Einrichtung zur drehbaren und austauschbaren Aufnahme von Kopierpapierrollen an Durchschreibevorrichtungen. Es sind schon Einrichtungen bekannt zur drehbaren und austauschbaren Aufnahme der Kopierpapierrollen für Handdurchschreibe- buchführungen, Handschriftsbuchführungs- systeme, Lieferscheinbücher, Rechnungs bücher, Durchschreibeblocks, Durchschreibe bogen,
bei welchen in dem an den der Unter lagsplatte angeschlossenen Seitenwänden oder an der Unterlagsplatte lösbar befestig ten Gehäuse die abwickelbare Kopierpapier rollen tragende Walze drehbar gelagert ist.
Bei diesen bekannten Einrichtungen ist die gopierpapierrollen tragende Walze aus tauschbar befestigt.
Unter der Bezeichnung Kopierpapier ver steht der Anmelder ein Durchschreibepapier, welches entweder Indigopapier oder Carbon- papier sein kann.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur drehbaren und austauschbaren Aufnahme von Kopierpapierrollen an Durchschreibe vorrichtungen, gekennzeichnet durch einen an der einen Endwand des die Walzenachse für mindestens eine Kopierpapierrolle aus tauschbar lagernden Gehäuses vorgesehenen, die Walzenachse der Kopierpapierrolle oben und seitwärts begrenzenden Einschnitt und durch ein die Achse mindestens in der Nähe dieses Einschnittes unterstützendes,
4 das Drehen der Achse gestattendes Organ.
Die beigeschlossene Zeichnung zeigt bei spielsweise Ausführungsformen der erfin- dungsgemässen Einrichtung, und zwar des Gehäuses, der zum Gehäuse gehörenden Un- terlagsplatte, des zur Unterlagsplatte ge hörenden Rahmens und der austauschbaren Anordnung der Kopierpapierrollenwalze so wie der austauschbaren Anordnung des Ge häuses.
Fig. 1 ist der senkrechte Längsschnitt und teilweise Seitenansicht des Gehäuses, der im letzteren austauschbar gelagerten, die Kopierpapierrollen tragenden Walze und der Unterlagsplatte.
Fig. 2 ist eine Obenansicht zu Fig. 1. Fig. 8 ist ein an der Linie A-B der Fig. 1 genommener Querschnitt und teilweise eine vom rechten Ende der Fig. 1 genommene Endansicht.
Fig. 4 ist eine der Fig. 2 ähnliche Oben ansieht der zweiten Ausführungsform des Gehäuses und der Unterlagsplatte.
Fig. 5 zeigt eine Endansicht zu Fig. 4, aus der Richtung des rechten Endes der Fig. 4 gesehen.
Fig. 6 ist Endansicht und Teilschnitt der dritten Ausführungsform des Gehäuses.
Fig. 7 zeigt die Seitenansicht der vierten Ausführungsform des Gehäuses in abmontier ter Lage und den Längsschnitt der dazu gehörigen Unterlagsplatte und Verschluss platte.
Fig. 8 ist die Obenansicht der zu Fig. 7 gehörenden Verschlussplatte. Fig. 9 gibt eine Obenansicht der Unter lagsplatte und Verschlussplatte nach Fig. 7 in der ausgeschalteten Stellung der Verschluss- platte.
Fig. 10 ist die Endansicht des Gehäuses nach Mg. 7, aus der Richtung des rechten Endes der Fig. 7 gesehen.
Fig. 11 ist ein der Fig. 1 ähnlicher Längs schnitt und teilweise Seitenansicht der fünften Ausführungsform des Gehäuses und der Unterlagsplatte.
Fig. 12 ist eine Obenansicht zu Fig. 11. Fig. 13 ist eine Endansicht zu Fig. 11 aus der Richtung des rechten Endes der Fig. 11 gesehen.
Fig. 14 ist die Obenansicht der sechsten Ausführungsform des Gehäuses und der Un- terlagsplatte.
Fig. 15 ist die Obenansicht des die Un- terlagsplatte und die austauschbar befestig ten Gehäuse tragenden Spezialrahmens.
Fig. 16 ist eine Seitenansicht zu Fig. 15, aus der Richtung des rechten Endes der Fig. 15 gesehen.
Fig. 17 ist ein Querschnitt in grösserem Massstabe an der Linie C-D der Fig. 15 genommen. .
Auf den Fig. 1-3 ist das zylinder- abschnittförmige Gehäuse 2 an der Unter lagsplatte 1 lösbar befestigt. Im Gehäuse 2 ist die mit dem Handgriff 6 versehene Achse 5 der das Kopierpapier, z. B. Karbon papier oder Indigöpapier 3, tragenden Walze 4 drehbar gelagert. In der kreisrunden Öff nung 8 der linken Endwand 7 des Gehäuses 2 ist das linke verjüngte Ende der Achse 5 drehbar gelagert. An die rechte Endwand 9 des Gehäuses 2 schliesst sich die Verstärkung 10 an. In der Endwand 9 bezw. in der Ver stärkung 10 ist der Einschnitt 11 ausge staltet.
In der zylindrischen Bohrung 12 der Ver stärkung 10 und in der sich an die Bohrung 12 anschliessenden Bohrung 13 von kleinerem Durchmesser ist. der Zapfen 14 geführt. Ober halb des an dem Zapfen 14 befestigten Ringes 15 ist in der Bohrung 12 die Schrauben- Feder 16 angeordnet. Die mit innerem Schrau bengang versehene Mündung der Bohrung 12 wird durch den mit Gewinde versehenen Ring 17 abgeschlossen, durch dessen konzen trische Bohrung der vorher erwähnte Zapfen 14 durchdringt. Am äussern Ende des Zapfens 14 ist der Handgriff 18 befestigt.
Das in den Einschnitt 11 dringende Ende des Zapfens 14 - wie es besonders auf Fig. 3 ersichtlich ist - unterstützt das dem Hand griff 6 näherliegende Ende der Achse 5 und sichert die drehbare Lagerung desselben. Nach Abmontierung des Gehäuses 2 von der Un- terlagsplatte T und nach Auszug des Zapfens 14 mittels des Handgriffes 18 gegen die Wirkung der Feder 16 wird das rechte Ende der Achse 5 frei.
Man kann die Achse 5 mit tels ihres freigelegten rechten Endes aus dem Einschnitt 11 ausbiegen und alsdann ihr linkes Ende aus der Bohrung 8, deren Rand zur Erleichterung der Ausmontierung ab gerundet ist, ausziehen.
An den untern Rand der linken Endwand 7 des Gehäuses 2 schliesst sich der Ansatz 19 an, dessen Durchbrechung 20 mit dem aus der Unterlagsplatte 1 hervorragenden, um eine senkrechte Achse drehbar gelagerten, einer Flügelschraube ähnlichen Verriege- lungsorgan 21 zusammenwirkt.
Wird das Verriegelungsorgan 21 so über die Durch brechung 20 gedreht, dass die Flügel des Ver- riegelungsorganes 21 über die sich an den zylindrischen Teil der Durchbrechung 20 an schliessenden Einschnitte gelangen, so kann der linke Rand des Gehäuses 2 von der Un- terlagsplatte 1 abgehoben werden.
An die rechte Endwand 9 des Gehäuses 2 bezw. an die Verstärkung 10 schliessen sich die Ansätze 22 und 23 an, zwischen denen sich der Einschnitt 24 befindet. In der mit Schraubengang versehenen Bohrung der Un- terlagsplatte 1 ist die Schraubenspindel 25 befestigt, welche zwischen den Ansätzen 22 und 23 im Einschnitt 24 Platz nimmt, wobei der breitere Kopf der Schraubenspindel 25 die Vorsprünge 22 und 23 übergreift. Durch das Festschrauben der Schraubenspindel 25 werden die Vorsprünge 22 und 23 des Ge häuses 2 an die Unterlags.platte 1 gedrückt.
Ohne das Wesen der Erfindung zu berühren, kann statt der Schraubenspindel 25 ein fest an der Unterlagsplatte. 1 befestigter Zapfen verwendet werden, dessen breiterer Kopfteil über die Ansätze 22 und 23 reicht.
Von der auf der Zeichnung ersichtlichen Lösung abweichend kann das innere Ende des Zapfens 14 in einen im Block 10 ausge stalteten, besonderen Sitz dringen und der Zapfen 14 in seiner ausgezogenen Lage durch Verdrehen fixiert werden.
Der Austausch der verbrauchten Kopier papiere 3 geschieht derart, dass aus dem von der Unterlagsplatte 1 abmontierten Gehäuse 2 die Achse 5, nach Auszug des Handgriffes 14, samt der daraufgekeilten Walze 4 und den benützten Karbonpapieren 3 auf die vorher beschriebene Weise abmontiert und an ihre Stelle eine mit frischen Kopier papieren 3 versehene Walze 4 und mit der Walze 4 verbundene Achse 5 montiert wird. Der Austausch kann auch so durchgeführt werden, dass dieselbe Achse 5 wiederholt ge braucht und nur die Walze 4 mit den darüberliegenden Kopierpapieren 3 gewech selt wird. Die Achse 5 wird in die Bohrung 85 der Walze 4 eingeschoben.
Die in die Achse 5 geschraubte Schraube 86 dringt in die sich an die Bohrung 85 der Walze 4 anschliessende Einkerbung 87, verhindert einerseits die Ver drehung der Walze 4 im Verhältnis zur Achse 5 und bestimmt anderseits die innere Grenzlage der Einschiebung der Achse 5. Statt der Schraube 86 kann dem Zwecke auch ein aus dem Material der Achse 5 aus gezogener, keilförmiger oder messerförmiger Vorsprung entsprechen. Im letzteren Falle kann, sofern die Walze 4 aus Holz herge stellt wird, der Einschnitt 84 auch weg bleiben, da der messerförmige Vorsprung am Stirnende der Walze 4 sich selbst eine Ein kerbung anfertigt.
Die Wiederbefestigung des Gehäuses 2 erfolgt derart, dass man die Vorsprünge 22 und 23 unter den breiteren Kopfteil der Schraubenspindel 25 schiebt, sodann nach Einstellung des Verriegelungsorganes 21 in eine auf die Ebene der Achse 5 senkrechte Ebene den Vorsprung 19 über das Verriege- lungsorgan 21 legt, und nach Durchsteckung des Verriegelungsorganes 21 durch die Durchbrechung 20 dasselbe verdreht.
Bei der auf Fig. 4 und 5 ersichtlichen zweiten Ausführungsform befinden sich beim linken Ende des Gehäuses 2 die Vorsprünge 22 und 23 und zwischen letzteren der Ein- schnitt 24. Der aus der Unterlagsplatte 1 hervorragende Zapfen 26 nimmt im Ein- schnitt 24 Platz, und die auf das mit Schrau bengewinde versehene, obere Ende des Zapfens 26 geschraubte Schraubenmutter 27 drückt in ihrer Sperrlage auf die obere Fläche der Vorsprünge 22 und 23 und hält mittels dieser den linken Rand des Gehäuses 2 fest.
An die rechte Endwand 9 des Ge häuses 2 schliesst sich der Vorsprung 28 an, welcher einen bajonettverschlussförmigen Einschnitt 29 besitzt. Dieser Einschnitt 29 wirkt mit dem aus der Unterlagsplatte 1 hervorragenden Zapfen 30 zusammen, auf dessen mit Schraubengang versehenes, oberes Ende die Schraubenmutter 31 geschraubt ist. Durch Schraubung der Schraubenmutter 31 kann das rechte Ende des Gehäuses 2 mittels des Vorsprunges 28 an der Unterlagsplatte 1 lösbar befestigt werden.
Unter der Unter- lagsplat-te 1 ist um den Drehzapfen 32 der Arm 33 schwenkbar gelagert. Aus dem freien Ende des Armes 33 erhebt sich, senkrecht auf die Schwingungsebene des Armes 33, der Handgriff 34, welcher in seiner in vollen Linien gezeichneten Sperrlage auf den obern Rand der Unterlagsplatte 1 drückt und das Gehäuse 2 daran hindert, zwecks Öffnung des Bajonettverschlusses, um den Zapfen 26 als Drehachse, in eine dem Uhrzeigergang entgegengesetzte Richtung verdreht zu wer den.
Wird jedoch der Arm 33 in der Pfeil richtung 35 (Fix. 4) in seine mit Strichel linien gezeichnete Lage verdreht und die Schraubenmutter 31 gelöst, so stösst die Ver drehung des Gehäuses 2 um den Zapfen 26 als Achse in einer dem Uhrzeigergange ent gegengesetzten Drehrichtung auf keine Schwierigkeit. Wenn das Gehäuse 2 nach dieser Verdrehung über der Unterlagsplatte 1 nach links geschoben, dann in einer dem Uhr zeigergange entgegengesetzten Richtung wie der nach links verdreht und schliesslich nach rechts geschoben wird,
kann es ohne Ent fernung der Schraubenmuttern 27 und 31 von der Unterlagsplatte 1 abgehoben werden.
In. die rechte Endwand 9 des Gehäuses 2 dringt durch den Führungsschlitz 38 der ver schiebbaren Platte 37 die Schraubenspindel 36. Der schiefe Rand der Platte 37 unter- stützt die Achse 5 von unten und sichert die drehbare Lagerung derselben. Aus der Platte 37 hebt sich der Knopf oder Hand griff 39 ab, mittels dessen die Platte 37 unter die Achse 5 geschoben bezw. unter der selben weggezogen werden kann. Die Platte 37 liegt auf dem Vorsprung 28 auf.
Die Neigung des schrägen Randes der Platte 37 ist so gering, dass die Platte 37 selbsthem mend ist, das heisst ohne jede weitere Fixie- rung in ihrer Gebrauchslage verbleibt; doch kann im Wunschfalle der breitere Kopfteil der Schraubenspindel 36 zur Fixierung der Platte 37 verwendet werden. Die Platte 37 wird bei der Ein- und Ausschaltung einer seits durch den Schlitz 38, anderseits durch die obere Fläche des Vorsprunges 28 geführt.
Bei der auf Fig. 6 ersichtlichen dritten Ausführungsform schliessen sich an das innere Ende des Einschnittes 11 die Bohrun gen 40 an. Die in den Einschnitt 11 münden den Enden der Bohrungen 40 sind verengt und bestimmen die innere Grenzlage der Kugeln 41. Die Kugeln 41 stehen unter der Wirkung der Schraubenfedern 42. Die äussern Enden der Federn 42 stützen sich auf die in die Gewinde der Bohrungen 40 ge schraubten Schraubenmuttern 43.
In ihren innern Grenzstellungen dringen die Kugeln 41 teilweise in den Einschnitt 11 ein, so dass sie, von unten auf die Achse 5 drückend, die selbe einerseits unterstützen und anderseits deren drehbare Lagerung sichern. Das andere Ende der Achse 5 kann auf beliebige, z. B. aus den Fig. 1-3 ersichtliche Weise in der linken Endwand des Gehäuses 2 gelagert werden.
Nach Lösung der Verbindung zwi schen dem Gehäuse 2 und der Unterlags- platte 1 kann die Achse 5 durch einen auf ihr Aussenende geübten Druck, so dass die Kugeln 41 gegen die Wirkung der Federn 42 vorübergehend ganz in die Bohrungen 40 gedrückt werden, durch den Einschnitt 11 aus dem Gehäuse 2 herausgenommen werden.
Bei der auf Fig. 7.--10 ersichtlichen vierten Ausführungsform reichen von den Endwänden 7 und 9 des Gehäuses 2 die Zungen 44 abwärts, an welchen sich an bei den Seiten die Einkerbungen 45 befinden. Durch die Durchbrechungen 46 der Unter lagsplatte 1 können die vorher erwähnten Zungen 44 durchgeschoben werden. Unter dem obern Rande der Unterlagsplatte 1 bezw. den Durchbrechungen 46 ist die Verschluss- platte 47 schiebbar geführt.
Diese schieb bare Führung wird durch die Zapfen 48 ge sichert; welche durch die Schlitze 49 der Verschlussplatte 47 hindurchdringen.
Am linken Ende der Verschlussplatte 47 befindet sich der Einschnitt 50, dessen Breite etwas grösser ist als die Breite der Zunge 44 zwischen den Einkerbungen 45. An der Ver- schlussplatte 47 befinden sich noch die mit einander zusammenhängenden Durehbrechun- gen 51 und 52.
Die Durchbrechungen 51 und 52 bilden gemeinsam eine liegende T-Form. Wird die Befestigung des Gehäuses an die Unterlagsplatte 1 gewünscht, so wird die Durchbrechung 51 genau unter die rechte Durchbrechung 46 der Unterlagsplatte 1 ge bracht. Gleichzeitig wird die linke Durch brechung 46 von unten durch die Verschhzss- platte 47 nicht gedeckt.
Die Montierung ge schieht derart, dass man die Verschlussplatte 47 in ihre rechte Grenzstellung gleiten lässt (unterer Teil der Fig. 7 und Fig. 9),
alsdann die Zungen 44 des Gehäuses 2 durch die Durchbrüche 46 hindurchführt und die Ver- sehlussplatte 47 in ihre linke Grenzstellung schiebt. Bei der Sperrlage der Verschluss platte 47 dringen die Gabeläste ihres linken Randes in die Einkerbungen 45 der linken Zunge 44.
Gleichzeitig reichen die obern und untern Ränder der Durchbrechungen 52 in die Einkerbungen 45 der rechten Zunge 44 und fixieren das Gehäuse 2, indem sie das selbe auf die Unterlagsplatte 1 drücken. Ohne das Wesen der Erfindung zu berühren, kann statt des Einschnittes 50 auch am linken Rande der Verschlussplatte 47 ein mit den Durch- brechungen 51 und 52 identischer, liegender, T-förmiger Durchbruch vorgesehen sein.
Statt einer einzigen Verschlussplatte 47 können unter die Unterlagsplatte 1 zwei ge trennte Verschlussplatten montiert werden, von denen die eine mit der linken, die andere mit der rechten Zunge 44 zusammenarbeitet.
An der rechten Endwand 9 des Gehäuses 2 ist auf dem Zapfen 82 der Haken 83 dreh bar gelagert, aus dessen Material der Griff 84 ausgebogen ist. Mittels des Griffes 84 ist der Haken 83 unter die in den Einschnitt 11 eingeführte Achse 5 zu drehen. Auch in der Endwand 7 des Gehäuses 2 können ein Ein schnitt 11, ferner ein dem Haken 83 gleich förmiger Haken verwendet werden.
An den rechten Rand der Unterlagsplatte 1 ist mittels Nieten oder Schrauben 53 die liegende, U-förmige, im Querschnitt kreis runde Stange 54 befestigt. An den rechten Rand einer aus hartem Material, zum Bei spiel aus Pappe oder Zelluloid, hergestell ten Hilfsplatte 55 schliessen sich die die Stange 54 umgebenden Hülsen 56 an, welche es ermöglichen, die Platte 55 buch- einbandmässig aufzubiegen und der Stange 54 entlang aufwärts oder abwärts zu schieben.
Der dem Seitenrande der Unter lagsplatte 1 parallele Rand der Stange 54 ist vorzugsweise so gebogen, dass er über die Ebene der Unterlagsplatte 1 gelangt. Die Platte 55, welche über die einzelnen Karto- thekbogen und die dazwischengelegten Ko- pierpapierbogen 3 kommt, stützt die Hand beim Schreiben und kann je nach den jewei ligen Erfordernissen auf- und abgeschoben werden. Dieselbe Unterlagshilfsplatte 55 kann vorübergehend auch zwischen die ein zelnen Kartothekbogen gelegt werden.
Auf die Stange 54 können auch mehrere Platten 55 montiert werden, welche zweckmässig ge meinsam zu schieben sind. Bei der auf Fig. 11, 12 und 13 ersicht lichen fünften Ausführungsform ragt aus der Unterlagsplattel der zylindrischeZapfen 57 heraus, welcher die Achse 5 von unten unterstützt. Im Rumpfteil des Zapfens 57 ist die Kreisnute 58 ausgestaltet, welche mit den sich an den Untenrand der Endwand 9 des Gehäuses- 2 anschliessenden Vorsprüngen 2? und 28 zusammenwirkt.
Bei der Sperrlage des Gehäuses 2 dringen diese Vorsprünge in die Kreisnute 58 des Zapfens <B>57.</B>
Unterhalb des linken Vorsprunges 19 des Gehäuses 2 ist an der Unterlagsplatte 1 die Metallkapsel 59 befestigt. In der Metallkapsel 59 ist ein durch die Feder 60 beeinflusster Schieber oder Riegel 61 angeordnet, dessen rechtes Ende unter die Nase des aus der Bo denfläche des Vorsprunges 19 abwärts rei chenden Hakens 63 dringt. Der in Halb kugelform (Warzenform) gepresste Handgriff des durch den Durchbruch 62 der Deckplatte der Kapsel 59 dringenden Schiebers 61 ist über die Deckplatte der Kapsel 59 schiebbar.
Wird der Schieber 61 mittels seines Griffes gegen die -Wirkung der Feder 60 nach links bewegt, so verlässt das rechte Ende des Schie bers 61 den Haken 63, und man kann das linke Ende des feiwerdenden Gehäuses 2 ab heben und alsdann die Vorsprünge 22 und 23 aus der Kreisnute 58 des Zapfens 57 heraus ziehen. Die Montierung des Gehäuses 2 ge schieht in umgekehrter Reihenfolge.
Man schiebt die Vorsprünge 22 und 23 in die Kreisnute 58 des Zapfens 57 und drückt darauf den Haken 63 durch den Durchbruch 64 der Kapsel 59 in das Innere der Kapsel 59, wodurch der Schieber 61 aus der Bahn des schräg abgeschnittenen Endes des Hakens 63 gegen die Wirkung der Feder 60 selbsttätig ausweicht, sodann hinter die Nase des Hakens 63 springt und das linke Ende des Gehäuses 2 festhält. Beim Einlegen kann der Schieber 61 mittels seines Griffes gegen die Wirkung der Feder 60 nach links verschoben werden. Die Kapsel 59 und der Schieber 61 sind in Massenfabrikation aus Metall zu pressen.
Bei .der auf Fig. 14 ersichtlichen Ausfüh rungsform schliessen sich an die rechte End- wand 9 des Gehäuses 2 - wie bei dem aus Fig. 4 und 5 ersichtlichen Beispiel - die Vorsprünge 22 und 23. Der an der U nterlags- platte 1 befestigte Zapfen 26 gelangt zwi schen die Vorsprünge 22 und 23, und auf das obere, mit Schraubengang versehene Ende des Zapfens 26 wird die Schraubenmutter 27 geschraubt. Der sich an die Endwand 7 des Gehäuses 2 anschliessende Vorsprung 28 hat statt des Bajonettverschlusses nach Fig. 4 und 5 einen bogenförmigen Einschnitt 65.
Der Mittelpunkt des Bogens des Einschnittes 65 befindet sich in der geometrischen Achse des Zapfens 26, so dass das Gehäuse 2 zwecks Abmontierung um den Zapfen 26 als Achse in der Pfeilrichtung 66 verdreht werden kann. Der aus der Unterlagsplatte 1 hervor ragende Zapfen 30 dringt in den Einschnitt 65. Die auf das obere, mit Schraubengang versehene Ende des Zapfens 30 geschraubte Schraubenmutter 31 hindert, auf den Vor sprung 28 drückend, in der Sperrlage das Gehäuse 2 um den Zapfen 26 als Achse ver dreht zu werden.
Der mit dem Einschnitt 65 versehene Vor sprung 28 und der mit der Schraubenmutter 31 versehene Zapfen 30 können an beiden Enden des Gehäuses 2 verwendet werden. Im letzteren Falle sind die Einschnitte 65 mit den Endwänden des Gehäuses 2 parallel. Nach Lockerung der Schraubenmuttern 31 kann das Gehäuse 2 von der Unterlagsplatte 1 mit einer einzigen Bewegung abgezogen werden.
Bei dieser Lösungsform ist der in Zusam menhang mit den Fig. 4 und 5 beschriebene, drehbare Arm 34 anzuwenden, der in der Sperrlage das Gehäuse 2 gegen Abgleiten von der Unterlagsplatte 1 festhält.
Bei der auf Fig. 15, 16, 17 ersichtlichen siebten Ausführungsform gelangt der geneigt angeordnete Rahmen 67 zur Anwendung, in dessen Vertiefung 68 die Unterlagsplatte 1 versenkt und austauschbar angebracht wird. Die Ränder der Unterlagsplatte 1 werden durch die aus einem Stück mit dem Rahmen 67 hergestellten versenkten Leisten 69 unter stützt.
Bei Unterlagsplatten von grösserem Umfang kann auch der mittlere Teil der Un- terlagsplatte durch eine oder mehrere mit den Leisten 69 in einer Ebene liegenden Mit telleisten 70 unterstützt werden (Fig. 15 und 16).
Die in Zusammenhang mit den Fig. 9 und 12 bereits beschriebenen, im Querschnitt kreisrunden Stangen 54 sind derart am Rahmen 67 befestigt, dass sie sich aus der Ebene desselben herausheben. Die geneigte Anordnung des Rahmens 6 7 sichern die fest. an die Grundplatte des Rahmens 67 be festigten Seitenwände 71 mit Keilquer schnitt.
An-die rechte Seitenwand 71 ist mit tels der Scharnierbänder 72 die Montierplatte 73 schwenkbar befestigt. Die Montierplatte 73 steht in ihrer Gebrauchslage senkrecht auf den Ebenen der Seitenwände 71. In ihrer Gebrauchsstellung kann die Montierplatte 73 an ihrem den Scharnierbändern 72 gegen überliegenden Rand mit der andern Seiten wand 71 mittels eines beliebigen bekannten Befestigungsorganes, z. B. Hakens, lösbar verbunden werden.
Die Montierplatte 73 trägt sowohl an ihrer äussern, als auch an ihrer innern Seite je ein Gehäuse 2, welche Gehäuse an die Montierplatte 73 auf irgend eine der vorbeschriebenen Arten lösbar be festigt sind. Zwecks Auf- und Abmontie- rung des innern Gehäuses 2 wird die Platts 73 um die Scharnierbänder 72 ausgebogen. An der einen, z.
B. rechten, Seitenwand 71 ist die Durchbrechung 88 vorgesehen, durch welche die Achse 5 des an die Montierplatte 73 lösbar befestigten innern Gehäuses 2 bei der Drehung der Montierplatte 73 in ihre Gebrauchslage hindurchdringt, so. dass derart das rechte Ende der Achse 5 zwecks Hand habung erreichbar ist.
Auf das rechte Ende der Achse 5 kann nach Drehung der Platte 73 in ihre Gebrauchslage der Handgriff 6 befestigt werden, oder es sind die Abmes sungen der Durchbrechung 88 so gross zu wählen, dass der Griff 6 ständig auf dem rechten Ende der Achse 5 bleiben kann.
Statt der Durchbrechung 88 kann an der rechten Seitenwand 71 ein mit dem Ein schnitt 11 identischer Einschnitt ausgestaltet werden, der in den Unterrand der Seiten wand 71 mündet, und über diesem Einschnitt 11 kann die auf Fig. 4 und 5 ersichtliche Platte 37 geführt werden. Statt mittels der Scharnierbänder 72 kann die Platte 73 auch mittels anderer Verbindungsorgane, z. B. mit tels Haken oder Bananensteckern ähnlichen Zapfen, an den Seitenplatten 71 befestigt werden.
Bei dem an den Rahmen 67 grenzenden Rand der Platte 73 ist der Spalt 74 offen gelassen, durch welchen das aus dem inner halb der Montierplatte 73 befindlichen Ge häuse 2 ausgezogene Kopierpapier 3 durch den Spalt 75 des Rahmens 67 über den letzteren geführt werden kann. Gleichzeitig wird das aus dem an der äussern Seite der Platte 73 befindlichen Gehäuse 2 ausgezogene Kopierpapier 3 - wie es besonders aus Fig. 16 zu ersehen ist - über den obern Rand des Rahmens 67 hinübergeführt.
Die lösbar an der innern und äussern Seite der Montierplatte 73 befestigten Gehäuse 2 sind je nach den jeweiligen Erfordernissen in auf der Zeichnung nicht dargestellten Führungs- nuten gegeneinander in Seitenrichtung ver schiebbar und in ihren jeweiligen eingestell ten Lagen fixierbar.
In der Nähe des Schlitzes 75 ist am Rahmen 67 die Leiste 76 lösbar befestigt, welche zum Niederdrücken der Kopierpapiere 3 dient. Das gabelförmige, linke Ende der Leiste 76 umgibt den Rumpfteil der Schrau benspindel 77, während sich am rechten Ende der Leiste 76 die Durchbrechung 78 befindet, welche mittels des verdrehbaren Ohres (oder Flügelschraube) 79 lösbar zu be festigen ist. Die Durehbrechung 78 und das Ohr 79 stimmen im Wesen mit der aus Fig. 1-3 ersichtlichen Durchbrechung 20 und Ohr 21 überein.
Die Leiste 76 kann am Rahmen 67 - von der auf Fig. 15, 16 und 17 ersichtlichen Lö sung abweichend - an ihrem rechten Ende durch ein Scharnierband und an ihrem linken Ende durch einen um eine zur Ebene des Rah mens 6 7 parallele Achse schwenkbaren Arm befestigt werden, dessen stärkerer Griff zwi schen die Gabeläste der Leiste 76 dringt.
Die Abmessungen der Öffnung 68 des Rahmens 67 ändern sich nach denjenigen der jeweils zur Anwendung gelangenden Unter lagsplatte 1. Am Unterrande des Rahmens 67 sind die um die Zapfen 80 drehbaren Ohren 81 angeordnet, welche in ihrer aus Fig. 15 ersichtlichen Stellung über den Un terrand der Unterlagsplatte 1 reichen.
Um einen und denselben Rahmen 67 zu den ab weichende Abmessungen besitzenden Unter- lagsplatten 1 der verschiedenen Durch- schreibebuchführungssysteme benützen zu können, sind in die Vertiefung 68 des Rahmens 67 auf der Zeichnung nicht dar- gestellte besondere Ersatzeinlagerahmen zu legen, deren innere Abmessungen derart ge wählt sind,
dass in sie die praktisch zur Ver wendung gelangenden Unterlagsplatten 1 von verschiedenen Abmessungen versenkt werden können.
Ohne das Wesen der Erfindung zu be rühren, können statt der drehbaren Ohren 81 an den vier Ecken der Unterlagsplatte 1 auch schiebbare Riegel verwendet werden.
Am Oberrande des Rahmens 67 kann auch mehr als ein Schlitz 75 zur Verwen dung gelangen. Die Seitenwände 71 können auch wegbleiben, und statt derselben kann der Oberrand der Montierplatte 73 an der Rückseite des Rahmens 67 schwenkbar be festigt und ausserdem in seiner jeweiligen eingestellten Lage durch einen oder mehrere Aussp.reizarme in der Gebrauchsstellung fixiert werden.
Der Vorteil der letzteren Lö sung besteht darin, dass die Vorrichtung leichter und billiger ist, ausser Gebrauch in eine Ebene gefaltet relativ geringen Raum in Anspruch nimmt und dabei die Gehäuse 2 an der innern und äussern Seite der Mon- tierplatte 73 bequem erreichbar sind. Die Montierplatte 73 kann auch wegbleiben, und aus der untern Seite des Rahmens 67 können zwei Füsse herausragen, welche die geneigte Anordnung des Rahmens sichern.
Beim Weg lassen der Montierplatte 73 ist das eine Ge häuse 2 an die obere Seite des Rahmens 67 oder an die ünterlagsplatte 1 und das andere Gehäuse 2 an die untere Seite des Rahmens 67 lösbar zu befestigen.
Beim Weglassen der Montierplatte 78 kann am Rahmen 67, in der Nähweines obern Endes, eine Brücke von verkehrter U-Form befestigt sein, welche das eine Gehäuse 2 trägt, während das andere Gehäuse 2 am Rahmen 67 oder auf der Un- terlagsplatte 1 montiert ist. Die Füsse der Brücke von verkehrter U-Form sichern die geneigte Anordnung des Rahmens 67,
und durch den Spalt zwischen der Brücke und dem Rahmen 67 können die Kopierpapiere 3 frei hindurchgeführt werden.
Ohne das Wesen der Erfindung zu be rühren, können die einzelnen Ausführungs formen miteinander kombiniert werden. Die Kopierpapierwelle kann mehrlagig sein, das heisst mehrere untereinander aufgerollte Ko- pierpapierbänder aufweisen. Es könnten auch auf der Walzenachse nebeneinander mehrere Kopier-Papierrollen angeordnet sein.