DE584987C - Klemmvorrichtung zum Verbinden elektrischer Leiter - Google Patents
Klemmvorrichtung zum Verbinden elektrischer LeiterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
- H01R4/38—Clamped connections, spring connections utilising a clamping member acted on by screw or nut
- H01R4/46—Clamping area between two screws placed side by side
Landscapes
- General Induction Heating (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
27. SEPTEMBER 1933
27. SEPTEMBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c GRUPPE 2101
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1931 ab
, Es ist bekannt, elektrische -Leiter, z. B.
Stromschienen, dadurch miteinander leitend ZVL verbinden, daß sie mittels einer Klemmvorrichtung
fest aufeinandergepreßt werden. Die gebräuchlichen Klemmvorrichtungen bestehen
aus zwei mittels Schraubenbolzen zusammengespannten Klemmplatten,. zwischen denen die. zu verbindenden Stromschienen
übereinanderliegen. Da die Klemmplatten und die Schraubenbolzen die zu verbindenden
Leiter allseitig umfassen, müssen die Schraubenbolzen oder die Spannplatten aus 'einem
nichtmagnetischen Material, ζ. B. die Bolzen aus Messing oder die Platten aus teurem
antimagnetischem Stahl, hergestellt werden, um einen magnetischen' Schluß um die Leiter
herum und damit eine bei hohen Wechselströmen unzulässige Erwärmung der Klemmvorrichtung
zu. vermeiden. Die Herstellung der Schraubenbolzen aus Messing hat den
Nachteil, daß sie unverijältaismäßig stark
sein müssen, um der zum Aufeinanderpressen der Schienen 'erforderlidhen Kraft standzuhalten.
Aus antimagnetischem Stahl hergestellte Spannplatten verteuern, die Klemmvorrichtung
erheblich.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Klemmvorrichtung
als eine in sich geschlossene Gliederkette ausgebildet ist, die so um die miteinander
zu verbindenden Leiter herumgelegl ist, daß von ihr keiner der Leiter auf seinem
ganzen Umfang umfaßt wijrd. Bei dieser Ausbildung
der Klemmvorrichtung wird durch die magnetischen. Wechselfelder der Leiter, die in der Nähe der Leiter am stärksten
sind, keine unzulässige. Erwärmung mehr in der Klemmvorrichtung durch Wirbelströme
hervorgerufen, da die magnetischen Kraftlinien bei den von der Klemmvorrichtung nicht allseitig umfaßten Leitern keinen geschlossenen
Weg finden. Die Teile der Klemmvorrichtung können also aus Eisen oder gewöhnlichem Stahl hergestellt werden,
wodurch die Klemmvorrichtung äußerst widerstandsfähig und billig wird.
Es ist zwar bereits bekannt, eine Klemmverbindung mit Klemmplatten und Schraubenbolzen
so auszubilden, daß die Klemmplatten und die Schraubenbolzen die zu verbindenden
Leiter nicht allseitig umfassen. Zu diesem Zweck wird z. B. beim Anschluß einer Abzweigschiene an eine durchgehende Sammelschiene
die durchgehende Sammelschiene mehrteilig ausgeführt, und die Schraubenbolzen, die die Klemmplatten zusammenpressen,
werden durch den Spalt geführt, der durch die Teile der durchgehenden Sammelschiene
gebildet wird. Die Anwendung einer mehrteiligen Sammelschiene hat aber den Nachteil,
daß bei der Montage ein größerer Aufwand an Kosten und Arbeit erforderlich ist
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Wilhelm Finnmann in Berlin-Charlottenburg.
Claims (3)
- als bei einer ungeteilten Sammelschiene. Ferner beansprucht eine mehrteilige Sammelschiene auch durch eine größere Abmessung in der Höhe mehr Platz als eine ungeteilte Sammelschiene. Ein besonderer Vorteil, den die Klemmvorrichtung nach der Erfindung gegenüber den bekannten Klemmvorrichtungen hat, ist folgender:Wird bei Anwendung der bekannten ίο Klemmvorrichtungen eine Abzweigschiene aus einem Sammelschienenpaket herausgeführt, so müssen zwischen den Schienen, wo kein Abzweig erfolgt, Füllkörper angeordnet werden, da sich die Klemmplatten nur auf den äußeren Schienen des Paketes anordnen lassen. Füllkörper sind bei der Klemmvorrichtung nach der Erfindung nicht erforderlich, da sich die Klemmvorrichtung ohne weiteres im Sammelschienenpaket anordnen läßt. Die Klemmvorrichtung nach der Erfindung besteht z. B. aus zwei Längs- und zwei Querlaschen, die miteinander mittels Schraubenbolzen verbunden sind und zwischen denen sich die zu verbindenden Leiter befinden, oder aus zwei mittels Laschen verbundenen. Brükken, wobei die Bügel das eine Laschenpaar und die Schrauben ersetzen.In den Fig. 1 bis 7 sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Fig. ι erläutert das Prinzip der Klemmvorrichtung, ι ο und 11 sind zwei aufeinandergelegte und sich rechtwinklig kreuzende Stromschienen, 12 'ein die Klemmvorrichtung darstellendes Band, welches so um die Stromschienen 'herumgelegt ist, daß keine Stromschiene allseitig umschlungen wird. Die magnetischen Felder der Leiter verlaufen also nur zum Teil in dem magnetischen Material der Klemmvorrichtung, zum anderen Teil in Luft, wie die strichpunktierten, mit den die Richtung der Kraftlinien kennzeichnenden Pfeilen versehenen Linien angeben.In Fig. 2 und 3 setzt sich die Klemmvorrichtung aus zwei Längslaschen 13 und 14 +5 und zwei Querlaschen 15 und 16 sowie den vier die Laschen verbindenden Schraubenbolzen 17 zusammen, zwischen denen sich die miteinander zu verbindenden, in gleicher Richtung verlaufenden Stromschienen 10 und 11 und ein Schienenstück 18 befinden, gegen das sich die Laschen 15 und 16 legen.In Fig. 4 und 5 sind die Laschen 13 und und die Schraubenbolzen 17 durch zwei Bügel 19 und 20 ersetzt, auf die die Laschen und 16 aufgeschoben sind. Die Laschen und 16 werden gegen das Schienenpaket mittels Muttern 21 gedruckt, die auf den mit Gewinde versehenen Bügelschenkeln sitzen.In Fig. 6 werden mittels der aus den Laschen 13, 14, 15 und 16 und den S ehr aubenbolzen 17 bestehenden Klemmvorrichtung rechtwinklig aufeinanderliegende Stromschienen 10 und 11 zusammengespannt.Fig. 7 gibt einen Abzweig 11 aus einem von den Schienen ι ο gebildeten Paket an. Es ist in diesem Falle nicht mehr erforderlich, zwischen den Schienen, wo kein Abzweig erfolgt, Füllkörper zu legen, wie dies bei den bisher bekannten Preßverbindungen mit auf den äußeren Schienen aufliegenden Preßplatten erforderlich war.Patentanspκ ü cη κ:ι. Klemmvorrichtung zum Verbinden elektrischer Leiter, mit deren Hilfe die Leiter zum Erzielen eines gut leitenden Kontaktes fest aufeinandergepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung als eine in sich geschlossene Gliederkette ausgebildet ist, die so Tim die miteinander zu verbindenden Leiter herumgelegt ist, daß von ihr keiner der Leiter auf seinem ganzen Umfang umfaßt wird.
- 2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Längs- und zwei Querlaschen besteht, die miteinander mittels Schraubenbolzen verbunden sind, und zwischen denen sich die zu verbindenden Leiter befinden.
- 3. Klemmvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Bügeln besteht, die mittels Laschen verbunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES101238D DE584987C (de) | 1931-10-03 | 1931-10-03 | Klemmvorrichtung zum Verbinden elektrischer Leiter |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE584987C true DE584987C (de) | 1933-09-27 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES101238D Expired DE584987C (de) | 1931-10-03 | 1931-10-03 | Klemmvorrichtung zum Verbinden elektrischer Leiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE584987C (de) |
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1931
- 1931-10-03 DE DES101238D patent/DE584987C/de not_active Expired
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