der Fahrflaeche |
-
1948
- 1948-12-22 CH CH279331D patent/CH279331A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1024859B (de) * | 1952-03-07 | 1958-02-20 | Werner Kuehn | Ferngelenktes Fahrspielzeug mit Stromzufuehrung aus der Fahrflaeche |
| DE938174C (de) * | 1952-09-16 | 1956-01-26 | Wolfgang Woerner | Elektrisch angetriebenes Spiel- und Modellfahrzeug |
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