CH252684A - Verfahren zur Grundwasserabsenkung. - Google Patents

Verfahren zur Grundwasserabsenkung.

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CH252684A
CH252684A CH252684DA CH252684A CH 252684 A CH252684 A CH 252684A CH 252684D A CH252684D A CH 252684DA CH 252684 A CH252684 A CH 252684A
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groundwater
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Fehlmann Hans Dr H C
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Fehlmann Hans Dr H C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D19/00Keeping dry foundation sites or other areas in the ground
    • E02D19/06Restraining of underground water
    • E02D19/10Restraining of underground water by lowering level of ground water

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  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description


  Verfahren zur Grundwasserabsenkung.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Grundwasserabsenkung.  



  Zur Grundwasserabsenkung wurden bis  her um das trockenzulegende Gebiet (bei  spielsweise eine auszuhebende Baugrabe) eine  Anzahl senkrechter Brunnenschächte     abge-          teuft.    Diese Schächte haben, wie die entspre  chenden Filterbrunnen zur Wassergewin  nung, nur ein beschränktes Einzugsgebiet.  Ihre Absenkungskurve steigt mit wachsen  dem radialem Abstand vom Schacht rasch an.  Die Absenkungstiefe im Schnitt der Absen  kungskurven zweier benachbarter Schächte  darf aber nicht kleiner sein als die im betref  fenden Gebiet gewünschte Grundwasserab  senkung, also beispielsweise keinesfalls klei  ner als die Tiefe der herzustellenden Bau  grube.

   Dass bedingt aber, dass man die einzel  nen Schächte so nahe aneinander verlegt, dass  die Spitzen der allen Brunnen, gemeinsamen,  gewellten Absenkungskurve auf der Tiefe der  verlangten Absenkung liegen. Das Abteufen  vieler Schächte ist aber eine sehr kostspielige  sache.    Mit dem Verfahren gemäss der Erfindung  lassen sich diese Nachteile mindestens zum  Teil beheben. Es, ist dadurch gekennzeichnet,  dass man unter dem trockenzulegenden Gebiet  und verteilt über dessen Grundfläche seitlich  Voll mindestens einem Brunnenschacht aus  gehende Filterrohre verlegt und durch diese  das Gebiet in den Schacht hinein entwässert.    Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens  soll an Hand der beiliegenden, eine einzige  Figur aufweisenden Zeichnung erläutert  werden.  



  Das von den Umrisslinien 1 begrenzte Ge  biet 2, in     welchem    eine Baugrube ausgehoben  werden soll, liegt in einem Grundwasserstrom  und soll vor Beginn des Aushubes durch die  Vornahme einer Grundwasserabsenkung ent  wässert werden. Zu diesem Zwecke teuft man  ungefähr im Zentrum des Gebietes 2 einen  Brunnenschaacht 3 ab und verlegt unterhalb  des Niveaus, bis auf welches die Absenkung  stattfinden soll, über den ganzen Umfang  radial aus dem Schacht 3 austretende Filter  rohre 4, die über die ganze Grundfläche des       Gebietes    2     verteilt        sind    und sieh etwas über  dieses Gebiet hinaus erstrecken.

   Diese Filter  rohre     sammeln    nun das über ihnen befind  liche     Grundwa,seer    und führen es dem Schacht  3 zu, aus     welchem        @es    durch eine nicht     dar-          gesteillte    Pumpenanlage weggepumpt wird.  Zur Erhöhung der Betriebssicherheit ist es  zweckmässig, in dieser Pumpenanlage zwei  Pumpenaggregate vorzusehen.  



  An Stelle einer grossen Anzahl     um    das  Gebiet 2 herum     abgesenkter        Schächte    tritt im  ezeigten Beispiel ein einziger     Schacht         & -          D    Zwar ist auch hier die Absenkung in der  Nähe des Schachtes am     grössten,    aber bei ge  nügender Tiefe desselben ist auch in den ent  ferntesten Partien der Filterrohre leicht eine  genügende Absenkung zu     erhalten.    Diese      Absenkung ist     ausserdem    über das     ganze    Ge  biet 2 viel regelmässiger als beider bisherigen  Anlage vieler Schächte ausserhalb der Li  nien 1.

   Nun muss auch nicht mehr das Dop  pelte der für die Trockenlegung des Gebietes  2 notwendigen Wassermenge weggepumpt  werden, so dass man gegenüber früher unge  fähr mit der halben Pumpenleistung aus  kommt. Die Verlegung der Filterrohre 4 ist  mit weit geringeren Kosten verbunden als  die Absenkung vieler Schächte.  



  Der Schacht 3 könnte, wenn die Um  stände es erfordern, auch dezentral im Gebiet  2 oder gar ausserhalb desselben angeordnet  sein. Für gewisse Bauaufgaben empfiehlt es  sich, innerhalb oder ausserhalb des Gebietes 2  mehr als einen Schacht mit seitlichen Filter  rohren anzuordnen.  



  Die nach dem Verfahren hergestellte An  lage kann auch zur Vornahme von Injektio  nen (Zement, Chemikalien, Bitumenemulsio  nen usw.) herangezogen werden.  



  Das     Verfahren        kann    auch verwendet wer  den zur Regelung der Höhe des Grundwasser  spiegels für landwirtschaftliche Zwecke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Grundwasserabsenkung, dadurch gekennzeichnet, dass man unter dem trockenzulegenden Gebiet und verteilt über dessen Grundfläche seitlich von mindestens einem Brunnenschacht ausgehende Filter rohre verlegt und durch diese das Gebiet in den Schacht hinein entwässert. UNTERÄNSPRÜCHE I. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den Brunnen- schacht innerhalb des zu entwässernden Ge- bietes abteuft. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man den Brunnen schacht im Zentrum des zu entwässernden Gebietes abteuft und die Filterrohre strahlen förmig vom ganzen Umfang des Schachtes ausgehen lässt, 3. Verfahren nach Patentanspruch, da,- -durch gekennzeichnet, dass man den Brunnen schacht ausserhalb des zu entwässernden Ge- bietes abteuft.
CH252684D 1946-06-14 1946-06-14 Verfahren zur Grundwasserabsenkung. CH252684A (de)

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CH252684D CH252684A (de) 1946-06-14 1946-06-14 Verfahren zur Grundwasserabsenkung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2726012A1 (de) * 1976-06-09 1977-12-22 Morfeldt Carl Olof Verfahren zur verhinderung der verunreinigung des grundwassers durch auf der erdoberflaeche oder in unterirdischen hohlraeumen gelagerte stoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2726012A1 (de) * 1976-06-09 1977-12-22 Morfeldt Carl Olof Verfahren zur verhinderung der verunreinigung des grundwassers durch auf der erdoberflaeche oder in unterirdischen hohlraeumen gelagerte stoffe

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