AT100847B - Metalldampf-Gleichrichter mit Glaskolben. - Google Patents

Metalldampf-Gleichrichter mit Glaskolben.

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AT100847B
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Joseph Charles Dr Pole
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Joseph Charles Dr Pole
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  Metalldampf-Gleichrichter mit Glaskolben. 



   Die Erfindung betrifft Metall- oder Quecksilberdampf-Gleichrichter mit Glaskörper, also haupt-   sächlich   solche für kleine und mittlere Leistungen, und bezweckt vor allem, für eine gute Luftkühlung aller sich stärker erhitzenden Teile und für leichte   Zugänglichkeit   aller Teile zwecks Ausbesserung oder
Auswechslung Sorge zu tragen, dabei aber auch einen standfesten Bau von grosser Billigkeit zu erreichen. 



  Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in der Fig.   l   eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seiten- ansicht ist und Fig. 3 ein Schema der elektrischen Verbindung n ein r bevorzugten   Ausführungsform   der
Erfindung darstellt. 



   1 ist ein durchbrochener Gussrahmen, der die Vorrichtung   trägt.   mit Füsschen 4 mit da- 
 EMI1.1 
   ruht, b : i   3 sind am Rahmen links und rechts Ansätze zum Anschrauben der Schenkel eines   Bügels.   17 von U-förmigem oder sonstigem geeignetem Querschnitt vorgesehen. Der Einphasen- 
 EMI1.2 
 wicklungen für die Hilfserreger-Anoden. 8 sind U-förmige   Presssrhienen   und 9 Schraubenbolzen, welche die Blechlamellen zusammenhalten und mit denen der ganze Transformator gleichzeitig auf den   Brücken   2 festgeschraubt ist.

   Auf die   Pressschienen   8 sind direkt die Drosselspulen, u. zw. die Kathodeninduktanz 11 und die   Drosselspulen- für   die Hilfserreger-Anoden aufgesetzt. 10 sind die   lamellierten   Kerne dieser Drosselspulen,   13 winkelförmige Pre#stücke   und 14 Schraubenbolzen zum Zusammenhalten des Eisenkörpers und gleichzeitigen Anschrauben der ganzen Drosselspulen an die Schienen 8. 



   Der weitere Teil der Apparatur ist an dem oberwähnten Bügel 17 befestigt, der bei 3 an den Rahmen 1 befestigt ist. Der Gleichrichterkolben 18 hat für das hier angeführte Beispiel eines einphasigen Gleichrichters die Hauptanoden 19, die Hilfserreger-Anoden 20, die Kathode 21 und die Zündelektrode 22. 



  Er sitzt in dem Halter   28, 25, 26   begrenzt drehbar um die Achse 24. Der Halterarm 27 ist nach oben verlängert und ragt durch eine Ausnehmung des Bügels   17. : 32   ist ein an dem Bügel befestigter Widerstand für den Zündstromkreis,   33   ein Klemmbrettchen für die verschiedenen (hier weggelassenen) An-   schlu#kabel   der Elektroden des Gleichrichterkolbens. 



   Die Kippvorrichtung für das Zünden ist in besonderer Weise ausgebildet. An dem   Vierkantstück 23   des Kolbenhalters ist nämlich mit einem kurzen Arm die Rolle 28 befestigt, die in der Brennlage des Kolbens auf die Feder 29 drückt und hiedurch den Kontakt   29-30 offenhäIt,   so dass der Zündstromkreis unterbrochen ist. Bei der Zündung, die durch Ausschwingen des Armes 27 nach links erfolgt, gibt die Rolle 28 die Feder 29 frei. und diese schliesst   vorübergehend durch Anpressen   des Kontaktes   30   den Strom kreis der Zündelektrode. Nach vollenderer Zündung wird der Kolben durch die Feder M wieder in seine Ruhelage zurückgeführt. 



   Eine Regelung der Gleichspannung wird   zweckmässig durch Ab-oder Zuschalten   von Transformatorwindungen mit Hilfe eines   Stufensehalters   erreicht. Der Stufenschalter wird zwischen den am Bügel 17 angeordneten Platten   38,   39 eingebaut und besteht aus den Kontakten 40, isolierenden Stäben 37, auf denen die Bürsten 42 schleifen. Die Bürsten 42 sind an einem   Gleitstück   41 angeordnet, das längs einer Stange 36 geführt und durch eine   flachgängige   Schraubenspindel 34 und das Handrad 35 bewegt wird. Die Bürsten 42 sind voneinander und von dem   Gleitstück   isoliert und wie in Fig. 3 dargestellt, durch zwei (in Fig. 1 und 2 weggelassenen) Gleitstangen mit den Hauptanoden des Kolbens in Verbindung.

   Zweck-   mässigerweise   bestehen die Bürsten 42 aus je zwei getrennten und miteinander   durch Widerstände 43   

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   (Fig. 3) verbundenen   Teilbürsten, damit die   Bürstenverschiebung   beim Regeln der Spannung keine Stromunterbrechung und keinen Kurzschluss zwischen den betreffenden an je zwei benachbarte Kontakte angeschlossenen Transformatorwicklungen nach sich zieht. Anstatt der hier dargestellten Abschaltung von Windungen des Anodenkreises kann auch die Spannungsregelung durch Veränderung der Windungszahl der an das Netz angeschlossenen Transformatorwicklung erfolgen. 



   Eine   ähnliche   Anordnung kann auch für Drehstrom-Gleichrichter angewendet werden. 



   Die Apparatur des Gleichrichters wird also gemäss der Erfindung in zwei Gruppen eingebaut. 



  Die schweren und grösserer Erwärmung unterliegenden Teile, wie Transformator und Drosselspulen, bilden die eine Gruppe und sind auf dem durchbrochenen Rahmen 1 befestigt. Die anderen, leichteren, beweglichen oder geringerer Erwärmung unterworfenen Teile sind zu einer zweiten Gruppe zusammengefasst und an den Bügel   (17)   befestigt. Da der Bügel nur mit wenigen Schrauben an den   Ansätzen. 3   des Rahmens 1 befestigt ist, kann er mit allen von ihm getragenen Teilen nach Lösung einiger elektrischer Verbindungen abgenommen werden, und jeder einzelne Teil ist   dann zwecks Prüfung. Ausbesserung   oder Austausches leicht zugänglich. 



   Die beiden Schutzkappe 16, die vorzugsweise   halbkreisförmigen   Querschnitt erhalten und so mit bester   Materialausnützung   und einfach herstellbar sind, können mit Bajonettverschluss an dem Bügel 17 befestigt sein und bilden einen zweiteiligen Mantel. 



   Durch Anordnung der schweren Teile am rahmenförmigen Boden ist die Standfestigkeit des Ganzen gesichert, ausserdem aber für gute Luftkühlung gesorgt, denn die hauptsächlich durch den Transformator und die Drosselspulen erwärmte Luft steigt nach oben, entweicht durch die gelochten Decken 15 des Mantels, und die frische Luft dringt durch die Aussparungen 5 zwischen den Füssen   4   und durch die Durchbrechung des Rahmens 1 nach. 



   Vorteilhaft ist ferner der Einbau des Stufenschalters innerhalb des Bügels   1'7, wobei   die Kontakte der einzelnen Stufen unmittelbar über den betreffenden Abzweigungen der Transformatorwieklung zu liegen kommen und der Bügel eine gute Lagerung des Stufenschalters bei vollkommener Zugänglichkeit aller seiner Teile gewährleistet. Auch die selbsttätige Ein-und Ausschaltung des Stromkreises der   Zünd-   elektrode beim Kippen des Glaskolbens stellt einen wesentlichen Vorteil dar. 



   PATENT-ANSPRUCHE : l. Metalldampf-Gleichrichter mit Glaskolben, dadurch. gekennzeichnet, dass sein Gestell aus einem durchbrochenen Bodenrahmen   (1)   und einem an ihm mit seinen Schenkeln befestigten Bügel   (17)   besteht, wobei die schweren und starker Erwärmung unterliegenden Gleichrichterteile (Transformator und Drosselspulen) am Rahmen, die übrigen Teile der Apparatur dagegen an und in dem Bügel untergebracht sind, so dass der Gleichrichter standfest und in allen seinen Teilen zwecks Auswechslung oder Prüfung und Ausbesserung leicht   zugänglich   ist und überdies für die Luftkühlung der   starker Erwärmung   unterliegenden Teile gesorgt ist.

Claims (1)

  1. 2. Gleichrichter nach Anspruch 1 mit Stufenschalter zur Regelung der Gleichspannung von der Wechselstrom-oder Drehstromseite aus, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufensehalter wagrecht zwischen den Bügelschenkeln und unmittelbar über dem Transformator angeordnet ist und das die Schleifbürsten des Stufenschalters tragende Gleitstück durch am Bügel angeordnete Teile (beispielsweise Schraube und Handrad) betätigt wird.
    3. Gleichrichter nach Anspruch 1 mit Kippzündung des Gleichrichterkolbens, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Kolbenhalter verbundenes Organ beim Ausschwingen des Kolbens zwecks EMI2.1
AT100847D 1924-05-09 1924-05-09 Metalldampf-Gleichrichter mit Glaskolben. AT100847B (de)

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