CH260331A - Verschlussvorrichtung für eine Photokamera, bei der ein drehbarer Verschlussschirm vorgesehen ist, der einen Kontaktnocken trägt. - Google Patents

Verschlussvorrichtung für eine Photokamera, bei der ein drehbarer Verschlussschirm vorgesehen ist, der einen Kontaktnocken trägt.

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CH260331A
CH260331A CH260331DA CH260331A CH 260331 A CH260331 A CH 260331A CH 260331D A CH260331D A CH 260331DA CH 260331 A CH260331 A CH 260331A
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CH
Switzerland
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screen
contact
carries
opening
shutter
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/70Exposure-making shutters; Diaphragms with flash-synchronising contacts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description


      Verschlussvorrichtung    für eine Photokamera, bei der ein drehbarer     Versehlufisebirm     vorgesehen ist, der einen Kontaktnocken trägt.    Bekannt sind     Versehlussvorriehtungen    für  Photokameras, bei denen ein drehbarer, mit  einer Öffnung versehener     Versehlussschirm     vorgesehen ist, der einen     Kontaktnoeken    trägt.  Dieser     Kontaktnoeken    kann mit einem fest an  geordneten Kontakt zusammenwirken, so     dass     ein Schalter entsteht. Die Bauart kann auch  derart sein,     dass    der Kontaktnocken zwei fest  angeordnete Kontaktfedern. gegeneinander  drücken kann, wobei die Federn, dann den  Schalter bilden.

   Der Schalter ist zur Auf  nahme in den Zündkreis einer     sogenannten          Blitzlichtlampe    bestimmt, und der Schirm mit  der Öffnung dient zum zeitlichen Öffnen  eines     Liehtweges    für die Kamera. Die ganze  Vorrichtung wird bisweilen auch als      Syn-          ehronisierer     bezeichnet.  



  Bei der Bauart solcher     Versehlussvorrieh-          tungen        muss    berücksichtigt werden,     dass    die  zwischen dem Schliessen des     Sehaltkontaktes     und dem Öffnen des Lichtweges verlaufende  Zeitdauer und der Zeitverlauf zwischen dem  Auftreten des Zündstromes der     Blitzlicht-          lampe    und dem     Augenbliek,    in dem die  Lampe die maximale Lichtmenge ausstrahlt,  gleich sein müssen.  



  In     Fig.   <B>1</B> der beiliegenden Zeichnung ist  dies graphisch dargestellt. Diese Figur zeigt  den     Zusaminenhang    zwischen dein von der  Lampe ausgestrahlten Lichtstrom als Ordinate  und     denZeitverlauf        inMillisekunden    seitdem  Augenblick, in dem der Zündkreis gesehlos-         sen    wird. Aus der Figur ist ersichtlich,     dass     nach etwa 20 Millisekunden die Lichtemission  anfängt, und     dass    diese nach etwa<B>30</B> Milli  sekunden ihren Höchstwert erreicht.  



  Bei Kameras mit sehr lichtstarken     opti-          sehen    Systemen ist die     Versehlussvorrichtung     derart eingestellt,     dass        nur    während einer  sehr kurzen Zeitdauer von z. B.<B>3</B>     Millisekun-          den    der     Liehtweg    freigegeben wird; diese  Zeitdauer fällt     mitdemHöchstwert        derLicht-          einission    zusammen. In     Fig.   <B>1</B> ist diese Zeit  dauer a durch eine     Sehraffierung    dargestellt.

         ilus    der Figur ist ersichtlich,     dass,    wenn  durch eine ungenaue Kontaktbildung diese  Zeitdauer verschoben wird, z. B. -um<B>5</B>     Milli-          sekunden,    eine wesentliche Änderung des       ,virksamen    Lichtstromes auftritt.  



  Um die zu diesem Zweck erforderliche Ge  nauigkeit erzielen zu können, war es üblich,  den Kontaktnocken auf dem. Rand     bzw.    in  der Nähe des Randes des     drelibaren    Schirmes  anzubringen, wobei von der Erkenntnis aus  gegangen wurde,     dass    an der Stelle, an der  die Geschwindigkeit des     Kontaktnoekens    ge  genüber den mit ihm. zusammenwirkenden  Teilen am grössten ist, auch die grösste     Ge-          halligkeit    des     Versehlussmomentes    erreicht  werden kann.  



  Diese Bauart hat den Nachteil,     dass    infolge  des grossen imaginären     liebelarmes,    über den  sieh der auf dem Schirm     befindliehe        Kontakt-          noeken    bewegt, ein verhältnismässig grosses           Kräftepaar    erforderlich ist, so     dass    die  Drehung des Schirmes wesentlich gebremst  wird, es sei denn,     dass    der Kontaktdruck sehr       k].ein    gewählt wird. In letzterem Falle besteht  aber die Möglichkeit,     dass    das Schliessen der  Kontakte nicht mit Sicherheit erfolgt.  



  Bei der erfindungsgemässen     Verschlussvor-          richtung,    bei der dieser Nachteil nicht     aaf-          tritt,    befindet sich der Kontaktnocken näher  beim Drehpunkt des Schirmes als die Mitte  der in diesem Schirm vorhandenen Öffnung.  Dieser     Verschluss    ist besonders für Kameras  mit einem wenig lichtstarken optischen  System bestimmt, z. B. Kameras mit einer  Linse, deren relative Öffnung kleiner ist als  <B>1</B>     :6,3.     



  Infolge der     erfindu-ngsgemässen    Massnahme  kann der imaginäre Hebelarm, über den der  Kontaktnocken bewegt wird, viel kürzer sein  als bei den bekannten Bauarten, so     dass    der  Kontaktdruck in entsprechendem Masse grö  sser gewählt werden kann und daher in sehr  zuverlässiger Weise Kontakt gemacht wird.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand  eines in der beiliegenden Zeichnung darge  stellten     Ausführungsbeispiels    näher erläutert.  



       Fig.    2 ist eine ähnliche graphische Dar  stellung wie     Fig.   <B>1,</B>     und        Fig.   <B>3</B> ist eine     Drauf-          sieht    einer     erlindungsgemässen        Verschlussvor-          richtung.     



  In     Fig.    2 ist wieder der Verlauf des aus  gestrahlten Lichtstromes einer     Blitzlichtlampe     gegenüber der seit dem Auftreten des     Zünd-          stromes    verlaufenden Zeitdauer als Ordinate  wiedergegeben.  



  Bei der beschriebenen Kamera ist im all  gemeinen die Belichtungszeit ziemlich lange,  z. B. 20     Millisek-anden.    Man wird versuchen,  die     Verschlassvorrichtung    derart einzurichten,       dass    der Lichtstrom der Lampe möglichst be  nutzt wird. Der     Verschluss        muss    dann den  Lichtweg während der mit a bezeichneten  Zeitdauer freigeben.  



  Aus der Figur ist ersichtlich,     dass,    wenn  in diesem Falle diese Zeitdauer um<B>5</B>     Milli-          sekunden    verschoben wird, ebenso wie in       Fig.   <B>1,</B> die relative Änderung des wirksamen  Gesamtstromes viel geringer ist.    Die     Verschlussvorrichtung    kann von der in       Fig.   <B>3</B> dargestellten Bauart sein.     Auf    einer  Montageplatte<B>1</B> mit einer     (gestriehelt    darge  stellten) Öffnung 2, die im Lichtweg der  Kamera, z. B. hinter der Linse liegt, ist ein  Schirm<B>3</B> auf einer Spindel 4 drehbar be  festigt.

   In diesem Schirm ist eine längliche  Öffnung<B>5</B> vorgesehen, die den     Liehtweg    beim  Passieren der Öffnung 2 freigibt,  Der Schirm<B>3</B> wird mittels eines     Betäti-          g-Lings'hebels   <B>6</B> angetrieben, der um eine Spin  del<B>7</B> drehbar ist, deren Ende<B>8</B> von Hand,  bewegbar ist. Die Bewegung des Schirmes  wird dabei durch einen Nocken<B>9</B> begrenzt.  Der Hebel<B>6</B> besitzt einen vorspringenden Teil  <B>10</B> mit einem Stift<B>11,</B> der mittels einer Feder  12 mit einem am Schirm<B>3</B> befestigten Stift,  <B>13</B> verbunden ist.

   Die Wirkungsweise dieser  an sich     bekann   <B>"</B>     ten    Bauart ist derart,     dass,     wenn der Hebel<B>6</B> so weit in einer Richtung  entgegen dem     Uhrzeigersinn    gedreht wird,       dass    die Verbindungslinie der Stifte<B>11</B> und  <B>13</B> die Spindel 4 passiert, der Schirm<B>3</B> im       Uhrzeigersinn    zu drehen anfängt.  



  Auf der Montageplatte<B>1</B> ist auf einem     Iso-          lierfuss    14 eine Kontaktfeder<B>15</B>     befesiigt,    der  sich     Linterhalb    des Schirmes<B>3</B> bis in der Nähe  der Spindel 4 erstreckt. Diese     Kontaktieder     wirkt mit dem am Schirm angebrachten Kon  taktnocken<B>16</B> zusammen, der gestrichelt dar  gestellt ist. Kurz nachdem der Schirm<B>3</B>     ztt     drehen anfängt, machen der Nocken<B>16</B> und  die Feder<B>15</B> Verbindung miteinander, so     dass     der nicht dargestellte Kreis für die Zündung  der     Blitzlichtlampe    geschlossen wird.

   Einen  Augenblick später passiert die Öffnung<B>5</B> im  Schirm die Öffnung 2 in der Montageplatte,  durch welche die Belichtung erfolgt. In die  sem Augenblick     muss    die     Blitzlichtlampe    ge  zündet sein.  



       Um    den Schirm in seine ursprüngliche  Lage zurückführen zu können, ohne     dass    von  neuem eine Belichtung erfolgt, ist der Hebel  <B>6</B> mit einem Flügel<B>17</B> versehen, der die     öff-          nung    2 abdecken kann. Wenn der Hebel<B>6</B> in  einer Richtung entgegen dem     Uhrzeigersinn     bewegt wird, so hat der Flügel<B>17</B> die<B>Öff-</B>  nung 2 bereits freigegeben, bevor der Schirm      <B>3</B> zu drehen anfängt.

   Bewegt sieh der Hebel  aber     iii    entgegengesetzter Richtung, so wird  die     öffnun-    2 von dem Flügel<B>17</B> bereits     ab-          n     gedeckt, bevor der Schirm<B>3</B>     zurüekdreht.    Der  Hebel<B>6</B> kann durch eine Feder<B>1.8</B>     zurüek--e-          zoo-en    werden.  



  Es ist einleuchtend,     dass    bei dieser Bauart,  bei     weleher    der Abstand zwischen dem     Kon-          taktnoeken   <B>16</B> und der Spindel 4 kleiner ist  als der Abstand zwischen der Mitte der     öff-          nung   <B>5</B> und dieser Spindel, über eine grosse  Kraft     zum        Sehliessen    der Kontakte verfügt    werden kann, ohne     dass    die Drehbewegung des  Schirmes im wesentlichen Masse gestört wird.

Claims (1)

  1. PATKNUANSPRUCH: Verschlussvorriehtung für eine Photo kamera, bei der ein drehbarer Verschluss- sehirni vorgesehen ist, der mit einer Öffnung zür Freigabe des Lichtweges in der Kamera versehen ist und einen Kontaktnoeken trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt- noeken sieh näher beim Drehpunkt des Schir mes befindet als die Mitte der Öffnung.
CH260331D 1946-09-09 1947-10-22 Verschlussvorrichtung für eine Photokamera, bei der ein drehbarer Verschlussschirm vorgesehen ist, der einen Kontaktnocken trägt. CH260331A (de)

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CH260331D CH260331A (de) 1946-09-09 1947-10-22 Verschlussvorrichtung für eine Photokamera, bei der ein drehbarer Verschlussschirm vorgesehen ist, der einen Kontaktnocken trägt.

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