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Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbfernsehwiedergabeanordnung mit einer Strahlstrombezugspegelregelschaltung mit einer in die Kathodenkreise der Elektronenstrahlerzeugungssysteme einer Mehr-Elektronenstrahlerzeugungssystemfarbwiedergaberöhre aufgenommenen Meßschaltung zum während einer Meßzeit Messen des zu korrigierenden Strahlstrombezugspegels, einer Pegeleinbringschaltung zum während dieser Meßzeit Versorgen eines Bezugspegels in einem jedem Elektronenstrahlerzeugungssystem der Wiedergaberöhre zuzuführenden Videosignal und einer mit der Meßschaltung und mit einer Steuerelektrode jedes Elektronenstrahlerzeugungssystems der Wiedergaberöhre gekoppelten Strahlstrompegelkorrekturschaltung zum in jedem der Elektronenstrahlerzeugungssysteme Erhalten praktisch desselben Strahlstrombezugspegels.
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Aus der DE-PS 23 05 779 ist eine Farbfernsehwiedergabeanordnung der obengenannten Art bekannt, wobei durch Verwendung einer Reihenfolgeschaltung ein großer Teil der Strahlstrombezugspegelregelschaltungen den jeweiligen Elektronenstrahlerzeugungssystemen der Bildwiedergaberöhre gemeinsam ist. Die Strahlstrombezugspegel dieser Elektronenstrahlerzeugungssysteme können dann untereinander praktisch nicht abweichen. Die Farbwiedergabe dieser Anordnung ist sehr konstant und praktisch von Störeinflüssen unabhängig. Die Phosphoren der Bildwiedergaberöhre haben jedoch im allgemeinen nicht denselben Wirkungsgrad, wodurch die Farbwiedergabe für niedrige Leuchtdichtewerte nicht völlig richtig ist, wenn diese für hohe Leuchtdichtewerte genau abgeregelt ist. Für niedrige Leuchtdichtewerte könnte eine genaue Wiedergabe erhalten werden durch Verwendung eines Strahlstrombezugspegels, der viel niedriger liegen würde als der zur Zeit übliche Wert von einigen µA. Dies stößt auf praktische Nachteile. Weiter könnte beispielsweise eine Korrektur durchgeführt werden mit Hilfe einer Schaltungsanordnung, mit der die Strahlstrombezugspegel in einem an die Wirkungsgrade der Phosphoren angepaßten Verhältnis eingestellt werden könnte. Dies würde außer einer Abregelung bei hoher Leuchtdichte auch eine zusätzliche Abregelung bei niedriger Leuchtdichte erfordern.
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Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, ohne eine zusätzliche Abregelung bei niedriger Leuchtdichte dennoch eine richtige Farbwiedergabe bei dieser niedrigen Leuchtdichte zu erhalten.
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Eine Farbfernsehwiedergabeanordnung der eingangserwähnten Art weist dazu nach der Erfindung das Kennzeichen auf, daß die Elektronenstrahlerzeugungssysteme der Bildwiedergaberöhre mit einer Pegelverschiebungsschaltung verbunden sind zum an jedem Elektronenstrahlerzeugungssystem über praktisch einen gleichen Wert Verschieben der gegenseitigen Lage des Bezugspegels in dem Videosignal und einer Einstellspannung des Elektronenstrahlerzeugungssystems außerhalb der Meßzeit gegenüber dieser gegenseitigen Lage während der Meßzeit.
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Der Wert der Spannung, mit der die Pegelverschiebung erhalten wird, ist für die drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme gleich, weil die Strahlstrombezugspegel gleich sind. Es ist dann keine Abregelung eines gegenseitigen Amplitudenverhältnisses notwendig. Weiter ist der Wert dieser Spannung praktisch nur von dem Strahlstrombezugspegelwert sowie von einer Anzahl anderer bekannter und konstanter Faktoren abhängig, so daß diese durch eine genaue Bemessung der Schaltungsanordnung erhalten werden kann und nicht eingestellt zu werden braucht.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
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Fig. 1 an Hand eines Diagramms den Grundgedanken, der der Erfindung zu Grunde liegt,
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Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Farbfernsehempfängers mit einer Wiedergabeanordnung mit einer erfindungsgemäßen Pegelverschiebungsschaltung,
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Fig. 3 Wellenformen, die an verschiedenen Punkten in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 auftreten,
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Fig. 4 einen Schaltplan einer Ausführungsform einer Meßschaltung und einer Reihenfolgeschaltung für eine erfindungsgemäße Wiedergabeanordnung,
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Fig. 5 einen Schaltplan einer Ausführungsform einer Unterdrückungsschaltung und einer Strahlstrompegelkorrekturschaltung für eine erfindungsgemäße Wiedergabeanordnung,
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Fig. 6 einen Schaltplan einer Ausführungsform einer Pegeleinbringschaltung für eine erfindungsgemäße Wiedergabeanordnung,
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Fig. 7 ein Blockschaltbild einer Impulserzeugungsschaltung für eine erfindungsgemäße Wiedergabeanordnung,
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Fig. 8 einen beschränkten Schaltplan einer möglichen Ausführungsform einer Pegelverschiebungsschaltung in den Wehnelt-Kreisen der Bildwiedergaberöhre für eine erfindungsgemäße Wiedergabeanordnung,
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Fig. 9 einen beschränkten Schaltplan einer möglichen Ausführungsform einer Pegelverschiebungsschaltung in den Kathodenkreisen der Bildwiedergaberöhre für eine erfindungsgemäße Wiedergabeanordnung.
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In Fig. 1 ist eine Kurve C dargestellt, die wiedergibt, wie der Strahlstrom I B eines Elektronenstrahlerzeugungssystems einer Bildwiedergaberöhre als Funktion der Wehnelt-Kathodenspannung V GK verläuft. Weiter ist als Funktion der Zeit ein Videosignal V angegeben, mit dem die Wehnelt-Kathodenspannung geändert wird. Das Videosignal V hat während einer Meßzeit T einen Bezugspegel R. In einer Bildwiedergabeanordnung nach der Erfindung wird während dieser Meßzeit T der Strahlstrom gemessen und mit Hilfe einer Strahlstrombezugspegelregelschaltung auf einen konstanten Strahlstrombezugswert I BR entsprechend einigen µA geregelt. Diese Regelschaltung regelt dazu beispielsweise die Wehnelt-Kathodenspannung V BR ständig nach. Das Videosignal V hat einen Schwarzpegel B der mit dem Bezugspegel R praktisch zusammenfällt.
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In einer Farbwiedergabeanordnung nach der Erfindung ist für jedes Elektronenstrahlerzeugungssystem der Bildwiedergaberöhre eine Strahlstrombezugspegelregelschaltung vorhanden. Sind diese Regelschaltungen untereinander gleich - was beispielsweise auf einfache Weise durch Verwendung einer sequentiell messenden Schaltungsanordnung erreicht werden kann, die zu einem großen Teil den drei Elektronenstrahlerzeugungssystemen gemeinsam sein kann - so wird der Strahlstrombezugswert jedes Elektronenstrahlerzeugungssystems auf denselben Wert I BR geregelt. Die Phosphoren des Bildschirms der Bildwiedergaberöhre liefern bei diesem Strahlstromwert eine sehr geringe Lichtmenge, die infolge des unterschiedlichen Wirkungsgrades dieser Phosphoren jedoch nicht gleich ist, so daß eine bestimmte Farbe einigermaßen vorherrschen wird. Infolge der Regelschaltungen bleibt diese Farbe sehr konstant. Bei einer geringen Aussteuerung der Bildwiedergaberöhre, wenn die Videosignale also in der Nähe des Schwarzpegels liegen, tritt eine Farbweichung auf, die geringer wird, je nachdem die Amplituden der Videosignale größer sind, weil für eine Weißwiedergabe, die bei der maximalen Amplitude auftritt, das Amplitudenverhältnis der Videosignale nachgeregelt wird.
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Damit auch bei einer geringen Videosignalamplitude eine richtige Farbwiedergabe erhalten wird, muß die Leuchtdichte für alle drei Farben in demselben Verhältnis auftreten wie bei einer großen Videosignalamplitude. Dies kann bekanntlich dadurch erreicht werden, daß die Schwarzpegel B in den Videosignalen mit den Klemmpunkten V co der Elektronenstrahlerzeugungssysteme zusammenfallen. Dann tritt jedoch kein Strahlstrom auf und eine Regelung dieses Stromes ist dann nicht möglich.
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Untersuchungen, die zur Erfindung geführt haben, haben ergeben daß der Unterschied V s zwischen der Klemmspannung V co und der durch die Regelschaltungen an die Elektronenstrahlerzeugungssysteme angelegten Spannung V BR praktisch konstant ist, auch wenn die Spannung V BR infolge von Störeinflüssen ändern muß um I BR konstant zu halten. Dies gilt für jedes der drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme. Wenn nun bei der Lösung nach der Erfindung das Videosignal und dadurch der Schwarzpegel B außerhalb der Meßzeit T für jedes der drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme um einen Betrag V s verschoben wird, kann unter Beibehaltung des Strahlstrombezugspegelregelsystems dennoch eine genaue Farbwiedergabe für kleine Videosignalamplituden erhalten werden. Diese Verschiebung ist in der Figur durch eine gestrichelte Videosignalkurve V&min; dargestellt, die einen Schwarzpegel B&min; hat, der mit dem Klemmpunkt V co praktisch zusammenfällt. Eine andere Methode ist das Verschieben der Kennlinien der Elektronenstrahlerzeugungssysteme der Wiedergaberöhre außerhalb der Meßzeit T auf die durch eine strichpunktierte Linie angegebene Lage C&min;. Auch eine Kombination dieser Methoden ist möglich. Untenstehend werden einige Schaltungsmöglichkeiten zum Erhalten der genannten Pegelverschiebungen angegeben. Der Wert V s läßt sich berechnen aus: °=c:20&udf54;H&udf53;vu10&udf54;&udf53;vz1&udf54; &udf53;vu10&udf54;wobei k eine Konstante ist, die von der Konstruktion des Elektronenstrahlerzeugungssystemes abhängig ist und sich leicht bestimmen läßt.
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Für eine Klemmspannung von 175 V gilt für die zur Zeit üblichsten Elektronenstrahlerzeugungssysteme die nachfolgende Tafel:
I BR = 2 µA
I BR = 3 µA
I BR = 4 µA
V s = 11,56 Volt
V s = 13,23 Volt
V s = 14,56 Volt
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Wenn die Kennlinien der Bildwiedergaberöhre bekannt sind, kann diese Pegelverschiebungsspannung gewünschtenfalls in eine Verschiebungsspannung für ein Schirmgitter der Bildwiedergaberöhre umgerechnet werden.
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Weicht die Amplitude der Pegelverschiebungsspannung einigermaßen von diesen Werten ab, so wird zwar beim Auftritt des Schwarzpegels in dem Videosignal die wiedergegebene Farbe nicht völlig der beim Auftritt des Weißpegels sein, aber wird dennoch bei geringen Videoamplituden eine wesentlich richtigere Farbwiedergabe erhalten als wenn keine Pegelverschiebung angewandt werden würde.
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In Fig. 2 hat ein HF-, ZF- und Detektionsteil 1 einen Eingang 3, dem ein zu verarbeitendes Farbfernsehsignal zugeführt werden kann. An einem Ausgang 5 des Teils 1 entsteht dann ein Leuchtdichtesignal Y, an einem Ausgang 7 ein Chrominanzsignal Chr und an einem Ausgang 9 ein Synchronsignal S.
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Das Synchronsignal S wird einem mit dem Ausgang 9 verbundenen Eingang 11 einer Zeitbasiserzeugungsanordnung 13 zugeführt. Von zwei Ausgängen 15 und 17, die mit einem Ablenksystem 19 einer Bildwiedergaberöhre 21 verbunden sind, werden Ablenkströme erhalten und von einem Ausgang 23 eine Hochspannung für die Speisung einer Anode 25 der Wiedergaberöhre 21.
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Von der Zeitbasiserzeugungsanordnung 13 liefert ein Ausgang 27 Zeilenrücklaufimpulse an einem Eingang 29 und ein Ausgang 31 Bildrücklaufimpulse an einem Eingang 33 eines Impulsgenerators 35. Diese Impulse sind in Fig. 3 durch die Wellenformen 201 bzw. 202 dargestellt. In dieser Fig. 3 sind weiter eine Anzahl Wellenformen 203, 204, ... 220 und eine Anzahl Zeitpunkte t&sub1;, t&sub2;, ... t&sub1;&sub0; angegeben, die zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung von Bedeutung sind. Die Wellenformen sind nicht maßgerecht dargestellt.
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Der Impulsgenerator 35 hat eine Anzahl Ausgänge 37, 39, 41, 43, 45, 47, 49, 51, 53 und 55, an denen die Wellenformen 203, 210, 212, 212, 213, 214, 215, 216, 217 bzw. 218 entstehen.
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Der Ausgang 55 des Impulsgenerators 35 ist mit einem Eingang 57 einer Pegeleinbringschaltung 59 verbunden, von der ein Eingang 61 mit dem Ausgang 5 des Teils 1 verbunden ist und von demselben das Leuchtdichtesignal Y erhält. Die Pegeleinbringschaltung 59 hat einen Ausgang 63, an dem das durch die Wellenform 220 aus Fig. 3 bezeichnete modifizierte Leuchtdichtesignal entsteht, das während drei Zeilenzeiten t&sub5;-t&sub6;, t&sub7;-t&sub8;, t&sub9;-t&sub1;&sub0; vom Anfang eines Teilbildes einen Bezugspegel 221 enthält, der mit Hilfe der dem Eingang 57 zugeführten Wellenform 218 darin eingebracht worden ist.
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An einem weiteren Ausgang 65 der Pegeleinbringschaltung 59 entsteht die Wellenform 219, die einem Eingang 67 eines Chrominanzsignalverstärkers 69 zugeführt wird, und zwar zum Unterdrücken des einem mit dem Ausgang 7 des Teils 1 verbundenen Eingang 71 zugeführten Chrominanzsignals.
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Der Ausgang 63 der Pegeleinbringschaltung 59 ist mit einem Eingang 73 einer Verteilerschaltung 75 verbunden, von der drei Ausgänge 77, 79, 81 mit einem Eingang 85, 87 bzw. 89 von drei Unterdrückungsschaltungen 91, 93 bzw. 95 verbunden sind. Von diesen Unterdrückungsschaltungen 91, 93, 95 ist ein Eingang 97, 99 bzw. 101 mit dem Ausgang 47, 49 bzw. 51 des Impulsgenerators 35 verbunden und ein Eingang 103, 105 bzw. 107 mit einem Ausgang 109, 111 bzw. 113 einer Demodulations- und Matrixschaltung 115, deren Eingang 117 ein von einem Ausgang 119 des Chrominanzsignalverstärkers 69 herrührendes Chrominanzsignal zugeführt wird.
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Die Demodulations- und Matrixschaltung 115 liefert an den Ausgängen 109, 111 und 113 ein (B-Y)-, (G-Y)- bzw. (R-Y)- Farbdifferenzsignal. In den Unterdrückungsschaltungen 91, 93 und 95 werden diese Farbdifferenzsignale mit einem modifizierten Leuchtdichtesignal aus der Verteilschaltung 75 zu Farbsignalen R, G und B zusammengefügt, während infolge der Signale mit den Wellenformen 214, 215 und 216 an den Eingängen 97, 99 bzw. 101 das aus dem Leuchtdichtesignal herrührende Bezugssignal 221 in einer speziellen Reihenfolge unterdrückt wird. In diesem Beispiel ist eine Reihenfolge beibehalten, wobei in dem R-Signal nur ein Bezugspegel von t&sub5; bis t&sub6; in dem G- Signal von t&sub7; bis t&sub8; und in dem B-Signal von t&sub9; bis t&sub1;&sub0; übrigbleibt. Diese Signale mit dem betreffenden Bezugspegel werden an einem Ausgang 121, 123 bzw. 125 der Unterdrückungsschaltung 95, 93 bzw. 91 erhalten und einem Eingang 127, 129 bzw. 131 einer Strahlstrompegelkorrekturschaltung 133, 135 bzw. 137 zugeführt, in der diese Bezugspegel mit einem bestimmten Strahlstrom eines entsprechenden Elektronenstrahlerzeugungssystems der Wiedergaberöhre 21 gekoppelt werden.
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Die Unterdrückungsschaltung 133, 135 bzw. 137 hat einen Ausgang 139, 141 bzw. 143, der mit der Wehnelt-Elektrode des roten, grünen bzw. blauen Elektronenstrahlerzeugungssystems der Wiedergaberöhre 21 verbunden ist. Weiter ist ein Eingang 145, 147 bzw. 149 derselben mit dem Ausgang 37 des Impulsgenerators 35 verbunden, und zwar zum Zuführen eines Unterdrückungssignals, das in den Zeitbasisrücklaufzeiten eine Signalzufuhr zu der Wiedergaberöhre 21 vermeidet. Ein Eingang 151, 153 bzw. 155 ist weiter mit einem Ausgang 157, 159 bzw. 161 einer Speicherschaltung 163, 165 bzw. 167 einer Reihenfolgeschaltung verbunden.
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Ein Eingang 169, 171 bzw. 173 der Speicherschaltung 163, 165 bzw. 167 ist mit einem Ausgang 174, 175 bzw. 176 eines Schalters 177, 178 bzw. 179 verbunden, von dem ein Bedienungssignaleingang 183, 184 bzw. 185 mit dem Ausgang 39, 41 bzw. 43 des Impulsgenerators 35 verbunden ist.
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Der Schalter 177 ist nur von t&sub5; bis t&sub6; leitend, der Schalter 178 von t&sub7; bis t&sub8; und der Schalter 179 von t&sub9; bis t&sub1;&sub0;. Jeder dieser Schalter bringt einen einem Eingang 181, 182 bzw. 183 derselben zugeführten Pegel in die betreffende Speicherschaltung 163, 165 bzw. 167.
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Die Eingänge 180, 181, 182 sind mit einem Ausgang 186 eines Meß-Schalters 187 verbunden, von dem eine Eingangsklemme 189 an den miteinander verbundenen Kathoden der Wiedergaberöhre 21, eine Eingangsklemme 190 an einer positiven Spannung entsprechend 130 Volt, ein Eingang 191 am Ausgang 45 und ein Eingang 192 am Ausgang 53 des Impulsgenerators 35 liegt.
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Die miteinander verbundenen Kathoden der Wiedergaberöhre 21 liegen weiter über eine Parallelschaltung eines Widerstandes 193 und einer Diode 194 an der positiven Spannung von +130 Volt. Die Schirmgitter der Elektronenstrahlerzeugungssysteme sind mit je einem Einstellpunkt eines Potentiometers 195, 196, 197 verbunden, die in Reihe mit zwei Widerständen 801, 803 zwischen +130 und einer höheren Spannung ++ liegen.
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Die Meßschaltung 187 überträgt eine durch den Bezugspegel des Signals nacheinander zu jeder der Wehneltelektroden herbeigeführte strahlstromabhängige Spannung zu den Schaltern 177, 178, 179, die diese Spannungen in den Speicherschaltungen 163, 165, 167 während der Teilbildzeit festhalten und zu den Eingängen 151, 153, 155 der Strahlstrompegelkorrekturschaltungen 133, 135, 137 weiterleiten. Während dieser Übertragung ziehen die anderen Elektronenstrahlerzeugungssysteme keinen Strahlstrom. Dadurch wird eine Stabilisierung eines dem Bezugspegel in dem Leuchtdichtesignal entsprechenden Strahlstromes jedes Elektronenstrahlerzeugungssystems erhalten mit der Verwendung nur einer Meßschaltung 187, die in jeder der auf diese Weise erhaltenen Regelschleifen genau denselben Einfluß hat.
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Eine auf diese Weise erhaltene Regelung auf einen Bezugspegel in dem Strahlstrom hat eine sehr gute Einstellung der drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme der Wiedergaberöhre 21 zur Folge, die bei einer ausreichenden Verstärkung in der Regelschleife immer eine gleichbleibende Farbe von Signalen geringer Leuchtdichte, sogenannter Hintergrundleuchtdichte, unabhängig von beispielsweise Speisespannungs- und Temperaturänderungen zur Folge hat.
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Damit diese Farbe richtig ist, wird entsprechend der Erfindung über einen Kondensator 805 der Oberseite der parallelgeschalteten Potentiometer 195, 196, 197 ein Impuls zugeführt, der über eine Invertierschaltung 809 von dem Ausgang 45 des Impulsgenerators 35 erhalten wird und der folglich eine Wellenform hat, die der Wellenform 213 entgegengesetzt ist. Jedes der Schirmgitter der Bildwiedergaberöhre 21 bekommt dadurch einen Impuls fast gleicher Amplitude zugeführt, wodurch die Einstellung der Elektronenstrahlerzeugungssysteme der Bildwiedergaberöhre 21 beim Auftreten des Videosignals gegenüber dem beim Auftreten des Bezugspegels, auf dem der Strahlstrom stabilisiert wird, verschoben wird. Durch eine richtige Wahl der Amplitude dieses Impulses wird der Schwarzpegel in dem Videosignal an jedem Elektronenstrahlerzeugungssystem praktisch in den Klemmpunkt dieses Elektronenstrahlerzeugungssystems gelegt. Die Schirmgitterpotentiometer 195, 196, 197 werden derart eingestellt, daß beim Auftreten eines Schwarzpegels die Wehnelt-Spannungen einander gleich sind. Weil die Verstärkungsfaktoren der Schirmgitter von einem Normwert einigermaßen abweichen können, wird die Einstellung dieser Potentiometer 195, 196, 197 einigermaßen abweichen können. Die Pegelverschiebungsspannung wird der Oberseite der Potentiometer zugeführt und weicht dadurch an den Schirmgittern auch einigermaßen in der Amplitude ab, und zwar auf eine Art und Weise, die dann an die betreffenden Verstärkungsfaktoren der Schirmgitter genau angepaßt ist. Ein übliches Nachregelverfahren für ein Weiß-Signal reicht nun aus, um bei jedem Pegel der Videosignale eine richtige Farbwiedergabe zu erhalten.
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Die Schaltungsanordnung 809, 805, 195, 196, 197 ist als Pegelverschiebungsschaltung wirksam, mit der der Klemmpunkt jeder der Elektronenstrahlerzeugungssysteme außerhalb der Meßzeit praktisch gleich mit dem Schwarzpegel in dem Videosignal nachgeregelt wird.
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Eine mögliche Ausführungsform einer anderen Schaltungsanordnung nach der Erfindung, mit der dasselbe erreicht werden kann und die in dem Kathodenkreis der Bildwiedergaberöhre wirksam ist, ist in Fig. 9 dargestellt.
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Es ist auch möglich, eine Pegelkorrektur in jedem der Videosignale durchzuführen. Dies ist in Fig. 8 dargestellt.
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In Fig. 4 haben entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 2. Fig. 4 zeigt eine der drei Strahlstrombezugspegelregelschaltungen mit dem den drei Bezugspegelregelschleifen gemeinsamen Meßverstärker 187, den Reihenfolgeschaltern 177 und der Strahlstrompegelkorrekturschaltung 133.
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Ein an den Kathoden der Wiedergaberöhre 21 auftretendes Signal verursacht am Widerstand 193 eine Spannung, die durch die während der Meßperioden gesperrte Sicherungsdiode 194 begrenzt wird. Diese Spannung wird den Eingangsklemmen 189, 190 des Meßverstärkers 187 zugeführt. Die Eingangsklemmen 189 und 190 sind mit der Basis bzw. dem Emitter eines pnp- Transistors 301 verbunden, dessen Kollektor über einen Widerstand 303 an Masse gelegt ist, über eine Kapazität 305 für hohe Frequenzen geerdet und über einen Widerstand 307 zur Basis gegengekoppelt ist.
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Ein vom Transistor 301 verstärktes Signal wird über eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 309 und einer Kapazität 311 der Basis eines npn-Transistors 313 zugeführt. Mit der Basis des Transistors 303 ist der Kollektor eines als Klemmschalter wirksamen npn-Transistors 315 verbunden, dessen Emitter über eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 317 und zwei Dioden 319 und 321 an Masse liegt und dessen Basis mit dem Eingang 191 verbunden ist.
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Infolge der dem Eingang 191 zugeführten Wellenform 213 ist der Transistor 315 nur während des Auftretens des durch das Bezugssignal 221 an den Kathoden der Wiedergaberöhre 21 verursachten Signals gesperrt. In den vorhergehenden Zeilenzeiten ist der Kondensator 311 über den dann leitenden Transistor 315 bis auf einen konstanten Ladungszustand gelangt (geklemmt), und zwar infolge des Fehlens eines Signals an den Kathoden der Wiedergaberöhre 21, weil dann das Chrominanzsignal sowie das Leuchtdichtesignal unterdrückt sind. Die Dioden 319 und 321 versorgen dabei den Klemmpegel an der Basis des Transistors 313. Während der Periode t&sub4;-t&sub1;&sub0; treten nacheinander während der Zeitabschnitte t&sub5;-t&sub6;, t&sub7;-t&sub8; und t&sub9;-t&sub1;&sub0; durch den Bezugspegel 221 verursachte Signale an den aufeinanderfolgenden Kathoden der Bildwiedergaberöhre 21 auf, die an der Basis des Transistors 313 verstärkt auftreten und über den Emitter desselben und einen Reihenwiderstand 323 die Basis eines npn-Transistors 325 steuern. Der Emitter des Transistors 325 liegt am Kollektor eines npn-Transistors 327, dessen Emitter an Masse und dessen Basis an dem Eingang 192 und über einen Widerstand 329 an Masse liegt.
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Der Basis des Transistors 327 wird die Wellenform 217 zugeführt, wodurch nur während des Auftritts der Zeitabschnitte t&sub5;-t&sub6;, t&sub7;-t&sub8;, t&sub9;-t&sub1;&sub0; der Emitter des Transistors 325 über den Transistor 327 geerdet und der Transistor 325 als Verstärker wirksam ist, so daß nur dann ein Signal an dem Kollektor desselben über einem Widerstand 331 entsteht. Dieses Signal wird der Basis eines als Emitterfolger geschalteten npn-Transistors 33 zugeführt, dessen Emitter mit dem Ausgang 186 und über einen Widerstand 335 mit Erde verbunden ist.
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An dem Ausgang 186 entsteht ein Signal mit einem Pegel, der durch jede der Kathoden nacheinander während der obenstehend bezeichneten Zeitabschnitte verursacht ist. Diese Pegel sind ein Maß für den Strahlstrom des betreffenden Elektronenstrahlerzeugungssystems und werden über die Schalter 177, 178 und 179 nacheinander während des Zeitabschnittes t&sub5;-t&sub6; zu der Speicherschaltung 163, während des Zeitabschnittes t&sub7;-t&sub8; zu der Speicherschaltung 165 und während des Zeitabschnittes t&sub9;-t&sub1;&sub0; zu der Speicherschaltung 167 übertragen.
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Der Schalter 177 wird durch zwei antiparallelgeschaltete npn-Transistoren 337, 339 gebildet, deren Basis über einen Widerstand 341, 343 mit dem Eingang 183 verbunden ist, der von dem Ausgang 39 des Impulsgenerators 35 während des Zeitabschnittes t&sub5;-t&sub6; einen positiven Impuls zugeführt bekommt, wie dieser durch die Wellenform 210 angegeben ist. Dadurch sind in diesem Zeitabschnitt die beiden Transistoren 337 und 339 leitend. Diese Transistoren sind während der restlichen Zeit gesperrt. Der Eingang 180 ist dann während des Zeitabschnittes t&sub5;-t&sub6; mit dem Ausgang 174 verbunden und über den Eingang 169 der Speicherschaltung 163 mit dem Widerstand 345, dessen anderer Anschluß an einem andererseits mit Masse verbundenen Kondensator 347 liegt.
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Der Kondensator 347 wird in dem Zeitabschnitt t&sub5;-t&sub6; bis zu dem an dem Ausgang 186 des Meßverstärkers 187 auftretenden Pegel aufgeladen, der über den Ausgang 157 dem Eingang 151 der Strahlstrompegelkorrekturschaltung 133 zugeführt wird und durch den der durch das Bezugssignal 221 verursachte Strahlstrom in dem mit dem Ausgang 199 desselben verbundenen Elektronenstrahlerzeugungssystem der Wiedergaberöhre 21 konstant gehalten wird.
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Auf entsprechende Weise werden die Strahlströme der anderen Elektronenstrahlerzeugungssysteme in den Zeitabschnitten t&sub7;-t&sub8; und t&sub9;-t&sub1;&sub0; auf einen konstanten Wert geregelt.
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In Fig. 5 sind entsprechende Teile auf dieselbe Art und Weise wie in Fig. 2 und Fig. 4 mit Bezugszeichen versehen. In Fig. 5 ist eine der Unterdrückungsschaltungen 95 und die entsprechende Strahlstrompegelkorrekturschaltung 133 dargestellt, sowie der Zusammenhang derselben mit der bei Fig. 4 beschriebenen Bezugspegelregelschaltung.
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Dem Eingang 89 der Unterdrückungsschaltung wird ein modifiziertes Leuchtdichtesignal Y m entsprechend der Wellenform 220 zugeführt, in dem während der Zeitabschnitte t&sub5;-t&sub6;, t&sub7;-t&sub8; und t&sub9;-t&sub1;&sub0; der Bezugspegel 221 vorhanden ist und das von t&sub1; bis t&sub5; unterdrückt ist. Der Eingang 89 ist mit der Basis eines npn-Transistors 101 verbunden, dessen Emitter über einen Widerstand 403 geerdet ist und dessen Kollektor über einen Widerstand 405 mit dem Emitter eines npn- Transistors 407 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 407 liegt an einer positiven Spannung, die Basis ist mit dem Eingang 107 verbunden und bekommt ein rotes Farbdifferenzsignal -(R-Y) zugeführt, das von t&sub1; bis t&sub1;&sub0; unterdrückt ist.
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Der Ausgang 121 der Unterdrückungsschaltung 95 ist mit dem Kollektor des Transistors 401 verbunden. Mit dem Emitter dieses Transistors ist weiter der Emitter eines npn-Transistors 409 verbunden, dessen Kollektor an einer positiven Spannung und dessen Basis am Eingang 101 liegt.
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Dem Eingang 101 wird eine Spannung mit der Wellenform 214 zugeführt, wodurch die Transistoren 409 während des Zeitabschnittes t&sub7;-t&sub8; und t&sub9;-t&sub1;&sub0; leitend ist, wodurch der Transistor 401 sperrt und auch der Transistor 407 keinen Strom mehr führt und das Signal am Ausgang 121 unterdrückt wird.
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Wenn der Transistor 409 nicht leitend ist, wird am Ausgang 121 eine Kombination des über den Emitterfolger 407 gelieferten -(R-Y)- und des über den Verstärkertransistor 401 gelieferten -Y m -Signals abgegeben. Diese Kombination ist ein -R-Signal, in dem ein dem Pegel 221 entsprechender Bezugspegel vorhanden ist während des Zeitabschnittes t&sub5;-t&sub6; und das in den Zeitabschnitten t&sub1;-t&sub5; und t&sub6;-t&sub1;&sub0; unterdrückt ist. Dieses Signal wird über den Eingang 127 der Strahlstrompegelkorrekturschaltung 133 der Basis eines npn- Transistors 411 zugeführt, dessen Kollektor an einer positiven Spannung liegt und dessen Emitter über einen Widerstand 413 am Kollektor eines npn-Transistors 415 liegt, dessen Emitter über einen Widerstand 417 geerdet ist und dessen Basis über einen Widerstand 418 an einer Bezugsspannung liegt.
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Der Emitter des Transistors 415 ist weiter mit den Emitterelektroden zweier npn-Transistoren 419und 421 verbunden, deren Kollektorelektroden an einer positiven Speisespannung liegen.
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Der Basis des Transistors 419 wird über einen als Emitterfolger geschalteten npn-Transistor 423 eine dem Eingang 151 zugeführte Pegelkorrekturspannung übertragen, während der Basis des Transistors 421 ein dem Eingang 145 zugeführtes Unterdrückungssignal mit der Wellenform 203 zugeführt wird. Dieses letztere Signal versorgt die übliche Unterdrückung der Strahlströme in den Zeilen- und Bildrücklaufzeiten. Durch die Tatsache, daß nur in diesen Rücklaufzeiten der Transistor 421 leitend wird, wird der Transistor 415 gesperrt und an dem Kollektor dieses Transistors wird kein Signal abgegeben, weil dann der Emitterkreis des Transistors 411 unterbrochen ist.
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Die dem Eingang 151 zugeführte Pegelkorrekturspannung wird über die Emitterelektroden der Transistoren 423 und 419 dem Emitter des Transistors 415 zugeführt und beeinflußt den durch den Transistor 415 gelieferten Gleichstrom durch den Widerstand 413 und dadurch den Gleichstrompegel des über den Emitter des Transistors 411 dem Kollektor des Transistors 415 zugeführten -R-Signals.
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Der Kollektor des Transistors 415 ist mit der Basis eines npn-Transistors 425 verbunden, dessen Kollektor über einen Widerstand 427 an einer positiven Speisespannung liegt und dessen Emitter über einen einstellbaren Widerstand 429 mit der Basis eines npn-Transistors 431 verbunden ist. Der Emitter des Transistors 431 liegt an Erde, und der Kollektor ist mit dem Emitter eines npn-Transistors 433 verbunden, dessen Kollektor über einen Widerstand 435 an einer positiven Speisespannung entsprechend +130 Volt liegt. Die Basis des Transistors 431 erhält eine Gegenkoppelspannung vom Kollektor des Transistors 435 über einen Spannungsteiler 437, 439.
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Von dem Kollektor des Transistors 433 wird ein durch die Transistoren 431 und 433 verstärktes rotes Farbsignal R erhalten, das über den Ausgang 139 der Wehnelt-Elektrode des roten Elektronenstrahlerzeugungssystems der Wiedergaberöhre 21 zugeführt wird. Die Verstärkung der Strahlstrompegelkorrekturschaltung 133 ist mit dem Widerstand 429 einstellbar, damit eine Weißpunktkorrektur durchgeführt werden kann. Infolge der Klemmregelschleife hat eine Weißpunktkorrektur auf den Strahlstrom, der durch das Bezugssignal 221 verursacht wird, praktisch keinen Einfluß, so daß sich der Schwarzpegel durch die Einstellung des Widerstandes 429 nicht ändert und folglich auch die Farbe der dunklen Bildteile nicht.
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In Fig. 6 sind für entsprechende Teile der Schaltungsanordnung dieselben Bezugszeichen verwendet worden wie in den Fig. 2, 4 und 5. In der Fig. 6 ist die Pegeleinbringschaltung 59 dargestellt.
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Dem Eingang 61 derselben wird ein Leuchtdichtesignal zugeführt, das an einen Eingang 501 eines Verstärkers 503 gelegt wird. Der Verstärker 503 hat weiter einen Eingang 507, dem eine mit Hilfe eines Potentiometers 509 einstellbare Gleichspannung zugeführt wird, die zur Leuchtdichteneinstellung dient und einen Eingang 511, dem ein Unterdrückungssignal zugeführt wird, wie dies durch die Wellenform 219 in Fig. 2 angegeben ist. Mit Hilfe des Potentiometers 509 ist der Bildschwarzpegel 222 in der Wellenform 220 gegenüber dem während der Unterdrückungsperiode auftretenden Pegel einstellbar. Die Wellenform 220 ist das Leuchtdichtesignal, das am Ausgang 63 an einem Emitterwiderstand 513 eines als Emitterfolger geschalteten npn-Transistors 151 auftritt, dessen Basis am Ausgang 505 des Verstärkers 503 liegt.
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Dem Eingang 57 der Pegeleinbringschaltung 59 wird ein Signal mit der Wellenform 218 zugeführt, das über einen Kondensator 517 und einen Widerstand 519 einer Signalspaltanordnung zugeführt wird, die einerseits über einen Widerstand 521 als Basis eines npn- Transistors 523 und andererseits über einen Spannungsteiler 525, 527 zur Basis eines npn-Transistors 529 führt.
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Am Kollektorwiderstand 531 des Transistors 523 entsteht während der positivsten Teile der Wellenform 218 eine niedrige Spannung. Der Pegel des Signals in den Zeitabschnitten t&sub5;-t&sub1;&sub0; liegt unterhalb des Klemmpunktes des Transistors 527, so daß dies nicht in Kollektorsignal 219 dieses Transistors zurückgefunden wird. Infolge des an einer positiven Spannung liegenden Spannungsteilers 525, 527 reagiert jedoch der Transistor 529 nur auf die negativsten Teile des Signals 218 und der Transistor 529 wird in den Zeitabschnitten t&sub5;-t&sub6;, t&sub7;-t&sub8; und t&sub9;-t&sub1;&sub0; gesperrt, wodurch dann am Kollektor dieses Transistors positiv verlaufende Blockspannungen auftreten.
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Der Kollektor des Transistors 539 liegt über einen Widerstand 533 an einem Spannungsteiler mit einem Widerstand 535 und einer Reihenschaltung aus einer Diode 536 und einem Widerstand 537. Die Spannung am Abgriff dieses Spannungsteilers hat einen konstanten Wert von +2,2 V, der auch am Kollektor des Transistors 529 in den genannten Zeitabschnitten auftritt. Diese Spannung wird über einen Widerstand 538 zur Basis eines npn-Transistors 539 weitergeleitet, dessen Kollektor an einer positiven Speisespannung liegt und dessen Emitter mit dem Emitter des Transistors 515 verbunden ist. In den Zeitabschnitten t&sub5;-t&sub6;, t&sub7;-t&sub8; und t&sub9;-t&sub1;&sub0; wird der Emitter des Transistors 539 infolgedessen Basisspannung auf eine Spannung von +1,5 V gebracht, wodurch der Transistor 515 gesperrt wird und am Ausgang 63 der Bezugspegel 221 entsteht. Während der restlichen Zeit ist der Transistor 539 gesperrt und dem Ausgang 63 wird über den Transistor 515 ein Signal zugeführt.
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Wie aus der Wellenform 220 ersichtlich ist, ist der Schwarzpegel 222 des Signals gegenüber dem konstanten Bezugspegel 221, der infolge der beschriebenen Strahlstrombezugspegelregelschaltungen einem konstanten Strahlstromwert in jedem der Elektronenstrahlerzeugungssysteme der Wiedergaberöhre 21 entspricht, auch einstellbar.
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In Fig. 7, in der entsprechende Teile auf dieselbe Art und Weise mit entsprechenden Bezugszeichen versehen sind wie in den Fig. 2, 4, 5 und 6, ist der Blockschaltplan einer möglichen Ausführungsform des Impulsgenerators 35 dargestellt.
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Dem Eingang 35, mit dem ein Eingang 601 eines Schieberegisters 603 verbunden ist, werden Bildrücklaufimpulse mit einer Wellenform 202 zugeführt, deren Rückflanke einen ersten Teil des Schieberegisters aus dem 0-Zustand in den 1-Zustand bringt. Infolge von Zeilenrücklaufimpulsen mit einer Wellenform 201, die jedem der fünf Teile des Schieberegisters 603 zugeführt werden, wird bei dem ersten nach der Rückflanke des Bildrücklaufimpulses auftretenden Zeilenrücklaufimpulse der zweite Teil des Schieberegisters aus dem 0-Zustand in den 1-Zustand gebracht und der erste Teil wieder in den 0-Zustand. Bei jedem folgenden Zeilenrücklaufimpuls schiebt der 1-Zustand jeweils um einen Teil weiter durch das Schieberegister 603.
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Jeder Teil des Schieberegisters 603 hat einen Ausgang 605, 607, 609, 611 und 613, an denen nacheinander in Fig. 2 durch die Wellenformen 204, 205, 206, 207 und 208 bezeichnete Impulse entstehen, die fünf Eingängen 615, 617, 619, 621 und 623 einer Torschaltung 625 zugeführt werden, von der ein sechster Eingang 627 mit dem Eingang 33 für den Bildrücklaufimpuls verbunden ist. Die Torschaltung 625 gibt an einem Ausgang 629 einen verlängerten Bildrücklaufimpuls mit einer Wellenform 209 ab, der die gesamte Zeitdauer des ursprünglichen Bildrücklaufimpulses 202 und der aufeinanderfolgenden Schieberegisterausgangsimpulse 204, 205, 206, 207 und 208 beansprucht.
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Die Ausgänge 609, 611 und 613 des Schieberegisters 603 sind mit drei Eingängen 631, 633 und 635 einer Tor- und Inversionsschaltung 637 verbunden. An einem mit dem Ausgang 45 verbundenen Ausgang 639 dieser Schaltung entsteht dadurch der durch die Wellenform 213 in Fig. 2 bezeichnete Impuls, der die Zeitdauer der drei Impulse 206, 207 und 208 zusammen hat. Dieser Impuls 213 wird, wie obenstehend bereits erwähnt wurde, dem Klemmschalter 315 des Meßverstärkers 187 zugeführt.
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Der Ausgang 609 des Schieberegisters 603 ist weiter mit einem Eingang 641 einer Torschaltung 643, der Ausgang 611 mit einem Eingang 645 einer Torschaltung 647 und der Ausgang 613 mit einem Eingang 649 einer Torschaltung 651 verbunden. Die anderen Eingänge 653, 655 und 657 dieser Torschaltungen sind mit dem Zeilenrücklaufimpulseingang 29 verbunden. An einem mit dem Ausgang 39 verbundenen Ausgang 659 der Torschaltung 643 entsteht die Wellenform 210, die einer während der Zeilenrücklaufzeit unterdrückten Wellenform 206 entspricht. Ein Ausgang 661 der Torschaltung 647 ist mit dem Ausgang 41 verbunden und weist die Wellenform 211 eine während der Rücklaufzeit unterdrückte Wellenform 207 und der mit dem Ausgang 43 verbundene Ausgang 663 der Torschaltung 651 bekommt die Wellenform 212, eine während der Zeilenrücklaufzeit unterdrückte Wellenform 208 zugeführt. Wie obenstehend erläutert wurde, dienen die Impulse 210, 211 und 212 dazu, hintereinander die betreffenden Speicherschaltungen 163, 165 und 167 über die Schalter 177, 178 bzw. 179 mit dem Ausgang 186 der Meßschaltung 187 zu verbinden und zwar während der entsprechenden Zeilenzeiten am Anfang jedes Teilbildes.
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Die Ausgänge 659, 661 und 663 der Torschaltungen 643, 647 bzw. 651 sind weiter mit einem Eingang 665, 667 bzw. 669 einer Tor- und Überlagerungsschaltung 671, mit einem Eingang 673, 675 bzw. 677 einer Torschaltung 679 und weiter paarweise die Ausgänge 659, 661 mit Eingängen 681, 683 einer Torschaltung 685, die Ausgänge 659, 663 mit Eingängen 687, 689 einer Torschaltung 691, die Ausgänge 661, 663 mit Eingängen 693, 695 einer Torschaltung 697 verbunden.
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Von der Tor- und Überlagerungsschaltung 671 ist ein weiterer Eingang 699 mit dem Ausgang 629 der Torschaltung 625 und ein Eingang 701 mit dem Zeilenrücklaufimpulseingang 29 verbunden. Ein Ausgang 703 liegt am Ausgang 55 und gibt die Wellenform 218 ab, die eine Kombination aus Zeilenrücklaufimpulsen 201 mit einem verlängerten Bildrücklaufimpuls 209 ist, der invertierte Wellenformen 206, 207 und 208 überlagert sind. Die Wellenform 218 wird der Pegeleinbringschaltung 59 zugeführt und dort wieder in ein Unterdrückungssignal und ein Pegeleinbringsignal aufgeteilt und zwar durch Amplitudenselektion auf zwei Pegeln in dem Signal 218. Es dürfte einleuchten, daß für Schaltungsanordnungen, bei denen mit der Anzahl der Verbindungswege zwischen dem Impulsgenerator 35 der Pegeleinbringschaltung 59 nicht gespart zu werden braucht, die beiden Signale auch einzeln in dem Impulsgenerator 35 erzeugt und zu der betreffenden Schaltungsanordnung übertragen werden können.
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Von der Torschaltung 679 ist ein Ausgang 705 mit dem Ausgang 53 verbunden, an dem die Wellenform 217 entsteht, die während der gesamten Zeitdauer der Wellenformen 210, 211 und 212 auftritt und die dazu verwendet wird, die Meßschaltung 187 zur Übertragung der gemessenen Strahlstromwerte zum Ausgang 186 derselben durchlässig zu machen.
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Die Torschaltung 685 hat einen mit dem Ausgang 51 verbundenen Ausgang 707, an dem die Wellenform 216 erscheint, die Torschaltung 691 hat einen Ausgang 709, der an dem Ausgang 49 liegt und die Wellenform 215 abliefert, und die Torschaltung 697 hat einen mit dem Ausgang 47 verbundenen Ausgang 711, an dem die Wellenform 214 entsteht. Diese Wellenformen dienen wie bereits erwähnt dazu, während der Messung des Strahlstromes eines Elektronenstrahlerzeugungssystems die Strahlströme der anderen Elektronenstrahlerzeugungssysteme mit Hilfe der betreffenden Unterdrückungsschaltungen 95, 93 und 91 zu unterdrücken.
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Der Zeilenrücklaufimpulseingang 29 und der Bildrücklaufimpulseingang 33 sind weiter noch mit einem Eingang 703 bzw. 705 einer Torschaltung 717 verbunden, von der ein Ausgang 719 am Ausgang 37 liegt. An diesem Ausgang entsteht dadurch eine Kombination aus Bild- und Zeilenrücklaufimpulsen, die durch die Wellenform 203 angegeben sind und zur Unterdrückung des Signaldurchganges durch die Verstärker für die R-, G- und B-Signale 133, 135 bzw. 137 verwendet werden.
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In Fig. 8, in der für entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen verwendet worden sind wie in den anderen Figuren, sind die Videoendverstärker entsprechend dem aus Fig. 5 dargestellt. Die Bezugszeichen entsprechender Teile in den Verstärkern, die in Fig. 5 nicht dargestellt waren, sind mit einem Akzent bzw. einem Doppeltakzent versehen.
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Die Widerstände 439, 439&min;, 439&sec; sind nun statt an eine feste Spannung an einen Ausgang 811 einer Amplitudenkorrekturschaltung 813 gelegt worden, von der ein Eingang 815 an dem Ausgang 45 des Impulsgenerators 35 liegt und mit dem die Amplitude und die Lage des Impulses auf den richtigen Wert gebracht wird. Dadurch wird jeder der Basiselektroden der Transistoren 431, 431&min; und 431&sec; ein Impuls mit gleicher Amplitude zugeführt. Weil die Endverstärker über die untereinander gleichen Widerstände 437, 437&min;, 437&sec; stark gegengekoppelt sind, wird der an den Basiselektroden liegende Impuls zu den Kollektorelektroden der Transistoren 433, 433&min;, 433&sec; übertragen und zwar ohne die gegenseitige Gleichheit in der Amplitude zu zerstören. Es tritt nun an den Wehnelt-Elektroden der Bildröhre 21 eine in Fig. 1 dargestellte Pegelverschiebung der Videosignale auf, und zwar außerhalb der Meßzeiten der Strahlstrombezugspegelregelschaltung.
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In Fig. 9 ist eine mögliche Schaltungsanordnung dargestellt um außerhalb der Meßzeit eine Pegelverschiebung in dem Kathodenkreis der Bildwiedergaberöhre herbeizuführen. Für entsprechende Teile sind dieselben Bezugszeichen verwendet worden wie in den vorhergehenden Figuren. Von der in Fig. 5 dargestellten Meßschaltung ist der Eingangskreis dargestellt. Die Basis des Transistors 301 liegt nun über einen Widerstand 817 von etwa 1000 Ohm an den miteinander verbundenen Kathoden der Bildwiedergaberöhre 21. Diese Kathoden sind weiter mit dem Kollektor eines pnp-Transistors 819 verbunden, dessen Emitter an einer positiven Spannung (130 + V s ) liegt. Die Basis des Transistors 819 ist über einen Widerstand 821 mit einem Ausgang 823 einer Invertierschaltung 825 verbunden, von der ein Eingang an dem Ausgang 45 des Impulsgenerators 35 liegt. In der Meßzeit wird dadurch der Transistor 819 gesperrt, und der Kathodenstrom fließt über den Widerstand 817 zu der Meßschaltung. Die Kathodenspannung ist dann praktisch +130 V. Außerhalb der Meßzeit wird der als Schalter wirksame Transistor 819 durch die Ausgangsspannung der Invertierschaltung 825 völlig im leitenden Zustand gehalten und die Kathodenspannung wird dann +(130 V s ) Volt d. h., es tritt eine gewünschte Pegelverschiebung von V s Volt auf.
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Es dürfte einleuchten, daß mit einigen Änderungen des Impulsgenerators 35 die Meßzeiten nach anderen Zeiten verlegt werden können. Weiter kann gewünschtenfalls beispielsweise während mehrerer aufeinanderfolgender Zeilenzeiten pro Elektronenstrahlerzeugungssystem gemessen werden, während die Reihenfolge, in der die Elektronenstrahlerzeugungsströme gemessen werden, auch beliebig gewählt werden kann. Für zeilensequentielle Farbfernsehsysteme, bei denen eine Verzögerungsanordnung verwendet wird, um die Farbinformation einer oder mehrerer vorhergehender Zeilenzeiten verfügbar zu haben, ist es zur Vermeidung von Störerscheinungen erwünscht, die Unterdrückung in dem Chrominanzkanal mindestens um eine Anzahl Zeilenzeiten entsprechend der Verzögerungszeit der Verzögerungsanordnung vor dem Meßzyklus anfangen zu lassen.
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Die Kathoden der Wiedergaberöhre, die in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel unmittelbar miteinander verbunden sind, dürfen gewünschtenfalls über ein Widerstandsnetzwerk miteinander verbunden werden.
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Die in Fig. 2 dargestellten Einstellwiderstände 195, 196 und 197 für die Schirmgitter dienen dazu, einen günstigen Arbeitspunkt für die Farbsignalendverstärker mit den Transistoren 431 und 433 einstellen zu können, weil die zulässigen Spannungen für die zur Zeit üblichen Transistoren noch nicht hoch genug sein können. Sollte dies der Fall sein, so könnten gewünschtenfalls die genannten Einstellwiderstände fortfallen.
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Es dürfte einleuchten, daß gewünschtenfalls die von den Speicherschaltungen 163, 165, 167 erhaltenen Bezugspegelregelspannungen Einstellungen anderer Elektroden der Elektronenstrahlerzeugungssysteme der Wiedergaberöhre 21 beeinflussen dürfen, um die Strahlströme bei der Steuerung der Elektronenstrahlerzeugungssysteme mit einem Bezugspegel konstanthalten zu können. Um ebenso wie im dargestellten Beispiel den Einfluß auf die Wehnelt-Elektrode ausüben zu lassen, dürfen die Bezugspegelregelspannungen auch an anderen Stellen in der Schaltungsanordnung, wie beispielsweise in den Farbdifferenzsignalstrecken vor der Kombination mit den Leuchtdichtesignalkanal zugeführt werden.
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Der Meßverstärker 187 kann beispielsweise weiterhin gewünschtenfalls einen durch einen Schalttransistor statt einen durch die Diode 194 überbrückten Eingang aufweisen.
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Unter einer Mehr-Elektronenstrahlerzeugungssystemfarbwiedergaberöhre wird selbstverständlich auch ein Gefüge aus mehreren einzelnen Wiedergaberöhren verstanden, die auf die angegebene Art und Weise zusammenarbeiten.
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In dem obenstehend beschriebenen günstigen Ausführungsbeispiel ist die Wiedergaberöhre als Eingangsfolgeschalter für die Meßschaltung verwendet worden. Es dürfte einleuchten, daß gewünschtenfalls in jeden der Kathodenkreise der Wiedergaberöhre ein Kathodenwiderstand aufgenommen werden kann, wobei dann zwischen den Kathoden und dem Eingang der Meßschaltung ein einzelner Eingangsreihenfolgeschalter vorhanden sein kann.
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Wenn keine Reihenfolgeschaltung in der Meßschaltung verwendet wird, müssen die Regelsysteme einander gleich sein und einander gleich bleiben und müssen die betreffenden Strahlstromregelschaltungen auf einen gleichen Bezugspegel regeln, um die Maßnahme nach der Erfindung mit Vorteil anwenden zu können.