CH258286A - Zur Weiterverarbeitung dienender Schuhunterteil. - Google Patents

Zur Weiterverarbeitung dienender Schuhunterteil.

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CH258286A
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Otto Boeni Charles
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Otto Boeni Charles
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Zur Weiterverarbeitung dienender     Sebuhunterteil.            Gegenstand    der vorliegenden     Erfindung     ist ein zur     Weiterverarbeitung        ,dienender          Schuhunterteil.    Dieser soll es     Kunstgewerb-          lerinnen,    Hausfrauen usw. ermöglichen, einen  Schuh durch Befestigen von nach Belieben  und dem eigenen Geschmack     hergestellten     Oberteilstücken an dem Schuhunterteil herzu  stellen.

   Erfindungsgemäss ist ein mit einem       A.bwatz,    einer Lauf- und einer Brandsohle  versehener Schuhunterteil längs des Randes  mit einem     zwischen;    der Lauf- und der Brand  sohle     festgelegten,        vorstehenden    Befesti  gungsteil versehen, an welchem selbstverfer  tigte     Oberteilstücke    befestigt werden können.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in zwei beispielswei  sen     Ausführungsformen    dargestellt, und es  zeigt:       Fig.    1 eine     Seitenansicht    eines ersten       Ausführungsbeispiels,          Fig.    2 einen Längsschnitt und       Fig.    3 einen.     Querschnitt,          Fig.    4 eine Seitenansicht eines zweiten  Ausführungsbeispiels und       Fig.    5 einen Querschnitt.  



  Nach     Fig.    1 bis 3.     bezeichnet    1 die Lauf  sohle, 2 die Brandsohle und 3 den Absatz.  Die     Laufsohle    1 und die Brandsohle 2 sind  in üblicher Weise durch eine parallel zum  Rand verlaufende Naht 4 miteinander verbun  den. 5 bezeichnet einen aus einem Leder- oder  Stoffstreifen gebildeten, vom Rand vorste  henden Befestigungsteil. Die Enden des  durch     Faltung    eines Streifens gebildeten Be-         festigungsteils    5 greifen     zwischen    die Brand  sohle und die Laufwohle, wobei der dazwi  schen liegende Teil des Streifens durch die  Naht 4 mit diesen verbunden ist.

   Der durch  die     Faltung        entstehende    Wulst 5' des Be  festigungsteils 5 steht gegenüber den Sohlen  1, 2 vor. Der Befestigungsteil 5 besteht aus  weichem Leder,     Kunstleder    oder Stoff, so  dass er von Nähnadeln gut durchstochen wer  den kann.  



  Der beschriebene Schuhunterteil wird in  Handel gebracht mit den Teilen 1 bis 5, wie  die ausgezogenen Linien     erkennen    lassen.  Zwecks     Anfertigung    .eines Schuhwerkes nach  eigenem     Geschmack    bringt man an dem be  schriebenen     Befestigungsteil    5 das Fusshalte  zeug 6 an     (Fig.    1 und 3).

   Das     Fusshaltezeug     besteht zweckmässig aus     gestrickten,    gewobe  nen oder aus Leder     selbstverfertigten    Schäf  ten aus altem oder neuem Material oder ein  zelnen Bändern oder Riemen,     wie        die    strich  punktierten( Linien in     Fig.    1 und 3 erkennen  lassen. Das     Fusshaltezeug        wird    an der vor  stehenden     Partie        des;.        Befestigungsteils    5 an  genäht.

   Das     Fussh.altezeug    kann an der     Ober-          oder    Unterseite des     Befestigungsteils    5 an  liegen.  



  Nach den     Fig.4    und 5 sind die Lauf  sohle 1, die     Brandsohle    2 und der zwischen  diesen längs des Randes, teilweise eingrei  fende Befestigungsteil 5     miteinander    durch       Verklebung        gegenseitig        verbunden,.    Der Be  festigungsteil 5 ist dabei im Mittelteil nach  oben abgebogen, der Wulst 5' liegt dabei      höher     als    der Rand der Brandsohle 2. Durch       Nähte    7     wird    dabei das.     Fusshaltezeug    6 zwi  schen dem Wulst 5' und den Sohlen 1, 2 nahe  dem Rand festgelegt.

   Der Absatz 6 ist da  bei ein     Keilabsatz,    so dass die Laufsohle 1  in     gerader    Linie verläuft, wie die     F'ig.    5 er  kennen lässt.  



  Der     beschriebene    Schuhunterteil ist, wie       bereits        bemerkt,    durch     Kunstgewerblerinnen,          Hausfrauen    usw. zu einem Schuh     fertigzu-          stellen,    indem man     da,,.        Fusshaltezeug.    6 an  dem     Befestigungsteil    5     festlegt        resp.    annäht.

    Von besonderem Vorteil ist, dass man das       Fusshaltezeug    6 in der Form und im Farb  ton nach     persönlichem    Geschmack anfertigen  kann.     Ulan    kann     zum    Beispiel einen Schuh       herstellen,    welcher für den Hausgebrauch,  für Sportzwecke, den Ausgang, für     Gesell-          schaftsanlässe    usw.     geeägnet    ist. Gebrauch  tes     Fusshaltezeug    kann durch     Auftrennen    der  bezüglichen Nähte ohne weiteres     entfernt     und durch eine neue Garnitur ersetzt wer  den.

   Der beschriebene Schuhunterteil selbst       lässt    sich     @,elbstre-dend    nach teilweiser Abnüt  zung ebenfalls wieder     reparieren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Zur Weiterverarbeitung dienender Schuh- unterteil, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Absatz, einer Lauf- und einer Brandsohle versehener Schuhunterteil längs des Randes. mit einem zwischen der Lauf und der Brandsohle festgelegten, vorstehen den Befestigungsteil versehen, ist, an welchem selbstverfertigte Oberteilstücke befestigt wer den können.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schuhunterteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Befesti gungsteil (5) durch einen gefalteten Streifen gebildet ist, der mit seinen übereinanderlie- genden Endteilen zwischen Laufsohle (1) und Brandsohle (2) eingreift und festgelegt ist. 2.
    Schuhunterteil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der durch Faltung entstehende Wulst (5') des Befestigungsteils (5) vom Rand vorsteht. 3. .Schuhunterteil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Laufsohle und die Brandsohle sowie der teilweise zwischen diese greifende Befestigungsteil durch eine Naht miteinander verbunden sind. 4.
    Schuhunterteil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Laufsohle und die Brandsohle sowie der teilweise zwischen diese greifende Befestigungsteil (5) durch Verkle- bung miteinander verbunden. sind. 5. Schuhunterteil nach Patentanspruch und Unteransprüchen: 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Befestigungsteil im Mittelteil noch oben abgebogen, ist und der Wulst (5') über dem Rand der Brandsohle liegt.
    6. Schuhunterteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Befesti- gungsteil (5) durch Stoffstreifen .gebildet ist.
CH258286D 1947-09-24 1947-09-24 Zur Weiterverarbeitung dienender Schuhunterteil. CH258286A (de)

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