CH267533A - Fernsehapparat. - Google Patents

Fernsehapparat.

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CH267533A
CH267533A CH267533DA CH267533A CH 267533 A CH267533 A CH 267533A CH 267533D A CH267533D A CH 267533DA CH 267533 A CH267533 A CH 267533A
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CH
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Ltd Electroc Musica Industries
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Electroc & Musical Ind Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/222Studio circuitry; Studio devices; Studio equipment
    • H04N5/262Studio circuits, e.g. for mixing, switching-over, change of character of image, other special effects ; Cameras specially adapted for the electronic generation of special effects
    • H04N5/268Signal distribution or switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Studio Circuits (AREA)

Description


  Fernsehapparat.    Die Erfindung     betrifft    einen Fernseh  apparat.  



  Beim Senden von Fernsehprogrammen ist.  es häufig erwünscht, von einer Szene auf  eine andere zu überblenden. Zu diesem Zweck  wird der     Ausgang    einer     Fernsehkamera    von  dein Sender abgeschaltet und durch den  Ausgang einer andern Kamera ersetzt.     Ge-          wöhnlieh    wird dieser     Wechsel    durch lang  sames Überblenden des Ausganges einer Ka  mera und durch langsames Einschalten des  Ausganges einer andern Kamera. bewirkt. In  manchen Fällen kann es jedoch erwünscht  sein, ein plötzliches     Überblenden    von einer  Kamera auf eine andere vorzunehmen.

   Bisher       verursachte    jedoch ein solches plötzliches  Überblenden gewöhnlich einen hässlichen  Fleck auf dem Schirm eines Fernsehempfän  gers, weil während eines Augenblickes ein  Teil eines Bildübertragers durch die Szene  einer Kamera, und der übrige Teil durch die  Szene einer andern Kamera besetzt schien.       Ähnliche    Schwierigkeiten treten     auch    in den  Fällen auf, in welchen es erwünscht ist, den  Pegel der Fernsehsignale in feinen Stufen zu  variieren. Die Erfindung bezweckt, einen ver  besserten Fernsehapparat zu schaffen, bei  welchem solche Zustandsänderungen vorge  nommen werden können.  



  Der Fernsehapparat gemäss der Erfin  dung weist Mittel auf, durch welche ein       Sehaltvorgan;    in einem beliebigen Zeitpunkt  eingeleitet werden kann, welcher fähig ist,  eine     Änderung    des Betriebszustandes des    Apparates herbeizuführen, wobei diese     Be-          triebszustandsänderung    derart ist, dass, wenn  sie während einer Bildperiode eintreten  würde, sie Veranlassung zu einer uner  wünschten Verzerrung eines reproduzierten  Bildes gäbe, sowie Mittel, durch welche,  wenn der Schaltvorgang eingeleitet wurde,  er nur in einem     Austastintervall        nvischen     aufeinanderfolgenden Bildperioden wirksam  wird.  



  Auf der     Zeichnung    sind Ausführungsbei  spiele des erfindungsgemässen Fernsehappa  rates veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt schematisch eine Ausfüh  rungsform einer mechanischen     Kommutator-          vorrichtung        711111    Gebrauch für den Fernseh  apparat.  



       Fig.    2 ist ein     Schaltungschema    einer     An-          ordnun-    mit     thermionisehen    Röhren, welche  an Stelle der in     Fig.    1 dargestellten     Kom-          mutatorvorrichtung    verwendbar ist.  



       Fig.    3 veranschaulicht die Wellenform  von     Impulsen,    welche zur Anwendung bei  der Anordnung gemäss     Fig.    2 geeignet ist.  



       Fig.    4 ist ein Schaltungsschema einer An  ordnung, bei welcher die in     Fig.    1 dargestell  ten mechanischen Schalter durch     ther-          mionische    Ventile ersetzt sind.  



       Fig.    5 zeigt eine Variante der in     Fig.    4  dargestellten Anordnung.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.l     wird der Ausgang einer Fernsehkamera längs  eines Kanals 1 und der Ausgang einer an  dern Fernsehkamera längs des Kanals 2 zu-      geführt, wobei die Kanäle 1     und    2 von     dem          Bedienenden    abwechselnd geschaltet werden,  derart, dass das Signal entweder vom Ka  nal 1 oder vom Kanal 2 dem     Sign.alaus-          gangskanal    3 zugeführt wird.

   Das Anschal  ten entweder des Kanals 1 oder des Kanals 2  an den Kanal 3 wird durch     Umschalten    eines  Kontaktes 4 bewirkt.     Dieser    Kontakt wird  durch     ein    Relais 5 gesteuert, welches be  wirkt, dass der Kontakt 4 den einen oder den  andern Kontakt     eines    Kontaktpaares 6, 7 be  rührt, welche mit den Kanälen 1 bzw. 2 ver  bunden sind. Das     Relais    5 wird durch eine  Stromquelle 8 erregt, wobei der Relaisstrom  kreis ein paar     Kommutatoren    9, 10 enthält,  welches     mittels    eines von Hand betätigten  Schalters 11 gesteuert werden.

   Die     Kommuta-          toren    9 und 10 sind auf einer Welle 12 ange  bracht, welche     synchron    mit der Bildfre  quenz rotiert. Der     Kommutator    9 ist mit  einem leitenden Segment 13 versehen, so dass  der     Kommutator    9 mit seiner Bürste 14 nur  während der     Austauschintervallen    zwischen  aufeinanderfolgenden Bildperioden Kontakt  macht. Der     Kommutator    10 ist dagegen mit  einem isolierenden Segment 15 versehen, so  dass er mit seiner Bürste jederzeit Kontakt  macht, mit Ausnahme in den     Austastinter-          vallen    zwischen aufeinanderfolgenden Bild  perioden.

   Die Bürste 16 ist mit Haltekon  takten 17 des Relais in Serie geschaltet, wo  durch das Relais 5 erregt bleibt, wenn die  Bürste 16 den leitenden Teil des     Kommuta-          tors    10 berührt. Angenommen, die     Kommu-          tatoren    befinden sich in der in     Fig.    1 dar  gestellten Lage, und der Schalter 11     und    die  Kontakte 1.7 sind offen, so dass das Relais 5  nicht erregt ist und der Kontakt 4 den Kon  takt 7 berührt.

   Wenn nun der Schalter 11  niedergedrückt wird, um ein plötzliches  Überblenden von der einen Kamera auf die  andere einzuleiten, so bewirkt das Relais 5  erst dann einen Wechsel der Stellung des  Kontaktes 4 und der Kontakte 17, wenn der       Kommutator    9 eine Drehlage erreicht hat, in  welcher das leitende Segment 13 die Bürste  1.4 berührt, d. h. bis zum     Austastintervall,     welches nach der Bildperiode eintritt, wäh-         rend    welcher der     Schalter    11     niedergedrücl,#t     wurde.

   Wenn das leitende Segment 13 sich  bewegt, so dass es ausser Berührung mit der  Bürste 14 gelangt, bleibt das Relais 5 erregt  infolge des Stromes, welcher dem Relais von  der Bürste 16 und dem leitenden Teil des       Kommutators    10 zugeführt wird, da nun die  Haltekontakte 17 geschlossen sind. Daher  fliesst, solange der Schalter 11 geschlossen  bleibt, beständig Strom in dein Relais ab  wechselnd von den Bürsten 14 und 16. Wenn  ein weiteres plötzliches Überblenden erfolgen  soll, wird der Schalter 11 geöffnet, und das  Relais 5 bleibt durch die     Selbsthaltekontakte     17 in seiner erregten Lage, bis das nichtlei  tende Segment 15 wieder die Bürste 16 be  rührt, wodurch das Relais 5     aberregt    wird.  



  Die in     Fig.    1 dargestellten mechanischen       Kommutatoren    können, wie in     Fig.    2 ersicht  lich, durch ein Paar Elektronenröhren ersetzt  sein. Hier ist ein Paar     Elektronenröhren    19,  20 vorgesehen, deren Kathoden miteinander  verbunden und an den negativen Pol einer       Stromquelle    über einen Widerstand 21 an  gelegt sind, während die Anode der Röhre  19 mit der Steuerelektrode der Röhre 20 ver  bunden ist, wobei die Anordnung einen soge  nannten      flip-flop -Kreis    bildet, welcher  zwei stabile Zustände hat, wobei in einem  derselben die Röhre 19 und in deren andern  die Röhre 20 leitend ist.

   Da Relais 5 liegt  im Anodenkreis der Röhre 20, und den Röh  ren wird in üblicher Weise Strom durch die  in     Fig.        \?    dargestellten Batterien zugeführt.  Bei dem in     Fig.    2 dargestellten Steuerkreis  kann ein     Zechsiel    von einem stabilen Zu  stand in den andern durch Variieren der der  Steuerelektrode der Röhre 19 zugeführten       Vorspannung    bewirkt werden, bis eine kri  tische Spannung erreicht ist, wobei zwei kri  tische Spannungen entsprechend den beiden  stabilen Zuständen vorhanden sind.

   Die Vor  spannung der Steuerelektrode der Röhre 1.9       wird    durch Betätigen des Schalters 11 geän  dert, wobei je nach der Stellung des Schal  ters 11 das positive oder das negative Ende  einer     Vorspannungsbatterie    22 an die Steuer  elektrode angelegt wird.

   Die Änderung der      an die Steuerelektrode der Röhre 19 beim  Betätigen des Schalters 11 angelegten Span  nung ist so bemessen, dass sie kleiner ist als  die für den Wechsel von einem Zustand des  Steuerkreises in den andern notwendige       Spannung.    Ausser dieser     Vorspannungs-          -ung    werden der Steuerelektrode der  <B>i</B> ändei  Röhre 19 Impulse zugeführt, wobei diese  Impulse     während    der     Austastintervalle    zwi  schen     aufeinanderfoigenden    Bildperioden  auftreten, so dass, wenn der Schalter 11 be  tätigt wird, eine Änderung im stabilen Zu  stand der Röhre 19 und 20 nicht     erfolgt,

      bis  der Steuerelektrode der Röhre 19 ein Impuls  zugeführt wird. In     Fig.    3 geben die     gestri-          ehelten    Linien 23 und 24 die der Steuerelek  trode der Röhre 19 von der Batterie 22 zu  geführten     Vorspannungen    an.

   Die Wellen  form der Impulse, welche zum Anlegen an  die Steuerelektrode des Ventils 19 geeignet  ist, ist in vollen Linien in     Fig.    3 dargestellt,  wobei diese Impulse positive Teile 25 und  negative Teile 26 aufweisen, deren Ampli  tuden angenähert der halben Differenz zwi  schen den kritischen Spannungen     El    und     E.     gleich sind, so dass, wenn der Schalter betä  tigt wird, eine Änderung des stabilen Zu  standes der Röhren 19 und 20 unmittelbar  nach Anlegen entweder eines positiven oder       negativen    Impulses, je nach der Stellung  des Schalters 11, eintritt.

   Wenn sich der  Schalter 11 in der in     Fig.    2 dargestellten  Stellung befindet, in welcher die kleinere       Vorspannung    24     (Fig.    3) an die Steuer  elektrode der Röhre 19 angelegt wird, wech  seln. die Röhren 19 und 20 vom einen in den  andern Zustand, wenn der erste negative  Impuls auftritt, und bei niedergedrücktem  Schalter     17.,    in welcher Stellung die grössere       Vorspannung    25     (Fig.    3) der Steuerelek  trode     der    Röhre 19     zugeführt    wird, wechseln  die Röhren von einem Zustand in den an  dern, wenn der nächste positive Impuls auf  tritt.  



  Die positiven und negativen Impulse 25  und 26 sollen dicht aufeinander folgen,  wobei genügend Zeit nach dem Auftreten  des zweiten Impulses eines Impulspaares    bleibt, dass das Relais 5 vor dem Ende des       Austastintervalles    zwischen aufeinanderfol  genden Bildern in Tätigkeit treten kann.

   Die       Impulse    25 und 26 können beispielsweise  durch Differenzieren eines     einzelnen    kurzen  rechteckigen Impulses dadurch erzeugt wer  den, dass dieser rechteckige Impuls einem  differenzierenden Kreis zugeführt wird, wel  eher einen Kondensator 27 und einen Wider  stand 28 aufweist, welcher mit der Steuer  elektrode der Röhre 19 verbunden ist, wobei  die Zeitkonstante des     Kondensators    27 und  des Widerstandes 28 im Vergleich mit der  Dauer jedes rechteckigen     Impulses    kurz ist.

    Falls gewünscht, können, anstatt die posi  tiven und negativen Impulse einander dicht  folgen zu lassen, positive und negative Im  pulse verwendet werden, welche in abwech  selnden Intervallen zwischen     aufeinanderfol-          genden    Bildperioden erfolgen.  



  Anstatt das Relais 5 zu verwenden, um  ein Überblenden von einem Kamerakanal auf  den andern zu bewirken, kann das Relais 5  durch zwei Paare von Dioden 29, 30     und    31,  32, wie in     Fig.    4 dargestellt, ersetzt sein. Die  Kamerakanäle 1 und 2 sind mit der Anode  der Diode 29     bzw.    der Anode der Diode 31  verbunden, während die Kathoden der  Dioden 29 und 30 mit der Anode einer  Triode 38 und. die Kathoden der Dioden 31  und 32 mit der Anode einer weiteren Triode 39  verbunden sind.

   Die Steuerelektrode der  Röhre 38 ist mit der Anode der Röhre 19 in       Fig.        \?.,    verbunden, und die Steuerelektrode  der Röhre 39 ist an ein relativ konstantes  Potential angeschlossen, wobei die Röhren 38  und 39 einen gemeinsamen Kathodenwider  stand haben. Wenn die Röhre 19 nicht lei  tend und die Röhre 20 leitend ist, ist die  Röhre 38 leitend und die Röhre 39 nicht lei  tend. Die Dioden 29 und 30 sind in diesem  Fall leitend, und     Signale    von dem Kanal 1  können dem Kanal 3 zugeführt werden, wo  bei die Dioden 31 und 32 nicht leitend sind,  so dass keine Signale von dem Kanal 2 dem  Kanal 3 zugeführt werden.

   Anderseits sind,       wenn    die Röhre 19 leitend ist, die Röhre 38  und daher die Dioden 29 und 30 nicht lei-      send gemacht,     während        die    Röhre 39     und    die  Dioden 31 und 32 leitend sind. Die in     Fig.        -1     dargestellte Anordnung ist geeignet, das       Ausgangssignal    einer grossen Belastungsim  pedanz zuzuführen, z. B. der Steuerelektrode  einer folgenden Röhre.

   Wenn gewünscht  wird, das     Ausgangssignal    einer kleinen     Bela-          stungsimpedanz        zuzuführen,    so     können    die  Dioden 29, 30 und 31, 32 durch Paare von  Trioden oder     Pentoden    33, 34     und    35, 36,  wie in     Fig.    5 dargestellt, ersetzt werden. Die  Röhren 33, 34 und 35, 36 bilden einen Teil  eines     Verstärkerkreises,    dessen     Ausgang     einer     Kathodenfolgeröhre    37 zugeführt wird,       wie    dies in der britischen Patentschrift  Nr. 564821 beschrieben ist.  



  Die Kathoden der     Pentoden    33<B>...</B> 36 sind  mit den Anoden eines Paares von     Pentoden     40, 41 verbunden, deren Kathoden mitein  ander gekoppelt sind, wobei die Steuerelek  trode der Röhre 40 an die Anode der Röhre  19 der     Fig.    2 angeschlossen ist.     'Wenn    die  Röhre 19 nicht leitend ist, ist die     Pentode    40  leitend, welche zusammen mit dem Wider  stand in ihrer Kathodenleitung dann die  Röhre 33 mit der Röhre 34 koppelt, so dass  die der     Steuerelektrode    der Röhre 33 zuge  führten Signale im Kanal 1 der Anode der  Röhre 34     zugeführt    werden.

   Wenn die     Pen-          tode    40 leitend ist, bleibt die     Pentode    41  nicht leitend, und wenn die     Pentode    41 nicht  leitend ist, sind auch die Röhren 35 und 36  nicht leitend. Wenn die Röhre 19 leitend  wird, sind die     Pentode    40 und dadurch die  Röhren 33 und 34 ausgeschaltet, und die       Pentode    41 und dadurch die Röhren 35 und  36 werden automatisch leitend. Die Signal  übertragung vom Kanal 1 zur Röhre 37 hört  dadurch auf, während der Kanal 2 mit der  Röhre 37 verbunden ist. Durch die Verbin  dung der Steuergitter von 31 und 36 mit  dein Kathodenwiderstand von 37 wird nega  tive Rückkopplung :erzielt.

   Falls gewünscht,  können die Röhren 38, 39 in     Fig.    4 und 40,       41.    in     Fi.    5 fortgelassen werden, in welchem  Falle die Röhren 19     und    20 allein verwendet  werden, wobei die Kathoden der Dioden 29  und 30 oder der Röhren 33 und 34 mit der    Anode der Röhre 19, und die Kathoden der  Dioden 31 und 32 oder der Röhren 33, 36  mit der Anode der Röhre  0     verbunden    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernsehapparat, geli:ennzeieiiii^t < 1ilreli Mittel, durch welche ein Schaltvorgang in einem beliebigen Zeitpunkt eingeleitet werden kann, welcher fähig ist, eine Änderung des Betriebszustandes des Apparates herbeizu führen, wobei diese Betriebszustandsä.nderung, derart ist, dass, wenn sie während einer Bild periode eintreten würde, sie Veranlassung zu einer unerwünsehten Verzerrun.- des repro duzierten Bildes gäbe, sowie durch Mittel, durch welehe, wenn der genannte Schaltvor gang eingeleitet wurde,
    er nur in einem Aus- tastintervall zwischen aufeinanderfolgendeii Bildperioden wirksam wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fernsehapparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung zum Bewirken einer Änderung des Betriebs zustandes des Apparates durch erste Mittel zum Einleiten eines Schaltvorganges der ge nannten Sehaltvorriehtung in einem belie bigen Zeitpunkt sowie dureh zweite Mittel zum Herbeiführen einer weiteren Steuerung der Schaltvorrichtung,
    wobei diese zweiten Mittel mit den Austastinterv allen zwischen aufeinanderfolgenden Bildperioden synchro nisiert sind, wodurch, wenn die ersten Mittel betätigt worden sind, sie die Schaltvorrich tung betätigen, wenn die genannte weitere Steuerung erfolgt. 2.
    Fernsehapparat gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvor richtung ein Relais und einen ersten Strom weg zum Erregen des genannten Relais auf weist, wobei die ersten Mittel einen Schalter zum Öffnen und Schliessen dieses Weges auf weisen, und wobei die zweiten Mittel einen zweiten Stromweg zum Erregen des Relais aufweisen, dass Mittel zum öffnen und Schliessen. des genannten zweiten Stromweges vorgesehen sind, welche durch das genannte Relais gesteuert werden, und dass durch eine Koinmutatorvorrichtung bewirkt wird, da-ss der erste Weg nur in den Austastintervallen und der zweite Weg nur während der Bild periode leitend ist.
    3. Fernsehapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehaltvor- riclitung einen Steuerkreis mit einer Elek tronenröhre aufweist, welcher zwei stabile Zu stände besitzt, wobei die genannte ilnderun@ duref einen Wechsel des genannten Steuer kreises vom einen in den andern stabilen Zu stand bewirkt wird, und die ersten Mittel aus einer Anordnung zum < ludern einer Steuer vorspannung auf den einen oder den andern von zwei Werten bestehen, und die zweiten Mittel eine Anordnung zum.
    Zuführen von Steuerimpulsen zum genannten Steuerkreis nur in den genannten .4ustastintervallen auf weisen, das Ganze derart, dass ein. Wechsel des Zustandes des Steuerpreises nur bewirkt wird, wenn auf einen Wechsel der Steuervor- spannung von dein einen zum andern Wert einer der genannten Steuerimpulse folgt. 4.
    Fernsehapparat nach Unteranspr ucll 3, dadurch gekennzeichnet, dass die l\.nordnung zum Zuführen von Steuerimpulsen zum Steuerkreis einen differenzierenden Kreis aufweisen, wodurch Impulse einer Polarität in abwechselnde Impulse entgegengesetzter Polarität geändert werden, wobei ein Impuls einer Polarität dazu dient, den Zustand des Steuerkreises zu ändern, wenn die genannte Steuervorspannung auf einen der beiden Werte geändert worden ist und ein Impuls entgegengesetzter Polarität dazu dient,
    den Zustand des genannten Steuerkreises zli än dern, wenn die genannte Steuervorspannung auf den andern der beiden Werte geändert worden ist. 5. Fernsehappaart nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, clalder Steuerpreis zwei Elektronenröhren aufweist, welche eine gemeinsame Kathodenimpedanz besitzen, wo bei nur eine der genannten Röhren in einem stabilen Zustand des Steuerkreises und nur die andere der genannten Röhren. in dein an dern stabilen Zustand des genannten Steuer kreises leitend ist. 6.
    Fernsehapparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkreis ein mechanisches Relais betätigt, wodurch die genannte Änderung des Betriebszustandes des Apparates bewirkt wird. 7. Fernsehapparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkreis ein elektronisches Relais betätigt, wodurch. die genannte Änderung des Betriebszustandes des Apparates bewirkt wird. B.
    Fernsehapparat nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch zwei Fernsehsignal- kanäle und einen diesen Signalkanälen ge meinsamen Ausgangskanal, wobei das elek tronische Relais ein erstes Paar von ther- mionischen Ventilen mit einer gemeinsamen Kathodenimpedanz und ein zweites Paar thermioniseher Ventile mit einer gemeinsamen Kathodenimpedanz aufweist, wobei einer der @;
    'enannten Signalkanäle an den Eingang eines Ventils des ersten Paares und der andere der genannten Signalkanäle an den Eingang eines Ventils des zweiten Paares angeschlos sen und der Ausgangskanal mit dem Ausgang des andern Ventils jedes Paares verbunden ist, wobei die genannten Ventilpaare so an geordnet sind, dass in einem stabilen Zustand des genannten Steuerkreises nur das eine Ventilpaar leitend ist, wodurch der Aus- gan-skailal mit dem andern Signalkanal ver bunden ist. 9.
    Fernsehapparat nach Unteransprüchen 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Kathodenimpedanz eines der ge nannten Ventilpaare eine der genannten Röh ren des Steuerkreises und die gemeinsame Kathodenimpedanz des andern Ventilpaares die andere der genannten Röhren des Steuer kreises ist. 10. Fernsehapparat nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ventil der genannten Ventilpaare eine Diode ist.
    17.. Fernsehapparat nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Röhre der genannten Ventilpaare eine Steuerelektrode aufweist und das Signal in dem. genannten ,-eineinsamen Ausgangskanal einer Verstär- kerröhre zugeführt wird, deren Belastung in ihrem Kathodenkreis liegt, und wobei Mittel vorgesehen sind, um negative Rückkopplung zur Steuerelektrode der Röhren der genannten Ventilpaare ni bewirken, mit welchen der Ausgangskanal verbunden ist, wodurch die genannte Verstärkerröhre mit geringer Aus gangsimpedanz arbeitet.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020671B (de) * 1954-04-01 1957-12-12 Fernseh Gmbh Fernsehmischpult
DE1057643B (de) * 1953-02-16 1959-05-21 L Outil R B V Et De La Radio I Umschaltanordnung fuer mehr als zwei Fernsehkanaele
DE1248096B (de) * 1963-01-23 1967-08-24 Thomson Houston Comp Francaise Elektronische Mischschaltvorrichtung zum UEberblenden mehrerer, einen einzigen Ausgang speisender elektrischer Signale

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