CH263149A - Vorrichtung zum Behandeln von Teilen des menschlichen Körpers. - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln von Teilen des menschlichen Körpers.

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CH263149A
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J Dr Med Greppin
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J Dr Med Greppin
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Description


  
 



  Vorrichtung zum Behandeln von Teilen des menschlichen Körpers.



     Die    Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln von Teilen des menschlichen Körpers und ist durch Mittel gekennzeichnet, die sowohl Überdruck wie Unterdruck auf den Körperteil zur Einwirkung zu bringen gestatten.



   Im folgenden sind an Hand der Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.



   Fig. 1 zeigt das Schema eines Behandlungsapparates für wahlweise Verwendung von   Über- und    Unterdruck.



   Fig. 2 zeigt in schaubildlieher Darstellung den Apparat nach Fig. 1.



   Fig. 3 zeigt die Vorrichtung zum   Um-    schalten von Unter- und Überdruek oder umgekehrt.



   Fig. 4 und 5 stellen Über- und Unterdruck  inftsehalter    dar.



   Fig. 6 stellt   schematiscb    und teilweise im Schnitt eine elektromagnetische   Umsehaltvor-    richtung dar, während die
Fig. 7 bis 13 verschiedene Behandlungsorgane darstellen.



   Gemäss der dargestellten Ausführung nach den Fig. 1 bis 5 besteht der Behandlungs  hehälter    1 aus einem Hohlzylinder, in den das zu behandelnde Glied eingeführt und luftdicht abgeschlossen wird. Hierzu ist auf der einen Stirnseite des Behälters 1 die Wand 35 mit einer Manschette 36 ausgerüstet, die aus einem elastisch dehnbaren Stoff, z. B. Gummi, besteht. Es können verschiedene   soleher    auswechselbarer Stirnwände mit Manschetten, z. B. verschiedener   Durchnsser - die    einen für Arme, die andern für   Beine - vorgesehen    sein. Eine zweite Stirnwand 35 mit Mansehette 36 ist aus Fig. 2 ersichtlich; sie liegt als Reserve auf der Grundplatte 55 auf. Die Stirnwand ist durch eine Anzahl Flügelmuttern 38 über einen Abdichtungsring 37  (Fig. 2) hermetisch am Zylinder 1 befestigbar.



   Um ein absolut einwandfreies Umsehliessen des   Körpergliedes    durch die elastisch dehnbare Manschette zu erzielen, kann man noch eine feste Manschette 49 aus   undelinbarem    Stoff, vorzugsweise Metall, vorsehen   (Fig.    2), die über die elastische Manschette stülpbar ist und aus zwei durch Scharnier 50 verbundenen Hälften besteht, die auf der dem Scharnier 50 entgegengesetzten Seite durch verstellbare Spannschrauben 51, 52 festgespannt und diese somit den verschiedenen Stärken der zu behandelnden Glieder ange  hasst    werden können.



   Am Zylinder 1 ist ferner ein Guckfenster 2 und im Innern eine Beleuchtung durch Lampen 26 sowie eine Heizung 23 mit Schutzwand 24 gegen das zu behandelnde Glied angeordnet. Der Behälter 1 ist ferner mit einem Polster 29 ausgekleidet, was eine weiche   Auf    lage des Gliedes im Innern des Behälters gewährleistet.



   Der Behälter 1 ist an zwei Säulen 40 aufgehängt und in der Höhe teleskopartig verschiebbar und durch die Schrauben 40a fest   s-tellbar, : Der Zylinder 1 lässt sich ferner um     die Zapfen 47 schwenken und durch die   Plü-    gelmuttern 39 in einer beliebigen Schwenkstellung fixieren. Am Zylinder 1 sind noch die Handgriffe 41 angebracht.



   Die Säulen 40, auf denen der Behandlungsbehälter 1 aufgehängt ist, sind unten am Rahmen 42 der Grundplatte 55 befestigt bzw. verschweisst.



   Auf der Grundplatte 55, die durch die Laufräder 43 fahrbar gemacht ist, ist das Aggregat zur Erzeugung des gewünschten Über- oder Unterdruckes montiert. Es besteht aus einem Elektromotor 7, der über einen Transmissionsriemen 57 einen   Kompressor    3 -(Fig. 1 und 2) antreibt; dessen   Druckan-    schluss   3O    führt zu einem Druckausgleich- behälter 4 mit Ventil, während der Sauganschluss   3    zu dem Druckausgleichbehälter 5 führt. Von den Behältern 4 und 5 führen die betreffenden Leitungen zum Umsehaltapparat, der sich oben am Behandlungsbehälter 1 befindet. Der Umschaltapparat besteht gemäss der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten   Ausführimgsform    aus einem Mehrweghahnsystem 6, das mit einem Auslauf 31 und den beiden Leitungen 44 in Verbindung steht.



  Der   Reiberhahn    6 (Fig. 3) hat zwei Stellungen. In der einen verbindet er dureh einen Kanal 6a die eine Leitung 44, z. B. die   Saug-    leitung 44, mit dem Auslauf und gleichzeitig durch einen Kanal 6b die andere   Leitung    44, z. B. die Druckleitung, in das Innere des Behälters 1. In der andern Stellung schaltet der Reiberhahn 6 umgekehrt die erste Leitung 44 auf den Behälter und die andere auf den Auslauf 31. Auf dem   Schaltblock    60a   (Fig. 2),    auf dem das Mehrweghahnsystem montiert ist, ist zugleich noch eine Kontrollvorrichtung in Form von je einer   Kontroll-    lampe 15 und 18 montiert.

   Die Lampen 15 und 18 stehen mit Druckluftschaltern 13 und 16 in Verbindung, die auf dem Behälter 1 aufgesetzt und direkt dem darin herrschenden Druck ausgesetzt sind. Der Schalter 16 ist ein Überdruckluftschalter mit einem   Kol-    ben 16a, der von einer Feder 16b ständig nach   lunten      gedrückt    wird (Fig. 4). Am   I(ol-    ben 16a ist eine Kontaktstange 16c befestigt, die mit einem durch die Schraube 20 verstellbaren Gegenkontakt 16d zusammenarbeitet; mit 16e ist die Anschlussklemme an den Stromkreis der grünen Lampe 18 bezeichnet.



   Der Schalter 13 ist ein Unterdruckluftschalter (Fig. 5). Sein Kolben   13     wird von einer Feder 13b nach oben   gedrückt.    Bei Unterdruck wird der Kolben   13a    nach unten gedrückt und gelangt mit einem Teller seiner Stange 13c in Berührung mit einem Kontaktbügel 13f der   Gegenkontaktschraube    13d, die durch den   Kopf    21 verstellbar ist; mit 13e ist der Stromanschluss zum Stromkreis der roten Lampe 15 bezeichnet.



   Beide Druckluftschalter 13 bzw. 16 besitzen einen Hahn 14 bzw. 17, um deren oberhalb der Kolben 13a bzw. 16a befindlichen   naum    mit der Atmosphäre in Verbindung setzen zu können.



   Die Kontrollampen 15 und 18 sind auf der Block 60a montiert, der durch die Isolierplatte 60 gegen Masse isoliert ist. Die Lampen 15 und 18 selbst sitzen in einer Isolierfassung 61 mit den Anschlüssen 62 und 63 für die zu den Schaltern 13 und 16 führenden Kabel. Auf den Block 60a sind noch der Motorsehalter 8, der Heizschalter 22 und der Beleuchtungsschalter 25 montiert.



   Am Behälter 1 ist noch ein Thermometer 12 sowie ein Sicherheitsventil 19 montiert, das vor übergrossem Über- wie Unterdruck im   Behandiungsbehälter    schützt.



   Das Manometer 9 ist mit   Sieherungsvor-    richtung 10 für das   Zeigerwerk    sowie mit einem Ablasshahn 11 zum Ausschalten des Manometers versehen.



   Der Kompressor 3 besteht aus einem Ein  zylinderapparat    mit Zylinder, Kurbelwelle, Antriebsrad, Pleuelstange, Kolben und den Ventilen mit den Leitungsanschlüssen für die   Saug-und    die   Druckleitung    44.



   Die ganze elektrische Energie für die Beleuchtung und die Heizung wird der Nieder  spannungs-Seklmdärseite    eines Transformators 27 entnommen, der primärseitig an das Netz angeschlossen ist. Der Transformator   27    sowie die Netzanschlussdose 28 sind auf der Grundplatte 55 montiert; desgleichen die    Stromansehlulssdose    33 für den Strom des Behälters 1.



   An Stelle der mechanischen Umschaltvorrichtung, wie sie in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist, kann auch eine elektromagnetische   ltmsehaltvorrichtung    vorgesehen sein, wie sie in Fig. 6 dargestellt ist. Ein Tauchanker 104, 105 ist in einem Lagerstück 101 längsver  sehieblich    in zwei Tauchankerspulen 90, 92 gelagert. Der Tauchanker hat zwei Ringrinnen 106, die je mit zwei Kanälen 107, 109 und 108, 111 des Leitungssystems vom Kompressor zum Behälter 1 zusammenarbeiten.



     Die    vom Kompressor 3 kommende Saugleitung 94 teilt sich in die beiden Kanäle 107, 109 und die Druckleitung 95 in die Kanäle 108, 111. Auf der andern Seite vereinigen sich die Kanäle 107 und 111 in den Leitungskanal 96 zum Behälter 1, während die Kanäle 109 und 110 zum Aussenluftkanal 97 führen.



   Die   Tauchankerspulen    90 und 92 sind elektrisch mit einem Manometer 85 verbunden, welches an eine Stromquelle 112 angeschlossen ist und das auf bestimmte Drucke verstellbare Kontakte 87, 88 aufweist. Parallel zu den Tauchankerspulen 90, 92 sind noch je eine Kontrollampe 91 und 93 geschaltet.



   Wenn das Manometer durch einen seiner Kontakte 87 und 88 Kontakt macht, so wird der entsprechende Tauchmagnet 90 oder 92 erregt und der Anker 104, 105 angezogen, wodurch die Leitungen durch die   Ringrinnen    106 des Ankers   umgeschaltet    werden, und zwar selbsttätig entsprechend dem durch die Kontakt zeiger 87, 88 eingestellten Druckwert.



   Die Vorrichtung wird im wesentlichen wie folgt benützt:
Das zu behandelnde Glied wird in den Behälter 1 eingeführt und hermetisch durch die   Manselletten    36 und 49 abgeschlossen.



  Nun wird durch den Schalter 8 der Motor 7 eingeschaltet. Dieser treibt den Kompressor 3 an, der eine Druckdifferenz (Unter- oder Überdruck) erzeugt, der durch die Leitungen 44 auf das Innere des Behälters 1 übertragen wird. Durch Betätigen der Schalter 22 und 25 kann nach Belieben die Beleuchtung und Heizung eingeschaltet werden. Der Reiberhahn 6 befindet sich zunächst in der linken Stellung    leer .    Das Manometer gibt den Grad des Unterdruckes an; ist die untere Grenze erreicht, so wird durch den Druck  luftschalter    13 die rote Lampe 15   eingeschal-    tet. Der gewünschte Grad von Unterdruck kann durch Einstellen des   Drudduftsehalters    13 angezeigt werden. Leuchtet nun die rote Lampe 15 auf, so kann der Kranke selbst umschalten, indem er den Hebel 6 nach rechts dreht.

   Nun fängt der Kompressor 3 an, den Behälter 1 zu laden. Sobald der gewünschte - ebenfalls am Druckluftschalter 16 ange  zeigte - Überdruck    erreicht ist, leuchtet die grüne Lampe 18 auf, so dass der Kranke nunmehr wieder umschalten kann.



   Bei der   elektromagnetischen      Umsehaltvor-    richtung nach Fig. 6 erfolgt die Umschaltung ohne Zutun des Kranken, der an den Kon  taktzeigern    87, 88 lediglich den gewünschten   ITnter- und    Überdruck einzustellen hat.



   Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 kann auch, abweichend von einer   Weehselwirkung,    nur zur   Untcrdruckbehandlung    oder auch nur zum Applizieren eines Druckes verwendet werden.



   In den Fig. 7 bis 13 sind verschiedene Be  handlungsorgane    für   Über- oder    Unterdruck dargestellt. Diese Organe sind einzeln speziell zu behandelnden Körperstellen so angepasst, dass sie unter Berücksichtigung deren   versteckter    oder verdeckter Lage am Körper an diese Körperstellen herangebracht werden können, und sie können sowohl an die Unterwie an die Überdruckleitung angeschlossen werden, so dass sie sowohl als Saugorgane wie als Blasorgane zur Wirkung kommen können. Diese Organe können Stiftform 78 (Fig. 7), Löffelform 79 (Fig. 8) oder Winkelform 80 (Fig. 9) haben.

   In einem solchen Behandlungsorgan kann auch noch eine kleine   Abscheidungskammer    vorgesehen sein wie in dem von Fig. 10 oder Fig. 13, wobei in die Kammer ein Röhrchen 81a bzw. 73a hineinragt, das schräg in der Kammer, das heisst schräg zur Richtung des bei Verwendung als Saugorgan die Saugluft führenden Kanals  liegt und die Abscheidung von durch die Saugluft abgesaugten Stoffen in der Kammer erleichtert.



   Diese Behandlungsorgane können aus Glasrohren gebildet sein, was in hygienischer Beziehung vorteilhaft ist.



   Das Behandlungsorgan nach der Fig. 13 stellt ein aus Kolben und Messzylinder bestehendes Dosierungsmittel dar, das auf die beschriebene Art mit dem Kompressor im Sinne der Erzeugung von Unter- oder von Überdruck kombiniert werden kann, so dass mit dem   Mittel    im Sinne einer Ejektion wie einer Injektion einer gewissen Menge Stoffes gearbeitet werden kann. Ein Lufthahn 84a ermöglicht den Unterbruch des Arbeitens dieses   i7littels    sowohl bei   Saug- wie    auch bei    Druckwirklmg.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Behandeln von Teilen des menschlichen Körpers, gekennzeichnet durch Mittel, die sowohl Überdruck wie Unterdruck auf den Körperteil zur Einwirkung zu bringen gestatten.
    UNTERANSPRttUEE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem luftdicht abschliessbaren Behandlungsbehälter für die Körperteile besteht, der mit einer auf Un ter- bzw. Überdruck umschaltbaren Luftpumpe in Verbindung steht.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftpumpe durch eine auf einstellbaren Unter- bzw. Überdruck ansprechende Apparatur selbsttätig abwechselnd auf Un ter- iuid Überdruck umschaltbar ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behandlungsbchältcr wenigstens mit einer Öffnung mit Manschette aus elastisch dehnbarem Stoff zum Einführen und Ab schliessen eines : Körpergliedes versehen ist.
    4. Vorrichtnng nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung zum Einführen des Körpergliedes in einem vom Behälter abnehmbaren Wandungsteil desselben angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Wandungsteile mit verschiedenen Öffnungen und Manschetten zum Auswechseln am Behälter vorgesehen sind.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung des hermetischen Abschlusses des eingeführten Körpergliedes eine über die elastisch dehnbare Manschette stülpbare und spannbare Manschette aus un- dehnbarem Stoff vorgesehen ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 6, dadurch- gekennzeichnet, dass die Spannmanschette aus zwei Zylinderhälften aus Metall besteht, die einerseits durch Scharnier und anderseits durch Spannschrauben miteinander in Verbindung stehen.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Behandlungsbehälter ein Manometer und ein Thermometer angeschlossen sind.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Behälters eine elektrische Heizung angeordnet ist.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der elektrischen Heizung und dem Behandlungsraum im Innern des Behälters eine Isolierschutzwand angeordnet ist.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behandlungsbehälter mit -einem Guckfenster ausgerüstet ist.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Behandlrmgsbehälter eine elektrische Beleuchtung eingerichtet ist.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Behandlungsbehälters mindestens teilweise ausgepolstert ist.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Druckluftschalter für einen ein stellbare Unterdruck und einen einstellbaren Überdruck vorgesehen ist, welche Schalter bei lE : rreiehung der betreffenden eingestellten Drucke je eine Kontrollampe einschalten.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 9 und 12, mit Kontroll ]ampen zur Uber- hzw. Unterdruckanzeige, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Be leuebtung, die Heizung und die Kontrollampen gebildete elektrische Teil des Behand lungsbehälters an die Niederspannungssekundärseite eines primär an das Netz angeschlos- senen Transformators angeschlossen ist.
    16. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftpumpe aus einem Kompressor besteht, von dem zwei Luftleitungen zu einem Mehrweghahn führen, der als Umsehaltorgan dient.
    17. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Überdruck- und die Unterdruckleitung je ein Druekausgleichbehälter eingeschaltet ist.
    18. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektromagnetisch gesteuerte Vorrichtung zum Umschalten von Unter- auf Überdruck und umgekehrt vorgesehen ist.
    19. Vorrichtung nach Patentanspruch und IJnteransprüchen 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetische Um schaltvorrichtung zwei : Elektromagnetspulen aufweist, die auf einen gemeinsamen Tauchanker einwirken, welcher durch Steuerkanäle mit der Über- und Unterdruckleitung vom Kompressor zum Behälter in Verbindung steht, derart, dass in der einen angezogenen Stellung des Ankers der Behandlungsbehälter auf Unterdruck und in der andern angezogenen Stellung auf ttberdruck geschaltet ist.
    20. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass zu einer selbsttätigen Steuerung der Umschaltung ein Manometer vorgesehen ist, welches einstellbare Kontakte zur Ein und Ausschaltung der Tauchanker magnete aufweist, derart, dass bei einem bestimmten eingestellten Unterdruck und einem bestimmten eingestellten Überdruck die Kontaktgabe und damit die Umschaltung erfolgt.
    21. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Taudiankerspule eine Kontrollampe parallel geschaltet ist.
    22. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchanker als Steuerkanäle zwei Ringrinnen aufweist, von denen jede mit zwei Nebenschlusskanälen zusammenarbeitet, deren einer den Kompressor mit dem Behandlungsbehälter und deren anderer den Kompressor mit der Atmosphäre in Verbindung bringt.
    23. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 18, 19 und 22, dadurch gekennzeiclmet, dass der mit den Ringrinnen versehene Tauchanker in einem Lagerkörper verschiebbar angeordnet ist, in den von der Eintritts- und der Austrittsleitung des vom pressors je zwei parallele Zweige einmünden, von denen je einer zur Leitung des Behand lungsbehälters und der andere zu einer Aussenluftleitung ausmündet.
    24. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftpumpe aus einer Einzylinderkolbenpumpe mit Motorantrieb, mit einem Saugventil und einer an die Saugventilkam- mer angeselilossenen Saugleitung sowie einem Druckventil mit an die Druekventilkammer angeschlossener Druckleitung besteht.
    25. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Druekluftsehalter mit je einem Lufthahn ausgerüstet sind, der gestattet, den Innenraum der Druckluftschalter mit der Atmosphäre in Verbindung zu bringen.
    26. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 14 und 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Druekluftsehalter einen federbeeinflussten Kolben mit Kontaktorgan aufweisen, der mit einem verstellbaren Gegenkontaktorgan zusammenarbeitet.
    27. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das am Behandlungsbehälter angeordnete Manometer mit einer Sichertzgs- vorrichtung gegen übermässigen Druck sowie mit einem Lufthahn zur Ausschaltung des Zeigerwerkes ausgerüstet ist.
    28. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 16, 17 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Behandlungsbehälter, das Motor-lSompressor-Aggregat sowie der Stromanschluss und die Druckausgleichsorgane auf einer gemeinsamen Grundplatte montiert sind.
    29. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behandlungsbehälter auf Säulen einer Grundplatte mindestens zweidimensional verstellbar ist.
    30. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte auf Rädern ruht, so dass die Vorrichtung fahrbar ist.
    31. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Mitteln zur Erzeugung des Druckunterschiedes in den menschlichen Körper einführbare Behand lungsorgane verbindbar sind.
    32. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die B ehandlungsorgane Sammelbehälter für zu fördernde Stoffe aufweisen.
    33. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 31 und 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsorgane aus Röhren mit Saugnäpfen bestehen.
    34. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsorgane als Sammelbehälter dienende Erweiterungen aufweisen.
    35. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass in den Sammelbehälter des Be b andlungsorganes ein Luftrohrstutzen hineinragt, der schräg zur Kanalrichtung liegt.
    36. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Mitteln zur Erzeugnug von Unter- nnd Überdruck ein aus einem Messzylinder und Kolben bestehendes Dosierungsmittel verbunden ist.
    37. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass am Dosierungsmittel ein Lufthahn angeordnet ist.
CH263149D 1945-12-24 1945-12-24 Vorrichtung zum Behandeln von Teilen des menschlichen Körpers. CH263149A (de)

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