CH256291A - Messerkopf mit durch Schrauben eingespannten Messern. - Google Patents
Messerkopf mit durch Schrauben eingespannten Messern.Info
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Description
Messerkopf mit durch Schrauben eingespannten Messern. Bei Messerköpfen mit Hehl-- oder Hobel- mes.ern ist es bekannt, die Messer auswech selbar in Schlitze des Kopfes einzusetzen und mittels Stellschrauben, die- auf die Vorder- fläche der Messer einwirken, einzuspannen. Auf diese Weise werden die Kopfschlitze mit der Zeit auseinandergetrieben, und die Ha.lte- sie.lierheit der Messer lässt dann sehr zu wün chen übrig.
Bei geringster Lockerung der Stellschraube fliegt das Messer aus dem Mes serkopf, was oft zu schweren Unfällen führt.
Vorliegende Erfindung sucht diesen Nach teil zu beheben.
Die Erfindung besteht darin, dass die Schrauben mit hakenförmigem Kopf ausge bildet sind, die 3lesser durchsetzen und mit den Hakenteilen an der Rückseite der Messer <B>,</B> an"reifen und deren Vorderflächen gegen Aufliegeflä.chen des llesserkopfli:
örpers pres sen, wobei eine Nase des Hakenteils vom Messerkopfzentrum abgekehrt gegen den Messerkopfumfang gerichtet ist und mittels einer zwischengeschalteten Klemmba.eke bis in den Bereich des Messerkopfumfanges auf das Messer festspannend einwirkt, und dass ferner die Klemmfläche zwischen Hakenteil und Klemmbacke zur Sicherung des fest gespannten Messers schräg auf die V order- -eite des letzteren zuläuft, ,
so dass auf das Messer ein senkrechter Druck und ein Druck iiaeh innen ausgeübt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie- gender Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Messerkopf mit zwei durch Schrauben eingespannten Messern im Aufriss, Fig.2 denselben in Stirnansicht, Fig. 3. einen \Beil des Messerkopfes mit dünnerem Messer in Ansicht.
Fig. 4-7 sind Ausführungsvarianten von Fräsermessern in Vorder- und Seitenansicht. 1 ist der M es:serkopfkörper, vorzugsweise in Leichtmetallausführung. Dieser weist die Messerauflageflächen 2 auf sowie die Aus- nehmungen 3. Quer zu letzteren verlaufen im Messerkopfkörper 1 Löcher 4 zur spiel freien Aufnahme der Spannschrauben 5, die damit eine genaue Führung in den Bohrun gen 4 haben.
Auf den Spannschrauben 5 sit zen Muttern 6, die sich auf Druckringen 7 abstützen und in diesen mittels Bund 8 ge führt sind. Muttern und Druckringe ,sind in den Ausnehmungen 3 ohne axiales Spiel. Diese Spannschrauben 5 durchsetzen die Mes ser 9 und greifen mittels eines hakenförmi gen Schraubenkopfes 10 an deren Rückseite an. Die Hakennase ist vom Messerkopfzen- trum abgekehrt gegen den Messerkopfumfang gerichtet.
Sie weist eine schräg auf die Mes- serbrustfläche 11 zulaufende Klemmfläche 12 auf, die gegen eine entsprechend: geneigte Druckfläche<B>13</B> :einer zwischengeschalteten Klemmbacke 14 drückt. Letztere liegt mittels der gerippten Fläche 15 auf der Rückseite des Messers 9 auf.
Das Messer 9 besitzt ein Langloch 16 und die Klemmbacke 14 eine Durchbrechung 17, damit die .Spannschraube a durch die 'Peile 9 und 14 hindurchgesteckt werden kann.
Der beschriebene Messerkopf kann für 31ecser von z. B. 2-12 mm Dicke und von mindestens 12 mm Länge ausgebildet sein, die absolut sicher eingespannt werden können, wie dies, die Fig. 1 und 3 für dickere und dünnere Messer zeigen, und zwar in allen ge wünschten Lagen.
Zieht man die Spann schraube 5 mittels. der Mutter 6 an, dann drückt die Spannschraube mit dem Hakenteil 10 die Klemmbacke 14 rückseits gegen das Messer 9, wobei von der Klemmbacke infolge der schräg zulaufenden Klemmfläche 12 bis in den Bereich des Messerkopfumfanges ein senkrechter und ein Druck nach innen auf das Messer ausgeübt und dessen Brustseite gegen die Aufliegefläche 2 de Messerkopf- körpers, 1 gepresst wird.
Die Klemmbacke 14 mit dem Messer 9 versucht also, dem Klemm- zug der Spannschraube gegen das Messer kopfinnere zu auszuweichen. Infolge der keil artigen Verklemmung des Messers ist ein Herausschleudern desselben verhindert, selbst wenn, wie es sich gezeigt hat, die Drehzahl des Messerkopfes von 4000 Touren bis auf 9000 Touren pro Minute gesteigert wird.
Zum Einspannen flacher dünner Messer gemäss Fig. 3 kann die Backe 14 - wie strichpunk tiert eingezeichnet - eine über den Messer kopfumfang hinaus gegen die Messerschneide zu laufende Auflagerippe 18 zur rückseitigen Abstützung des. äussern Teils des dünnen Messers 9' aufweisen. Selbst bei kurzen Mes sern, die nur noch 12- mm Klemmauflage fin den, ist, da die Klemmwirkung :
der Spann schraube 5 bzw. der Klemmbacke bis zur Peripherie des Messerkopfes, reicht, eine abso lut sichere Lagerung im Messerkopfkörper möglich. Somit kann der Schreiner seine ab gebrauchten Handhobelmesser für den Ein satz in den Messerkopf brauchen, indem er das jeweilige Profil selbst anschleifen kann, ohne nachträgliche Härtung.
Infolge dieser sicheren Befestigung im Messerkopf können nun auch Fräsermesser mit im Winkel zu ihrem flachen Ein- spannteil stehendem Schneidenteil nach den Fig. 4-'7 eingespannt werden.
Das Präsmes- ser 19 nach Fig. 4 und 5 weist das Profil 21 auf mit der zum Nachschleifen des Messers dienenden Spanfläche 22. Das Profil 21 wird beim Nachschleifen des Messers nicht ver ändert, während beim Messer 9 das Profil nachgeschliffen werden muss. Durch das Nachschleifen der Spanfläche 22 kann ausser dem der jeweils wünschenswerte Spanwinkel angeschliffen werden.
Ausserdem können solche abgekröpfte Messer für .Schrägschnitt ausgebildet werden, wodurch das Holz her ausgeschält und nicht. herausgeschlagen wird. In diesem F'al'le verläuft die Spanfläche 22 in Querrichtung des Messers nicht parallel zu den Klemmflächen 23 des Messereinspann- teils 24. Im letzteren ist eine einerends offene Durchbrechung 20 für den Durchtritt der Spannschraube 5 vorgesehen.
Das Messer 19' nach den Fig. 6 und 7 weist den abgekröpften Schneidenteil 25 auf mit schräg vorstehenden Eckpartien 26 mit den Spanflächen 27, an welchen das Messer nachgeschliffen werden kann. Zwischen den Spanflächen 27 befindet sich eine Lücke 28.
Das Fräsmesser 19 und das Fräsmesser 19' können zusammen im Messerkopf, .also sich diagonal gegenüberliegend, eingespannt wer den, wobei das Messer 19' als Vorschneider arbeitet, um die Kanten sauber auszuschnei den, um das Ausreissen des Holzes zu ver- unmöglichen. Verwendet man zwei Messer 19, dann ist beim Fräsen eines Falzes oder einer Nut ein Ausreissen des Holzes möglich. Mit den, beschriebenen Messern 19, 19' können z.
B. Fälze, Viertelstäbe, Abrundhohlkehlen, Verleimprofile, Fenster- und Türenprofile, Nut und Kamm für Bodenriemen usw. ge fräst werden.
Durch diese Fräsmesser 19, 19' werden die teuren Fräzerköpfe erübrigt.
Durch Lockern der Muttern 6 mittels eines Schlüssels und nachfolgendes Drehen von Hand können die Spannschrauben 5 rasch von den Klemmbacken 14 gelöst und die Mes ser ausgewechselt werden. Das Langloch 1ö des Messers in Fig. 1 für den Spannschrau- bendurchtritt hat gegenüber der einerends offenen.
Durchbrechung 20 der .Messer in den Fig. 4-7 den Vorteil, dass ein Herausschleu dern des Messers auch bei nicht. festgezogener Spannschraube unmöglich ist.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> .Messerkopf mit auswechselbar durch Schrauben eingespannten Messern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben mit haken förmigem Kopf ausgebildet sind, die Messer durchsetzen und mit den Hakenteilen an der Riieliselte der Messer angreifen und deren Vorderflächen gegen Aufliegeflächen des Messerkopfkörpers pressen,wobei eine Nase des Hakenteils vom Messerkopfzentrum ab gekehrt gegen den Messerkopfumfang ge richtet ist und mittels einer zwischengeschal- te ten Klemmbacke bis in den Bereich des jles.>erkopfumfanges auf das Messer fest- .spannend einwirkt, und da.ss ferner die Klemmfläche zwischen Hakenteil und der Klemmbacke zur Sicherung des festgespann ten Messers schräg auf die Vorderseite des letzteren zu läuft,so dass auf das Messer ein #.enlueehter Druck und ein Druck nach innen ausgeübt wird. 'UN TERAN SPRt CHR 1. Messerkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Spann schraube in einer Bohrung des Messerkopf- körpers ohne Spiel geführt ist und eine Mut ter trägt, die sich auf einem Druckring ab stützt, wobei Mutter und Druckring in einer Ausnehmung des Messerkopfkörpers ohne axiales Spiel sind. 2.Messerkopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Klemmbacke eine Durchbreehung für die Spannschraube und eine gerippte Fläche besitzt, welch letztere gegen die Messerrück seite drückt. B. Messerkopf nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmbacke eine gegen die Messerschneide zu laufende Rippe aufweist. die sich zur rückseitigen Abstützung von flachen Messern an den äussern Teil des Mes sers anlehnt.4. Messerkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieser mit Fräser- messern mit im Winkel zu ihrem Einspann- teil stehendem Schneidenteil bestückt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1946
- 1946-04-26 CH CH256291D patent/CH256291A/de unknown
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