Aerodrom. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aerodrom, das heisst ein Karussel mit Flug zeugen.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch Flugzeuge, die eine Kreisbewegung ausführen und durch eine von einer zentralen Spindel angetriebene Mutter gehoben und gesenkt werden können, wobei die Enden von Flug zeugtragarinen unter einen unterhalb der :Mutter angeordneten drehbaren Flansch grei fen und die Tragarme ausserhalb ihrer Längsmitte auf einem beweglichen Auflauer schwenkbar gelagert sind, so dass die Flug zeuge die Drehbewegung und die Hebe- und Senkbewegung voneinander unabhängig aus führen können.
\aehstehend wird an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes näher erläutert.
Der Mechanismus, welcher den Aufstieg und die Senkung der Flugzeuge bewirkt, setzt sich zusammen aus einer vertikalen Spindel 1, welche in ihrer vertikalen Stellun;, gehalten wird durch einen Sockel 17 und angetrieben wird durch ein Zahnrad 19. Das Ganze hat seinen Haltepunkt in einem zentralen Sockel 18, fixiert am Chassis 21, in Fig.l, im Quer schnitt gesehen.
Im Moment, da die Spindel 1 sich in Be wegung setzt, wirkt sie auf die Mutter 3, wel che am Drehen verhindert ist durch die Teile 6 und 13. In diesem Moment müsste die Spin del 1 sieh lieben; sie darf jedoch nicht steigen, sondern muss in ihrer Grundstellung bleiben, damit die -Mutter 3 sinken und ihren Druck auf die Flugzeugtragarme 10 auswirken kann. Um das zu erreichen, bildet die Spindel 1 einen Block mit dem Zahnrad 19, welches sei nerseits zurückgehalten wird durch den Sok- kel 17.
Die Mutter 3 bildet ein Stück mit einem Zylinder 6, welcher an seinem untern Ende einen beweglichen Flansch 2 besitzt, unter welchen die Enden der Tragarme 10 greifen.
Indem die Spindel 1 sich nach rechts dreht, veranlasst sie die Senkung der -Mutter 3, was zur Folge hat, dass die Flugzeuge stei gen, indem die Tragarme 10, welche ausser halb ihrer Längsmitte schwenkbar auf dem drehbaren Auflager 11 gelagert sind, die Flugzeuge 27 iii die Stellung B heben.
Für die Senkung verläuft der ganze Vor gang in umgekehrter Richtung, die Spindel 1 dreht nach links, hebt die -Mutter 3, und die Flugzeuge sinken in die Stellung A, ebenso lan-sam und ohne Ruck, wie sie aufgestiegen sind. Dadurch landen die Flugzeuge und rol len auf einer kreisförmigen Plattform 23 aus. Min Zylinder 6 sind diametral gegenüber zwei Rippen 5 befestigt. In der -litte des Zylinders 6 befindet sich eine vertikale Achse 13, welche fest. ist. Auf derselben sitzt eine Scheibe 4 fest, mit Einschnitten 29 (Fug. 3), welche auf Rippen 5 passen.
Diese Teile 4, 13 sind zur Verhinderung der Drehung des Zy linders 6 an einer horizontalen Stange 2.2 be festigt, welche ihrerseits an einer vertikalen Stange 15 fixiert ist, welche am Kommando- posten 16 mittels Teilen 24,<B>25</B> befestigt ist. Die Stange 13 ist an ihrer Basis durch eine am Kopf der Spindel 1 fixierte Führung 28 zentriert.
Die Kreisbewegung der Flugzeuge wird er halten durch ein Zahnrad, das horizontal pla- ciert ist im Zentrum 7 und die Zugstangen 8 mitdreht, welche an ihren Enden an Rollen befestigt sind, welche miteinander verbunden sind und so einen massiven geschlossenen Kreis bilden, auf welchem das drehbare Auf lager 11 mittels der Teile 9 festgemacht ist.
Das Ganze rollt auf einer Kreisschiene 12, welche auf Pfeilern 20 ruht. Diese haben ihren Sitz auf dem Chassis 21.
Durch diese Anordnung ist die Kreisbewe gung vollständig unabhängig vom Heben und Senken der Flugzeuge. Die im Zentrum des Zahnrades 7 placierte Spindel 1 kann aus die sem Grunde frei nach links oder rechts drehen. Wenn die Flugzeuge steigen, wird der ge samte Kreis kleiner; darum ist es unmöglich, alle miteinander fest zu verbinden, weshalb jedes Flugzeug einzeln gehalten werden muss.
Aus diesem Grund ist zwischen j e zwei Tragarmen 10 ein Kreuz 26 fixiert, welches jedes Biegen oder Brechen der Tragarme 10 bei der Abfahrt oder beim Bremsen des Ka- russels verhindert (Fug. 4). Um eine komplette Übersicht des ganzen Karussels zu geben, zeigt Fig.4 in einer An sicht von oben den zentralen Ausgangspiuikt der Tragarme 10 an der Unterseite des Flan sches 2, die Anordnung des Kommandopostens 16, des nur teilweise gezeichneten kreisförmi gen Podiums ?3 sowie des Chassis 21.