CH276192A - Grammophon mit selbsttätiger Plattenwechseleinrichtung. - Google Patents

Grammophon mit selbsttätiger Plattenwechseleinrichtung.

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CH276192A
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Switzerland
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gramophone
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arm
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Herbert Klingberg Olle
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Herbert Klingberg Olle
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description


  Grammophon mit selbsttätiger     Plattenwechseleinrichtung.       Die     Erfindung    bezieht sich auf ein     Gram-          mophon.    mit     selbsttätiger        Plattenwechselein-          riclitung,    bei     welchem    die     Plattenwechselein-          riclitung    und der     Tona.rnrführungsinechanis-          mus    von. der Welle     des    Plattentellers durch  ein stets mit dieser gekoppeltes Getriebe an  getrieben werden.  



       Geinä.h    der     Erfindung    ist das     Granuno-          phon    gekennzeichnet durch einen     waagrecht     und senkrecht beweglichen Betätigungsarm,  der seine     Bewegungen    in beiden Richtungen       deni        Tonarm        überträ.g-t,    welch letzterer auch       iniabhängig-    vom Betätigungsarm aufwärts  schwenkbar ist., durch eine vom Getriebe  ständig angetriebene Führungsbahn zum  Schwenken des     Bet.ätiglrngsa.rxnes    und des  Tonarmes     aufwärts,

      wenn der Betätigungs  arm vom     Tonarm    beim Einlauf der Nadel in  die     Endrille    der     Schallplatte    in den     Bewe-          gringsbereich    der     Führungsbahn    geführt  wird, durch ein vom Getriebe ständig hin und  her     geschwenkter    Gabelarm zum seitlichen  Aus- und     Einschwenken    des Betätigungs  armes und des Tonarmes, wobei der     Betä,

  ti-          gungsarm    bei dem von der getriebenen     Füh-          rungsbalin    bewirkten     Aufwärtssehwenken    in  den Wirkungsbereich des Gabelarmes geführt  wird, durch eine weitere     Führungsbahn    zur  Beibehaltung der     a.ufgeschwenkt.en    Lage des       i    Betätigungsarmes und des Tonarmes, wenn  diese vom Gabelarm     auswärts    geschwenkt  werden, durch mindestens eine in dieser wei  teren     Führungsbahn        vorgesehene        Ausneh-          mung,    die     :

  das    Senken des Betätigungsarmes         und    des     Tonarmes    mit der Nadel auf die An-;       fangsrille    der Schallplatte beim Einwärts  schwenken des     Betätiglrngsarines    und des  Tonarmes ermöglicht, und durch eine mit       dein        Betätigungsarm    verbundene     Auslösevor-          riehtung    für den     Plattemvechselmeehanismus.    ,  Auf der beigelegten Zeichnung wird als  Beispiel eine     Ausführungsform        eines    erfin  dungsgemässen Grammophons gezeigt.  



       Fig.    1. ist eine     Seitenansicht    des Platten  tellers mit     Tona=rm    und     Tonarmführungs-,          meehanismus.     



       Fig.    2     zeigt    den     Tonarmführungsmecha-          nismu    s von oben gesehen, und       Fig.    3 ist eine perspektivische Ansieht  des     Pl.attenwe.ehselmechanismus.     



  Der Plattenteller 1 wird von einer axial  durchbohrten Welle ? getrieben, auf welcher  ein     kleineres    Zahnrad 3 befestigt ist., das ein       grösseres    Zahnrad 4 ständig treibt.. Auf     :der     Oberseite des grösseren Zahnrades sitzt exzen  trisch ein Zapfen 5, der sich in einem Schlitz  6 in einem Gabelarm. 7 bewegt, der in einem  Punkt 8 des     Gestells    des Grammophons  schwenkbar gelagert ist.

   Auf der     @@%    ekle 9 des  grösseren Zahnrades sitzt. eine ungefähr kreis  förmige Scheibe 10, in welcher ein spiral  förmiger Einschnitt 11 gemacht ist, und der  dadurch gebildete Streifen 12 ist herab  gebogen, so dass er eine Führungsbahn in  Form eines     Teilas    eines Schraubengewindes  bildet..  



  Der Tonarm 14 ist in     senkrechter    Rich  tung an einer Hohlwelle 13 schwenkbar gela-           fiert,    welche Welle in einem festen Zylinder  16 drehbar     angebracht    ist. Durch einen dia  metralen Schlitz der Welle 13 erstreckt sieh  ein     streifenförmiger        Betätigungsarm    15, der  durch einen Zapfen 17, in senkrechter Rich  tung schwenkbar, in Ohren 18 an der     Wedle     13     gelagert.    ist.

   Eine. an der Unterseite des  Tonarmes 14     schwenkbar        gelagerte    Stange 19  ruht mit ihrem untern     gabelförmigen    Ende  in einem Einschnitt 20 im obern Rand des  Betätigungsarmes auf. Wenn der Betäti  gungsarm 15 in waagrechter oder     senkrechter          Richtung        gesch\venkt    wird,

   folgt der Tonarm  14 genau     @    diesen     Beweaingen.    Anderseits  kann der Tonarm     unabhängig    von dem     Betä-          tiaingsarm    angehoben und in angehobener       Stellung        festgehalten    werden, z. B. beim     Na-          delwechsel,    oder wenn viele abgespielte  Schallplatten     auf    dem Plattenteller liegen.  



  Der     Betätigungsarm    15 ist mit drei Vor  sprüngen versehen. Ein mittlerer Vorsprung  21 wirkt mit der     Führungsbahn    12 zwecks       Aufhebun-    des     Betätigungsarmes    15 und so  mit des Tonarmes 14 nasch dem Abspielen  einer Platte     zusammen.    Ein oberer Vor  sprung 22 greift in der     hochgeschwenkten     Lage des     Betätigungsarmes    zwischen den  Schenkeln des     gabelförmigen    Endes des Ga  belarmes 7 ein, zwecks     Führung    des Ton  armes ausserhalb des Plattentellers beim       Wechsel    einer Platte.

   Ein unterer     Vor-          spx7mg    23 greift     dnireh    ein Fenster 74 in  einer vertikalen     Gestenplatte    75 (Fug. 2)       lind    wirkt mit einer     Führungsbahn        zusam-          men,    die in     Fig.    3 .dargestellt ist. Diese Füh  rungsbahn besteht aus einer festen Stütze 24  und einer mit ihrem vordern Ende auf einem  Absatz 25 dieser Stütze ruhenden Blattfeder  26, die an ihrem andern Ende befestigt ist  und die von dem     umgebogenen    Ende 27  einer drehbaren Stange 28 ein Stück ange  hoben werden kann.

   Die Blattfeder 26 ist mit  einer     Aussparung    29 versehen, durch welche  der     Vorsprung    23 hinabfallen kann. Die     Aus-          spairing    29 ist von einer Blattfeder 30 über  deckt, :

  die mit ihrem einen Ende an der Fe  der 26 befestigt     ist    und mit ihrem andern  Ende     normalerweise    die in     Fig.    3 darge-    stellte     Lage        einnimmt.    Uni den Stoss beim  Hinabfallen des Tonarmes am Anfang des       Abspielens    einer     Platte    zu mildern, ist unter  dem     @etäti@ungsarm.    15 eine Querstange 31       vorgesehen,    die sich unter diejenigen Lagen  des     Betätigungsarmes    erstreckt, in denen der       Betäti- tlngsarm    durch die     Aussparung    29  herabfallen kann.

   Die     Querstange    31 ist über  einer Stange 32 mit     einem.    Kolben 33 in  einem     Ölzylinder    48     verbunden,    welcher Zy  linder     such    eine Druckfeder 34 enthalten  kann.  



  In der Mitte ,des Plattentellers ist auf be  kannte Weise in     Führungsstift    35 (Fug. 3)  uridrehbar     ang=ebracht.,    dessen unterer Teil  durch die     Bohruri-    der Welle     \?    des Platten  tellers     hindurchgeht.    Der obere Teil des Stif  tes 35 ist exzentrisch im Verhältnis zum un  tern Teil, so dass ein Absatz 36 gebildet  wird. Der untere Teil des Führungsstiftes ist  oberhalb     des    Plattentellers mit einer Ausspa  rung 37 versehen.

   Das     obere    Ende des Füh  rungsstiftes ist.     rechteckig        ausgebildet        und     ragt in ein entsprechendes Loch eines Armes  38 ,ein, der :durch eine Welle 39 an einem Ge  stell 40 auf und nieder schwenkbar     gelagert     ist. Eine     Druckscheibe    73 ist auf dem obern  Teil des     Führungsstiftes    35 verschiebbar und  abnehmbar angebracht.  



  Das obere Ende des Gestells 40 ist mit  einer waagrecht.     gegen    den Plattenteller 1 hin  gerichteten Platte 76     versehen,    an deren vor-;       derem    Rande eine ebene Platte 41 schwenk  bar     gelagert    ist, die in     Fig.    3 der Deutlich  keit halber mit     strichpunktierten    Linien dar  gestellt ist.. Diese Platte 41 kann abwärts um  eine Achse 42 geschwenkt werden.

   Eine um  die Achse 42     gewundene    Schraubenfeder 43  strebt danach, die Platte 41 in die waag  rechte     La-e        a.ufzusehwenken.    An der -Unter  seite der Platte 41 ist. eine Winkelplatte 44  mit einem Einschnitt 45 in der     _Vorderkante,     und mit einem Ohr 46 sowie mit zwei     auf-          gebogenen        Zungen    47 befestigt. In dem so  gebildeten Raum zwischen den Platten 41  und 44 ist ein Riegel 49 angebracht, dessen  vorderer Teil sich durch den Einschnitt 45     i     und durch einen Schlitz 50 in der Platte 41      erstreckt.

   Der hintere Teil. des Riegels wird  zwischen den beiden Zungen 47 mittels eines  nicht gezeigten Schlitzes in einer Vertikal  ebene     sehwenkbar    und     längsverseliiebbar    ge  lagert. Diese     Lä.ngsverschiebbarkeit    des Rie  gels     49    ist ja, wie aus dem ganzen     Wirkungs-          znsammenhang    hervorgeht,     selbstverständ-          lieh.    Im     R.ie-el    ist. ein Schlitz 51 vorgesehen,  in welchem eine an der Scheibe     44    befestigte  Feder 77 greift, die bestrebt ist, den Riegel  hoch zu halten, wie die     Fig.    3 zeigt.

   Auf  einer     Welle    52 ist ein Winkelhebel mit zwei       Armen    53 und 54 gelagert, von denen der  Arm 53 durch einen Schlitz im Riegel 49       hindurebragt.und    der Arm 54 mit seinem       äussern,    abgebogenen Ende in einen     ge-          sch@itzteii    Arm. 55 eingreift, der auf einer  vertikalen Stange 56 befestigt ist. Das obere  Ende 57 dieser Stange ist um I80  gebogen  und ragt in ein     Lo@eh    58 in einem andern     Rie-          ,rel    59 hinein, der in einem Ausschnitt 60 in  einer Scheibe 61 geführt wird, welche  Scheibe an der Oberseite .des Gestells 40 be  festigt ist..

   Die Stange 56 ist an ihrem       obern    Ende durch ein Loch 62 und in ihrem  untern Teil in einem Lager 63 geführt und  ihr unteres Ende ist winkelförmig zu einem  Arm     6.1    abgebogen, dessen äusseres Ende mit  dein Ende einer Stange 65 gelenkig verbun  den ist. Das andere     linde    der Stange 65 ist  mit.     einem    Vorsprung 66 ;des     Betätiggings-          armes    1.5 gelenkig     verbunden.     



  Das Ohr 46 der Platte     44    ist mit einer  Stange 67 gelenkig verbunden, deren unteres  Ende eine Gleitöse 68 für das eine umgebo  gene Ende 69 einer     Welle    70 bildet, deren an  deres Ende     zii    einem Arm 71 winkelförmig  abgebogen ist. Das äussere Ende     dieses    Ar  mes ragt unter eine auf der Welle 28 befe  stigte Platte 72 hinein. Die Welle mit- der  Platte ist. unter dem Rand der Seheibe 10  derart. angebracht, dass =die Platte 72 in     auf-          reelitgeseliwenkter    Lage in die     Bewegungs-          bahndes    Streifens 12 hineinragt.  



  Die Bedienung und Wirkungsweise des  beschriebenen Grammophons ist, folgende:  Nach Hochheben des Armes 38 und Ent  fernung der Druckscheibe 73 wird die     zuerst       zu spielende Schallplatte auf den Platten  teller 1 aufgesetzt, dann der Tonarm einge  schwenkt. und mit der Nadel in die äussere  Rille der Schallplatte eingesetzt. Dann wird  ein Stapel von weiteren zu spielenden Plat  ten auf den Stift 35 aufgeschoben, wobei die  unterste Platte mit dem Rand ihres Mittel  loches auf den Absatz 36 abgestützt wird.  Der Rand der untersten Platte kommt da  bei, wenn diese eine kleine Platte     ist.,    auf den  Riegel 49 aufzuruhen und drückt dabei den       obern    Rand des Riegels bis in .die Ebene der  schwenkbaren Platte 41 herunter.

   Ist die un  terste Schallplatte eine grosse Platte, ruht sie  mit ihrem Rand auf den Riegel 59 auf, der  auf der obern Platte 76 des     Gestells    40 ge  führt ist.. Hierauf wird die     Druekscheibe    73  wieder auf den Stift 35 aufgesetzt und der  Arm 38 wieder     herabgeschwenkt,    um das  obere Ende des Stiftes festzuhalten. Der An  triebsmotor des Plattentellers wird dann in  Betrieb gesetzt und die auf den Platten  teller     aufgesetzte    Platte gespielt.    Während des Abspielens der Platte wird  das Zahnrad 4 vom Zahnrad 3 auf der       Plattentellerwelle    2 ständig angetrieben.

   Der  Zapfen 5 beschreibt dabei einen Kreis und  schwenkt den Gabelarm 7     ständig    zwischen  den beiden in     Fig.    2     gezeigten        Endlagen    hin  und her.  



  Der Tonarm 14 wird während des Ab  spielens langsam der Mitte der Schallplatte  zu bewegt. Dabei wird der     Betätigungsarm     15, :der sich in der untern Schwenklage be  findet, im Uhrzeigersinn     mitgeschwenkt.    Da  durch wird der Vorsprung 23 unter der Fe  der 26 von der einen Kante der     öffnung    74  der     Gestellwa.nd    75 in Richtung zur andern  hin langsam bewegt und :der Betätigungsarm  15 wird immer näher derjenigen Lage     ge-          schw        enkt,    die in     Fig.    2 mit vollen Strichen  angegeben ist.

   Gleichzeitig mit dieser     Sehwen-          kung    des     Betätigungsarmes    15 werden die  beiden Riegel 59 und 49 durch Vermittlung  der Teile 65, 56 bzw. 65, 56, 55, 54, 53 zu  rückgezogen, so     da.ss    :die unterste Schallplatte,  wenn sie eine kleine ist, auf den Rand der      schwenkbaren Platte 41, wenn sie dagegen  eine grosse ist, auf den Rand der festen  Platte 76 abfällt.  



  Wenn die Schallplatte fertiggespielt. ist,  hat sich der mittlere Vorsprung 21 so: weit       bewegt,    dass sein Ende innerhalb des Um  kreises der Scheibe 10 kommt. Der Vor  sprung 23 befindet sich dann ausserhalb des  hintern Endes der Feder 26 in     Fig.    3. Der  abgebogene Streifen 12 greift jetzt. unter das  Ende des Vorsprunges 21, wobei der Vor  sprung bis     zür    Oberseite der Scheibe 10 an  gehoben wird. Der     Vorsprung    2     ö    wird dann  bis über der Ebene der Feder 26 bewegt, und  die     Grannnophonnadel    wird von der     Sehall-          platte    abgehoben.

   Durch dieses H     ochschwen-          ken    des     Betätigungsarmes    15 wird auch der  obere Vorsprung 22 zwischen die Schenkel  des Gabelarmes 7 eingeführt.  



  Wenn das     Rad    4 jetzt seine Umdrehung  fortsetzt, wird der     Crabelarm    7 im     Uhrzeiger-          sinn    in     Fig.    2 gedreht, wobei sein hinterer  Sehenkel, den     Vorsprung    22 mitnimmt, und  dadurch :den     Betätigungsarm    15 entgegen  gesetzt dem Uhrzeigersinn     (Fig.    2) dreht, wo  durch er untere     Vorsprung    23 an der Ober  seite der Feder 30 über die Aussparung 29  und weiter an der Oberseite der Blattfeder 26  über ,die Stütze 24 gleitet.

   Dabei folgt auch  der Tonarm 14 von der innersten     Seha.llr        ille     der Schallplatte mit nach aussen. Diese Be  wegung setzt sieh fort, bis der Vorsprung 23  ans Ende des Fensters 74 gelangt ist.. Dann  befindet     sich    der     Tonarm    vollkommen ausser  halb :des Plattentellers.

      Während der     Drehung    des Betätigungs  armes 15 entgegen     .dem        Uhrzeigersinne    wird  auch die Stange<B>56</B> durch Vermittlung der  Stange 65 (in     Fig.    3 von oben gesehen) ent  gegen dem     Uhrzeigersinne        gedreht,    wobei sie  den Riegel 59 und über -den Winkelhebel 54,  53 auch den Riegel 49 vorschiebt.  



  Wenn die unterste Schallplatte klein ist,  wird     diese,    vom Riegel 49 mit ihrem Rand  über den     Rand    der Platte 41 vorgeschoben.  Sobald das Mittelloch der Schallplatte mit  dem untern Teildes Führungsstiftes 35 kon-         zentrisch    wird, fällt die Platte auf den  Plattenteller herab.  



  Wenn eine kleine     Schal1.platte    dein Plat  tenteller     zugeführt    wird, wird die Stützplatte  41 von. der Schallplatte nicht stark belastet  und bleibt     infolgedessen        waag-i:,eeht,    so dass  die Stange 67 nicht betätigt wird und die       Blattfeder    26 auf der Stütze 24 ruhen bleibt.

    Während     -der    Gabelarm. 7 nach     Zuführung     der Platte den     Betätigungsarm    1.5 nach innen  schwenkt., bewegt sieh der     -Vorsprung    23 so  mit     zunächst.    auf der Stütze 24 und dann auf  der Oberseite der Feder 26     bis    zu der Aus  sparung 29, wo der     Betä        tigungsarin    herunter  fällt. Damit wird auch der     Tonarm    gesenkt  und die Nadel in die     äusserste    Rille der klei  nen Schallplatte abgesetzt.

   Das Senken des  Tonarmes     wird        durch    den     Dä        nipfungskolben     33     gebremst.     



  Ist. die unterste Scheibe im Stapel, die auf  dem Absatz 36 des     Führungsstiftes    ruht, eine  grosse Schallplatte, so     wird    sie vom Riegel 59  mit ihrem Rand über den. Aussenrand der  festen Stützplatte 76 geschoben,     wenn    die  Stange 56 entgegen dem     Uhrzeigersinne    ge  dreht und der     Betätigungsarie    15 von der     in-          nern    Spiellage aus nach     aussen    geführt wird.

         CTleielizeitig    \wird     aueli    das     llittelloclr    der  Platte vom Absatz 36     a.bgesehoben,    so dass die  Platte herabfällt. Im ersten Augenblick wird  sieh die     Seha-llplatte    etwas schräg stellen mit  dem einen Rand auf der schwenkbaren  Plätte 41 ruhend     und    mit ihrem diametral  entgegengesetzten Rand auf niedrigerer  Höhe. In dieser Lage wird der Druck auf  die Platte 41 so gross, dass er die Platte 41  entgegen der Wirkung der Feder 43 hinab  schwenkt, während die äusserste Kante der       Schallplatte        längs    der schräg nach unten ge  richteten Platte 41 gleitet.

   Der     Einschnitt    37  am untern Teil, des Stiftes 35 ermöglicht, eine  leichte Verschiebung der Schallplatte, so dass  deren Rand die Platte 41 verlassen kann.  Das Hinabfallen der grossen Schallplatte wird  erheblich dadurch erleichtert, dass die Achse  42 -der Platte 41 an der Unterseite der  festen Stützplatte 76 in einiger Entfernung  vom Rand der     letzteren    angebracht ist. Beim           Ilinabsehwenken    der     Stützplatte    41 wird  auch die Stange 67 nach unten geführt. und  die Welle 70 gedreht, so     da.ss    der Arm 71  angehoben wird.

   Dabei wird die Platte 72       hoeligescliwenli:t    und das umgebogene Ende  27 der Welle 28 hebt die Feder 26 hoch, so       dass    der untere Vorsprung 23 des Betätigungs  armes 15 bei dessen     flineinschwenken    über  der Kante der Stütze 24 hinabfallen und sieh  dann unter der Feder 26 bewegen kann.     Da:S     hat zur Folge,     dass    die Grammophonnadel in  die äusserste Schallrille der grösseren     Sehall-          platte    kommt.

   Unmittelbar nachdem die grö  ssere Schallplatte auf den Plattenteller hinab  gefallen ist, wird die Platte 41 von der Feder  43 in die waagrechte Lage     zurüekgeführt.     Die Stange 67 wird dadurch wieder hoch  gezogen, der Arm 71 wieder     hei-abgeschwenkt     und die Platte 72 ist wieder vom Arm 71. frei  gegeben. Dadurch, dass die Platte 72 in       hochgesehwenkter    Lage in die     Bewegungs-          balin    des Streifens 12 hineinragt, wird sie bei  der nächsten Vorbeifahrt des Streifens 12  von diesem     herabgescliwenkt.     



  Wenn das Grammophon nur für eine  Schallplattengrösse bestimmt ist, wird die  Konstruktion erheblich vereinfacht. Die feste  Stütze 24 kann sieh dann bis     zu    der Aus  sparung 29 erstrecken, und nur die     Blatt-          feiler    30 ist als Stütze des Vorsprunges 23  bei der Führung des Betätigungsarmes zurück  ausserhalb des Plattentellers erforderlich.  Ferner ist. die Platte 41 mit den darin ange  brachten und daran     angel.enkten    Teilen 42  bis 55 nicht     erforderlich    und die feste Stütz  platte wird in einem dem     Schallplatten-          radius    entsprechenden Abstand von dem Füh  rungsstift 35 angebracht.  



  Das Gestell 40 kann auch als ein Rohr       ausgeführt.        werden"    durch welches sich die  Stange 56     erstrecken    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: (Trammophon mit selbsttätiger Platten wechseleinriehtung, bei welchem die Platten wechseleinriehtung und der Tonarmführun.(ys- mechanismus von der Welle des Plattentellers durch ein stets mit dieser Welle gekuppeltes Getriebe angetrieben werden, gekennzeichnet durch einen waagrecht und senkrecht beweg liehen Betätigungsarm, der seine Beweg-un- gen in beiden Richtungen dem Tonarm über trägt, welch.
    letzterer a.neh unabhängig vom Betätigungsarm aufwärts schwenkbar ist, durch eine vom Getriebe ständig angetrie bene, bewegliche Führungsbahn zum Sehwen- ken des Betätigungsarmes und des Tonarmes aufwärts, wenn der Betätigungsarm vom Tonarm beim Einlauf der Nadel in die End- rille der Schallplatte in den Bewegungs bereich der beweglichen Führungsbahn ge führt.
    wird, durch ein vom Getriebe ständig hin und her geschwenkter Gabelarm zum seit liehen Aus- und Einschwenken des Betäti- Cungsarmes und des Tonarmes, wobei der Be- tätig-Lingsarm bei dem von der getriebenen Führungsbahn bewirkten Aufwärtsschwenken in den )V irkungsbereich des Gabelarmes ge führt wird, durch eine weitere Führungs bahn zur Beibehaltung der aufgeschwenkten Lage des Betätigungsarmes und des Ton armes, wenn diese vom Gabelarm auswärts geschwenkt werden, durch mindestens eine in dieser weiteren Führungsbahn vorgesehene Ausnehmung,
    die das Senken des Betäti gungsarmes und des Tonarmes mit der Na del auf die Anfangsrille der Schallplatte beim Einwärtsschwenken des Betätigungsarmes und des Tonarmes ermöglicht, und durch eine mit dem Betätigungsarm verbundene Auslösevorrichtung für den Plattenwechsel mechanismus. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Grammophon mit selbsttätiger Platten wechseleinrichtung, nasch Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Tonarm an einer drehbaren, vertikalen Hohlwelle um eine waagrechte Achse sehwenkbar gelagert ist., an welcher Hohlwelle auch der Betäti gungsarm um eine waagrechte Achse schwenk bar gelagert ist, der durch einen Schlitz in der Hohlwelle hindurchgeht, und dass der Tonarm sich mittels einer Stange auf dem Betätigilngsarm abstützt. 2.
    Grammophon mit selbsttätiger Platten wechseleinrichtung, nach Patentansp:rueli, da durch gekennzeichnet, dass :die bewegliche Führungsbahn aus einem an einer Welle des Getriebes befestigten schraubenförmigen Strei fen besteht, dessen freies Ende niedriger als das an der Welle befestigte Ende liegt. 3. Grammophon mit selbsttätiger Platten wechseleinrichtung, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hin und her schwenkbare Gabelarm mit einem Ende am Gestell des Grammophons schwenkbar gela gert und von einem auf einem umlaufenden Rad des Getriebes angebrachten Zapfen ange trieben wird, der durch einen Schlitz im Gabelarm ragt.. 4.
    Grammophon mit selbsttätiger Platten- weehseleinriehtung, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die weitere Füli- rungsbahn eine waagrechte Fläche aufweist, auf der sich der Betätigungsarm in :der hochgeschwenkten Lage beim Auswärts schwenken stützt, um den Tonarm in abge hobener Stellung mi halten, und dass diese Fläche innerhalb :des Bereiches :der waag rechten Schwenkungen des Betätigungs armes :
    eine Ausnehmung aufweist, um ein Herabschwenken des Betätigungsarmes und Senken des Tonarmes in die Ausgangslage zum Spielen einer kleinen Schallplatte zu ge-. statten.
    5. Grammophon mit selbsttätiger Platten wechseleinrichtung, nach Patentanspruch und Unteranspruch. 4, dadurch gekennzeichnet., dass die waagrechte Führungs- und Stütz fläche bis zu einer Lage des Betätigung.s- armes entsprechend der Ausgangslage des Tonarmes beim Spielen einer grossen Sehall- platte ans einer festen Platte besteht, wäh rend die weitere Führungsfläelie aus einer biegsamen Platte besteht.,
    die beim Zufüh- ren grosser Platten zum Plattenteller :durch ein beim. Hinabfallen der Platte beeinfluss- bare-s Organ aufwärts gebogen wird. 6.
    Grammophon mit selbsttätiger Plat.ten- weehseleinrichtung, nach Patentanspruch und Unte:ranspiaich 5, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Führungsplatte aus einer hochschwenkbaren Blattfeder besteht, die durch einen auf einer Welle befestigten An schlag nach oben ausschwenkbar ist, welche Welle durch ein von einer grossen Schall platte bei ihrer Zuführung zum Platten teller beeinflussbares Organ gedreht wird,
    und dass die erwähnte Welle einen weiteren Anschlag hat., der in der wirksamen Lage des ersten Anschlages in die Beweg2ingsbahn der angetriebenen Führungsbahn hineinragt und von letzterer, nach Abfallen einer grossen Schallplatte, in die Ausgangslage zurück geschwenkt wird. 7.
    Grammophon mit selbsttätiger Platten- wechsel.einricht.ung, nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Führungsplatte eine Aus- sparung zum Herablassen des Betätigungs armes in die Ausgangslage zum.
    Spielen einer kleinen Schallplatte aufweist-, und dass eine zweite, biegsame, aufwärts gebogene Platte über dieser Aussparung derart vorgesehen ist, dass sie die Führung des Betätigungsarmes über die Aussparung hinweg ermöglicht, wenn der Betä:t.igtuisa.i-m von der innern Endlage nach aussen \-esehwenkt wird, aber das Hinabfallen des Betätigungsarmes durch die Aussparung beim Schwenken des Betäti- gangsarmes von aussen na.eli innen gestattet.
    B. Grammophon mit selbsttätiger Platten w echseleinriehtung, naeli Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Betä.tig-Lings- arni mit.
    drei Vorsprüngen versehen ist, von denen der eine in der hochgeschwenkten Lage des Betätigungsarmes zwischen die Zinken des hin und her schwenkbaren Gabelarmes ein greift, der zweite auf der st.ä,ndig angetrie- ; benen Führungsbahn gleiten kann. und der dritte auf der weiteren Führungsbahn gleiten kann.
    9. Grammophon mit selbsttätiger Pla-tten- weeIselein.riehtung, nach Patentanspruch, da (1ureli gek ennzeiehnet, dass ein. Stossdämpfer mit dem Betätigungsar ni verbunden ist, uni (las Herabsenken des Betätigungsarmes von der weiteren und damit das Senken des Tonarmes auf die Schallplatte zu , dämpfen. 10.
    Grammophon mit selbsttätiger Plat- tenweehseleinrichtung, nach Patentanspruch, mit einem durch .die Mittellöcher der Schall platten gehenden Führungsstift, der über dem Plattenteller mit einem Absatz zum Stützen der untersten Schallplatte eines Plattenstapels versehen ist., und mit einer Stütze für den Rand der Platte, .dadurch ge kennzeichnet, dass auf der genannten Stütze mindestens ein verschiebbarer Riegel ange bracht ist, der über ein Gestänge vom Betäti gungsarm am Ende dessen Ausschwenkbewe- gning vorgeschoben wird, tim die unterste Platte von der Stütze und dem Absatz abzu schieben.
    7l.. Grammophon mit selbsttätiger Plat- tenwe.eliseleinrichtung, nach Patentanspruch und Unt.eransprueh 10, dadurch gekennzeich net, da-ss der der Schallplatte zugewandte Teil der Stütze entgegen der Wirkung- einer Fe der hinabsehwenkbar ist, die bestrebt ist, den schwenkbaren Teil in der waagrechten Lage zu halten und -deren Kraft nur vom Gewicht einer vom.
    Absatz abgeschobenen grossen Schallplatte überwunden werden kann, und dass zwei mit dem Betätigungsarm über ein C;estä nge verbundene, verschiebbare Riegel vorgesehen sind, wovon einer nahe am Rande des äussern hinabschwenkba.ren Teils, der an dere nahe clem Rand des innern. festen Teils der Stütze. 12.
    Grammophon mit selbsttätiger Platten- wechseleinrichtung, nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der hinabschwenkbare Teil der Stütze unter dem festen Teil der Stütze in einiger Entfernung vom Rand der letzteren gelagert ist, und dass der Führungsstift mit einer bogenförmigen Aussparung zwischen dem Absatz und dem Plattenteller versehen ist. 13.
    Grammophon mit selbsttätiger Platten wechseleinrichtung, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 11, dadurch gekenn zeichnet, da.ss der hinabschwenkbare Teil .der Stütze über ein Gestänge auf .das Organ ein wirkt, welches die biegsame Platte aufwärts biegt.
    1.1. Grammophon mit selbsttätiger Platten wechseleinrichtung, nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der am abschwenkbaren Teil der Stütze angebrachte Riegel zur Verschiebung einer kleinen Schallplatte dient und auch in senk rechter Richtung schwenkbar gelagert ist, um von einer Schallplatte in die Ebene der Stütze geschwenkt werden zu können, und dass eine Feder bestrebt ist, den Riegel ober halb der Ebene der Stütze emporragend zu halten.
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