CH258291A - Tabakblätterentrippungsmaschine. - Google Patents
Tabakblätterentrippungsmaschine.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B5/00—Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
- A24B5/02—Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by plucking out the stem
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Description
Tabakblätterentrippungsmasebine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tabakblätterentitippungsmasohine, die ge kennzeichnet ist. durch zwei übereinander an geordnete, endlose Ketten, die Mit vomaprin- genden, in gleichen Abständen befindlichen sowie Einbuchtungen aufweisenden Gliedern versehen und so angeordnet sind,
dass die Glieder des untern Trums den obern Kette seitlich versetzt mit den Gliedern des obern Trums der untern Kette unter Bildung je einer Öffnung durch die gegenseitigen Einbuchtun gen zur Aufnahme je eines Blattstiels zü- sammenarbeiten, ferner gekennzeichnet. durch Mittel, um die Ketten in einem vorausbe stimmten Ausmass konvergent zueinander laufen zu lassen, so, dass die Öffnungen im Lauf der Bewegung der Ketten kleiner werden, und ausserdem gekennzeichnet durch Mittel,
um die Blattrippen zu ergreifen und sie, das dicke Ende voran, wähnend der Bewe gung der Ketten durch die Öffnungen der Ketten zu ziehen und damit von den Blät tern abzustreifen.
Zweckmässig bestehen die Greifermittel aus einem zusammenarbeitenden Walzenpaar. Vorteilhaft wird ein zwischen die Ketten und die Walzen gesetztes Messer vorgesehen, um die Rippen durchzutrennen, wenn sie teil weise vom Blatt gelöst :sind. Die Stellung des Messers wird zweckmässig einstellbar in Be zug auf die Kettenbewegung vorgesehen, so dass nach Wunseh ein grösserem oder kleinerer Teil der Rippen am Blatt belassen -,verden kann.
Die Ketten können vom üblichen Typus ; sein, bei dem seitliche Laschen die Gelenk bolzen der Ketten in üblicher Weise mit einander verbinden, jedoch sind die Ketten laschen mit vorstehenden Teilen zweckmässig in der Form von Zähnen versehen, welche vor- . teilhaft rechtwinklig zu den Gelenkbolzen achsen stehen, wobei zwischen benachbarten Zähnen Einbuchtungen bestehen, welche vorzugsweise eine länglich U-förmige Ge stalt haben. Die Ketten können Einfach-, .
Doppel- oder Dreidachketten sein und können eine entsprechende Anzahl von Entrip.pungs- zähnen aufweisen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt, :ein Aus führungsbeispiel des: Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der erfin dungsgemässen Mas ohine.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht hierzu. Fig.3 zeigt eine Stirnansicht zu Fig. 1 in Richtung der Pfeile A gesehen. ; Fig.4 zeigt ein Detail der Maschine in grösserem Massstab.
Fig. 5 zeigt perspektivisch die Wirkungs weisse.
Gemäss der Zeichnung weist die Maschine i eine Grundplatte 1 auf, die durch Stützen 2 getragen ist. Sie. weist. ferner zwei Laschen ketten 3 und 4 von üblichem Typ auf, von denen jede durich ein Paar Zahnräder 5 und 6, bzw. 7 und 8 angetrieben ist. Die Kette c 3 ist oberhalb der Kette 4 angeordnet.
Jedes Glied 9 der Ketten weist zwei Zähne 10 auf, und zwar auf dessen Aussenseite, wobei die Ketten seitlich, das heisst quer zur Lauf richtung, gegeneinander leicht versetzt sind. Die Ketten sind durch zwei Schienen 11 und 12 geführt.
Diese sind so angeo-ndnet, dass die Ketten in ihrem Laufe einander genähert werden, derart, da.ss zwischen je zwei einan der gegenüberliegenden Zähnepaaren die Kettenöffnungen 13 gebildet werden und die Grösse dieser Öffnung zwischen den Zähne- paanen der einander gegenüberliegenden Kettenglieder im Laufe der Kettenbewegung kleiner wird, und zwar bis. zu :einer im voraus bestimmten Stellung der Ketten.
Eine Reihe von Tabakblättern wird den Ketten :durch das Förderband 14, das dunch die Rolle 15 in der bei der LTmlenkrolle 15' irrgegebenen Richtung angetrieben ist, zuge führt, und zwar mit dem dicken Ende vorne. Die Blätter werden dabei unter :der Führungs schiene 16 hindurchgeführt, die sie s o lenkt, dass die dicken Enden der Blätter zuerst in die Zahnlücken der untern Kette 4 hineinge- @choben werden.
Sie werden infolgedessen zwischen den einander b genüben@i:egenden Zähnen 10 der beiden Ketten 3 und 4 gefasst. Ein Paar verjüngter Entrippungswalzen -17 und 18, die in entgegengesetzter Richtung rotieren und mit einer aufgerauhten Ober fläche versehen sind, erfassen die Blattrip pen und ziehen sie, das dicke Ende voran, während der Bewegung der Ketten durch die Öffnungen der Kette und streifen sie da- hei von :den Blättern.
Nachdem diev Rippe vom Blatt abgestreift isst, entfernen sich die Ketten :.ach Passieren den Zahnrä,deT 6 und 8 wieder voneinander, so dass die Blätter losgelassen wenden und in irgendeinen entsprechenden Behälter hinunterfallen.
Die Maschine ist durch einen nicht dar- D'estellten Motor angetrieben, und zwary mit tels der Hauptriemenscheiben 19 und 20, von denen eine eine Leers:eheibe ist, und der An- triebswelle 21. Die Entrippungswalze 17 ist furch ein Getriebe 22, 23 und 24 angetrie- ben. Die Walze 18 ist in ähnlicher Weise angetrieben.
Die Zahnräder 5 und 6, die auf den Wel len 25 und 26 montiert sind, sind mittels eines Getriebeaggregates angetrieben, das :die Kegelräder 27 und 28 sowie:
die Zahnräder <B>3</B> und 22 auf den Wellen 29 und in den 22 Lagern 30 und 31 umfasst. Ein Messer 32, dessen Stellung gegenüber,detr Schiene 33 in Abhängigkeit vom Lauf dem Kette verstell bar ist, ,dient dem Durchschneiden der Rippe. Durch entsprechende Einstellung :dieses Mes sers kann je nach Wunsch ein grösserer oder kleineusr Rest der Rippe am Blatt gelassen werden.
Die: Anordnung konvergent verlaufender Ketten mit den oben beschriebenen Zähnen ermöglicht ein volls ständigeres Abstreifen der Rippen von den Blättern als bei bisher bekannten Maschinen und berücksichtigt hier bei die veränderliche Dicke der Rippen.
Die dicken Teile der Rippen werden zuerst ent fernt (während die Öffnungen zwischen :den Zähnen gross sind) und das Entrippen des Blattes wird bei kleiner gewordener Öffnung beendigt, wobei die Rippe zwischen den Ab streifkanten der Zähne hindurchgezogen wird.
Solange die Kettenglieder um die Ketten- umlenkräder herumlaufen, das: heisst also, be vor die Einwirkung der Führungsschienen erfolgt, besteht ein vollkommen freier Ein- tritt zwischen den Zähnen jedes Paares der Kettengliedlasche. Eine ähnliche Stellung ergibt sich nach erfolgtem Entriippen, wo- ,durch die Blättenlosgelässen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tabakblätterentrippungsmaschine, gekenn zeichnet durch zwei übereinander angeordnete, endlose Ketten, die mit vorspringenden, in gleichen Abständen befindlichen sowie Ein- buGhtungen aufweisenden Gliedern versehen und so angeordnet sind,- dass die Glieder des untern Trums der obern Kette seitlich versetzt mit den Gliedern des obern Trums der untern Kette unter Bildung je einer Öffnung durch die gegenseitigen Einbuchtungen zur Auf- nahme je eines, Blattstiels zusammenarbeiten, ferner gekennzeichnet durch Mittel, um die Ketten,in einem vorausbestimmten Ausmass konvergent zueinander laufen zu lassen, so dass die Öffnungen im Laufe der Bewegung der Ketten kleiner werden, und ausserdem ge- kennzeiehnet durch Mittel, um die Blattrippen zu ergreifen und sie, das -dicke Ende voran, während der Bewegung der Ketten durch die Öffnungen der Ketten zu ziehen und damit von den Blättern abzustreifen. UNTERANSPRüCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass .die Greifermittel aus einem Walzenpaar bestehen. 2. Maschine nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungen eine länglich U-förmige Gestalt aufweisen. 3.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messer zwischen den Ketten und den Greifwalzen angeordnet ist, um die Rippen durchzuschneiden, bevor das Blatt vollständig entrippt ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer in seiner Lage in bezug auf die Bewegung der Ketten derart einstel'lbail ist, d:ass nach Bedarf ein grösserer öder kleinerer Teil der Rippe am Blatt belassen werden kann. ä. Maschine nach Patentanspruch, wie in der, Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB258291X | 1945-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH258291A true CH258291A (de) | 1948-11-30 |
Family
ID=10234005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH258291D CH258291A (de) | 1945-04-27 | 1947-03-15 | Tabakblätterentrippungsmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH258291A (de) |
-
1947
- 1947-03-15 CH CH258291D patent/CH258291A/de unknown
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