CH256291A - Messerkopf mit durch Schrauben eingespannten Messern. - Google Patents

Messerkopf mit durch Schrauben eingespannten Messern.

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CH256291A
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CH
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cutter head
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Bertschi Walter
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Bertschi Walter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/12Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description


  Messerkopf mit durch Schrauben eingespannten Messern.    Bei Messerköpfen mit Hehl-- oder     Hobel-          mes.ern    ist es bekannt, die Messer auswech  selbar in Schlitze des Kopfes einzusetzen und  mittels Stellschrauben, die- auf die     Vorder-          fläche    der Messer einwirken, einzuspannen.  Auf diese Weise werden die Kopfschlitze mit  der Zeit     auseinandergetrieben,    und     die        Ha.lte-          sie.lierheit    der     Messer    lässt dann sehr zu wün  chen übrig.

   Bei geringster Lockerung der       Stellschraube    fliegt das Messer aus dem Mes  serkopf, was oft zu schweren Unfällen führt.  



  Vorliegende Erfindung sucht diesen Nach  teil zu beheben.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die       Schrauben    mit hakenförmigem Kopf ausge  bildet sind, die     3lesser    durchsetzen und mit  den Hakenteilen an der Rückseite der Messer  <B>,</B>     an"reifen    und deren Vorderflächen gegen       Aufliegeflä.chen    des     llesserkopfli:

  örpers    pres  sen,     wobei    eine Nase des Hakenteils vom       Messerkopfzentrum    abgekehrt gegen den       Messerkopfumfang        gerichtet    ist und     mittels     einer zwischengeschalteten     Klemmba.eke    bis  in den Bereich des     Messerkopfumfanges    auf       das    Messer festspannend einwirkt, und dass       ferner    die     Klemmfläche    zwischen Hakenteil  und Klemmbacke zur Sicherung des fest  gespannten Messers schräg auf die V     order-          -eite    des letzteren zuläuft,     ,

  so    dass auf das       Messer    ein senkrechter     Druck    und ein Druck       iiaeh    innen ausgeübt wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf     beilie-          gender    Zeichnung in einer beispielsweisen       Ausführungsform        dargestellt.    Es     zeigt:            Fig.    1 einen     Messerkopf    mit zwei durch  Schrauben eingespannten     Messern    im Aufriss,       Fig.2    denselben in Stirnansicht,       Fig.    3. einen     \Beil        des        Messerkopfes    mit       dünnerem    Messer in Ansicht.  



       Fig.    4-7 sind     Ausführungsvarianten    von       Fräsermessern    in     Vorder-    und Seitenansicht.  1 ist der M     es:serkopfkörper,    vorzugsweise  in     Leichtmetallausführung.    Dieser weist die       Messerauflageflächen    2 auf sowie die     Aus-          nehmungen    3. Quer zu letzteren verlaufen  im     Messerkopfkörper    1 Löcher 4 zur spiel  freien Aufnahme der Spannschrauben 5, die       damit    eine genaue Führung in den Bohrun  gen 4 haben.

   Auf den Spannschrauben 5 sit  zen     Muttern    6, die sich auf     Druckringen    7  abstützen und in diesen mittels Bund 8 ge  führt sind.     Muttern    und Druckringe     ,sind    in  den     Ausnehmungen    3 ohne axiales Spiel.  Diese Spannschrauben 5 durchsetzen     die    Mes  ser 9 und greifen     mittels        eines    hakenförmi  gen Schraubenkopfes 10 an deren Rückseite  an. Die Hakennase     ist    vom     Messerkopfzen-          trum    abgekehrt gegen den     Messerkopfumfang     gerichtet.

   Sie weist eine     schräg    auf die     Mes-          serbrustfläche    11 zulaufende Klemmfläche 12  auf, die gegen eine     entsprechend:    geneigte  Druckfläche<B>13</B>     :einer    zwischengeschalteten  Klemmbacke 14     drückt.    Letztere liegt mittels  der gerippten Fläche 15 auf der Rückseite  des Messers 9 auf.

   Das     Messer    9 besitzt ein  Langloch 16 und die Klemmbacke 14 eine       Durchbrechung    17,     damit    die     .Spannschraube              a    durch die     'Peile    9 und 14     hindurchgesteckt     werden kann.  



  Der     beschriebene    Messerkopf kann für       31ecser    von z. B. 2-12 mm     Dicke    und von       mindestens    12 mm Länge ausgebildet     sein,    die  absolut sicher eingespannt werden können,  wie     dies,    die     Fig.    1 und 3 für dickere und  dünnere Messer zeigen, und zwar in allen ge  wünschten Lagen.

   Zieht man die Spann  schraube 5 mittels. der Mutter 6 an, dann  drückt die Spannschraube mit dem Hakenteil  10 die     Klemmbacke    14     rückseits    gegen das  Messer 9, wobei von der Klemmbacke infolge  der     schräg    zulaufenden     Klemmfläche    12 bis  in den Bereich des     Messerkopfumfanges    ein       senkrechter    und     ein    Druck nach innen auf  das Messer ausgeübt und dessen Brustseite  gegen die     Aufliegefläche    2 de     Messerkopf-          körpers,    1     gepresst    wird.

   Die     Klemmbacke    14       mit    dem Messer 9 versucht also, dem     Klemm-          zug    der Spannschraube gegen das Messer  kopfinnere zu auszuweichen. Infolge der keil  artigen Verklemmung des     Messers    ist ein  Herausschleudern desselben verhindert, selbst  wenn, wie es sich gezeigt hat, die Drehzahl  des Messerkopfes von 4000 Touren bis auf  9000 Touren pro     Minute    gesteigert wird.

   Zum  Einspannen flacher dünner Messer gemäss       Fig.    3 kann die Backe 14 - wie strichpunk  tiert     eingezeichnet    - eine über den Messer  kopfumfang hinaus gegen die Messerschneide  zu laufende Auflagerippe 18 zur rückseitigen       Abstützung        des.    äussern     Teils    des dünnen  Messers 9' aufweisen.     Selbst    bei kurzen Mes  sern, die nur noch 12- mm     Klemmauflage    fin  den,     ist,    da die     Klemmwirkung    :

  der Spann  schraube 5 bzw. der     Klemmbacke    bis zur       Peripherie    des     Messerkopfes,    reicht, eine abso  lut sichere Lagerung im     Messerkopfkörper     möglich. Somit kann der Schreiner seine ab  gebrauchten     Handhobelmesser    für den Ein  satz in den Messerkopf brauchen,     indem    er  das jeweilige Profil selbst     anschleifen    kann,  ohne nachträgliche Härtung.  



       Infolge    dieser sicheren     Befestigung        im     Messerkopf können     nun    auch     Fräsermesser          mit    im Winkel zu     ihrem    flachen     Ein-          spannteil        stehendem        Schneidenteil    nach den         Fig.        4-'7        eingespannt    werden.

   Das     Präsmes-          ser    19 nach     Fig.    4 und 5     weist    das Profil 21  auf     mit    der zum     Nachschleifen    des Messers  dienenden     Spanfläche    22. Das Profil 21     wird     beim Nachschleifen des Messers nicht ver  ändert, während beim Messer 9 das Profil  nachgeschliffen werden muss. Durch das  Nachschleifen der     Spanfläche    22 kann ausser  dem der jeweils     wünschenswerte        Spanwinkel     angeschliffen werden.

   Ausserdem können       solche        abgekröpfte    Messer für .Schrägschnitt  ausgebildet werden, wodurch das Holz her  ausgeschält und nicht. herausgeschlagen wird.  In diesem F'al'le verläuft die     Spanfläche    22  in Querrichtung des Messers nicht parallel  zu den     Klemmflächen    23 des     Messereinspann-          teils    24.     Im    letzteren ist eine     einerends    offene       Durchbrechung    20 für den     Durchtritt    der       Spannschraube    5 vorgesehen.  



  Das Messer 19' nach den     Fig.    6 und 7       weist    den     abgekröpften        Schneidenteil    25 auf  mit schräg vorstehenden     Eckpartien    26 mit  den     Spanflächen    27, an welchen das Messer  nachgeschliffen werden kann. Zwischen den       Spanflächen    27     befindet    sich eine Lücke 28.

    Das     Fräsmesser    19 und das     Fräsmesser    19'  können     zusammen    im Messerkopf, .also sich  diagonal gegenüberliegend, eingespannt wer  den, wobei das Messer 19' als     Vorschneider     arbeitet, um die     Kanten    sauber auszuschnei  den, um das Ausreissen des Holzes zu     ver-          unmöglichen.    Verwendet man zwei Messer 19,  dann     ist    beim Fräsen eines Falzes oder einer  Nut ein Ausreissen des Holzes möglich. Mit       den,    beschriebenen Messern 19, 19' können  z.

   B.     Fälze,    Viertelstäbe,     Abrundhohlkehlen,          Verleimprofile,    Fenster- und     Türenprofile,     Nut und     Kamm    für Bodenriemen usw. ge  fräst werden.  



  Durch diese     Fräsmesser    19, 19' werden  die teuren     Fräzerköpfe        erübrigt.     



  Durch Lockern der     Muttern    6     mittels     eines     Schlüssels    und nachfolgendes Drehen  von Hand     können    die Spannschrauben 5 rasch  von den     Klemmbacken    14 gelöst und die Mes  ser ausgewechselt     werden.    Das Langloch     1ö     des Messers in     Fig.    1 für den     Spannschrau-          bendurchtritt    hat gegenüber der     einerends         offenen.

       Durchbrechung    20 der     .Messer    in den       Fig.    4-7 den     Vorteil,    dass ein Herausschleu  dern des Messers auch bei nicht. festgezogener  Spannschraube unmöglich ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> .Messerkopf mit auswechselbar durch Schrauben eingespannten Messern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben mit haken förmigem Kopf ausgebildet sind, die Messer durchsetzen und mit den Hakenteilen an der Riieliselte der Messer angreifen und deren Vorderflächen gegen Aufliegeflächen des Messerkopfkörpers pressen,
    wobei eine Nase des Hakenteils vom Messerkopfzentrum ab gekehrt gegen den Messerkopfumfang ge richtet ist und mittels einer zwischengeschal- te ten Klemmbacke bis in den Bereich des jles.>erkopfumfanges auf das Messer fest- .spannend einwirkt, und da.ss ferner die Klemmfläche zwischen Hakenteil und der Klemmbacke zur Sicherung des festgespann ten Messers schräg auf die Vorderseite des letzteren zu läuft,
    so dass auf das Messer ein #.enlueehter Druck und ein Druck nach innen ausgeübt wird. 'UN TERAN SPRt CHR 1. Messerkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Spann schraube in einer Bohrung des Messerkopf- körpers ohne Spiel geführt ist und eine Mut ter trägt, die sich auf einem Druckring ab stützt, wobei Mutter und Druckring in einer Ausnehmung des Messerkopfkörpers ohne axiales Spiel sind. 2.
    Messerkopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Klemmbacke eine Durchbreehung für die Spannschraube und eine gerippte Fläche besitzt, welch letztere gegen die Messerrück seite drückt. B. Messerkopf nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmbacke eine gegen die Messerschneide zu laufende Rippe aufweist. die sich zur rückseitigen Abstützung von flachen Messern an den äussern Teil des Mes sers anlehnt.
    4. Messerkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieser mit Fräser- messern mit im Winkel zu ihrem Einspann- teil stehendem Schneidenteil bestückt ist.
CH256291D 1946-04-26 1946-04-26 Messerkopf mit durch Schrauben eingespannten Messern. CH256291A (de)

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