DEP0024608DA - Photokamera-Verschlußvorrichtung mit einem Kontaktnocken - Google Patents

Photokamera-Verschlußvorrichtung mit einem Kontaktnocken

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DEP0024608DA
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Germany
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screen
contact cam
contact
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locking device
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Johannes Antonius van Lammeren
Albertus van der Lee
Original Assignee
N.V. Philips' Gloeilampenfarieken, Eindhofen
Publication date

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Description

Bekannt sind Verschlussvorrichtungen für Photokameras, bei denen ein drehbarer, mit einer Oeffnung versehener Verschlusschirm vorgesehen ist, der einen Kontaktnocken trägt. Dieser Kontaktnocken kann mit einem fest angeordneten Kontakt zusammenwirken, sodass ein Schalter entsteht. Die Bauart kann auch derart sein, dass der Kontaktnocken zwei fest angeordnete Kontaktfedern gegeneinander drücken kann, wobei die Federn dann den Schalter bilden. Der Schalter ist zur Aufnahme in den Zündkreis einer sogenannten Blitzlichtlampe bestimmt und der Schirm mit der Oeffnung dient zum zeitlichen Oeffnen eines Lichtwegs für die Kamera. Die ganze Vorrichtung wird bisweilen auch als "Synchronisierer" bezeichnet.
Bei der Bauart solcher Verschlussvorrichtungen muss berücksichtigt werden, dass die zwischen dem Schliessen des Schaltkontaktes und dem Oeffnen des
Lichtwegs verlaufende Zeitdauer und der Zeitverlauf zwischen dem Auftreten des Zündstromes der Blitzlichtlampe und dem Augenblick, in dem die Lampe die maximale Lichtmenge ausstrahlt, gleich sein müssen.
In Fig. 1 ist dies graphisch dargestellt. Diese Figur zeigt den Zusammenhang zwischen dem von der Lampe ausgestrahlten Lichtstrom als Ordinate und dem Zeitverlauf in Millisekunden seit dem Augenblick, in dem der Zündkreis geschlossen wird. Aus der Figur ist ersichtlich, dass nach etwa 20 Millisekunden die Lichtemission anfängt und dass diese nach etwa 30 Millisekunden ihren Höchstwert erreicht.
Bei Kameras mit sehr lichtstarken optischen Systemen ist die Verschlussvorrichtung derart eingestellt, dass nur während einer sehr kurzen Zeitdauer von z.B. 3 Millisekunden der Lichtweg freigegeben wird; diese Zeitdauer fällt mit dem Höchstwert der Lichtemission zusammen. In Fig. 1 ist diese Zeitdauer a durch eine Schraffierung dargestellt. Aus der Figur ist ersichtlich, dass, wenn durch eine ungenaue Kontaktbildung diese Zeitdauer verschoben wird, z.B. um 5 Millisekunden, eine wesentliche Aenderung des wirksamen Lichtstroms auftritt.
Um die zu diesem Zweck erforderliche Genauigkeit erzielen zu können, war es üblich, den Kontaktnocken auf dem Rand bzw. in der Nähe des Randes des drehbaren Schirms anzubringen, wobei von der Erkenntnis ausgegangen wurde, dass an der Stelle, an der die Ge- schwindigkeit des Kontaktnockens gegenüber den mit ihm zusammenwirkenden Teilen am grössten ist, auch die grösste Genauigkeit des Verschlussmomentes erreicht werden kann.
Diese Bauart hat den Nachteil, dass infolge des grossen imaginären Hebelarmes, über den sich der auf dem Schirm befindliche Kontaktnocken bewegt, ein verhältnismässig grosses Kräftepaar erforderlich ist, sodass die Drehung des Schirmes wesentlich gebremst wird, es sei denn, dass der Kontaktdruck sehr klein gewählt wird. In letzterem Falle besteht aber die Möglichkeit, dass das Schliessen der Kontakte nicht mit Sicherheit erfolgt.
Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Verschlussvorrichtung tritt dieser Nachteil nicht auf. Bei diesem Verschluss befindet sich der Kontaktnocken näher zum Drehpunkt des Schirms als die Mitte der in diesem Schirm vorhandenen Oeffnung. Dieser Verschluss ist besonders für Kameras mit einem wenig lichtstarken optischen System bestimmt, z.B. Kameras mit einer Linse, deren relative Oeffnung kleiner als f : 6,3.
Infolge der erfindungsgemäss in Vorschlag gebrachten Massnahme ist der imaginäre Hebelarm, über den der Kontaktnocken bewegt wird, viel kürzer als bei den bekannten Bauarten, sodass der Kontaktdruck in entsprechendem Masse grösser gewählt werden kann und daher in sehr zuverlässiger Weise Kontakt gemacht wird.
Die Erfindung wird an Hand der Figuren 2 und
3 näher erläutert.
Figur 2 ist eine ähnliche graphische Darstellung wie Figur 1 und Figur 3 ist eine Draufsicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten Verschlussvorrichtung.
In Figur 2 ist wieder der Verlauf des ausgestrahlten Lichtstroms einer Blitzlichtlampe gegenüber der seit dem Auftreten des Zündstroms verlaufenden Zeitdauer als Ordinate wiedergegeben.
Bei der neuen Kamera ist im allgemeinen die Belichtungszeit ziemlich lange, z.B. 20 Millisekunden. Man wird versuchen, die Verschlussvorrichtung derart einzurichten, dass der Lichtstrom der Lampe möglichst benutzt wird. Der Verschluss muss dann den Lichtweg während der mit a bezeichneten Zeitdauer freigeben.
Aus der Figur ist ersichtlich, dass, wenn in diesem Falle diese Zeitdauer um 5 Millisekunden verschoben wird, ebenso wie in Figur 1, die relative Aenderung des wirksamen Gesamtstroms viel geringer ist.
Die Verschlussvorrichtung kann die in Figur 3 dargestellte Bauart haben. Auf einer Montageplatte 1 mit einer (gestrichelt dargestellten) Oeffnung 2, die im Lichtweg der Kamera, z.B. hinter der Linse liegt, ist ein Schirm 3 auf einer Spindel 4 drehbar befestigt. In diesem Schirm ist eine längliche Oeffnung 5 vorgesehen, die den Lichtweg beim Passieren der Oeffnung 2 freigibt.
Der Schirm 3 wird mittels eines Betätigungs- hebels 6 angetrieben, der um eine Spindel 7 drehbar ist, deren Ende 8 von Hand bewegbar ist. Die Bewegung des Schirmes wird dabei durch einen Nocken 9 begrenzt. Der Hebel 6 besitzt einen vorspringenden Teil 10 mit einem Stift 11, der mittels einer Feder 12 mit einem am Schirm 3 befestigten Stift 13 verbunden ist. Die Wirkungsweise dieser an sich bekannten Bauart ist derart, dass, wenn der Hebel 6 so weit in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, dass die Verbindungslinie der Stifte 11 und 13 die Spindel 4 passiert, der Schirm 3 im Uhrzeigersinn zu drehen anfängt.
Auf der Montageplatte 1 ist auf einem Isolierfuss 14 eine Kontaktfeder 15 befestigt, der sich unterhalb des Schirmes 3 bis in der Nähe der Spindel 4 erstreckt. Diese Kontaktfeder wirkt mit dem am Schirm angebrachten Kontaktnocken 16 zusammen, der gestrichelt dargestellt ist. Kurz nachdem sich der Schirm 3 zu drehen anfängt, machen der Nocken 16 und die Feder 15 Verbindung miteinander, sodass der nicht dargestellte Kreis für die Zündung der Blitzlichtlampe geschlossen wird. Einen Augenblick später passiert die Oeffnung 5 im Schirm die Oeffnung 2 in der Montageplatte, durch welche die Belichtung erfolgt. In diesem Augenblick muss die Blitzlichtlampe gezündet sein.
Um den Schirm in seine ursprüngliche Lage zurückführen zu können, ohne dass von neuem eine Belichtung erfolgt, ist der Hebel 6 mit einem Flügel 17 versehen, der die Oeffnung 2 abdecken kann. Wenn der
Hebel 6 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt wird, so hat der Flügel 17 die Oeffnung 2 bereits freigegeben, bevor der Schirm 3 sich zu drehen anfängt. Bewegt sich der Hebel aber in entgegengesetzter Richtung, so wird die Oeffnung 2 von dem Flügel 17 bereits abgedeckt, bevor sich der Schirm 3 zurückdreht. Der Hebel 6 kann durch eine Feder 18 zurückgezogen werden.
Es ist einleuchtend, dass bei dieser Bauart, bei welcher der Abstand zwischen dem Kontaktnocken 16 und der Spindel 4 kleiner ist als der Abstand zwischen der Mitte der Oeffnung 5 und dieser Spindel, über eine grosse Kraft zum Schliessen der Kontakte verfügt werden kann, ohne dass die Drehbewegung des Schirms in wesentlichem Masse gestört wird.

Claims (1)

  1. Verschlussvorrichtung für eine Photokamera, bei der ein drehbarer Verschlusschirm vorgesehen ist, der mit einer Oeffnung zur Freigabe des Lichtwegs in die Kamer versehen ist und einen Kontaktnocken trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktnocken sich näher zum Drehpunkt des Schirms befindet als die Mitte der Oeffnung.

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