CH269596A - Durch ein Druckmedium angetriebener Motor. - Google Patents

Durch ein Druckmedium angetriebener Motor.

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CH269596A
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CH
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Inventor
Maschinenfabrik Schw Lokomotiv
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Schweizerische Lokomotiv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/22Reciprocating-piston liquid engines with movable cylinders or cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description


  Durch ein Druckmedium angetriebener Motor.    Die Erfindung bezieht sieh auf einen  durch ein     Druckmedium,    insbesondere Druck  flüssigkeit., angetriebenen     Motor,    bei welchem  die Kolben und Zylinder in einem Gehäuse  sternförmig um eine Kurbelwelle und die Zy  linder um zur     Kurbelwellenachse    parallele  Zapfen schwingbar angeordnet sind, und bei  welchem das Druckmittel den Zylindern  durch diese Zapfen hindurch zugeführt wird,  während die Kolben an einem     @,emeinsamen,     von einer     Kurbelkröpfung    getragenen Ring  angreifen.

   Bei solchen     Motoren    ist es     bekannt.,     diesen von der     Kurbelkröpfung    getragenen  Ring mit einem der Kolben starr zu verbinden  und so mittels eines der schwingenden Zy  linder zu führen. Es ist. auch bekannt, diesen  Ring durch eine besondere Führungsvorrich  tung so zu führen, dass jeder Punkt desselben  einen Kreis vom Durchmesser des Kurbel  kreises beschreibt und somit. alle Kolben nach  einander genau die gleiche Bewegung aus  führen.

   In letzterem Fall wird     zwar    eine grö  ssere Regelmässigkeit des an der Kurbelwelle  erzeugten     Drehmomentes    und eine grössere  Regelmässigkeit der     Dreh.eschwindigkeit    der  Kurbelwellen erzielt als bei der zuerst be  schriebenen Bauart, jedoch ist sie teurer und  beansprucht auch mehr     Bauraum.     



  Die Vorrichtung     naeli    der     Erfindun-          zeichnet    sich dadurch aus, dass der von der       Kurbelkröpfung    getragene Ring mit einer der  Zylinderzahl entsprechenden Anzahl von  V-förmigen Einschnitten versehen ist. und  dass in     jeden    dieser Einschnitte wenigstens    einer der Kolben mit. einem keilförmigen  Fuss eingreift, wobei die Schneide dieses keil  förmigen Fusses parallel zur Drehachse der  Kurbelwelle angeordnet ist. Diese Anordnung  erlaubt, bei kleinerem Bauraum ein regelmä  ssigeres Drehmoment. und gleichmässigere ,  Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle zu er  zielen.  



  In der Zeichnung sind ein Ausführungs  beispiel .des     Erfindungsgegenstandes    sowie  eine Detailvariante dargestellt, und zwar .       zei--t          Fig.    7. einen     Hydromotor    im Schnitt nach  Linie     I-1    der     Fig.    2,       Fig.    2 den Grundriss dazu im Schnitt  nach der Linie     11-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 und 4 Details einer Variante.  



  In dem Gehäuse 1 ist die Kurbelwelle 2  mittels der Wälzlager 3 und     -1    drehbar     gela-          -ert.    An ihrem Ende 5 kann das Drehmoment  des Hydromotors     abgenommen    werden. Auf,  dem     Kurbelzapfen    7 einer     Kurbelkröpfung     ist mittels eines     Nadellagers    8 der Ring 9  drehbar     gelagert,    der entsprechend den vor  gesehenen neun Zylindern neun     V-förmige     Einschnitte 10 aufweist. In dem Grund jeder  dieser Einschnitte liegt. mit zur Drehachse der  Kurbelwelle 2 paralleler Schneide der keil  förmige Fuss 12 eines Kolbens 13 auf.

   Der  keilförmige Fuss 12 der Kolben steht wie       Fi;-.    2 zeigt beidseits mit einer Schulter     12ca     über den     Kolbenschaft.    vor. Zwei Ringe 11  umfassen die Schultern     12a.    aller Kolben und       hindern    sie am Heraustreten aus den     Eiu         schnitten 10 des Sternes 9. Die Zylinder und  Kolben sind im Gehäuse sternförmig -um die  Kurbelwelle angeordnet.  



  Um den Ring 9 ungeteilt     montieren    zu kön  nen, ist die     Kurbelwelle    in     bekannter    Weise  aus zwei Stücken     zusammengesetzt,    die durch  die Schraube 6     zusammenbehalten    werden.  Jeder der Kolben 13 ist in einem Zylinder 15  geführt, der mit einer Querbohrung 16 ver  sehen ist, mittels     deren    er auf einem im Ge  häuse 1 befestigten, zur     Kurbelwellenachse     parallelen Zapfen 17     schyvingbar    gelagert ist.

    Jeder der Zapfen 17 weist zwei Längsboh  rungen 18, 19 und zwei darin mündende, an  nähernd radial gegen das Zentrum 23 des  festen Gehäuses gerichtete Kanäle 20, 21 auf,  die     zur        Steuerung    der Zuleitung und Weglei  tung des     Druckmittels        zti    und von den Zylin  dern 15 in     ähnlicher    Weise     dienen,    wie dies  im     schweizerischen    Patent Nr.

   249710 be  schrieben     ist.    Zu     diesem    Zwecke sind einer  seits alle an ihren äussern Enden durch Bol  zen 22 verschlossene Bohrungen 18 über Ra  dialkanäle 24 an einen Ringkanal 25 ange  schlossen, der von aussen her durch das Rohr  27 mit     Druckflüssigkeit        gespiesen    wird. Alle  Zylinder, die in der in     Fig.    1 gezeigten Lage  rechts der durch den Kurbelradius gelegten  Ebene 26 liegen, sind daher mit der Speise  leitung 27     in    Verbindung, stehen somit unter  Druck und erzeugen an der     Kurbelwelle    2 ein  Drehmoment.  



  Die an     ihren    äussern Enden durch weitere  Bolzen 22 verschlossenen Bohrungen 19 am       derseits    stehen über radiale Bohrungen 28  mit dem Ringkanal 29 in     Verbindung,    an dein  die     Rückleitung    30 angeschlossen ist. Zum       Abscbluss    des Ringkanals 29 nach innen ist  ein     ringförmiger    Deckel 31 am Gehäuse 1 be  festigt.

   Alle Zylinder 15, die in der in     Fig.    1  gezeigten Lage links von der Ebene 26     durch     den Kurbelradius     liegen,    sind über     die    Ka  näle 21, 19, 28, 29 mit der     Rückleitung    30  verbunden und erlauben der Druckflüssigkeit  nach verrichteter Arbeit aus den     Zylindern     abzufliessen.  



       Aus    der gegebenen Beschreibung geht die       Arbeitsweise    des Hydromotors im wesentlichen    bereits hervor. Denn es ist leicht ersichtlich,  dass die Kurbelwelle 2 im Sinne des Pfeils 33  (Fug. 1) gedreht wird, wenn den Zylindern  über den Ringkanal 25 Druckflüssigkeit     zu-          geführt    wird. Bei der in     Fig.    1 gezeigten  Stellung der Kurbel 7 ist dabei die untere       Keilfläche    des horizontal von rechts her ge  gen den Ring 9 drückenden Kolbens 13 mit  der untern Flanke 10a des zugehörigen Ein  schnittes 10 in Berührung und bestimmt die       Stellung    des Ringes 9.

   Kommt nach einer  0  Drehung der Kurbel um<B><U>3600</U></B> der Kolben     13a     9  in die gleiche Stellung relativ zur Kurbel, so  liegt der Fusskeil dieses Kolbens an der un  tern Seite des zugehörigen V-förmigen Ein  schnittes 10 an, und es führt dieser Kolben  den Ring 9 und bei der     fortlaufenden    Dre  hung der Kurbel führen ihn in     ähnlicher     Weise     abwechselnd    auch die übrigen Kolben.  Dem Herausdrücken des Keils 12 aus dem  Einschnitt 10 durch ein an dem Ring 9 auf  tretendes Drehmoment wirkt die Belastung  dieses Kolbens     durch    den Flüssigkeitsdruck  entgegen.

   Ferner kann einem     Herausdrücken     auch durch die Form der     Einschnitte    entge  gengewirkt werden, indem der Winkel zwi  schen den beiden ein<B>V</B> bildenden Flanken  der     Einschnitte    10     vorteilhaft        etwas    kleiner       als    90  gemacht wird.  



  Die ebenfalls zur     Sicherung    gegen das  Heraustreten der Kolben aus den Einschnit  ten 10 vorgesehenen     Sicherungsringe    11 kön  nen statt mit einem Kragen 11c konstanter  Dicke, gemäss     Fig.    2, mit     kreiszylinderförini-          gen        Einfräsungen    11a versehen sein, wie       Fig.    3 zeigt, wobei der     Kreismittelpunkt    11b  jeder dieser     Einfräsungen    mit der Spitze des  Einschnittes 10 zusammenfällt.

   Die Kolben  selbst erhalten in diesem Falle, wie es     Fig.    4  in     perspektivischer        Darstellung    zeigt, ent  sprechend eine     kreiszylinderförmige,    ihren       Kreismittelpunkt    in der Schneide des Kol  benfusses     aufweisende    Schulter 12a, die an  der     kreiszylinderförmigen        Begrenzungsfläche     einer Ausfräsung     lla    mit Flächenberührung  anliegt. Bei dieser Bauart müssen die Siehe-           rungsringe    gegenüber dem     Sternring    9 in der  richtigen Stellung fixiert sein.  



  Die Zahl der Kolben bzw. Zylinder kann  eine andere als 9 sein. Wenn der Kurbelzapfen  7 länger gemacht wird, kann neben der ge  zeichneten Gruppe von Zylindern noch eine  zweite Gruppe von Zylindern und Kolben  eingebaut werden, deren Zapfen 17 z. B. zwi  schen den Zapfen 17 der gezeichneten Gruppe  über den Umfang des Gehäuses     regelmässig     verteilt. eingebaut werden können.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCH Durch ein Druckmedium angetriebener .Motor, bei welchem die Kolben und Zylinder in einem Gehäuse sternförmig um eine Kur belwelle und die Zylinder um zur Kurbel wellenachse parallele Zapfen schwingbar an geordnet sind, und bei welchem ferner das Druckmittel den Zylindern durch diese Zap fen hindurch zugeführt wird, während die Kolben an einem gemeinsam, von einer Kur belkröpfung getragenen Ring angreifen, da durch gekennzeichnet, dass dieser Ring<B>(9)</B> finit einer der Zylinderzahl entsprechenden Anzahl von V-förmigen Einschnitten (10) versehen ist und dass in jeden dieser Ein- schnitte wenigstens einer der Kolben (1<B>3</B>) mit.
    einem keilförmigen Fuss (12) eingreift, wobei die Schneide dieses Fusses parallel zur Drehachse der Kurbelwelle verläuft. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> l.. Motor nach Patentanspruch., dadurch ekennzeichnet, dass die beiden Schenkel dei n einzelnen V-förmigen Einschnitte (10) einen Winkel von weniger als 90 miteinander bilden. 2. Motor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verhüten des He raustretens der keilförmigen Kolbenfüsse (12) aus den V-förmigen Einschnitten (10) an den Kolbenschultern (12a) vorgesehen sind, die durch einen Sicherungsring (11) umfasst werden.
    3. l-Iotor nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schultern (1')a) der Kolben Kreiszylinder form mit in der Schneide liegendem Kreis inittelpunkt haben und dass jede dieser Schultern an einer kreiszy Minderförmigen Begrenzungsfläche einer Ausnehmung (11a) der Halteringe (11) anliegt..
CH269596D 1949-01-15 1949-01-15 Durch ein Druckmedium angetriebener Motor. CH269596A (de)

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