CH258902A - Apparat zum elektrischen Löten von Metallbändern. - Google Patents

Apparat zum elektrischen Löten von Metallbändern.

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CH258902A
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CH
Switzerland
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transformer
table halves
poles
electrical
secondary winding
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Inventor
Kocher Albert
Original Assignee
Kocher Albert
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description


  Apparat zum elektrischen Löten von Metallbändern.         Bis    jetzt konnten zum Beispiel Bandsäge  blätter elektrisch nicht dauerhaft gelötet wer  den. Die bisher     gelöteten    Bandsägeblätter  knickten alle beim Gebrauch aus, was zum  Bruch derselben führte. Auf diese     Weise    ent  standen Unfälle und lange Betriebsunter  brüche.  



  Der Versuch,     Bandsägeblätter    stumpf zu  schweissen, isst misslungen. Der Stahl     verliert     dadurch seine Festigkeit. Er wird kaltbrü  chig. Auf diese Weise geschweisste Band  sägeblätter     :sind        unbrauchbar.     



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Apparat zum elektrischen Löten vorn Me  tallbändern. Der Apparat besitzt einen Trans  formator mit Sekundärwicklung, deren       Enden        als:        Tischhälften    zum Auflegen des  Werkstückes     ausgebildet    sind, :die     als    Pole  dienen,     zwischen    welchen zwei Polen zwei       Metallstücke    derart beweglich     gelagert    sind,  dass sie ein plötzliches schlagartiges Zusam  menpressen der elektrisch erhitzten Stelle des  Arbeitsstückes ermöglichen und so gross sind,  dass sie gleichzeitig infolge Wärmeableitung  das Abschrecken derselben ermöglichen.  



  Wird ein     Metallband    auf die     Tischhälften     aufgelegt, so ist der Sekundärkreis geschlos  sen. Beim Durchgang des Stromes bildet das       Metallband    einen Widerstand,     wodurch:    es  erhitzt wird. Zwischen die aufeinanderliegen  den Enden des Metallbandes wird ein     Löt-          band    eingelegt, welches unter     dem    Einfluss  der Wärme schmilzt. Hierauf wird der Strom    ausgeschaltet und die beidseitig schlagartig  wirkenden Metallstücke halten das Band zu  sammen.

   Die Masste dieser Mettallstücke ist ge  nügend gross gehalten, um eine rasche Wärme  ableitung zu gewährleisten.     Dies    .erübrigt ein  Abschrecken im     ,Ö(1-    oder     Wasserbad.     



  In der     beiliegenden        Zeichnung        ist,der        Er-          findungsgegenstand    in einer     beispielsweisen     Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht des Apparates.  Fig. 2 stellt eine Vorderansicht desselben,       teilweise    im Schnitt dar.  



  In :dem     Kasten    1 ist     der        Transformator     mit dem Eisenkern 2 fest montiert. Der  Transformator besitzt die primäre Draht  spule 3, Die     sekundäre    Wicklung besteht aus  einer einzigen Windung 4 aus Aluminium,  ,deren Enden als,     Tischhälften.        :ausgebildet     sind, welche die Tischverlängerungen. 6 tra  gen. Das ganze Stück (Windung 4 und     Tisch-          hälften    5) ruht auf     Odem    Kasten 1.     Über    den  Tischhälften 5 sind die     Pressplatten    7 aus  Eisen angeordnet.

   Diese     können    mit einer be  sonderen (nicht gezeichneten)     Vorrichtung     auf die     Tischhälften        gepresst    werden,     welche     als     elektrisehe    Pole dienen.

   Zwischen     diesen     beiden Polen sind die beiden Metallstücke  (Druckbalken) 8 und 9 aus     Eisen    an den  Hebeln 1'0 und 11 beweglich     befestigt,    :die  am     Support    12, -der auf dem Kasten 1 mon  tiert ist, drehbar gelagert und derart mit  einander gelenkig     verbunden    sind,     dass    die  Druckbalken 8     und    9 mit     einem        :Sehhag    zu-      sammengeklappt und zusammengepresst wer  den können. Mit der Stellschraube 13 kann  .der     Ausschlag    des:     untern    Hebels 11     reguliert     werden.

   Um den Apparat an verschiedene  Spannungen     anschliessen    zu können,     ist    der  Transformator mit den Anzapfspulen 14 ver  sehen. Ferner ist die     Sekundärspule    15 auf  gesetzt, welche eine zum Lichtbogenschwei  ssen geeignete Spannung erzeugt.  



  Zum Löten eines     Bandsägeblattes.    werden  .die Enden     :desselben    schräg     abgeschliffen,    so  dass die schrägen Enden beim Zusammenlegen       desselben    genau     aufeinander    passen.     Das     Bandsägeblatt wird sodann auf die Tisch  hälften 5,     gelegt;    zwischen ,die     :abgeschrägten     Enden wird ein Lötband von etwa 1/10 mm  Dicke geschoben. Die Pressplatten 7 werden  auf das Bandsägeblatt gesenkt, und mit die  sen wird dasselbe auf den Tischhälften 5 fest  gepresst.  



  Sobald     aderelektrische    Strom im Trans  formator eingeschaltet     ist,    erzeugt die Pri  märspule 3 desselben in der Sekundär  windung einen Induktionsstrom. Da der  Stromkreis derselben durch das Bandsäge  blatt kurzgeschlossen     isst,        entsteht    z. B.     bei     einer     Leistung    von 25     kW    in demselben       ein        elektrischer    Strom von 8000 Ampere  Stärke. In etwa 30 Sekunden     werden    die  Enden des Bandsägeblattes auf etwa 800 bis  <B>950'</B> erwärmt.

   Das Lötband schmilzt bei die  ser     Temperatur    und verlötet     die    beiden Enden  des Blattes. In diesem Moment     wird    der elek  trische     Strom        ausgeschaltet,    und     gleichzeitig     werden mit den Druckhebeln die beiden  Druckbalken 8 und 9 zusammengepresst.  Durch das     schnelle        Zusammenpressen    der  Druckbalken 8, und. 9 wird die     Lötstelle    so  fort kalt. Diese sind so gross dimensioniert,       .dass,    sie     alle    Wärme der Lötstelle aufnehmen  und diese abkühlen können.

   Diese     Druck-          bal'ken    haben     gleiche    Wirkung wie Wasser  und Öl beim Abschrecken des Stahls. Sodann  wird die Lötstelle des Bandsägeblattes im  Apparat mit einer Drahtbürste gereinigt und  poliert.     Nachher    wird wieder der     elektrische     Strom im     Transformator    eingeschaltet, und  zwar nur so lange, bis. das Sägeblatt durch    Erwärmung     eine    blaue     Anlauffarbe    ange  nommen hat.. Sodann wird     der    elektrische  Strom sofort wieder ausgeschaltet.

   Damit ist  das Sägeblatt     fertiggelötet;    es     kann    aus dem  Apparat herausgenommen werden. Die so her  gestellte Lötstelle hat gleiche Festigkeit wie  das Bandsägeblatt. Die     Festigkeit        des    Stahls  desselben wird nicht durch chemische Ver  änderungen ,des Kohlenstoffgehaltes ge  schwächt.  



  Mit der zweiten Sekundärwicklung 15  können z. B. Stromstärken, wie zum     Lieht-          bogensohweiss.en    benötigt; bis zu 3100 Ampere  erzeugt werden. Dieser Strom kann mit Kabel  an die     Schweissstelle    geleitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum elektrischen Löten von Me tallbändern, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe einen Transformator mit einer Se kundärwicklung besitzt, deren Enden als Tischhälften zum Auflegen des Werkstückes ausgebildet sind, die als Pole dienen, zwi schen welchen zwei Polen zwei Metallstücke derart beweglich gelagert sind, dass sie ein plötzliches schlagartiges Zusammenpressen der elektrisch erhitzten Stelle -des:
    Arbeits stückes ermöglichen und so gross sind, dass sie gleichzeitig infolge Wärmeableitung ,das Abschrecken derselben ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator noch eine weitere Sekundärwicklung besitzt zum Erzeugen einer zur Lichtbogenschweissung geeigneten Spannung. '2.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über den Tischhälften Pressplatten angeordnet sind, mit welchen das Werkstück fest auf die Tischhälften gepresst werden kann, um den e lektrischen Übergangs widerstand zu verringern. 3. Apparat nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass die Metallstücke an He beln befestigt .sind, die drehbar am Apparat gelagert sind.
CH258902D 1946-05-04 1946-10-04 Apparat zum elektrischen Löten von Metallbändern. CH258902A (de)

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CH258902D CH258902A (de) 1946-05-04 1946-10-04 Apparat zum elektrischen Löten von Metallbändern.

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