CH264408A - Hydraulische Steuerungseinrichtung einer schrittweise zu bewegenden Verstellvorrichtung. - Google Patents

Hydraulische Steuerungseinrichtung einer schrittweise zu bewegenden Verstellvorrichtung.

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CH264408A
CH264408A CH264408DA CH264408A CH 264408 A CH264408 A CH 264408A CH 264408D A CH264408D A CH 264408DA CH 264408 A CH264408 A CH 264408A
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Limited The Newall Eng Company
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Newall Eng
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor

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Description


  Hydraulische Steuerungseinrichtung einer schrittweise zu bewegenden       Verstellvorrichtung.       Vorliegende Erfindung betrifft eine     hv-          draulisehe    Steuerungseinrichtung einer- schritt  weise zu bewegenden     Verstellvorriehtung;    sie  ermöglicht, bei entsprechender     Ausbildun.g,     letztere zur Ausführung verhältnismässig klei  ner Bewegungen in Tätigkeit zu setzen.  



  Die erfindungsgemässe hydraulische Steue  rungseinrichtung ist gekennzeichnet durch  ein die     Arbeitsmittelzufuhr        zur        Verstellvor-          richtung    steuerndes Betätigungsventil, das aus  einer ersten, diese Zufuhr unterbrechenden       Endst,ellung    über eine sie herstellende     nio-          mentane    Zwischenstellung in eine zweite, die  Zufuhr wieder unterbrechende     Endstellung     verstellbar ist,

   und durch Mittel zum Steuern  der Verstellung dieses Ventils von der ersten  in die zweite     Endstellung    zwecks momentanen       Betätigens    der     Verstellvorriehtung,    in der  Zwischenstellung des Ventils, zum 'Auslösen  einer     Verstellbewegung.    Dieses Ventil. ist  vorzugsweise in eine Leitung,     dureh    die das  Arbeitsmittel, zur     Verstellvorriehtung    geför  dert wird, eingesetzt, wobei diese in jeder  Endstellung des Ventils unterbrochen und in  einer     Zwisehenstellung    offen ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.   <B>1</B> ein vereinfachtes Schema der     hy-          draulisehen    Verbindungen,         Fig.    2 in einem     Aufriss    den     Zusanimenbau     der Steuerventile     und    der     Verstellvorrichtun,--          der    Einrichtung, für die Anwendung     auf     einer     Schleilmaschine,    zum Betätigen der       Schleifseheiben-Vorschubvorriehtung,

            Fig.   <B>3</B> einen     Vertikalsehnitt,    in grösserem       -Hassstab,    durch das     Vorschub-Umsehaltventil     für die     Schleifseheibe,          Fig.4    einen     Horizontalselinitt,    in grösse  rem Massstab, nach Linie 4--4 der     Fig.'-),          Fig.   <B>5</B> einen Schnitt, in grösserem     -"#,lass.stab,     durch das     Verteilventil,    nach Linie<B>5-5</B> der       Fig.    2     -Luid          Fig.   <B>6</B> einen Schnitt, in grösserem -Massstab,

    durch das     Umsehaltventil    für das Betäti  gungsventil, die     Verstellvorriehtung-    für     den          Sehleifseheibenvorsehub    und das Betätigungs  ventil. selbst,     naeh    Linie<B>6-6</B> der     Fig.2.     



  Die     Sehleifmasehine    weist     zür    Hauptsache  einen in     Längsriehtung    der     -_NIasehine    auf dem       Masehinenbett    (nicht gezeichnet) beweglichen  und das     Arbeitsstüek    (nicht gezeigt) tragen  den Tisch (nicht gezeigt), und einen eine     ro-          tierbare        Sehleifseheibe    samt Antrieb (nicht  gezeigt) tragenden Support (nicht gezeigt)  n     c#     auf, der quer zum     Masehinenbett    gegen oder  vom Bewegungsweg des Tisches weg beweglich  ist,

   zum Anstellen der     Schleifseheibe    in eine       Sehleifstellung        und    Rückführung aus dieser       zn          und        zum        VorseliLib    und     Rüeksehi[b    der     7tige-          stellten        Sehleifseheibe    während des Schlei-           fens        bzw.    am Ende des     Sehleilvorganges.     Während des Schleifens vollführt der Tisch  eine Anzahl von Hin- und Hergängen auf dem  Maschinenbett,

   wobei das     Arbeitsstüek    bei  jedem     Hub    an der     Sebleilscheibe    vorbeigetra  gen und letztere am Ende jeder Tischbewe  gung um einen kleinen Betrag gegen den Be  wegungsweg des     Arbeitsstüekes    bewegt wird,  so     dass    die Grösse des letzteren fortschreitend  abnimmt.  



  Gemäss     Fig,   <B>1</B> enthält der     Schleifseheiben-          s-Lipport-Vorse,hubzylinder   <B>11</B> einen mit einer  Kolbenstange<B>13</B> verbundenen hydraulisch     be-          tätigbaren    Kolben 12. Das eine     Zylinderende     ist mit einer Leitung 14 und das andere mit  einer Leitung<B>15</B> verbunden.

   Wie gezeichnet,  führt die Leitung 14 zum     Auslass,    die Lei  tung<B>15</B> ist als     Einlass    mit dem Zylinder ver  bunden, wobei aber das Umschaltventil<B>70</B>  vorgesehen ist, -um die Ein- und     Auslassseiten     vertauschen zu können, wie in den     Fig.    2 und  <B>3</B> gezeigt. Gemäss     Fig.   <B>1</B> führt die Leitung  <B>15</B> zum Gehäuse<B>16</B> eines als     Kolbenschieber-          ventil    ausgebildeten Betätigungsventils<B>17.</B>  Der Schieber arbeitet in einer Bohrung<B>18</B>       und    weist zwei voneinander durch     einen11als     21 getrennte Köpfe<B>19,</B> 20 auf.

   Die Leitung  <B>15</B> tritt in die Bohrung<B>18</B> durch eine Öffnung  22 ein, wobei, wenn sich der Schieber am einen  oder andern Ende seines Hubes befindet, der  eine der Köpfe<B>19,</B> 20 die     öffnung    22 jeweils       überdeekt.    Wenn sich der Schieber von einem  zum andern Ende seines Hubes bewegt, wird  die     öffnung    22 momentan freigelegt und die  Verbindung mit einer zweiten Öffnung<B>23</B> auf  der gegenüberliegenden Seite der Bohrung  hergestellt., welch letztere     öffnung    über eine  Leitung 24 mit einem Drosselventil<B>25</B> ver  bunden ist, das einen Zapfen<B>26</B>     aulweist,

       um den     Durclitritt    des Arbeitsmittels in die  Leitung 24 mehr oder weniger abdrosseln zu  können. Dieses Drosselventil erhält Druck  fluidum über eine Leitung<B>27,</B> oder ist, wenn  die Leitung 14 als Druckleitung an den<B>Zy-</B>  linder<B>11</B> angeschlossen ist, mit dem     Auslass     verbunden.  



  Mittels des Ventils<B>25</B> kann der     Durch-          fluss    von Arbeitsmittel zum Kolbenschieber-         ventil   <B>17</B> eingestellt und damit das Ausmass  jedes Bewegungsschrittes des     Schleilscheiben-          supports        beeinflusst    werden.  



  Der     Kolbensehieber    wird durch den an die  Enden der Bohrung<B>18</B> über die Leitungen  <B>-28</B>     bzw.   <B>29</B> übermittelten Druck hin und her  bewegt. Letztere sind mit einem ein beweg  liches Ventilglied<B>31</B> aufweisenden     Umsehalt-          ventil   <B>30</B> verbunden. Druck ist über eine Lei  tung<B>32</B> ans Innere des Ventils<B>30</B> gelegt, und  das eine Bohrung<B>33</B> aufweisende Innere des  beweglichen Ventilgliedes<B>31</B> ist in nicht ge  zeichneter Weise     mit    dem     Auslass    verbunden.

    Gemäss     Fig.   <B>1</B> wird Druck an die Leitung 28  angelegt-,     und    die Leitung<B>29</B> ist mit der     Aus-          lassseite    des Umschaltventils<B>30</B> verbunden,       und    bei dieser Stellung der Teile wird     der     Kolbenschieber gegen das andere Ende der  Bohrung<B>18</B> bewegt     (Fig.   <B>1).</B> Bei dieser Be  wegung ermöglicht er einen momentanen       Durchfluss    des     Druekiluidums    durch die Lei  tungen 24 und<B>15</B> zum     Vorschubzylinder   <B>11,

  </B>  wobei die Menge des     durehfliessenden    Flui  dums und damit das Ausmass der Bewegung  des Kolbens 12 durch die     Versehiebeaesehwin-          digkeit    des Kolbenschiebers und durch den  öffnungsgrad des Ventils<B>25</B> festgelegt wird.  Wenn das     Umschaltvenfilglied   <B>30</B> durch eine  Drehung im     Uhrzeigersinn    in die in     Fig.   <B>1</B>       gestrielielt    gezeigte Lage gebracht wird, so  wird die Bewegung des Schiebers     umgesehal-          tet,    wodurch sich wiederum ein kleiner Vor  schub des Kolbens 12 im Zylinder in der  gleichen Richtung ergibt.  



  Die Kolbenstange<B>13</B> des     Schleilscheiben-          s-Lipport--#'rorschubzylinders   <B>11</B> führt gemäss       Fig.    2 durch ein Gehäuse<B>35,</B> welches die Quer  spindel,<B>36</B> trägt. Die Kolbenstange ist     auf     der einen Seite teilweise als Zahnstange<B>37</B>  ausgebildet, die, mit einem auf der Spindel  <B>36</B> zweckmässig     aufgekeilten,        Ritzel   <B>38</B> im  Eingriff stellt,     wodurel-i    die Bewegungen des  Kolbens 12 über einen     Sehleifscheibenvor-          schubmechanismus    (nicht gezeichnet) auf den       Schleifseheibensupport    übertragen werden.

    



  Es kann ab und zu erwünscht sein, den       Sehleifscheibensupport    beim Schleifen nicht  schrittweise, sondern kontinuierlich in die           Bewegungsbahil    des     Sehlittens,        bzw.    des     Ar-          beitsstiiekes        vorzusehieben.    Zu diesem Zweck  ist eine Leitung 4.6 im Gehäuse<B>16,</B> eine Lei  tung 45 und ein Ventil<B>39</B> vorgesehen (letz  tere beide in     Fig.   <B>1</B>     striehpunktiert    angege  ben), um, falls erwünscht, das den schritt  weisen     Vorsehub        bewirli:ende    Kolbenschieber  ventil<B>17</B> auszuschalten.

   Auch in diesem Fall  ist der     Durehfluss    von Arbeitsmittel in den  Zylinder<B>11</B> durch das Drosselventil<B>25</B> ein  stellbar, das heisst mit letzterem die     Schleif-          seheibensupport-Vorsehubgesehwindigkeit    be  stimmbar. Wenn dieses Ventil<B>39</B> für     kon-          tinuierliehen        Supportvorsehub    eingestellt ist,  ist es belanglos, ob das Kolbenschieberventil  <B>17</B> während des     Sehleifens    durch Umschalten  des Ventils<B>30</B> betätigt wird oder nicht, da  die Betätigung dieser beiden Ventile den     Vor-          sehub    nicht beeinflussen würde.

   Da aber der  kontinuierliche Vorschub des Supports nor  malerweise nur benützt wird, wenn der Tisch  mit dem     Arbeitsstüek        nieht    bewegt wird, so  würde unter diesen. Umständen das Ventil  <B>31</B> sowieso nicht betätigt..  



  Das mittels Handhebels 40     betätigbare,          Verteilventil   <B>39</B> ist vorn auf dem Oberteil des  Zylinders<B>11</B> montiert. Diese Teile sind im  Schnitt in     Fig.   <B>5</B> dargestellt. Der Handhebel  40     ist    auf einer ein Ventilglied 42 tragen  den     Aehse    41 montiert. Eine     Rastenplatte    43  und ein federbelasteter     Einraststift    44 sind  vorgesehen.

   Wenn der Hebel 40 in der einen  Richtung aus der in     Fig.    2 gezeigten Stel  lung     versehwenkt    wird, wird die Leitung<B>15</B>  mit der Leitung<B>-15</B> verbunden, die mit der  einen     Abzweiger    der Leitung 24 bildenden  Leitung 46 in Verbindung steht.

   Wenn der  Hebel 40 in der andern Richtung     versehwenkt     wird, so wird die Leitung<B>15</B> zum Ventil<B>17</B>  geöffnet, der Leitungsteil derselben, der aus  dem     Verteilventil,   <B>39</B> austritt und in     Fig.    2  mit 15a bezeichnet ist, wird mit dem eintre  tenden Teil<B>15</B> verbunden, womit die Verbin  dung vom     Vorsehubz-viinder    bis zur Öffnung  22 hergestellt ist.

       Das        Verteilventil   <B>39</B> erlaubt  somit nach Wunsch     ent-,veder    die     intermittie-          rende    Förderung in Tätigkeit zu setzen, oder  die kontinuierliche Förderung von Dr-Liekmit-         tel    vom Drosselventil 25 direkt über die Lei  tung 45 an den     Vorschubzviinder   <B>11</B> herbei  zuführen.  



  Das     Umsehaltventil   <B>30</B> ist im Schnitt in       Fig.   <B>6</B> gezeichnet und trägt einen Achsbolzen  <B>50</B> mit einem     Sehwenkarm        #51.        Letzterer-ist    mit  tels Stiftes<B>52</B> mit einer am untern Ende eines       Umsehalthebels   <B>53</B>     vorgesehenenGabel        inEin-          griff.    Der Hebel<B>53</B> wird durch Anschläge  (nicht gezeigt) auf dem Tisch der     Schleif-          masehine    betätigt,

   so     dass    er das Ventilglied  <B>31</B> am Ende jedes Tischhubes automatisch in  seine andere Stellung schwenkt. Das Innere  des Körpers des     Umsehaltventils   <B>30</B> ist mit  einem Futter 54 versehen, in dem sieh das  Ventilglied<B>31</B> dreht,     zweeks,    Erleichterung  der Fabrikation.  



  Durch jedes Verstellen des Ventils<B>30</B> wird  eine Bewegungsumkehr des     Kolbensehiebers     des Ventils<B>17</B> herbeigeführt, das heisst der       Schleifscheibensupport    wird -um einen kleinen  Schritt in den     Wec    des Arbeitsstückes     vorge-          sehoben,    bereit für den     näehsten    Gang des  Arbeitsstückes auf dem Tisch an der Schleif  scheibe vorbei.  



  Der Bau des Drosselventils<B>25</B> ist in     Fia.    4  gezeigt. Der Ventilkörper ist mit einem Fut  ter<B>60</B> versehen, in das eine Hülse<B>61</B>     eingle-          setzt    ist, deren obere     Stirnfläehe    zur senk  rechten Ebene auf die     Hülsenaehse    schwach  geneigt     gesehliffen    ist und die gegen eine  festliegende Hülse<B>63</B> anstösst, wobei die     be-          Ireffende.        Stirnfläehe    der letzteren     züi    ihrer  Achse rechtwinklig verläuft.

   Es besteht somit  zwischen den beiden einander zugekehrten  Enden der Hülsen<B>61, 63</B> eine keilförmige  Lücke<B>62,</B> die mit einer auf dein Zapfen<B>26</B>  des Drosselventils vorgesehenen Öffnung 64  in Verbindung steht. Letztere wird daher in       veränderliehem    Ausmass geöffnet, je nach der  Drehstellung des mittels eines Drehknopfes  <B>65</B>     züi    verstellenden Zapfens<B>26,</B> der gegen  Federbelastung in den festsitzenden Hülsen  <B>61</B> und<B>63</B>     axialbeweglieh    geführt ist.

   Die  Öffnung 64 ist durch einen den Zapfen<B>26</B>  durchsetzenden Kanal mit einer     auf    der     Ober-          fl.äehe    des Zapfens vorgesehenen     Rin-Ignut,   <B>66</B>  verbunden, die mit der Leitung 24 in Ver-           bindung        stelit.    Die in     Fig.    4 aus dem Ventil  gehäuse, nach oben führende Leitung dient       zum    Abführen von zwischen den Hülsen<B>61,</B>  <B>63</B> und dem Zapfen<B>26</B> und der Federhülse  eventuell     durclitretendem    Arbeitsmittel.  



  Zusätzlich zum Kolben 12 und Zylinder<B>11</B>       züm        Herbeilühren    des schrittweisen Vor  schubes des     Schleifscheibensupports    während  des Schleifens ist eine zweite Kolben- und  Zylindereinheit (nicht gezeigt) vorgesehen,  zum Vorschieben des     Schleifscheibensapports     in eine Schleifstellung vor Beginn des Schlei  fens und zum Zurückziehen des Supports  nach Beendigen des Schleifens.

   Diese zweite  Einheit wird durch das Umschaltventil<B>70</B>  gesteuert,     da8    zusätzlich zum Zustellen des       Schleifscheibensupports    in eine     Schleifstel-          lung    vor Beginn des Schleifens auch<B>zum</B>  Einstellen der     Druckflüssigkeitszuleitung    zum  Zylinder<B>11</B> dient, so     dass    der während des       Schleifens    erfolgende schrittweise     Vorschub     des Supports durch Betätigen der Ventile,<B>30</B>  und<B>17</B> ausgeführt wird,

   und zusätzlich zum  Zurückziehen des Supports aus     der    Schleif  stellung nach Beendigen des Schleifens auch  noch gleichzeitig zur Umsteuerung der er  wähnten     Druckflüssigkeitszuleitung,    damit der  Kolben 12 im Zylinder<B>11</B> automatisch in seine  Ausgangsstellung vor Hubbeginn zurückge  führt wird, das heisst in die Anfangsstellung  des Supports für den nächstfolgenden Schleif  vorgang. Dieses Ventil<B>70</B> ist in     Fig.   <B>3</B> ge  zeigt und weist ein drehbares Ventilglied<B>71</B>  auf. Letzteres kann von der     Bedienungsper,-          son    mittels eines     Ventilbetätigangshebels   <B>72</B>  eingestellt werden.

   Druck wird     kontinuier-          lieh    an das Ventil<B>70</B> über einen Einlauf<B>73</B>  übertragen, und die Verbindung 74 mit dem  Auslauf steht immer offen. In der in     Fig.   <B>1</B>  und<B>3</B> gezeigten Stellung ist die Leitung<B>27</B>  mit der Druckquelle verbunden, diese Ver  bindung kann ebenfalls in     Fig.    2 in gestri  chelten Linien bis zum Drosselventil<B>25</B> ver  folgt werden. Die Leitung<B>27</B> ist auch in       Fig.    4 gezeigt.

   Bei dieser Stellung der Teile  wird Druckflüssigkeit durch das Ventil<B>25</B>  und     intermittierend    durch das     Kolbensehie-          berventil   <B>17</B> an die Leitung<B>15</B> abgegeben,    und der Kolben 12 in     Fig.   <B>1</B> und 2 wird einen  Schritt nach rechts gedrückt. Die an das  andere Ende des Zylinders<B>11</B> angeschlossene  Leitung 14 steht dabei in direkter Verbin  dung mit dem     Auslass    74.

   Druck wird auch  durch die in     Fig.   <B>3</B> gestrichelt gezeichnete  Leitung<B>75</B> an eine Leitung<B>77</B> übertragen,  die sieh nach dem einen Ende des Zylinders  erstreckt, der zum     Querverschieben    des       Schleifscheibensupports    in     und    aus seiner Ar  beitsstellung dient, so     dass    der Support in die       Schleifstellung    zugestellt ist. Eine entspre  chende     Leitmig   <B>76</B> erstreckt sieh an das ent  gegengesetzte Ende des genannten Zylinders  und steht über die das Ventilglied<B>71</B> durch  setzende Leitung<B>81</B> mit dem     Auslass    in Ver  bindung.

   Wenn jedoch das Ventilglied<B>71</B> im       Gegenuhrzeigersinn    in die strichpunktierte  Lage in     Fig.   <B>3</B>     verschwenkt    wird, so werden  die Druck- und die     Auslassseite    des     Vorschub-          zylinders   <B>11</B> über die Leitungen 14,<B>27</B> und  des Zustellzylinders über die Leitungen<B>76,</B>  <B>77</B> umgeschaltet. In dieser letzteren Stellung  -wird Druck durch den Körper des Ventilglie  des<B>71</B> über die gestrichelt gezeichnete Lei  tung<B>75</B> auf die Leitung 14 übertragen,     und     die Leitung<B>27</B> ist mit dem     Auslass    verbun  den.

   Ebenso wird Druck in die Leitung<B>76</B>  übertragen, und die entsprechende Leitung<B>77</B>  ist mit dem     Auslass    verbunden.  



  Wenn also Druck an die Leitung<B>76</B> ge  legt     und    die Leitung<B>77</B> mit dem     Auslass    ver  bunden ist, so wird der     Sehleifscheibensup-          port    aus der Arbeitsstellung     zurückgesehoben.     Wenn das Ventil durch die Bedienungsperson  in die in     Fig.   <B>3</B> gezeigte Stellung     geseh#wenkt     wird, so wird der     Quervorschubzylinder    des       Schleifscheibensupports    unter Druck gesetzt  und damit der     Sehleifscheibensupport    in Ar  beitsstellung gebracht.

   Die eigentlichen     Vor-          schubbewegungen    zum Schleifen werden dann  durch die     Verstellvorrichtung   <B>11,</B> 12 ausge  führt.  



  In einer hinter der     Zeiehni--tngsebene    der       Fig.   <B>3</B> gelegenen Ebene weist der     Ventilglied-          zapfen   <B>71</B> kreisförmigen Querschnitt<B>82</B> und  einen weggeschnittenen Teil<B>78</B> auf; der     da,-          durch    gebildete     Hohlraum    steht über eine      Leitung<B>79</B> im Zentrum des Zapfens<B>71</B> mit  dem Sumpf in Verbindung.

   Wenn der     Um-          schaltventilzapfen   <B>71</B>     versellwenkt    wird, das  heisst aus der mit vollen Linien gezeichneten  Stellung nach     Fig.   <B>3</B> in die     striehpunktierte     Stellung, in welcher der     Sehleilscheibensup-          port    zurückgezogen wird, wird eine Leitung  <B>80</B> mit dem Sumpf verbunden.

   Diese Leitung  <B>80</B> ist mit der Leitung<B>15</B> verbunden, so     dass     nun das     Verteilventil   <B>39</B> und das     Betätigungs-          ventii   <B>17</B> umgangen werden und der     Vor-          schubkolben    12 sofort ans linke Ende seines  Hubes zurückgeführt wird, in Bereitschafts  stellung für den nächsten Arbeitsvorgang.  



  Anstatt das Bewegungsausmass des     Vor-          sehubkolbens    12 bei der jeweiligen Betätigung  durch Drosseln des Arbeitsmittelzuflusses mit  tels des Drosselventils<B>25</B> zu verändern, wäre  auch möglich, mit einem Ventil eine mit dem  Kolbenschieberventil<B>17,</B> dem Kolben und<B>Zy-</B>  linder<B>11,</B> 12 parallel geschaltete, Umleitung  zu steuern. Das Ventil wäre in diesem Falle  ein durch Federkraft geschlossenes Ventil mit  verstellbarer Federbelastung. In einem     sol-          eben    Falle würde der wirksame Druck des  Arbeitsfluidums und     dadurelidasBewegungs-          ausmass    des Kolbens<B>11</B> durch Verstellen der  Federbelastung verändert.  



  An Stelle des beschriebenen Ventils<B>17</B>  mit hin- und hergehendem Kolben könnte auch  ein Drehventil mit zwei     Sehliessstellungen     verwendet werden, und zwar in solcher Aus  bildung,     dass    es sieh beim     Verschwenken    aus  der einen in die     näehstfolgende    Schliessstel  lung momentan öffnet,.  



  Gemäss einer weiteren Variante könnte ein       Kolbensehieberventil   <B>(17)</B> mit der     Verstell-          vorriehtung    parallel geschaltet und in jeder  Endstellung offen sein, um das Arbeitsmittel  um die     Verstellvorrichtung    herum umzuleiten.       ,Jedesmal,    wenn das Betätigungsventil von  einer in die andere Endstellung verstellt  wird, schliesst es diese Umleitung beim Durch  fahren der Zwischenstellungen, so     dass    Ar  beitsmittel momentan an die,     Verstellvorrieh-          tung    abgegeben wird, um diese zwecks Aus  führung eines     Bewegungssehrittes    in. Tätig  keit zu setzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Hydraulische Steuerungseinrichtung einer schrittweise zu bewegenden Verstellvorrieh- tung, gekennzeichnet durch ein die Arbeits- mittelzufuhr zur Verstellvorrichtung <B>(11)</B> steuerndes Betätigungsventil<B>(17),</B> das ans einer ersten diese Zufuhr -unterbrechenden Endstellung über eine sie herstellende monien- tane Zwisehenstellun", in eine zweite, die Zu fuhr wiederum -unterbrechende Endstellung verstellbar ist, Lind durch Mittel (20)
    zum Steuern der Verstellung des Ventils von der ersten in die zweite Endstellunc zwecks mo mentanen BetäLigens der Verstell.vorrichtung, in der Zwischenstellung des Ventils, zum Aus lösen einer Verstellbewegung. n UNTERANSPRÜCHE:
    <B>1.</B> Hydraulische Steucrungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeieh- net, dass das Ventil<B>(17)</B> in einer das Arbeits mittel der Verstellvorriehtung zuführenden Leitung (24,<B>15)</B> eingesetzt ist, wobei diese in jeder Endstellung des Ventils unterbrochen zn und in einer Momentanzwisehenstellung offen ZD ist. 2.
    Hydraulische Steuerangseinrichtung naeh Patentanspruch und Unteranspruch.<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet" dass das Ventil<B>(17)</B> -und die Mittel<B>(30)</B> zur Steuerung seiner Verstellung so angeordnet sind, dass ersteres wiederholt aus der einen Endstellung in die andere verstellt werden kann, zwecks inter- mittierender Betätigung der Verstellvorrich- tung, um eine Aufeinanderfolge von gleich gerichteten Bewegungen auszulösen.
    <B>3.</B> Hydraulische Steuerungseinriehtung nach Patentansprueh und Unteransprilehen <B>1</B> und 2, gekennzeichnet dureb. ein in die Ver- stellvorrichtung <B>-</B> Arbeitsmittelzuleitung <B>(27,</B> 24, 15).eingesehaltütes Drosselventil<B>(25),</B> das <B>C</B> zwecks -Änderung der Abgabe von Arbeits mittel an die Verstellvorricht-Luig verstellbar ist,
    um das Ausmass der durch die Momen- tanbetätigung bewirkten Bewegung der Ver- stellvorriehtung zu verändern. 4. Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Patentansprueli und Unteransprftehen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Be tätigungsventil<B>(17)</B> einen Zylinder<B>(18)</B> mit zwei öffnungen (22,<B>23)</B> aufweist, welche in die Arbeitsmittelzuleitmig an die Verstell- vorrichtung eingeschaltet sind,
    und iln Zylin der ein Kolbenschieber <B>(19,</B> 20, 21) vorgesehen ist, der die Verbindung zwischen diesen Öff- n-Lingen in<B>j</B> eder Hub-Endstellung unterbricht, sie aber in den Zwisehenstell-Luigen seines Hubes herstellt.
    <B>5.</B> Hydraulische Steuerangseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zum Steuern des Betätigungsventils ein Umschaltventil<B>(30)</B> miteinschliessen, das, -um Arbeitsmittel zum einen oder andern Kolben- sahieberende zu liefern, in zwei Einstellagen umschaltbar ist, und jeweils das andere Schie- berende mit einem Ablauf<B>(33)</B> verbindet.
    <B>6.</B> Hydraulische Steuerungseinriehtung nach Patentanspraeh und Unteransprüchen <B>1</B> bis<B>5,</B> gekennzeichnet dureh ein Umsehalt- ventil <B>(70),</B> nät dem zwei Leitungen<B>(77, 76)</B> und die Leitungen<B>(15,</B> 14) der Verstellvor- richtung zwecks Bewegungsumschaltung, für Arbeitsmittelzu- und -rüekleitLmg, miteinan der vertauschbar sind.
    <B>7.</B> Hydraulische Steuermigseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>1</B> bis<B>6,</B> gekennzeichnet durch ein derart in den Arbeitsmittelkreislauf für die Verstell- vorrichtung eingeschaltetes Verteilventil <B>(39),</B> dass das Betätigungsventil nach Wunsch ausser Betrieb gesetzt und die Verstellvorrieli- tLing durch direkte Verbindung mit dem Dros selventil<B>(25)</B> betätigt -werden kann.
CH264408D 1945-05-16 1946-09-26 Hydraulische Steuerungseinrichtung einer schrittweise zu bewegenden Verstellvorrichtung. CH264408A (de)

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