CH270602A - Bearbeitungsmaschine zum Bohren, Fräsen und Schleifen. - Google Patents

Bearbeitungsmaschine zum Bohren, Fräsen und Schleifen.

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CH270602A
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Covi Josef
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
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    • B24B27/0092Grinding attachments for lathes or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description


  Bearbeitungsmaschine zum Bohren, Fräsen und Schleifen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist     eitle    Bearbeitungsmaschine zum Bohren,  Fräsen und Schleifen, dadurch gekennzeich  net, dass eine eine Bohrspindel dauernd an  treibende Transmissionsvorrichtung mit um  schaltbaren Organen vorgesehen ist, durch de  ren Umschaltung eine Frässpindel wahlweise  entweder direkt mit der     vom    Motorantrieb der  Transmissionsvorrichtung erteilten Drehge  schwindigkeit oder über ein zwischen der  Bohr- und der Frässpindel angeordnetes Vor  gelege der Transmissionsvorrichtung von der       Bohrspindel    betätigt werden kann.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind Teile  eines Ausführungsbeispiels des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt  Fig. 1 den Oberteil des Maschinengestells  mit Spindelstock und Reitstock zum Rund  schleifen zwischen Spitzen in Ansicht.  



  Fig. 1a den Bohr- und Frässpindelkopf  mit Transmissionsvorrichtung im Aufriss in  grösserem     Massstab.     



  Fig. 2 zeigt das Schleifaggregat zum  Rundschleifen, wobei die linke Seite nach der  Linie A-A in Fig. 3 geschnitten und die  rechte Seite in Ansicht. gezeigt ist, und  Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach der  Linie B-B in Fig. 2.  



  Fig. 4 und 5 veranschaulichen Details zu  Fig. 1a bzw. Fig. 2 in grösserem Massstab.  



  In einem     Gehäuse    1 für den in aus der  Zeichnung nicht     ersichtlicher    Weise mit dem  Maschinengestell in Fig. 1 zusammenarbeiten  den Bohr- und Frässpindelkopf mit Trans-    missionsvorrichtung sind parallel zueinander  die Frässpindel 2 und die Bohrspindel 3 an  geordnet. Deren Antrieb erfolgt von einem  (zeichnerisch nicht     dargestellten)    Motor auf  eine Stufenscheibe 4, welche auf der     Frässpin-          del    2 durch Kugellager 5 drehbar gelagert       ist.    Die Stufenscheibe 4 bildet somit das an  getriebene Organ der Transmissionsvorrich  tung für den Antrieb der Spindeln 2 und 3.

    Auf der Motorenwelle ist eine zur Scheibe 4  gegengleiche Stufenscheibe vorgesehen, so dass  der die beiden     Stufenscheiben    verbindende  Keilriemen stets gleich lang ist, also dass die  Stufe mit. dem kleinsten Durchmesser am Mo  tor der Stufe mit dem grössten Durchmesser  der Scheibe an der Frässpindel entspricht.  



  Der Motor kann von zwei auf vier Pole  umschaltbar sein, so dass er beispielsweise ent  weder mit etwa 1450 oder 2900 Touren pro       Minute    läuft. Ferner können die     Durchmesser     der Stufensscheiben so dimensioniert sein, dass  unter Berücksichtigung der Umschaltbarkeit  des Motors der auf der     Frässpindel    2 gelager  ten Stufenscheibe 4 eine kleinste Tourenzahl  von 650 und eine maximale von 6500 Touren  pro Minute gegeben werden kann.  



  Um die auf Kugellagern 5 auf der Fräs  spindel 2 leer laufende Stufenscheibe mit die  ser Spindel kuppeln zu können, so dass die  Spindel 2 von der Stufenscheibe mitgenom  men wird, ist eine     Klauenkupplung    9 vor  gesehen, deren einer Teil an einem Zahnrad 6  gebildet ist, welches an der     Unterseite    der       Stufenscheibe    4 befestigt ist, somit also eben-      falls lose auf der Frässpindel 2 sitzt. Die  andere Kupplungshälfte ist an der Nabe 7  des     Zahnrades    8 gebildet. Die Kupplungs  klauen der beiden Teile 9 können durch Ver  schiebung des Teils 7, 8 auf der Spindel 2  in axialer Richtung miteinander in     Eingriff     gebracht werden.

   Bei der axialen Verschie  bung des     Teils    7, 8 mit der untern Kupplungs  hälfte 9 gegen die obere gleitet dieser mittels  einer durchgehenden Keilnut an einem in der  Frässpindel 2 sitzenden Keil 10, wobei zum  Verschieben der     untern    Kupplungshälfte die  Nabe 7 ,eine ringsum laufende Nut     7a    für den       Eingriff    einer nicht gezeichneten Gabel auf  weist.  



  Das Zahnrad 6 befindet sich im Eingriff  mit einem     grösseren    Zahnrad 11, welches auf  der     Bohrspindel    3 befestigt ist, und das Zahn  rad 8 zähnt mit einem Zahnkolben 12, welcher       ebenfalls    auf der Bohrspindel 3 festsitzt.  Durch das Einrücken der Kupplungsklauen  kommt     dass    Zahnrad 8 ausser Eingriff mit dem  Zahnkolben 12. Nach dem Lösen dieses Ein  griffes ergibt sich vorerst eine Mittellage für  den Teil 7, 8 mit der untern     Kupplungshälfte,     in welcher die     Kupplungsklauen    noch nicht  ineinandergreifen, ins der, da der Zahnkolben  12 nicht mehr mit dem Zahnrad 8 im Eingriff  ist, die Frässpindel nicht gedreht wird.

   Um  die Kupplungshälfte am Teil 7, 8     in    der Lage       festzuhalten,    in welcher die Kupplung voll  zogen ist, ist eine Arretiervorrichtung vorhan  den. Diese     besteht    aus Kugeln 13 in der Nabe  7, welche durch Federn gegen die Spindel 2  gedrückt werden,     und    ferner aus in der letz  teren vorgesehenen Rasten 14, in welche bei       eingeklinkter    Kupplung die Kugeln 13 ein  schnappen..  



  Die Bohrspindel besteht aus dem äussern,  rohrförmigen, die Zahnräder 11, 12 tragenden  Teil 3 und dem innern, in diesem axial ver  schiebbaren Teil     3a    mit     Steckkonus    für den  Bohrer     und    einer Kupplung zur Drehverbin  dung     zwischen    diesen beiden Teilen 3 und     3a,     welche aus     einer    Keilnut 3b am innern Teil  3a und einem im Innern des äussern Teils 3  mittels Nieten 3c befestigten Keil 3d besteht  (vg1. Fig. 5).

      Die beiden Zahnradpaare 6, 11 und 8, 12  der Transmissionsvorrichtung bilden ein Vor  gelege zwischen Bohr- lind Frässpindel, wel  ches dazu dient, um der Frässpindel 2 von der  vom Motor über das Stufenscheibengetriebe  und die Räder 6 und 11 dauernd angetriebe  nen Bohrspindel aus eine für das Fräsen an  gepasste     Drehgeschwindigkeit,    also eine klei  nere als diejenige der vom Motor angetriebe  nen Stufenscheibe 4, zu     vermitteln.    Um jedoch  die Spindel 2 beispielsweise mit einer Topf  scheibe für Schleifarbeiten bestücken zu kön-,       neu,    also einem Werkzeug, welches hohe Dreh  zahlen erfordert,

   wird die Spindel 2 durch  die Kupplung 9 direkt mit der     Stufenscheibe     4 zusammengeschaltet und erhält dann die der  letzteren vom Motor erteilte Drehgeschwin  digkeit. In beiden Fällen läuft aber die Bohr  spindel 3 mit. Die beiden Vorgelegeräder 6  und 8 mit den Kupplungshälften 9 bilden die  umschaltbaren Organe für die wahlweise Um  schaltung der     Frässpindel-Drehgeschwindig-          keit.     



  Für das     Rindschleifen        zwischen    Spitzen  besitzt die Maschine einen Spindelstock 15 und  einen Reitstock (Fig. 1). Der Antrieb des     er-          stern    erfolgt dabei über eine     flexible    Welle 16  von einem Kegelradgetriebe 17 am obern Ende  der Frässpindel 2 aus (vgl. Fig. 1 und la).  



  Für das Rundschleifen ist noch ein beson  deres     Schleifaggregat    vorgesehen     (Fig.2,    3),  wobei die dazu     verwendete    Schleifscheibe 18  von einem eigenen Motor 19 angetrieben wird,  der,     wie    der     Antriehsmotor    der     Spindeln    2  und 3, zwei- und vierpolig umschaltbar vor  gesehen sein kann.

   Ferner ist noch ein weite  rer     Geschwindigkeitswechsel    durch ein zwei  stufiges     Stufenscheibenpaar    20     zwischen    Mo  tor     und    Schleifspindel, welches durch einen  Keilriemen 21 verbunden     ist,    angeordnet, so  dass vier     verschiedene    Geschwindigkeiten für  die     Schleifscheibe    erhältlich     sind.    An Stelle  von Stufenscheiben 20 mit je zwei Rillen, wie  in der     Zeichnung    dargestellt, können auch je  drei oder mehr     Rillenrollen    nebeneinander an  geordnet werden.

   Damit können entsprechend  mehr Drehgeschwindigkeiten der Schleif  scheibe 18 erhalten werden. Der Motor 19      und das Lager 22 für die die Schleifscheibe  tragende     Spindel.    23 sitzen an einem Rahmen  24, welcher einen eine Führungshülse bilden  den Rohrstutzen 25 aufweist. Mit diesem Rohr  stutzen 25 kann das Schleifaggregat zum.  Rundschleifen auf einer zylindrischen, oben  mit einem nach unten und nach innen     um-          gebördelten    Flansch 26     versehenen    Hülse 2 7  am Lagergehäuse der Bohrspindel 3 koaxial  zu letzterer verstellbar befestigt werden..

   Zur  axialen,     bezüglich        des    Maschinengestelle  (Fig. 1) senkrechten Verstellung dieses Rohr  stutzens 25 und damit der daran befestigten  Teile des Schleifaggregates dient ein in der  Umbördelung des Flansches 26 axial gehalte  ner Ring 28 auf der Hülse 27 mit einem  äussern Gewinde 29, welches mit einem     innern     im obern Ansatz 30 des Rohrstutzens 25 ge  führt ist. Durch Drehen des Ringes 28 wird  bei am Mutdrehen verhindertem Schleifaggre  gat der     Rohrstutzen    25 in axialer Richtung be  wegt. In Fig. 4 ist in grösserem Massstab ge  zeigt., wie der     Zusammenbau    :der Teile 26  und 28 erfolgt.

   Der äussere, nach unten und  nach innen umgebördelte Teil     26a,    von 26 be  steht, was die Zeichnung nicht zeigt, aus einem  zweiteiligen Ring und ist: mit dem Flanschteil  an der Hülse 27 durch radial angeordnete  Schrauben 26b verbunden.    Das Schleifaggregat resp. der vom Rohr  stutzen 25 getragene Rahmen 24 mit den     i     daran     befestigten    Motor 19 auf der einen Seite  und dem Lager 22 mit der die Schleifscheibe  18 tragenden Spindel 23 auf der andern Seite  kann auch auf der     Hülse    27 verdreht werden.  In der jeweiligen Einstellage kann das Schleif  aggregat an der Hülse 27 durch eine Klemm  schraube 31 festgestellt. werden.

   Dadurch  kann der Winkel     zwischen    der Schleifscheiben  ebene und der Axe des Spindelstockes 15 ver  ändert werden, so dass mit der Maschine z. B.  auch Spiralbohrer geschliffen werden können.    Durch die Stufenscheiben 20 für den An  trieb der Schleifscheibe 18 und die Wahl eines       umschaltbaren    Motors kann eine ausreichende  Zahl von Drehgeschwindigkeiten für     Innen-          und        Aussenschliff    vorhanden sein.    Die Hülse 27 ist am der Spindellagerung  dienenden Teil des Gehäuses 1 durch zeichne  risch nicht dargestellte Schrauben befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bearbeitungsmaschine zum Bohren, Frä- set, und Schleifen, dadurch gekennzeichnet., dass eine eine Bohrspindel dauernd antrei bende Transmissionsvorrichtung mit umschalt baren Organen vorgesehen ist, durch deren Umschaltung eine Frässpindel wahlweise ent weder direkt mit der vom Motorantrieb der Transmissionsvorrichtung erteilten Dreh geschwindigkeit oder über ein zwischen der, Bohr- und der Frässpindel angeordnetes Vor gelege der Transmissionsvorrichtung von der Bohrspindel betätigt- werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bearbeitungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Transmissionsvorrichtung zur wahlweisen Um schaltung der Frässpindelgeschwindigkeit eine Klauenkupplung aufweist; deren beide Hälf ten an Teilen des Vorgeleges angeordnet sind. z. Bearbeitungsmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um eine zur Umschaltung bewegliche Kupplungshälfte in der eingerückten Stellung der Kupplung zu arretieren. 3.
    Bearbeitungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Frässpindel als Teil der Transmissionsvor- richtung eine Stufenscheibe angeordnet ist, welche mit einer gegengleichen Stufenscheibe am Antriebsmotor durch einen Riementrieb verbunden ist. 4. Bearbeitungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ma schine zum Rundschleifen zwischen Spitzen einen Spindelstock aufweist, dessen Spindel über eine flexible Welle mit der Frässpindel gekuppelt ist, und ferner ein Aggregat mit einer durch einen eigenen Motor angetriebe nen Schleifscheibe. 5.
    Bearbeitungsmaschine nach Patentan- spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass dass Schleifaggregat Mittel aufweist, um der Schleifscheibe mindestens vier Drehgeschwindigkeiten zu vermittlen.
    6. Bearbeitungsmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4 und 5, da durch gekennzeichnet, dass eine die Schleif scheibe tragende Spindel an einer koaxial zur Bohrspindel am Lagergehäuse der letztern axial verschiebbar und verdrehbar befestig- baren Hülse angebracht ist. 7.
    Beambeitungsmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor und das La- ger der die Schleifscheibe tragenden Spindel an einem Rahmen sitzen, welcher einen die Hülse bildenden Rohrstutzen aufweist, mittels dem der Rahmen auf einer Hülse am Lager gehäuse befestigbar und feststellbar ist. B. Bearbeitungsmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der Hülse mit dem Rohrstutzen ein Sehraubring auf der Hülse angeordnet ist, durch dessen Drehung das Schleifaggregat axial zur Bohr spindel verschoben werden kann.
CH270602D 1948-11-24 1948-11-24 Bearbeitungsmaschine zum Bohren, Fräsen und Schleifen. CH270602A (de)

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