Schaltungsanordnung mit Wählern in Fernmeldeanlagen. Die Erfindung betrifft eine Schaltungs- onordnung mit Wählern in Fernmeldeanla gen, z. B. Telephonaulagen, und zwar mit Wählern, über die Verbindungen von einem Fernmeldeamt nach einem weiteren, nach einem andern Schaltprinzip arbeitenden Fernmeldeamt herzustellen sind.
Wenn zum Beispiel in einer Fernmelde- an'age Verbindungen von einem Amt, dessen Wähler bei der Einstellung auf einen ge- wünschten Ausgang Rückimpulse nach einem Register oder einem gleichwertigen Steue- rnngsmittel übermitteln, nach einem Amt herzustellen. sind, dessen Wähler direkt durch Vorwärtsimpulse gesteuert werden, oder, wenn umgekehrt,
Verbindungen von einem mit Vorwärtsimpulsen arbeitenden -Xint nach einem mit Rückwärtsimpulsen ar beitenden Amt herzustellen sind, dann wer den nach der heutigen Schalttechnik zur lmpulsumsetzung sogenannte Zwischenregi ster oder im letzteren Falle Impulsübertrager oder gleichwertige Einrichtungen verwendet. Bei diesen Anordnungen erfolgt die Impuls- uinsetzung immer in zwei Arbeitsgängen.
Solchen Anordnungen haftet der Nachteil an, dass die Zwischenregister oder Impuls übertrager in der Verkehrsabwicklung einen rngpass bilden, da diese Einrichtungen in folge ihr-es verhältnismässig komplizierten Aufbaues einer grösseren Anzahl von Wäh lern gemeinsam zugeordnet werden müssen.
Im Gegensatz zu diesen bekannten Schal tungsanordnungen ist die erfindungsgemässe Anordnung dadurch gekennzeichnet, da.ss je dem solchen Wähler ein Schaltmittel einzeln zugeordnet ist, welches für die erste von die sem Mittel aufgenommene Ziffer der die ge wünschte Verbindung kennzeichnenden Num mer einen Einstellvorgang in dem Wähler steuert und mindestens mit den verbleiben den aufgenommenen Ziffern der genannten Nummer, die dem genannten Wähler im Ver bindungsaufbau folgenden Wähler steuert,
wobei das Schaltmittel mindestens bei den verbleibenden Ziffern einen vollständigen Arbeitszyklus durchführt und dabei zuerst in eine dieser Ziffer entsprechende Stellung weitergeschaltet wird und hierauf die Über mittlung einer von dieser Stellung abhängi gen Ziffer nach dem andern Amt steuert.
Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Zwischenregister oder die Impulsübertra ger nicht erforderlich sind, indem die Im pulsumsetzung durch das genannte Schalt mittel, welches einem einzelnen Wähler ein zeln zugeordnet ist, in ,einem einzigen Ar beitsgang durchgeführt wird, so da.ss die Durchschaltezeit erheblich herabgesetzt wird. Ausserdem wird, da das Schaltmittel den Wählern einzeln zugeordnet ist, der genannte Engpass vermieden.
Das Schaltmittel kann ferner so ausgebil det werden, dass es ,gleichzeitig mit der Im pulsumsetzung eine Umrechnung durchführt und ausserdem noch so, da.ss bei der Berech nung der Verbindungskosten verschiedene Gebührensätze berücksichtigt werden können. Im folgenden werden an Hand der Zeich nung einige Ausführungsbeispiele des Erfin- dungsgegenstandes beschrieben.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Einrich tung befindet sich im Ruhezustand, wenn die Schaltarme, der Schalter<B>81</B> und 82 und des Wählers R in der Ruhestellung N sind.
Wenn nun der vorangehende erste Grup- penwäh'rer <I>1.</I> GW die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Riehtungswählereinrichtung belegt, so wird der folgende Stromkreis geschlossen: 1. Batterie, Wicklung des Relais C, im Ruhezustand des, Wählers R geschlos sener Wählerkontakt wkl, Kontakt und Schaltarm ge des ersten Gruppenwählers <I>1.</I> GW, Erde.
Das Relais C spricht an und schliesst am Arbeitskontakt e1 den Stromkreis des Re lais D, welches ebenfalls anspricht. Im Stromkreis z. Batterie, Wicklung des Relais:
G, Ruhe- konakt t1, Kontakt und Schaltarm gb ,des Gruppenwählers <I>1.</I> GW, Wicklung des Auszählrelais des nicht gezeigten Registers, Schaltarm und Kontakt ga des.
Gruppenwählers: 1. GW, Ruhekon takt t2, Leiter 6, Schaltarm sla des Schalters S1, Kontakt N, Erde, wird das Relais G erregt, sobald dieser Strom kreis durch nicht gezeigte Mittel des Regn- sters vollständig geschlossen wird, was der Fall ist, sobald das Register zur Übermitt lung der zur Einstellung des 2.
Richtungs wählers R dienenden Ziffer, die in diesem Fallee die Tausenderziffer der Nummer des gerufenen Teilnehmers sein :soll, bereit ist. Das Relais G schliesst am Arbeitskontakt g1 den Stromkreis für die Erregung des Schaltmagneten ISM des Impulssenders IS, der seine Schaltarme isa und isb zu drehen beginnt. Ferner schliesst das Relais G den folgenden Stromkreis: 3.
Batterie, Widerstand, Ruhekontakt<B>f l,</B> Arbeitskontakt g2, Wicklung des Relais K, Arbeitskontakt dl, Leiter 13, Kon- takt <I>N</I> und Schaltarm s2a des Schalters S2, Erde.
In diesem Stromkreis kann das Relais K aber erst ansprechen, wenn die durch den Schaltarm isa des: Impulssenders IS bewirkte Kurzschliessung seiner Wicklung aufgehoben wird, was der Fall ist, wenn der Schaltarm isa einen, geerdeten Kontakt verlässt.
Durch diese Massnahme wird .gewährleistet, dass auch der erste vom Impulsrelais I abgegebene Impuls von normaler Dauer ist. Das Relais K spricht beim Aufheben des Kurzschlusses sofort an und schliesst am Arbeitskontakt 1c1 einen eigenen Haltestromkreis, während es am Arbeitskontakt<I>k2</I> den Schaltarm isa nach dem Impulsrelais I durchschaltet.
Das Relais I wird nun bei jedem weiteren Schritt des Impulssenders IS erregt und aberregt. wobei über die Arbeitskontakte il und g3 das genannte Relais des Registers kurzge schlossen und aberreg-t, das Relais G jedoch gehalten wird. Auf diese Weise werden durch das Relais I Rückimpulse zur Auszäh lung des Registers nach diesem übermittelt.
durch die es, in an sich bekannter Weise aus gezählt wird. Über denn Arbeitskontakt i2 wird bei jeder Erregung des Relais I der Schrittschaltmagnet S2ltl des Schalters S2 erregt, der bei der darauffolgenden Aberre- gung die Schaltarme um einem Schritt wei- terschaltet. Die Auszählung des Registers erfolgt, wie erwähnt, in an sich bekannter Weise, das heisst,
wenn beispielsweise vom rufenden Teilnehmer die Ziffer 8 in Form von acht Impulsen in das Register eingezählt worden ist, dann sind durch das Relais. 1 drei Rückimpulse nach dem Register zu übemmitteln, für die eingezählte Ziffer<B> 77,</B> vier Rückimpulse usw. Der Schalter 82 führt somit im ersten Falle drei und im zwei ten Falle vier Schritte aus.
Die von den Bankkontakten der Bankreihe s2b des Schal ters 82 nach den Markierkontakten des Wäh lers R führenden- Leiter sind im Riohtungs- wähler jedoch so angeschlossen, dass der Stel lung 3 des Schalters S2 die Stufe 8 des Wählers R entspricht.
Wenn .das Register die zu der vom Teil nehmer gewählten Ziffer komplementäre An zahl von Impulsen empfangen hat, so wird der Impulsstromkreis im Register geöffnet. Das Relais G wird somit nach dem letzten Rückimpuls aberreg-t, wobei es am Kontakt g? den Stromkreis des Relais h öffnet, das ebenfalls. a,b,erregt wird.
Unmittelbar nach dem ersten Sehritt des Schalters 82 wird der folgende Stromkreis geschlos:,en 4. Batterie, Wicklung des Kupplungsmagne ten RX des Richtungswählers R, Ruhe kontakte j1, 1l, <I>f2,</I> Arbeitskontakt d2, Leiter 18, Kontakt 1 und Schaltarm s2a des Sehalters, 82, Erde.
Der Wähler R. beginnt seine Schaltarme zu drehen.
Gleichzeitig mit der Erregung des Relais 1i ist. der folgende Stromkreis geschlossen @t-orden: Batterie, Wicklung des Schrittschalt- magneten S1ilZ, Leiter 2, Schaltarm slb des Schalteis S1, Kontakt N, Arbeits kontakt 1c.3, Erde.
Der -'t#la.gnet S1H wird erregt, aber seine Schaltarme werden erst bei der da.rauffol- wenden Aberregung des Magneten um einen Schritt weitergeschaltet.
Sobald der Prüfschalta@rm rc des Rich- tungsw < i.hlei-s R auf einen freien Ausgang in (ler über den Schaltarm s2b des Schalters S2 markierten Gruppe trifft, spricht das Relais 1. im folgenden Stromkreis an:
1i. Batterie, Widerstand, Kontakt und Schalt arm re des Wählers R, beide Wicklun gen des Relais<I>L</I> in Reihe, Schaltarm rt, des Wählers, Leiter 25, Kontakt und Schaltarm s'-)b des Schalters 82, Leiter ?1, Ruhekontakt f3, Arbeitskontakte d3. Erde.
Das Re'.ais L schliesst den folgenden Haltestromkreis 7. Batterie, Widerstand, Kontakt und Sehalt arm rc des Wählers R, linke nieder- ohmige Wicklung des. Relais L, Wick lung des Relais H, Arbeitskontakt<B>11,</B> Ruhekontakt<B>f2,</B> Arbeitskontakt<I>d2,</I> Lei ter 18, Kontakt und Schaltarm s'-)a, des Schalters S2, Erde. Am Ruhekontakt 1l wird der Stromkreis des Kupplungsmagneten RM geöffnet und damit der Wähler R angehalten.
Das Relais 1I spTicht ebenfalls, an und schliesst an seinem Arbeitskontakt hl einen Stromkreis für das Relais J, welches anspricht und an seinem Arbeitskontakt j2 einen eigenen Haltestrom kreis nach Erde am Arbeitskontakt d8 schliesst.
Am Arbeitskontakt j3 werden die Relais:<I>H</I> und<I>L</I> kurzgeschlossen und gleich zeitig die belegte Leitung nach dem fernen Amt für andere Richtungswähler am Bank kontakt re .als besetzt gekennzeichnet. Ferner werden an den Arbeitskontakten j4 und j5 die Adern<I>a</I> und<I>b</I> nach den Wählerschalt- armen ra und rb durchgeschaltet. Am Ar beitskontakt j1 wird der folgende Stromkreis geschlossen: B.
Batterie, Schaltmagnet 82M, Selbstunter brecher U82, Arbeitskontakt j1, Ruhe kontakte 1l, <B>f2,</B> Arbeitskontakt<I>d2,</I> Lei ter 18, Kontakte und Schaltarm s2a des Schalters 82, Erde.
Der Schalter 82 dreht seine Schaltarme so lange weiter, bis sie die Ruhestellung N erreichen, worauf das Relais F im folgenden Stromkreis anspricht: 9. Batterie, Wicklung des Relais F, Ar beitskontakt j6, Leiter 22, Kontakt N und Schaltarm s2b des Schalters 82, Leiter 21, Ruhekontakt f3, Arbeitskon takt d3, Erde.
Das Relais F schliesst am Kontakt f 5 einen eigenen Haltestromkreis.
Durch die Erregung des Relais F wird auch das Relais M erregt: 10. Batterie, Wicklung des. Relais M, Leiter 14, Kontakt N und Schaltarm<I>sec</I> des Schalters 82, Leiter 19, Arbeitskontakt f4, Erde.
Das Re; ais M schliesst am Arbeitskontakt iyal das Relais; r1 kurz.
Sobald im Register der Rückimpulsstrom- kreis wieder geschlossen wird, spricht das Relais G erneut a.n und setzt den Impuls- sender IS wieder in Gang. Das Relais spricht ebenfalls wieder an, sobald der Schaltarm isa des Impulssenders. IS von einem Bankkontakt abgleitet: 11.
Batterie, Widerstand, Schaltarm slc des Sehalters<B>81,</B> Kontakt 1, Leiter 7, Ar beitskontakt g2, Wicklung des Relais h, Arbeitskontakt dl, Leiter 13, Kontakt N und Schaltarm s2a des Schalters 82, Erde.
Das Relais g hält sich über den Kon takt k1 und schaltet am Arbeitskontakt k2 den Schaltarm isa des Impulssenders IS nach dem Relais I durch, welches nun wie früher den Schalter S2. fortschaltet und Rückimpulse an das Register abgibt. Sobald der Schalter S2 die Stellung 1 erreicht, wird der folgende Haltestromkreis für das Relais ill geschlossen:
12. Batterie, Wicklung des Relais M, Ar beitskontakte<I>m2,</I> g4, Leiter 15, Kon takt 1 und Schaltarm s2c des Schalters S2, Leiter 19, Arbeitskontakt f4, Erde. Es sei angenommen, dass der Teilnehmer als Hunderterziffer, die nach dem fernen Amt weitergegeben werden muss, die Ziffer 4 gewählt habe.
Da der Schalter 82 eine dem Komplement der im Register eingezähl ten Ziffer entsprechende Anzahl Schritte ausführt, so stehen. seine Schaltarme nach der Auszählung des Registers beispielsweise für die Ziffer 4 in der Stellung 7.
Am Ende der Auszählung wird das Re lais G durch Öffnen der Rückimpulsschleife im Register wie früher aberregt. Dadurch werden auch die Relais K und M aberregt und der Schalter S1 infolge Aberregung sei nes Magneten 81M durch Öffnen des Ar beitskontaktes k3 in die Stellung 2 weiter geschaltet.
Am Kontakt nal beseitigt das Re lais _M den Kurzschluss zum Re:ais A, wel ches im folgenden Stromkreis anspricht: 13. Batterie, Widerstand, Ruhekontakt v1, Ruhekontakte t3, u1, Arbeitskontakt j5, Schaltarm rb des Richtungswählers B, Ader b der nach dem fernen Amt füh renden Verbindungsleitung, Wicklung eines Impulsempfangsrelais im fernen Amt, Ader a der Verbindungsleitung, Schaltarm ra des Wählers B, Arbeits kontakt j4, Ruhekontakte<I>u2,
</I> t4, Wick lung des Relais A, Erde.
Das, Relais, A schliesst am Arbeitskon takt a1 den Stromkreis des Schaltmagneten ISM des Impulssenders<I>IS,</I> dessen Schalt arme zu drehen beginnen. Ferner wird der folgende Stromkreis: geschlossen: 14. Batterie, Widerstand, Schaltarm slc des Schalters<B>81,</B> Kontakt 2, Leiter 8, Ruhe kontakt m3, Wicklung des Relais B, Ar beitskontakte, a2"f <I>2, d2,</I> Leiter 18, Kon takt und Schaltarm s2a des Schalters S2, Erde.
Da Relais B spricht jedoch wie das Re lais K erst an, wenn der .Schaltarm isb des Impulssenders IS von einem geerdeten Kon takt abgleitet, wodurch gewährleistet wird, dass der erste nach dem fernen. Amt übermit telte Impuls eine normale Länge erhält.
Das Relais B schaltet durch den Arbeitskontakt b1 den Schaltarm isb des Impulssenders IS nach dem Relais Y durch, welches abwechs lungsweise erregt und aberregt wird. Ferner schiesst das Relais B am Arbeitskontakt b2 das Relais A kurz, welches aberregt wird.
Gleichzeitig schliesst das Relais B aber am Arbeitskontakt b3 einen Stromkreis für den Schaltmagneten ISl6T, so dass der Impulssen der trotz der Aberregung des Relais A wei terläuft. Am Arbeitskontakt b4 schliesst das Relais<I>B</I> einen vom Relais<I>A</I> unabhängigen eigenen Ha'_testromkreis. Das Relais Y sen det durch Öffnen und Schliessen des Ruhe kontaktes v1 Vorwärtsimpulse über die nach dem fernen Amt verlaufende Impulsgabe schleife.
Das Relais Y erregt beim Anspre- ehen den Magneten S231 über den Arbeits kontakt v2 und schaltet bei seiner Aberre- gung den Schalter S2 jeweils, um einen Schritt weiter.
Als der Schalter 82 die- Stellung 7 er reichte, wurde der folgende Stromkreis für die Erregung des Relais E geschlossen: 15. Batterie, Wicklung des Relais E, Ruhe kontakt m4, Leiter 12, Kontakt 7 und Schaltarm s2d des Schalters S2, Leiter 20, Arbeitskontakte<B>f3,</B> d3, Erde.
Aus dem vorangehenden ist ersichtlich, dass bei der Hunderterziffer 4 der Schalter S2 bei Beginn der Übermittlung der Vor wärtsimpulse aus, der Stellung 7 herausdreht und dass er vier Schritte ausführen muss, um die Ruhestellung N zu erreichen, so dass also im ganzem vier Vorwärtsimpulse nach dem fernen Amt übermittelt werden, das.
heisst Olleichviel Impulse, wie dem Register einge- z ii <B> </B> hlt worden sind.
Wenn der Schalter <B>82</B> die Ruhestellung N erreicht, so spricht das Relais M wie frü her an und öffnet am Ruhekontakt m3 den Stromkreis des Relais B und am Ruhekon takt w4 denjenigen des: Relais E, welches ein verzögert abfallendes Relais ist.
Das Relais M hält sich zuerst über die Arbeitskontakte in,--2 und e1 und, nachdem der Schalter<B>92</B> den ersten Schritt für die näeliste, das heisst die Zehnerziffer, ausge- führt: hat, wie früher, über den Schaltarm x2c dieses: Schalters. Dieses, Relais bleibt er regt, bis diese Ziffer vollständig empfangen -orden: ist.
Nach der vollständigen Ab-erre- gung des Relais E dreht der Schalter S1 in die Stellung 3 weiter, da der Stromkreis des 11a.gneten SLJl am Arbeitskontakt e2 geöff net, worden ist.
Die Zehnerziffer, wie übrigens auch die darauffolgende Einerziffer, werden in genau gleicher Weise: von der Richtungswählerein- richtung aufgenommen und nach dem fernen Anit -#veiterge'_.eitet. Nach dem Senden der Einerziffer befindet sich der Schalter<B>81</B> in der Stellung 7, so dass nun das Relais T im folgenden Stromkreis, ansprechen kann:
<B>16.</B> Batterie, Wicklung des Relais T, Leiter 4, Kontakt 7 und Schaltarm sla des Sehalters S1, Leiter 6, Ruhekontakt t2, Ader<I>a,</I> Schaltarm<I>gas</I> des ersten Grup penwählers 1. GW, Erde.
Das Relais, T schliesst am Arbeitskontakt 1.) über den Leiter 5 einen eigenen Halte- stromkreis nach Erde am Arbeitskontakt d3 und schaltet: an den Arbeitskontakten t1 und 12 die Sprechadern a und<I>b</I> vom ersten Grup- penwähler <I>1.</I> GW nach dem Richtungswäh ler R durch, während an den Ruhekontakten t1 bis t4 die bisher mit den Sprechadern ver bundenen Einrichtungsteile von diesen Adern abgetrennt werden.
Bei der Auflösung der Verbindung wird in einem der Richtungswählereinrichtung Vorangehenden Verbindungsteil die Erde für das Relais C abgeschaltet, so dass dieses Re lais aberregt wird. Das Relais C bewirkt die Aberregung des Relais D, welches am Ar heitskontakt d3 die Haltestromkreise der Re lais F, J und T öffnet, so dass diese Relais aberregt werden.
Da sich der Schalter S2 in der Ruhestel lung N befindet., ist nun der folgende Strom kreis geschlossen: 17. Batterie, Wicklung des Kupplungsmagne ten BM des Wählers R, Ruhekontakte ;il, 1l, <B>f</B><I>2,</I> Wähl_-erarbeitskontakt wk2 (der in allen, Stellungen des. Wählers R mit Ausnahme der Ruhestellung N ge schlossen ist), Ruhekontakt d4, Erde.
Der Wähler R dreht seine Schaltarme so lange fort, bis sie die Ruhestellung N errei chen, in welcher der Wählerarbeitskontakt wlc2 geöffnet wird und den Wählermagnet stromkreis unterbricht. Bei der Aberregung des Relais D wird auch der folgende Strom kreis geschlossen: 18.
Batterie, Wicklung des Magneten SlM, Selbstunterbrecher USl, Leiter 1, Schalt arm sld des Schalters<B>81,</B> Leiter 10, Ruhekontakt dl, Leiter 13, Kontakt N und Schaltarm s2a des Schalters S2, Erde.
Der Schalter S1 dreht seine .Schaltarme ebenfalls in die Ruhestellung zurück, wo sie anhalten, da der vorangehende .Stromkreis nun am Schaltarm äld des Schalters geöff net ist.
Die Richtungswählereinrichtung befindet sich nun, da. die Schalter S1 und 82 und der Wäh:er R in der Ruhestellung N sind, wie der im Ruhezustand und kann für einen neuen Anruf in Gebrauch genommen wer den.
Findet 'an irgendeinem Zeitpunkt, in wel chem die Schalter S1 und 82 und der Wäh ler R ausserhalb der Ruhestellung N sind, eine vorzeitige Auflösung der Verbindung statt, so dreht der Wähler R wie beschrieben in die Ruhestellung zurück, gleichzeitig aber auch der Schalter S2,
für dessen Magneten S2M bei der Aberregung des Relais<I>D</I> der folgende Stromkreis geschlossen wind: 19. Batterie, Wicklung des Magneten S2M, Selbstunterbrecher US2, Ruhekontakt d2, Leiter 18, Kontakte und Schaltarm s2a des Schalters S2, Erde.
Unmittelbar nach dem Erreichen der Ruhestellung N wird am Schaltairm. s2ca des Schalters 82 der vorangehend beschriebene Stromkreis für die Weiterschaltung de's Schalters S1 in die Ruhestellung N geschlos sen, so dass dieser Schalter seine Schaltarme dorthin weiterdreht.
Bei der in den Fig.l und 2 gezeigten Schaltung ist der durch die Kontakte u1 bis z14 anschaltbare- Übertrager nicht erforder lich, und die Arbets-koutakte t.1 und j5 bzw. b2 und j4 könnten durch eine feste metallische Verbindung miteinander verbunden sein.
Falls bei der Übermittlung einer Ziffer nach dem fernen Amt eine Umrechnung er forderlich ist, so ist :der in der Fig. 2 gezeigte Teil der Richtungswählereinrichtung durch den in, der Fig. 3 gezeigten Teil zu ersetzen.
Wie die hfg. 3 zeigt, wird an Stelle eines Schalters 82 mit einer Ruhestellung N und zehn Arbeitsstellungen 1 bis 10 nun ein sol cher mit zwei Ruhestellungen N und n und zwanzig Arbeitsstellungen (2 X 1 bis 10) verwendet, und ausserdem weist dieser Teil sechs Hilfsrelais 0, P,<I>Q, U,</I> X und W auf.
Da die Richtungswählereinrichtung nach den Fig. 1 und B im wesentlichen in gleicher Weise arbeitet wie die Einrichtung nach den Fig. 1 und 2, so sollen nur diejenigen Vor gänge ausführlicher beschrieben werden, die voneinander verschieden sind.
Bei der Belegung der für eine Umrech- r_ung ausgebildeten Richtungswählereinrich- tung durch einen ersten Gruppenwähler <I>1.</I> GW sprechen wiederum. die Relais C und <I>D</I> an, und mit Hilfe der Relais <I>G,
</I> K und<I>I</I> wird derSchalters2 durch die die abgehende Richtung kennzeichnende Tausenderziffer beim dargestellten Beispiel auf eine der Schaltstellungen 1 bis 10 eingestellt.
Dabei wird das Relais K nicht über den Schaltarm s2a des :Schalters 82, sondern über den Ruhekontakt 0l des Hilfsrelais 0 erregt, das unmittelbar nach dem ersten Schritt des Schalters S'2 im Stromkreis:
20. Batterie, Wicklung des Relais 0, Kon takt 1 und Schaltarm s2a des Schalters S2, Erde, anspricht, während das Relais h sich wie früher über den Arbeitskontakt k1 hält.
Beim Ansprechen des Relais 0 wird am Ar beitskontakt o1 der über den Leiter 18 ver laufende Stromkreis für den Magneten BM des Richtungswählers .B geschlossen, der seine Schaltarme zu drehen beginn und auf einen in der gewünschten. Richtung wegfüh renden Ausgang der entsprechend der ge wählten Tausenderziffer durch den Schalter 82 über denn Leiter 25 markierten Gruppe prüft.
Beim Aberregen des Prüfrelais L wird der folgende Stromkreis geschlossen: 21. Batterie, Wicklung des Schaltmagneten 82M, Selbstunterbrecher US2, Arbeits kontakt j1, Ruhekontakte<B>11, f2,</B> Arbeits kontakt d2, Leiter 18, Arbeitskontakt<B>01,</B> Erde.
Dadurch wird der Schalter 82 in die Ruhestellung n weitergeschaltet, in welcher das Relais 0 aberregt wird. Das Relais F spricht wie früher an und hält sich. Ferner spricht das Relais Mim Stromkreis: 22. Batterie, Wicklung des Relais. M, Leiter 14, Ruhekontakt ö2, Leiter 19, Arbeits kontakt f4, Erde, an.
Der Magnet SIM des .Schalters S1, der beim Ansprechen des Relais K über den Ar- beitskontakt d3 den Ruhekontakt b4, den Arbeitskontakt k3, und den Schaltarm slb erregt wurde, wird nach dem Empfang der ersten Ziffer aberregt, wodurch die Schalt- arme dieses Schalters in die Stellung 1 ge dreht -erden.
Nun wird die Hunderterziffer in genau gleicher Weise wie die Tausenderziffer emp- f;,ngen, wobei der Schaltei S2 aus. der Ruhe- Aelliuig ja heraus auf irgendeine der Stellun gen. 1 bis 10 der zweiten Hälfte des Kon- t < ilitfelde.; eingestellt wird.
Nachdem diese Ziffer einpfa.ngen worden ist, wird das Re- -11, welches über die Arbeitskontakte in2, !/1, o2 und f4 gehalten wurde, aberregt, so flass nnn das Relais. A, der Impulssender IS lind die Relais B und I', -wie früher beschrie- ben, zum Arbeiten kommen.
Die Impulsiibertragung nach dein fernen Aint ist beendigt, sobald der Schalter S2 die RubestelIung N erreicht, worauf auch der Schalter ,51, dessen Schaltarme nach der Ein- sIellung des Schalters S'2 beim Empfang der Hunderterziffer in die Stellung ? weiter- 0' worden sind,
in die Stellung 3 ge- hingt. Der Empfang der Zehnerziffer er fo'gt in genau gleicher Weise wie die voran- gt,lienden. Ziffern, ebenso der Empfang der Einerziffer und die.
Weitergabe dieser Zif- firn nach. dem fernen Amt, wobei der Schal- le-i- S2 ain Ende a11 dieser Vorgänge wieder in der Stellung N liegt, während der Schal- le--i- .S1. schliesslich in der Stellung 7 liegt.
In. Ste'lung 7 des Schalters S1 spricht t!,is Relais: LT über den Schaltarm sla dieses Srlialters an und schaltet an seinen Arbeits- lwnta.kten u1 bis u4 einen Übertrager in die zwischen dem ersten.
Gruppenwähler<I>1.</I> GW und dein Richtungswähler h verlaufenden Spreeha.dern a und b ein. Die auf beiden Seiten des Kondensators der rechten Übertra ger wichlung angeschlossenen: Relais T'1R und T'211, deren Zweck später beschrieben wird, sind bei dieser Schaltung nicht erforderlich iuitl -,abgetrennt, wie dies durch die beiden 1" angedeutet ist.
Die Freigabe der Riehtungswähle:reinrich- tnng nach den Für. 1 und 3 bei der Auf- der Verbindung nach Beendigung des Gespräches oder bei vorzeitiger Auflösung erfolgt praktisch in gleicher Weise wie= beim Ausführungsbeispiel nach den Fi<B>n</B>g. 1 und 2.
Es soll nun angenommen -werden, dass bei der Weitergabe der Tausenderziffer aus der Richtungswählereinrichtung nach dem fernen Amt eine Umrechnung dieser Ziffer zu er folgen habe, -,was. dadurch angezeigt wird, dass nach dem Auszählen der Tausenderzif fer im Register wenigstens eines der Hilfs relais; P und Q erregt ist, je nach dem Betrag der genannten ausgezählten Ziffer.
Die Wicklungen dieser Relais sind mit Kontakten der Bankreihe s2c des Schalters 82 verdrahtet, so dass, wenn der Schalter 82 auf einer dieser Stellungen anhält, unmittel bar nach der Aberregung des Relais K fol gender Stromkreis geschlossen ist 23.
Batterie, Wieklung eines der Relais P und Q oder beider Relais, Kontakt und Schaltarm s2c des Schalters S2, Ruhe kontakte w1, k4, Leiter 17, Arbeitskon takt d3, Erde.
Diese Relais erregen das Relais X, das am Arbeitskontakt x1 einen eigenen Haltestrom kreis nach Erde am Arbeitskontakt o3 schiesst. Durch die Erregung des Relais X wird das, Relais F vorzeitig erregt: 24. Batterie, Wicklung des Relais F, Leiter 23, Arbeitskontakt x2, Leiter 17, Ar beitskontakt d3, Erde.
Dadurch wird der fo'gende Stromkreis vor bereitet: 25. Batterie, _N'iridersta.nd, Arbeitskontakt x3 (Fig.3). Leiter 8, Kontakt m3 (noch offen), Wicklung des Relais B, Kontakt cal (noch offen), Arbeitskontakte f2,<I>d2,</I> Leiter 18, Arbeitskontakt o1, Erde.
Wie früher wird nach dem Empfang der Tausenderziffer der Schalter S1 in die Stel lung 1 weitergeschaltet, und da das Relais 111 aberregt ist, so kann nun das Relais A an sprechen und den Impulssender I<B>S</B> zum Ar beiten bringen.
Im vorbereiteten Stromkreis spricht nun das Relais B an, so da.ss nun das Relais T' ab-#vechslungsweiseerregt und ab erregt wird und den Scha'_ter S2 bei jedem Impuls uni einen Schritt weiterschaltet. Gleichzeitig gibt das Relais TT durch den Kontakt v1 die Impulse nach dem fernen Amt weiter.
Der :Schalter S2 überschreitet die Ruhestellung n, da dieser Kontakt über den Arbeitskontakt x4 mit dem Relais 0 verbunden ist, so dass letzteres erregt bleibt. und der Schalter S2 weiterdrehen kann. Der Stromkrens für die Erregung des Relais M wird nun von den Relais P und Q beherrscht und verläuft wie folgt: 26.
Batterie, Wicklung des Relais M, Leiter 14, Kontakte der Relais P und Q (q2, p2, p3), irgendein Kontakt der zweiten Hälfte der Bankreihe s2d des Schalters 82, Schaltarm s2d dieses Schalters, Lei ter 20, Arbeitskontakte<B><I>f3,</I></B> d3, Erde.
Sobald der Schaltarm s2d den betreffen den, die Anzahl der auszusendenden Vor- wärtsimpulse bestimmenden. Bankkontakt er reicht, spricht das Relais M in diesem Strom kreis an und öffnet den Stromkreis des Re lais B, welches aberregt wird. Das. Relais M erregt das Relais W 27. Batterie, Wicklung des Relais W, Ar beitskontakte x5, Leiter 11, Arbeitskon takt m4, Leiter 12, Arbeitskontakt o3, Erde.
Das Relais) W öffnet am Ruhekontakt w1 den Haltestromkreis der Relais P und Q, so dass diese Relais aberregt werden. Das Relais M ,schliesst ferner den Stromkreis für die Weiterschaltung des Schalters S2 in die Ruhestellung N: 28. Batterie, Wicklung des Magneten S2M, Selbstunterbrecher US2, Leiter 24, Ar beitskontakte x6, m5, o4, Erde.
Der Schalter 82 dreht seine Schaltarme in die Ruhestellung N, in welcher das Re lais 0 aberregt wird und am Arbeitskontakt o3 den Stromkreis des Relais X öffnet, das nun ebenfalls erberregt wird und am Ruhe kontakt x3 den Schaltarm slc des Schalters S1 wieder mit der Batterie verbindet,
so dass der Ziffernempfang fortgesetzt werden kann. Die weiteren) Ziffern, das heisst Hunderter ziffer, die Zehnerziffer und die Einerziffer, werden in gleicher Weise empfangen und wei- tergegeben, wobei jedoch keine Umdrehung erfo'gt.
Diese drei Ziffern werden ohne Umrech nung nach dem fernen Amt übermittelt, da das Relais W erregt ist und sich über ,den Arbeitskontakt w2 nach Erde am Arbeits kontakt d3 hält, so dass der Stromkreis für die Erregung der Relais. P und Q am Ruhe kontakt w1 während des Empfanges. und .der Weitergabe dieser Ziffern geöffnet bleibt.
Die Richtungswählereinrichtung kann auch für die Bestimmung der für die Ver brodungen anzurechnenden Gebühr ausgebil- clet sein. In diesem Falle besteht die Ein richtung aus .den in den Fig. 1 und 4 ge zeigten, \heilen.
Diese Einrichtung arbeitet beim Emp fang und der Weitergabe von Ziffern, die ohne Umrechnung erfolgt, genau gleich wie die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Einrich tung, wobei jedoch noch die Gebührenver rechnung nach Zeit und Zone vorgenommen wird.
Die Gebühr, welche für eine Verbindung in Anwendung zu bringen ist, kann entweder nach der ersten Ziffer der gewünschten Teil nehmernummer oder nach der ersten und zweiten Ziffer festgelegt werden, und zwar wird zwangläufig für jede Verbindung bei der Belegung des Richtungswählers durch die Zeit-.ZonenrZähleinrichtung ZZZ eine die höchste Tage.
bildende Gebühr eingestellt, während im gegebenen Falle eine Reduktion dier Gebühr nach Empfang der ersten oder der ersten und der zweiten Ziffer für die markierte Richtung erfolgt, Diese Einrichtung arbeitet wie folgt:
In gleicher Weise wie bei den voran gehend beschriebenen Ausführungsbeispielen spricht bei der Belegung der Rielitungswäh- lereinrichtung zuerst das Relais C an, gefolgt von den Relais D und G, von denen das letz tere den Impulssender IS zum Aussendender Rückimpulse nach dem Register in Tätigkeit versetzt.
Das Relais K spricht an und das Relais I arbeitet wie früher, so dass der Schal ter S2 für jeden nach dem Register übermit telten Rückimpuls zum Auszählen des Re- gisters um einen Schritt weitergeschaltet wird. Nach dem ersten Schritt des Schalters 82 spricht das Relais 0 über den Schaltarm <I>s</I> '-)(i des Schalters an, wodurch der Stromkreis für den Wählermagneten RM geschlossen wird: 29.
Batterie, Wicklung des Magneten RM, Ruhekontakte j1, l1, <B>f2,</B> Arbeitskontakt (12, Leiter 18, Arbeitskontakt o1, Erde. Der Richtungswähler R beginnt zu dre hen, und wenn ein freier Ausgang in der übet den Leiter 25 markierten Gruppe ge funden wird, sprechen, die Relais<I>H, L</I> und J in der beschriebenen Weise an, wodurch der Wähler R stillgesetzt wird. Das.
Relais J chaltet die Adern a und b durch, legt den Prüfkontakt c des belegten Ausganges direkt an Erde und lässt dadurch diesen Ausgang für andere Richtungswähler als besetzt er scheinen.
Als das Relais H erregt wurde, erfolgte über den Arbeitskontakt hl und den Leiter 16 auch die Erregung des Relais P, welches hach der Erregung des Relais J über den Arbeitskontakt j2 nach Erde am Arbeitskon takt d3 gehalten wird. Ausser dem Relais P ist noch ein Relais Y vorhanden. Dieses, und (las Relais P dienen zur Bestimmung der für die Verbindung in Anwendung zu bringen den Gebühr nach Empfang der ersten oder der ersten und zweiten Ziffer. Der Strom kreis für die Erregung des Relais Y verläuft dabei. wie folgt: 30.
Batterie, Wicklung des Relais Y, Ruhe kontakt y1, ein Bankkontakt und Schalt- arm s2c - des Schalters 82, Ruhekontakte <B><I>f6,</I></B> w1, k4, Leiter 17, Arbeitskontakt d3, Erde.
Das Relais Y schliesst, falls es beim An halten des Schaltarmes s2c auf dem betref fenden Bankkontakt erregt wird, am Arbeits kontakt y2 einen eigenen Haltestromkreis, der über den Leiter 17 nach dem Arbeits kontakt d3 verläuft.
Sobald derRichtungswähler R stillgesetzt ist, kehrt der Schalter 82 in die Ruhestel lung N zurück: 31. Batterie, Wicklung des Magneten 82M, Selbstunterbrecher U82, Arbeitskontakt j1, Ruhekontakte<B>11,</B> f2, Arbeitskontakt d2, Leiter 18, Arbeitskontakt o1 (Fig. 4), Erde.
Dieser Stromkreis wird beim Erreichen der Ruhestellung geöffnet, da das Relais 0 aberregt wird. Gleichzeitig wird das Relais F wie früher erregt; es schliesst am Arbeitskon takt f 5 einen eigenen Haltestromkreis und erregt das Relais M, welches das Relais A mittels des Arbeitskontaktes ml bis zum Empfang der nächsten Ziffer kugeschlossen hält.
Mit dem Schalter 81 in Stellung 1 und nach der Wiederherstellung des zwischen der Richtungswählereinrichtung und dem Re gister verlaufenden Rückimpulsstromkreises wird die zweite Ziffer in der beschriebenen Weise empfangen.
Gleichzeitig mit der Belegung des dar gestellten Richtungswählers ist das Relais<I>IR</I> der Zeit-Zonen-Zähleinrichtung ZZZ im fol genden Stromkreis erregt worden: 32. Batterie, Wicklung des Relais IR, Ruhe kontakte irl, Leiter 30, Ruhekontakt p3, Kontakt N, Schaltarm s2c .des Schalters 82, Ruhekontakte<B><I>f6,</I></B> w1, <I>1c4,</I> Arbeits kontakt d3, Erde.
Dieses Relais hält sich über den Arbeits kontakt irl, Leiter 29 und 17 und den Ar beitskontakt d3,. Durch das Relais<I>IR</I> wird für jede herzustellende Verbindung einlei- tend die Grundgebühr vorma,rkiert. Soll die Verrechnung nach dieser Gebühr erfolgen, so erfolgt bis zur Antwort des gerufenen Teil nehmers keine Änderung:
Wenn jedoch die Gebühr herabgesetzt werden soll, was durch die erste oder die erste und zweite Ziffer der Teilnehmernummer bzw. durch die Erregung des Relais Y bestimmt wird, dann wird das Relais JR erregt.
Die Richtungswählereinrichtung arbeitet beim Empfang und bei der Weitergabe der Ziffern praktisch in gleicher Weise wie beim Beispiel nach den F'ig. 1 und 2, wobei der Schalter S'1 .schliesslich in die Stellung 7 ge langt, in welcher das Relais U anspricht, das seinerseits das Relais T erregt und an seinen Kontakten- u1 bis u4 den Übertrager ein schaltet.
Wenn nun im fernen Amt der gerufene Teilnehmer antwortet, so wird der folgende Stromkreis geschlossen: 33. Batterie, Wicklung des Überwachungs relais V2R, untere Hälfte der Sekundär wicklung des Übertragers, Arbeitskon takte u1, j5, Schaltarm rb des Wählers R nach dem fernen Amt und zurück zum Schaltarm ra des Wählers, Arbeitskon takte j4, u2, obere Hälfte der Sekundär wicklung des Übertragers, Wicklung des Überwachungsrelais V1R, Erde.
Die beiden Relais V1R und V2B spre chen in diesem Stromkreis an und erregen das Relais FR (Fig.4) im Stromkreis: 34. Batterie, Wicklung des Relais FR, Lei ter 28, Arbeitskontakts vlr, v2r, Erde.
Das Relais FR schliesst am Arbeitskon takt frl einen eigenen Haltestromkreis über die Leiter 29, 17 nach Erde am Arbeits kontakt d3, ferner am Arbeitskontakt <I>frs</I> einen über den Leiter 32. verlaufenden An- laufstromkreis für den Zeitgabestromkreis ZS und erregt über den Arbeitskontakt fr3 das Relais<I>AR,</I> das verzögert anspricht, so dass auch das Relais<I>BR</I> über die Kontakte f r3, arl und dr3 ansprechen kann.
Das, Relais<I>BR</I> erregt über den Arbeitskontakt brl das Re lais CR, welches sich über den Arbeitskon takt crl hält. Am Arbeitskontakt cr2 wird der Stromkreis für den Magneten MIM des Impulssenders. IHR der Zeit-Zonen-Zählein- richtung ZZZ geschlossen, der seine Schalt arme, von denen nur der Schaltarm ml a dar gestellt ist, zu drehen beginnt. Beim Durch gang durch die Stellung 3 wird der folgende Stromkreis geschlossen: 35.
Batterie, rechte Wicklung des Relais DR, Ruhekontakt br2 des nach dem Anspre chen dtesr Relais AR wieder aberregten Relais BR, Arbeitskontakt <I>cri,</I> Kontakt 3 und :Schaltarm rnla des Impulssenders Ml, Erde. Das Relais DR spricht an, hält sich über die Arbeitskontakte drl und cr4 und schaltet ain Arbeitskontakt clr2 Batterie, nach dem Kontakt br3 durch.
Am Arbeitskontakt dr3 wird dasi Relais<I>BR</I> nach der Bankkontakt gruppe 5 bis 14 der Bankreihe mla durch geschaltet, so dass es anspricht, sobald der Schaltarm mla auf dem Kontakt 5 anlangt. Das Relais<I>BR</I> schaltet am Arbeitskontakt br3 die Batterie vom Arbeitskontakt dr2 nach den Leitern 26 und 3, dem Arbeitskon takt d5 und, dem Schaltarm gc des ersten Gruppenwählers<I>1.</I> GW durch, wodurch die Spannung an der Ader c erhöht wird.
Der durch diese Spannungserhöhung an der Ader c .gekennzeichnete, Zählimpuls, wird in an sich bekannter Weise vom ersten Gruppenwähler nach dem Gesprächszähler des rufenden Teil nehmers übermittelt. Hat der Impulssender !'L111 den Kontakt 14 überschritten, so wird das Relais<I>BR</I> aberregt, da die Kontakte 15 bis 20 nicht angeschlossen sind. Sobald der Kontakt 21 erreicht wird, so erfolgt eine er neute Erregung des Relais BR, das nach dem Überschreiten des Kontaktes 30 wieder ab erregt wird.
Auf diese Weise ist der zweite Zählimpuls übermittelt worden. In gleicher Weise wird der dritte Zählimpuls übermit telt, wenn der Schaltarm ml a die Kontakte 37 bis. 46 bestreicht. Wenn für die Gesprächs einheit nur zwei Zählimpu'.se zu übermitteln sind, dann ist das Relais JR erregt. Daher wird, wenn der Schaltarm ml a den Kon takt 37 erreicht, das Relais CR im Strom kreis: 36.
Erde, Arbeitskontakt crl, Wicklung des Relais. CD, Arbeitskontakte dr4, jr2. Kontakte 37 bis 46 und Schaltarm rnla, Erde, kurzgeschlossen und aberregt. Am Ruhekon takt jr2 ist ausserdem der Stromkreis des l;
e- lais BR geöffnet, so ',dass dieses nicht anspre chen kann und somit der dritte Zählimpuls nicht übertragen wird. Am Kontakt cr2 ist nun der Stromkreis für den Magneten MIN geöffnet. Dex Impulssender 1L11 kehrt jedoch unter der Steuerung durch den. Schalterkon takt N1h in die Ruhestellung N zurück.
Für jede weitere Gesprächseinheit gibt elt.i- Zeitgabestromkreis ZS' einen Impuls an (111a Relais ER ab, das anspricht und folgen den Stromkreis schliesst: 7. Batterie, Wicklung des. Relais BR, Ruhe kontakt: dr3, Arbeitskontakt. ar1, Ruhe kontakt cr5, Arbeitskontakt er], Leiter <B>35,</B> Erde.
Das Relais BR spricht an und erregt das Relais CR, welche; seinerseits das Relais DR erregt, und der beschriebene Zyklus, wird wiederholt.
Ain Ende der Verbindung wird das Re- laiC aberregt, gefolgt vom Relais D, wor- - < iif alle übrigen Relais, der Wähler .B und die Schalter S2 und S1, wie beschrieben, in die Ruhestellung zurückkehren.