CH277941A - Blockiervorrichtung für Schubladen und Rolladen an Möbeln. - Google Patents
Blockiervorrichtung für Schubladen und Rolladen an Möbeln.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/46—Locks or fastenings for special use for drawers
- E05B65/462—Locks or fastenings for special use for drawers for two or more drawers
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Description
Blockiervorrichtung für Sebubladen und Rolladen an Möbeln. Die bekannten Blockiervorriehtungen für Schubladen und Rolladen an Möbeln, wie Schränken, Bürotisehen, die in üblicher Weise dureh eine mittels Schloss absehliessbare Schublade betätigbar sind, haben den Nachteil, dass sie nur funktionieren, wenn alle Rolladen und 'Schubladen geschlossen sind,
und dass eine offengelassene Schublade oder ein offener Rolladen nach der Bloe.kierung nicht mehr -,e- schlossen werden kann, ohne die Blockierung vorher wieder aufzuheben.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bloekiervorriehtun(r für Schubladen und Roll- laden an Möbeln, wie Schränken, Bürotischen, Kästen ete., welche nur eine mit einem Schloss versehene Schublade besitzen.
Die Blockier- vorriehtung ist so gebaut, dass bei eingertlekter Bloekiervorrielitung offengelassene Schub laden oder Rolladen noch nachträglich bei eingerilekter Blockiervorriehtung geschlossen und blockiert werden können.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Bloekiervorriehtung einen Bloekiersehieber aufweist, welcher für die andern Schubladen für sich abgefederte und ausrüekbare Blockierriegel und Tür jeden Rolladen eine Klinke aufweist, die, wenn der Bloekiersehieber infolge Sehliessens der absehliessbaren Schublade in Blockierstellun- ist, nachträglich ein Schliessen und Blockieren offengelassener Schubladen bzw. Rolladen ge statten.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Xusführungsform des Erlindungsgegenstan- des dargestellt. Es zeigen: Fig. <B>1</B> einen vertikalen Längsschnitt durch len Sehubladenraum eines Schrankes, Fig. 2 eine Draufsieht mit Schnitt nach Linie<B>1-1</B> in Fig. <B>1,</B> Fig. <B>3</B> einen senkrechten Querschnitt nach Linie II-II in Fig. <B>1,
</B> Fig. 4 einen senkrechten Längsschnitt durch einen mittels Rolladen abschliessbaren Raum des Schrankes beim Schliessen des Roll- ladens und Fig. <B>5</B> dasselbe wie in Fig. 4 bei geschlos senem Rolladen.
Ein durch Boden<B>1,</B> Decke 2, Seitenwände und Rückwand 4 gebildeter Schrank, der vorn durch zwei TÜreii abgeschlossen ist<B>'</B> weist zwei durch eine Zwisehenwand <B>5</B> getrennte Räume<B>6</B> und<B>7</B> auf. Der Raum<B>6</B> ist mit -wenig- Abstand vom Boden<B>1</B> mit einem zweiten Bo den<B>8</B> versehen, welcher mit dem Boden<B>1</B> einen Bodenratun <B>6'</B> einschliesst, in welchen der in einer Führung<B>10</B> gleitende Rolladen<B>9</B> beim Öffnen eingeschoben wird.
Im Raum<B>7</B> sind drei Schubladen<B>13</B> vorgesehen, welche auf an der Zwisehenwand <B>5</B> und einer Seiten wand befestigten Führungen<B>11,</B> 12 auszielibar geführt sind. Hinten in der Zwisehenwand <B>5</B> ist im Raum<B>7</B> eine vertikale Nat 14 vorge sehen, in welcher ein Bloekierschieber <B>15</B> ge führt ist. Durch eine in einer Längsbohrung <U>im</U> Unterende des Blockierschiebers<B>15</B> einge- setzte Druelzfeder <B>16</B> (Fig. <B>3),</B> welche sieh gegen den Boden<B>1</B> abstützt, wird der Blockier schieber nach oben in seine Auslösestellang ge drückt.
Auf einem Kopf<B>15'</B> des Blockier- sehiebers <B>15</B> liegt eine Blattfeder<B>17,</B> welche auf der obersten Schubladenführung<B>11</B> befestigt ist. Bei vollständigem Einschieben der obersten allein absehliessbaren Schublade<B>13</B> läuft diese auf die Blattfeder<B>17</B> auf, so dass letztere nach -unten und der Bloekiersehieber <B>15</B> in die Bloekierstellung hinabgedrüekt wird.
In einer Längsführung<B>18</B> an der Rückseite des Blok- kiersehiebers sind Guleitstücke <B>19</B> geführt, an welehen Bloehierriegel <B>20</B> befestigt sind. Diese durchsetzen den Sehieber <B>je</B> in einer Aus sparung 21 und werden durch<B>je</B> eine ini Sehieber eingebaute Druekieder 22 in Tieflage gehalten.
Die Bloekierriegel dienen für die Bloekierung der Sehubladen in der Schliess- stellunc. Letztere weisen zu diesem Zweck am innern Ende ihrer der Zwisehen-wand <B>5</B> an liegenden Seitenwand eine Eingriffsraste <B>23</B> auf, welcher eine A-Liflauffläehe 24 vorgela,-ert ist.
Befindet sieh beispielsweise der Blockier- sehieber <B>15</B> in seiner Bloekierstellung, so läuft beim Schieben einer Schlibladz in die Schliess stellung der ihr zugeordnete Bloekierriegel 20 auf die Auflauffläehe 24 auf und wird ent- geggen der Wirkung seiner Druekieder 21- an gehoben, uni darauf in die Raste<B>23</B> einzufallen und dadurch die Schublade in ihrer Schliess stellung zu blockieren.
Für die Blockierung des Rolladens in seiner Sehliessstellung ist eine Sperrklinke<B>25</B> vorgesehen, welche im Raum<B>6'</B> an einer Leiste <B>26</B> an der Rückwand 4 mittels eines waa-.-- rechten Zapfens<B>27</B> angelenkt ist. Am Vorder ende der Sperrklinke<B>25</B> ist ein Anschlag 28 be festigt, welcher bei gesjenkter Klinke in der Bewegungsbahn des Rolladens liegt, beim Hin aufziehen des Rolladens hinter diesem fasst und die Sperrung des Rolladens in der Sehliessstellung bewirkt.
Unten ist am Blok- kierschieber <B>15</B> ein Arm<B>29</B> befestigt, welcher, eine Durehbreehung <B>30</B> der Zwisehenwand <B>5</B> und einer Tragleiste<B>31</B> des Bodens<B>8</B> durch setzend, in den Raum.<B>6'</B> ragt. Das Ende des Armes<B>29</B> ist durch eine Schraube<B>32</B> mit der Klinke<B>25</B> ini Abstand von deren Drehzapfen <B>27</B> verbunden, derart, dass beim Senken des Bloekiersehiebers mittels des Armes<B>29</B> auch die Sperrklinke<B>25</B> nach unten gedrückt wird.
Wird beispielsweise die oberste der drei Schubladen<B>13,</B> welche allein zuin Abschliessen mit einem nieht.-ezeiebneten 1--',cliloss versehen ist, zugemacht, so wird der Bloekiersehieber in die Bloehierstellang (Fig-. <B>3)</B> gebracht.
Beim Zumachen der untersten und der mittleren qehuiblade -#Äerden die Bloekierriegel 20 durch (lie Auflauffläehen 24 der Schubladen ange hoben, um<B>-</B> wenn diese ihre Sehliessstellung erreieben-in dieRasten <B>23</B> einzufallen und da durch diese Schubladen in der Sehliessstellung zu blockieren.
Ist beim -,%,bsehliessen der ober sten Sehablade auch der Rolladen<B>9</B> offenge- lassen worden, so befindet sieh die Sperrklinke <B>215</B> infol-e des gesenkten Sehiebers <B>15</B> in '#,'paiiiistellun-- und wird leicht an den Roll laden ali--ecli-üekt. Beini l-,,elilief,1)en des Roll ladens fällt die Klinke dann hinter dem Ende des Rolladens in ihre Sperrstellung ein (Fig. <B>5).</B> Bei gehobeneni Bloekiersehieber,
n le wenn also die oberste Schublade in Offenstel- lun- sieh befindct, liegen die Riegel 20 höher <B><I>b</I></B> zn als die Rasten<B>23</B> und die Schubladen können ungehindert geöffnet und geschlossen werden. Ebenso wird in diesem Fall auch die Sperr klinke<B>25</B> in -ehobener Stellung gehalten, so dass auch der Rolladen ungehindert betätigt werden kann.
Sind die Sehubladen und der Rolladen einmal blockiert, so können sie nur wieder geöffnet werden, wenn die oberste S S chublade -eöffnet und damit die Blockie- rung gelöst worden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRrffl: Blockiervorriehtung für Schubladen und Rolladen an -Möbeln -, welche eine einzige ab- sehliessbare Schublade besitzen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bloeklervorriehtung einen Bloekiersehieber aufweist, welcher für die andern Schubladen für sieh abcefederte <B>C</B> und a-tisrüel#bare Bloekierriegel und für jeden Rolladen eine Klinke aufweist, die,wenn der Bloekiersehieber infolge Sehliessens der ab schliessbaren Schublade in Bloekierstellung,ist, naellträgliell ein Schliessen und Blockieren offengelassener Schubladen bzw. Rolladen gestatten.UNTERANSPRVCIIE: <B>1.</B> Bloekiervorriehtung nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehubladen <B>je</B> eine Raste für einen Blockier riegel und<B>je</B> eine diesen entgegen der Wir- M n zn kung seiner Feder anhebende und in die Raste einleitende -Al-iflauffläehe aufweisen. 2.Blockiervorrichtung nach Patentan- sprueh und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass hinten im Raum, in welchen der Rolladen beim öffnen einläuft, eine Sperr klinke an einem im Möbel fest angeordneten Teil sehwenkbar angelenkt ist, welehe durch einen Arm mit dem untern Ende des Blockier schiebers verbunden ist, derart, dass beim Sen ken des letzteren in die Bloekierstellung die Klinke in den Bewegungsbereich des Rolladens gesenkt wird, -um beim Schliessen des Roll- Iadens hinter diesen einzufallen.<B>3.</B> Bloekiervorrichtun,(, nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die abgefederten Blockierriegel tragende Bloehiersehieber durch eine Feder gegen den Boden abgestützt wird, welche ihn in die Auslösestellung drückt, und dass oben auf dem Blockierschieber eine auf der obersten Sehabladenführung be festigte Blattfeder aufliegt, derart, dass die oberste Schublade beim Schliessen auf die Blattfeder aufläuft,diese abwärts- und den Blockierschieber in die Bloekierstellung hin unterdrückt. 4. Blockiervorrichtung nach Patentan- sprueh und Unteransprüehen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge-kennzeichnet, dass der Bloekiersehieber auf seiner Rückseite eine Führung aufweist, in welcher die Blockierriegel tragende Gleit- stüeke geführt sind und dass die Blockierriegel.durch eine Aussparung des Blockierschiebers in den Bewegungsbereich der Schubladen ra gen und<B>je</B> durch eine in den Bloekierschieber eingebaute Druckleder nach unten gedrückt werden, derart, dass wenn der Blockierschieber in der Blockierstellung ist, die Riegel beim Schliessen der Schubladen durch die Auflauf- fläehen angehoben werden, um darauf in die Rasten einzufallen.
Applications Claiming Priority (1)
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Family
ID=4481490
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH277941D CH277941A (de) | 1950-09-01 | 1950-09-01 | Blockiervorrichtung für Schubladen und Rolladen an Möbeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH277941A (de) |
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1950
- 1950-09-01 CH CH277941D patent/CH277941A/de unknown
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